Wie Fußbodenheizung richtig schalten ? Neubau - Pellets

Diskutiere Wie Fußbodenheizung richtig schalten ? Neubau - Pellets im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen , ich wohne seit Dezember in meiner neuen Eigentumswohnung im EG. Wir haben also Heizung in der kompletten Wohnung eine...

  1. #1 DirkLottner30, 10. März 2014
    DirkLottner30

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    Hallo zusammen ,

    ich wohne seit Dezember in meiner neuen Eigentumswohnung im EG.
    Wir haben also Heizung in der kompletten Wohnung eine Fußbodenheizung die über Pellets läuft.
    In jedem Raum haben wir dafür ein Thermostat.

    Jetzt habe ich ein paar Fragen zu der Heizung:


    - Manchmal kann man vom Thermostat ein „klicken“ hören, wenn man die Temperatur am Regler verstellt und nach oben dreht kann man ebenfalls an einem bestimmten Punkt ein „klicken“ hören.
    Was bedeutet dieses „klicken“ bzw. „knacksen“ am Thermostat.


    - Wie ist es mit der Vorlaufzeit, wie lange benötigt die Heizung damit diese warm wird?
    Lohnt es, wenn man diese Nachts etwas absenkt oder sollte man die Gradanzahl eher konstant lassen da sonst beim wieder aufwärmen mehr verbraucht wird als in der Nacht gespart wird?


    - Der Thermostat geht ja runter bis 5 Grad, bedeutet dann 5 Grad gleichzeitig dass die Heizung komplett aus ist? Oder wie beläuft sich das im Hochsommer wenn ich überhaupt keine Heizung benötige?


    - Angenommen ich habe den Thermostat immer auf 21 Grad.
    Benötigt meine Heizung dann automatisch weniger Energie wenn es draußen 15 Grad plus hat wie wenn es 5 Grad minus hat? Erkennt die Heizung das dann automatisch und benötigt dann weniger Energie oder bedeutet 21 Grad am Thermostat immer gleich benötigte Energie, unabhängig von der Außentemperatur?


    - Wir haben 2 Kinderzimmer die momentan noch nicht so genutzt werden, wie soll ich da die Temperatur regeln? komplett runterfahren auf 5 Grad oder was mache ich da am besten? Ebenso Gäste WC das so gut wie nie benutzt wird…
     
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  3. R.B.

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    Das Klicken ist der Umschaltpunkt. In diesen Thermostaten wird mit einem Bimetall gearbeitet und "mechanisch" ein- bzw. ausgeschaltet. Dieses Klicken hört man.

    Das hängt auch vom Dämmstandard des Gebäudes ab. Weiterhin ist die Heizwassertemperatur (Stichwort: Heizkurve) entscheidend, und zu guter Letzt spielt auch der Aufbau der FBH eine Rolle. Diese "Trägheit" kann wenige Stunden betragen, oder auch einen halben Tag, im Extremfall sogar einen ganzen Tag. Das muss man durch Probieren herausfinden. In einem hoch wärmegedämmten Haus lohnt es sich normalerweise nicht die Heizung abzusenken. Das hat aber weniger mit einem Mehrfbedarf für das Aufheizen zu tun.
    Ist Deine Wohnung nur eine von Vielen, dann wird das Einsparpotenzial sehr gering sein, weil der Wärmeerzeuger ja sowieso in Betrieb bleibt. Wer weiß schon welche Nutzungszeiten die anderen Wohneinheiten fordern.

    Mit dem Raumthermostat kannst Du NICHT die Heizung im Sinne von Wärmeerzeugung beeinflussen, sondern nur die Wärmeabgabe über Deinen FBH Kreis. d.h. wenn der Thermostat den Kreis abschaltet wird der Wasserdurchfluss unterbrochen.
    d.h. Thermostat wirkt auf einen Stellantrieb und der Stellantrieb sperrt dann den entsprechenden FBH Kreis.

    Was Du nun durch welche Betriebsart einsparen kannst hängt auch davon ab, wie bei Euch die Heizkosten abgerechnet werden. Wie oben schon erwähnt, wird der Wärmeerzeuger ja sehr wahrscheinlich weiter arbeiten müssen um die anderen Wohnungen zu versorgen.

    Der Energiebedarf wird reduziert weil weniger Energie in den Raum geliefert wird.
    Zudem wird der Wärmeerzeuger witterungsgeführt sein, sprich er "regelt" die Energieabgabe an den Heizkreis abhängig von der Außentemperatur.

