Wie bekomme ich die Feuchtigkeit aus der Wand

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  1. Clara

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    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit einer Kellerwand, das Haus ist Baujahr 1963, die Wände sind lt. Baufirma aus Stampfbeton (?).

    In den 90er Jahren (damals wurde kernsarniert) hat man vor die Aussenwand im Keller eine Rigipswand inkl. Dämmung aus Glaswolle und Kunststofffolie gebaut :mauer Da wir eine kleine feuchte Stelle an der danebenliegenden Ecke hatten und diese entfernen wollten, ist uns überhaupt erst aufgefallen, dass diese Rigipswand existiert.

    Das Ergebnis nach Rückbau der Wand ist, dass das Mauerwerk stark durchfeuchtet war (die Glaswolle konnte man auswringen), da von aussen Wasser eingedrungen ist und nicht entweichen konnte.

    Wir haben die Wand nun von aussen bis hinunter zum Fundament fachmännisch abdichten lassen, den Putz auf der Wand haben wir abgeklopft und entsorgt. Danach haben wir für eine Woche einen Bautrockner im Raum arbeiten lassen (ca. 8 Liter Wasser kamen raus).

    Frage:
    Wie lange dauert es, bis die Wand soweit ausgedrocknet ist, dass man den Raum nutzen kann?

    Welche Möglichkeiten gibt es, das Ganze ggf. zu beschleunigen?

    Hätten wir den Trockner ggf. noch länger laufen lassen sollen?

    Ich freue mich auf Eure Antworten!

    Viele Grüße
    Clara
     
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  3. Julius

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    Irgendwas beißt sich da.
    Entweder ist Wand aus Ortbeton oder aus Mauerwerk. Beides zusammen kann nicht sein.

    Also, woraus ist die Wand tatsächlich und wie dick ist sie?
     
  4. Eric

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    Und vielleicht war die Wand auch nur deswegen nass, weil eine Gipskartonwand mit Dämmung eben nicht vor eine Kelleraußenwand gehört, jedenfalls dann nicht, wenn die Gipskartonwand nicht absolut dampfdicht ist.

    Wurde denn vorher durch Bohrkernentname geklärt, bis in welche Wandtiefe die Wand naß/feucht war.

    Die Dämmung ist ja jetzt hoffentlich außen angebracht worden, wo sie hingehört.
     
  5. Clara

    Clara

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    @ Julius
    die Wand ist aus Beton (nicht aus Mauerwerk), Formulierung war wohl laienhaft ungeschickt (?!).

    Wie dick diese ist kann ich leider nicht sagen (keine Baupläne mehr vorhanden).

    @ Erik
    Die Dämmung der Wand ist von aussen erfolgt (Bitumenschicht und Noppenbahn). Eine Bohrkernentnahme gab es nicht. Die Wand war unter der Schicht aus Rigibs, Glaswolle und Folie noch verputzt, alles war klatschnass. Wenn man die Wand jetzt (2 Wochen nach dem Abdichten und 6 Wochen nach abreißen der Rigipswand+1 Woche Bautrockner) anfasst, fühlt sie sich immer noch bis unter die Decke zum EG klamm an.

    Ich hoffe, dass die Info´s weiterhelfen.

    Viele Grüße

    Clara
     
  6. Eric

    Eric

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    Nö, das ist keine Wärmedämmung. Die " Bitumenschicht " ( wahrscheinlich KMB ) ist die Abdichtung und die Noppenbahn die Schutzschicht für die Abdichtung ( sofern sie denn als solche funktioniert ). Eine ordnungsgemäße Wärmedämmung wären auf der Außenseite des Gebäudes angebrachte druckfeste Wärmedämmplatten, sog. Perimeterdämmung, gewesen. In diesem Fall hätte man die Noppenbahn nicht benötigt ( funktioniert meist eh nicht als Schutzschicht für die Abdichtung, beschädigt sie vielmehr mitunter ).

    Ich versuche Dir meinen Gedankengang zu erklären:

    Der Kellerraum wurde offenbar ( ? ) wohnraumähnlich genutzt. Das schließe ich aus der Anbringung der Innendämmung und Deiner Frage:

    Wenn in dem Raum durch Nutzung und u.U. auch Beheizung feucht-warme Luft angefallen ist und die Gipskartonwand mit MiWo-Dämmung nicht absolut dampfdiffusionsdicht war ( z.B. mittels Alufolie ), dann hat die feucht-warme Luft die vorgesetzt Wand hinterströmt und ist an der ungedämmten Kelleraußenwand als Kondensat ausgefallen. Das Kondensat hat die Dämmung und die Wand durchfeuchtet. Die Durchfeuchtung hat sich dann über die Jahre immer mehr aufgeschaukelt, bis auch der Gipskarton irgendwann keine " Lust " mehr hatte und Dir dies durch die feuchte Stelle angezeigt hat.

    Insofern wäre es die richtige Maßnahme gewesen, zunächst einmal die Ursache der Durchfeuchtung festzustellen. Insofern wird hier im Forum auch immer wieder dazu geraten: Fachmann hinzuziehen.

    Im Wege des Ausschlußverfahrens hätte zunächst geklärt werden müssen, ob nicht die Anbringung der Innendämmung schadensursächlich war. Dazu hätte man eine ca. 10 - 15 cm tiefe Kernbohrung durchführen sollen. Nimmt die Feuchtigkeit des Bohrkerns zur erdberührten Außenseite der Wand ab, dann wäre dies ein starkes Anzeichen dafür, dass die Wand von der Innenseite durchfeuchtet wurde.

    Google mal nach Innendämmung. Dann wirst Du Beiträge finden, die die Gefahren und Probleme der Innendämmung näher beschreiben.

    Es ist sehr unglücklich, dass Du das Freilegen der Außenwände nicht dazu genutzt hast, eine Außendämmung anzubringen. Die Probleme werden daher bei Aufnahme der Nutzung mit einiger Sicherheit erneut auftreten.

    Im Übrigen: Gipskarton oder Gipsputz ist in einem Keller nicht sonderlich geeignet und sollte insofern dort nicht verwandt werden.
     
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