wie Keller behandeln / nutzen?

Diskutiere wie Keller behandeln / nutzen? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo Forumsgemeinde, lese jetzt schon einige Monate in diesem interessanten Forum und habe mich nun angemeldet, da ich jetzt auch mal Hilfe...

  1. matzer71

    matzer71

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    Hallo Forumsgemeinde,
    lese jetzt schon einige Monate in diesem interessanten Forum und habe mich nun angemeldet, da ich jetzt auch mal Hilfe brauche. Vorweg bitte ich um Nachsicht falls es mal zu Laienhaft wird... Wir haben nach knapp 2 Jahren das "Haussuchprojekt" als ständigen Wohnsitz "begraben". In BN gibt es nichts Bezahlbares mehr auf dem freien Markt und dauerhaft "in den Wald" wollen wir auch nicht ziehen. Also behalten wir unsere Stadtwohnung zur Miete und haben uns als Ausgleich / Erholung ein Ferienhaus gekauft.
    Daten:
    - Bj.1974
    - Hanglage / lehmiger Boden
    - Kellergeschoß "vorne" ausgebaut bzw. Garage, hinterer Teil halt in der Erde
    - 24er Wände - leider nicht klar mit was für Steinen, ging weder aus Baubeschreibung noch Endabrechnung eindeutig hervor, Ziegel sind es nicht, eher so Hohlblocksteine, im Erdreich vertikale Abdichtung mit 24er Dachpappe(?) und Drainage (laut Rechnung von ´74), aufgebuddelt und nachgesehen hab ich nicht
    - Bodenplatte 12 cm Beton, vermutlich ohne Horizontalsperre (Lavalith-Packlage?)

    Naja, der Keller ist natürlich nicht so der Hit. Im vorderen, nicht im Erdreich stehenden Bereich, ist eigentlich alles i.O. (hatte zur Besichtigung bei 15 Grad Celsius 40 % rel.Luftfeuchte gemessen) Im hinteren Teil ist es m.E. feucht. Die Farbe löst sich ungefähr kniehoch (nicht der Putz). Messung mit so nem Hobby-Messgerät brachte erhöhte Feuchtigkeit, abnehmend nach oben. Mit dem Ding kann ich natürlich nur in den Putz stechen. Der Vorbesitzer kam auf die glorreiche Idee im hinteren Teil des Kellers ein zusätzliches Bad einzubauen. Was für ein Unsinn bei 80 qm Wohnfläche zwei Bäder... :motz Zumal dort nicht richtig gelüftet werden kann (ein Kellerfenster ist aber vorhanden). Nun gut, brauchen das nicht, ist dann Lagerraum.
    Das Untergeschoß ist sehr kalt, besonders im hinteren "echten" Keller. Wenn warme, feuchte Luft einströmt beschlagen die Fliesen des "Bades" sofort (zur Decke abnehmend), aber mal richtig (wie nach Duschen im Innenbad). Eigenartigerweise hat auch die Garage und die mittlere Innenwand UG die Farbablösungen.
    Wenn ich es bei meinem Studium im Forum richtig verstanden habe gibt es drei Möglichkeiten der Feuchtebelastung:
    1. durch die rückwärtige Wand und Seitenwände durch den bindigen Boden (Stauwasser?)
    2. durch die dünne (und ohne Horizontalsperre) vorhandene Bodenplatte und die Fundamente aufsteigend
    3. Kondensation aufgrund der "Eises-Kälte" der Wände wegen fehlender Aussendämmung und so

    Aufgrund der Nutzung als Ferien- bzw. Wochenendhaus fallen großartige Sanierungsprojekte aus. Schimmel konnte ich nirgends entdecken (eigentlich verwunderlich bei der KOndensation...)
    Nun die Fragen:
    1. wie geht man am besten mit dem Keller (vor allem im SOmmer) um? das man dann nicht lüften soll wegen Einbringens der warmen Luft weiß ich, Tür immer geschlossen halten und so "dicht" wie möglich? Luftentfeuchter reinstellen (also diese Tüten mit Behälter, wo man dann das Wasser ausschüttet)
    2. stimmt es, dass aufsteigende Mauerfeuchte die Kellerbetondecke nur schwer oder nicht durchdringen kann? (hab ich hier im Forum irgendwo gelesen)
    3. ich möchte trotzdem die Keller- und Garagenwände wenigstens mal streichen (auch auf die Gefahr, das alle paar Jahre erneuern zu müssen), was empfehlt ihr da? laut Baumarkt Tiefengrund auf den (sandigen) Putzflächen wo die Farbe ab ist, dann eine Silikat-Innenfarbe komplett auf die Wand (auch auf den alten Anstrich)- auf jeden Fall diffusionsoffen, will da nix "dichtmachen"
    4. die Bodenfliesen im "Badteil" sind fest, hab sie mal abgeklopft, auf dem anderen hinteren Kellerraum löst sich die Oberfläche des Betonbodens, also nicht der Beton selber, sondern der Auftrag darauf, dieser sieht aus wie Estrich aber nur 2-3 mm dick, da wurde auch schon öfter geflickt... der Betonboden ist nicht glatt, sondern mehr "grob" und "sandig" nach abmachen des "Estrichs" - was könnte man hier machen damit es einigermaßen eben wird? am liebsten wären mir ja auch Fliesen, aber halten die wenn evtl. die Bodenplatte feucht ist? im "Bad" tun sie es und die sind mal direkt auf die Bodenplatte geklebt (sieht man im Übergang vom Keller zum Bad). Welchen / was für Fliesenkleber brauch ich da?

    Ok, reicht fürs erste, soll ja auch noch wer lesen...:e_smiley_brille02:

    Freue mich auf viele Antworten, Anregungen und Hinweise!

    Gruß
    Mathias
     
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