    Was, wo, wie, das kann man erst sagen wenn man den Aufbau der kompletten Anlage kennt.

    Ungenutzte Räume würde ich nicht beheizen. Sie werden dann aber teilweise von den umgebenden Räumen mit geheizt. Das dürfte sehr wahrscheinlich die wirtschaftlichste Variante sein. Ob es tatsächlich die wirtschaftlichste Variante ist, das kann man aus der Ferne, also ohne das Haus und die Anlage zu kennen, nicht sagen, sondern halt nur vermuten.
     
  4. #3 DirkLottner30, 10. März 2014
    DirkLottner30

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    Wir haben ein KFW70 Haus.

    Momentan haben wir tagsüber immer den Thermostaat so auf 21 Grad.
    Wenn ich ins Bett gehe um 22-23 Uhr mache ich den Thermostaat bis morgens um 7 auf ca. 18-19 Grad.

    Macht das überhaupt einen Sinn , oder doch lieber auf 21 durchlaufen lassen ? oder doch viel stärker senken ?
    Wir kommen erst abends um 17 Uhr wieder heim.

    Aber oft liest man das es mehr Energie brauchen würde wenn man wieder voll heizen müsste...

    Also benötige ich bei warmer Außentemperatur weniger Energie und damit Kosten wenn ich immer auf 21 Grad haben wie wenn es draußen kalt bei 0 Grad ist ???


    in den leeren Zimmern habe ich momentan den Thermostaat auf 15 stehen,.
    Würdest du da komplett runter drehen auf 5 ?

    Wundert mich sowieso das es keine 0 Grad gibt.
    Wie läuft es ab wenn ich überhaupt keine Heizung benötige da es sehr warm draußen ist , dann kann ich ja nur auf 5 Grad runter ?

    oder lass ich selbst im Hochsommer das Thermostaat so bei 15 stehen ????
     
  5. R.B.

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    Ich hatte oben schon geschrieben, dass man ohne die Anlage zu kennen nur ein paar pauschale Ratschläge geben kann.

    Wie willst Du noch stärker absenken? In einem gut gedämmten Haus, dessen Räume auf 21°C geheizt werden, wird die Raumtemperatur über Nacht bei Abschaltung der Heizung niemals auf 18°C fallen, egal wie kalt es draußen ist. So lange also nicht die ganze Nacht über die Fenster offen sind, wird die RT während der paar Stunden vielleicht um 1K fallen.

    Wie soll das gehen? So etwas schreiben nur Leute die den unterschied zwischen Leistung und Arbeit (Energie) nicht kennen. Leider wird das dann auch noch veröffentlicht und trägt nur zur Verwirrung bei.
    Wenn man einen Raum aufheizen muss, dann benötigt man dafür mehr Leistung, der Energieaufwand ist gleich, egal ob man in 2h oder 4h aufheizt.

    Das ist korrekt. Der Energieaufwand ist abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen und dem Wärmedurchgangswiderstand durch die Hülle (Wände, Fenster etc.).

    Nein. Die RT wird nie unter die 15°C fallen, selbst wenn dort nicht geheizt wird.

    Die Thermostate werden dann gar nicht einschalten weil die RT immer über den eingestellten 15°C liegen wird. Du kannst sie natürlich auch auf 5°C drehen. Das macht keinen Unterschied.

    Aber wozu soll es 0°C geben? Man wird einen Raum immer frostfrei halten, daher ist es sinnfrei hier eine Einstellung von 0°C zu haben. In dem Fall könnte ja das Wasser gefrieren und Schäden verursachen.

    Aber noch einmal, DU kannst nur die Wärmeabgabe der Heizflächen beeinflussen, nicht das was der Wärmeerzeuger an Energie braucht, bzw. nur bedingt dessen Energiebedarf.

    Wie wird abgerechnet?
    Wieviele Wohnungen?
    usw. usw.
     
  6. #5 DirkLottner30, 10. März 2014
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    wir sind 9 Wohnung , bisher wurde noch nicht abgerechnet da erst seit dezmeber der Bau fertig ist .

    Momentan bezahlen wir in den Nebenkosten 80 EUR mtl für die Heizung.

    Ich weis selbst nicht wie das abgerechnet wird , ich denke evlt. am Wasserzähler bin mir aber da nicht so sicher.

    Es ist meine erste Wohnung , daher kenne ich mich da nicht so gut aus.

    Ist es so , wenn ich 21 Grad im Zimmer habe , und der Thermostat auf 21 Grad gestellt ist , das die Heizung in diesem Moment nicht heizen muss ?
    nur wenn ich auf 22 Grad stelle muss sie wieder anheizen ?

    Wenn ich z.B. Abends auf 19 Grad mache , habe ich morgens um die 20 Grad im Zimmer , wenn ich dann hochdrehe auf 21 muss die Heizung praktisch um 1 Grad aufheizen.

    oder wie kann ich mir das ganze vorstellen ?

    ich will halt möglichst kostengünstig fahren und nicht erschrecken wenn die Abrechnung kommt.
    Habe gelesen das manche nur Nachts stark geheizt haben und tagsüber immer die Heizung ausgemacht haben , dadurch aber sehr hohe Kosten aufgekommen sind da die Heizung jede Nacht wieder voll powern musste...

    Daher habe ich au schon gelesen das es am besten ist eine Temperatur konstant durchgängig zu fahren.

    Also wenn es immer Zimmer die Temperatur hat wie auf dem Thermostat , dann muss die Heizung nicht so stark arbeiten , wenn ich dann das Fenster aufmache und es geht um 1 Grad runter , dann muss die Heizung wieder arbeiten um 1 Grad wieder reinzuholen.

    Oder wie kann ich mir das ganze vorstellen ?

    also eher durchgängig oder Nachtabsenkung und morgens wieder wärmer ?
    kostet es mehr Energie konstant 21 grad zu haben oder kostet es mehr Energie morgens von 20 auf 21 grad wieder zu erhitzen ?

    du schreibst die Raumtemperatur wird nie unter 15 fallen.
    Macht es dann einen Unterschied ob der Thermostat auf 15 oder auf 5 steht ?
    kann ich dann kein Geld sparen indem ich diesen auf 5 anstatt auf 15 stelle ?

    oder heizt er auch nicht wenn er auf 15 steht ?
     
  7. #6 DirkLottner30, 10. März 2014
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    zu der Überlegung nachts den Thermostat auf 10 Grad zu drehen.
    wäre es dann nicht so das dieser , wenn ich morgens auf 21 Grad drehe sehr viel power und Energie brauchen würde um wieder auf 21 grad zu kommen ?
    viel mehr als wenn ich nur auf 18 grad nachts schalte ?

    oder versteh ich was falsch ?
     
  8. mastehr

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    Mit dem Wasserzähler hat die Heizung nichts zu tun. Es kann sich vielleicht um einen Wärmemengenzähler handeln.

    Gerade, wenn es sich um einen Neubau handelt, sollte man nicht mit der Heizung geizen, um Schimmel zu vermeiden. Also immer schön konstant auf 21 °C heizen und mindestens morgens und abends für ein paar Minuten für ordentlich Durchzug sorgen. Wenn Du zu Hause bist, auch vormittags und nachmittags ordentlich lüften.
     
  9. #8 DirkLottner30, 10. März 2014
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    wir lüften jeden morgen und abend für 5-10 min komplett.

    würdest du auch 21 konstant machen ? ohne Nachtabsenkung ?

    wäre super wenn mir o.g. Fragen noch jmd beantworten könnte damit ich da mehr durchblick habe ...

    danke allen und sorry das ich mich so wenig auskenne
     
  10. mastehr

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    Wenn Ihr zu Hause seid, am Besten auch zwischendurch die Fenster aufreißen. 5 Minuten reichen. Am meisten bringt das Lüften, wenn es draußen schön kalt ist.
    Ja. Mir sind 21 °C im Schlafzimmer allerdings zu viel.

    Wenn Du Kontrolle über die Heizungsanlage hättest, könntest Du die Heizkurve entsprechend reduzieren. Dazu müssten aber alle Bewohner an einem Strang ziehen.

    Wie oft klacken denn Deine Thermostate?
     
  11. #10 DirkLottner30, 10. März 2014
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    im Schlafzimmer habe ich 18 grad eingestellt.

    das klacken fällt nicht oft auf.
    alle 1-2 tage vllt.
    aber es kann ja natürlich auf klacken wenn ich nicht daheim bin...

    mir fällt das klacke besonders auf wenn ich den regler eine zeit lang auf 21 habe , und den dann mal nach oben drehe , dann klackt es an einem bestimmten punkt..





    Ist es so , wenn ich 21 Grad im Zimmer habe , und der Thermostat auf 21 Grad gestellt ist , das die Heizung in diesem Moment nicht heizen muss ?
    nur wenn ich auf 22 Grad stelle muss sie wieder anheizen ?

    Wenn ich z.B. Abends auf 19 Grad mache , habe ich morgens um die 20 Grad im Zimmer , wenn ich dann hochdrehe auf 21 muss die Heizung praktisch um 1 Grad aufheizen.

    oder wie kann ich mir das ganze vorstellen ?was genau sagt dieser aus ?
    das er heizen muss um diese gradzahl zu erreichen oder wie ist das ?




    Also wenn es immer Zimmer die Temperatur hat wie auf dem Thermostat , dann muss die Heizung nicht so stark arbeiten , wenn ich dann das Fenster aufmache und es geht um 1 Grad runter , dann muss die Heizung wieder arbeiten um 1 Grad wieder reinzuholen.

    Oder wie kann ich mir das ganze vorstellen ?

    also eher durchgängig oder Nachtabsenkung und morgens wieder wärmer ?
    kostet es mehr Energie konstant 21 grad zu haben oder kostet es mehr Energie morgens von 20 auf 21 grad wieder zu erhitzen ?

    wenn die Raumtemperatur nie unter 15 fällt. soll ich dann den Thermostat auf 15 machen oder doch auf 5 ?
    spare ich Geld wenn ich auf 5 mache ? oder heizt er soweiso nicht wenn ich 15 eingestellt habe und es sowieso 15 grad hat ?
    oder wie läuft das ?
     
  12. Kater432

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    Die Raumregler sind im Grund genommen nur ein Schalter, der den Stellantrieb der Fußbodenheizung steuert. Ist der Regler auf 21 Grad eingestellt und diese Raumtemperatur wird erreicht, macht es "Klack" und der Schalter schließt den Stellantrieb. Es fliesst kein Wasser mehr durch die Fußbodenheizung. Unterschreitet die Raumtemperatur diesen Wert wieder macht es wieder "Klack" und der Regler öffnet den Stellantrieb wieder. Das Heizungswasser fließt dann wieder durch die Fußbodenheizung und wärmt den Boden wieder auf. Der Regler arbeitet aber dann nicht fix auf 21 Grad, sondern er arbeitet mit einer Hysteres. D.h. bei Überschreitung von 21,5 wird geschlossen und erst bei 20,5 Grad wird wieder geöffnet. Somit hat der Regler eine Hystere von 1K. Würde er fest immer genau bei 21,0 schalten, würde es ständig "Klack" "Klack" "Klack" machen.

    Wichtig ist wie oben schon erwähnt, wie wird bei euch abgerechnet?
    Die Heizung liefert trotzdem immer die benötigte Vorlauftemperatur die eingestellt ist (Heizkurve) Auch wenn du bei dir abschaltest. Die anderen Wohneinheiten können ja trotzdem das Heizwasser brauchen.

    Also erstmal diesen Punkt abklären.
     
  13. mastehr

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    Kommt drauf an. Die Thermostate haben eine Hysterese. Wenn es beispielsweise auf 21 °C steht und die Heizung ist aus, dann wird die Heizung erst bei 20,5 °C eingeschaltet. Dann wird geheizt, bis die Temperatur bei 21,5 °C beträgt. Jetzt wird die Heizung wieder ausgeschaltet, bis die Temperatur wieder auf 20,5 °C gefallen ist. Bei einer gut eingestellten Heizung beträgt die Temperatur ständig 21 °C, so dass ständig geheizt wird, der Raum aber trotzdem nicht zu warm wird. Wenn zusätzlich Wärme in den Raum gebracht wird, beispielsweise durch die Frühlingssonne, muss der Thermostat natürlich trotzdem schalten.
    Die Fußbodenheizung kennt nur zwei Zustände: An oder Aus.
    Auf 21 °C.
    Nein. Weil Du Dir dann leicht Schimmelprobleme einhandelst. Gerade in einem Neubau.

    Edit: Kater hat schneller geantwortet.
     
  14. #13 DirkLottner30, 10. März 2014
    DirkLottner30

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    aber ich brauch doch die Räume die ich überhaupt nicht nutze nicht auf 21 Grad heizen oder ?
    bisher hab ich es immer so gemacht das diese natürlich auch immer gelüftet habe , und meistens auf 17 grad geschaltet habe.
    1-2 tage die Woche dann mal auf 20 grad. dann wieder für ein paar tage runtergefahren.

    man liest oft das zimmer die man nicht nutzt 15 grad haben sollen.

    macht es einen unterschied dann ob ich 15 grad oder 5 grad einstelle , das meinte ich ?

    oder wird auch bei 15 grad nicht geheizt da sowieso nie kälter als 15 grad wird.


    oder z.b. gäste wc. wird nie benutzt , aber hab ich auch so auf 16 grad stehn , ist das notwenidig ? oder soll ich runterfahren auf 5 grad ?
     
  15. mastehr

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    Wenn Du die unbenutzten Räume luftdicht von den genutzten Räumen trennst, dann reicht das. Sonst wandert die feuchte Luft aus den beheizten Räumen in die unbeheizten Räume. Durch den Temperaturverlust steigt die relative Luftfeuchtigkeit und kondensiert irgendwo, was den Schimmel freut.

    Ich verstehe es nicht: Da werden wahrscheinlich deutlich über 100000 Euro in eine Wohnung investiert und dann werden wegen ein paar Euro schwere Bauschäden riskiert.
     
  16. #15 DirkLottner30, 10. März 2014
    DirkLottner30

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    nicht falsch verstehen . ich will hier nichts riskieren , ich will mich nur schlau machen wie ich alles richtig handhabe.

    da ich auch schon öfters gelesen habe , das die zimmertemeperatur von 15 grad in geschlossenen räumen ausreicht wenn diese nicht genutzt werden...
     
  17. GWeberJ

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    Wenn du in einem Neubau wohnst, bei dem in Sachen Wärmedämmung nicht Mist gemacht wurde, dann vergiss einfach deine Heizkosten. So hoch wird der Anteil, den du durch deinen Verbrauch steuern kannst, eh nicht sein (sofern du die Bude nicht hochheizt, während Fenster dauerhaft gekippt sind). Fertig.

    Ich vermiete eine Wohnung in einem größeren Komplex, der um das Jahr 2000 herum gebaut wurde. Die Heizungs- und WW-Kosten setzen sich dort ungefähr so zusammen:

    - 1/4 allein für die Zählermiete und das Ablesen (ok, in den letzten kalten Wintern war es eher 1/5)
    - von den verbleibenden 3/4 wiederum ist gut 1/3 Warmwasser

    Und die verbrauchsabhängigen Kosten werden dann noch nach dem 30/70 Schlüssel aufgeteilt. Sprich: 30% der im ganzen Haus anfallenden Verbräuche werden einfach nach Wohnfläche verteilt (also auch auf den unbehiztes Kinderzimmer) und nur 70% entsprechend des tatsächlichen Verbrauchs in den einzelnen Wohnungen.
     
  18. Kater432

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    Wenn die Raumtemperatur nicht unter 17 Grad fällt, macht es keinen Unterschied ob 15 oder 5 Grad am Regler eingestellt sind, der Regler öffnet die Fußbodenheizung erst wenn die Raumtemperatur daruntergefallen ist. Bei einem gut gedämmten Haus ist es eh schwer so große Temperaturdifferenzen hinzubekommen, weil die Wärme ja aus den anderem Räumen kommt. Sei es über die Türen oder über die Innenwände, die ja keine Wärmedämmung haben. Sonst würde der Raum wirklich auf die 5 Grad abfallen. Damit siehst du das irgendwo anders Wärme herkommt, die den Raum auf Temperatur hält.

    Wenn ein Raum ausgekühlt ist (16 Grad) und du heizt diesen wieder auf 21 Grad, wird Energie benötigt um diese Differenz auszugleichen. Die Wände/Möbel sind auch ausgekühlt und dies muss ebenfalls aufgewärmt werden. Schaltest du die Heizung in einem Raum ab, und dieser wird kälter, wird ja auch die Wand zu Nachbarraum kälter. Somit wird mehr Heizleistung im anderen Raum benötigt um diesen auf seinen gewünschten 21 Grad zu halten. Verstanden ?

    Gruss
     
  19. mastehr

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    Wer hat das geschrieben? Für welche Art von Gebäude soll das gelten? Man darf nicht alles, was für unsanierte Gebäude aus dem letzten Jahrtausend gilt, nicht ungeprüft auf einen Neubau von 2013 übertragen. Deine vebrauchsbedingten Heizkosten werden wahrscheinlich deutlich unter 50 Euro im Monat liegen. Durch irgendwelches Rumgegeize lassen sie sich vielleicht um 2 Euro im Monat senken. Dafür lohnt es sich nicht, irgendwelche Bauschäden zu riskieren, deren Behebung leicht mehrere Jahresverbrauchskosten betragen kann.
     
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  21. Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    um das abzukürzen.
    Solange Du in anderen Wohnräumen auf 21° heizt, wirst Du nirgends in Deiner gut gedämmten Neubauwohnung unter 15° kommen ,auch wenn in diesen Räumen das Thermostat auf 5° steht, da die benachbarten Räume diesen unbeheizten Raum durch die Wand mitheizen und mit den solaren Gewinnen (Sonne) für eine höhere Temp. sorgen. Es ist also egal, ob Du 15° oder 5° einstellst.

    Am einfachsten ist:
    jeden Raum auf die Temp. stellen, die Du dort haben möchtest.
    In den aktuellen gut gedämmten Neubauten ist es schwieriger, die Temperaturen "nach unten" zu erreichen, als nach oben. Sprich: ein Schlafzimmer wirst Du nur schwer auf 18° bekommen, wenn die Nachbarräume 21° haben. Hängt zudem von der Raumgeometrie, Ausrichtung (Süd/Nord), Fensterfläche, Türen offen/zu etc. ab.

    Mit digitalen (Zeit)programmierbaren Raum-Thermostaten könnte man etwas sparen, nämlich dann, wenn Du den ganzen Tag nicht daheim bist, und erst Abends wenn Du heimkommst 21° haben willst. Dann kann man mit Nacht- und Tagabsenkung ein klein wenig rausholen.
    Die einsparungen werden sich aber in Regionen bewegen, wo Dich eines der digitalen RT soviel kostet, wie Du in mehreren Jahren einsparst. Und Du brauchst im Prinzip in jedem Raum so ein RT, weil sonst ja wieder die Nachbarräume den anderen Raum mitheizen werden.
    (Oder Du drehst manuell jeden Tag morgens runter und Abends wieder hoch. Das Problem ist aber; bis Du Abends merkst, dass es langsam wärmer wird, gehst Du schon wieder ins Bett. Das wird also keine Lösung sein)

    Zur Rechnung:
    Sagen wir 5 digitale Thermostate a 100€. Ersparnis rd. 5 % wenn zeitgesteuerte Tag und Nachtabsenkung. Bei 500€ Heizkosten pro Jahr ohne Absenkung, also 25€/a Einsparung. Amortisation in 20a.

    Stell einfach die Thermostate auf die für den jeweiligen Raum gewünschte RT und gut ist.

    In EFH kann man da etwas mehr optimieren, da die Heizung (bei Dir der Pelletkessel) an sich an die Nutzergewohnheiten angepasst werden kann, im MFH müssen aber alle zufrieden sein, auch der, der 24° im Wohnraum haben möchte (ja, ich weiß, denjenigen könnte man einbremsen).

    Hier kannst Du nur die Menge an Heizungswarmwasser steuern, die durch Deine eigene FBH läuft. Die Heizung an sich, kannst Du nicht alleine beeinflussen.
     
  22. #20 DirkLottner30, 10. März 2014
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    ok , dann einfach eure ganz kurze Meinung.

    2 Kinderzimmer. werden so gut wie nie benutzt.

    würdet ihr wie bisher 15 Grad belassen , oder auch diese auf 21 Grad durchweg stellen , auch wenn ich diese nie benutze ?


    Schlafzimmer.
    Thermostat steht auf 17 Grad.
    durch die Sonneneinstrahlung hat der Raum aber momentan 20Grad.
    Das heist , die Heizung für diesen Raum ist aus , und wird erst wieder angeworfen wenn die Zimmertemperatur nahe 17 Grad ist , hab ich das richtig verstanden ?
    es macht also keinen Unterschied ob ich dies dann bei 17 Grad stehen hab oder bei 12 Grad , in bieden fällen wird erst geheizt wenn die Temperatur diese eingestellte erreicht hat . richtig ?


    im wohn ess küche Bereich ( alles offen ) habe ich tagsüber durchgägning 21 grad und nachts mach ich meist so auf 19 grad.
     
Thema: Wie Fußbodenheizung richtig schalten ? Neubau - Pellets
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