Wie lange hält ein Poroton - Klebe - Mauerwerk ???

Diskutiere Wie lange hält ein Poroton - Klebe - Mauerwerk ??? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Frohes neues 2014, will im 2. Quart. mit dem bauen anfangen. Früher wurden die Ziegelsteine mit Kalkmörtel gemauert und bei guten...

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  1. #1 Klippenkotzer, 1. Januar 2014
    Klippenkotzer

    Klippenkotzer Gast

    Frohes neues 2014,

    will im 2. Quart. mit dem bauen anfangen.

    Früher wurden die Ziegelsteine mit Kalkmörtel gemauert und bei guten Erhaltungszustand der Gebäude
    stehen oder ( können ) diese ja auch mehrere Hundert Jahre.

    Will eigentlich mit einem noch gerade so massiven T16 bauen (Kleben mit V Plus ).

    Hinterlüftung und goile massive Klinker !

    ENEV steht hierbei erstmal nicht zur Debatte !!! Da habe ich andere Ansichten ...


    Heute werden die Planziegel geklebt (Klebemörtel) und neuerdingens auch mit Schaum (OMG), aber wie lange wird so was halten ???
    ( FACHGERECHTE AUSFÜHRUNG WIRD UNTERSTELLT )

    Bitte - auch das habe ich bedacht : Das Porotonhaus wird mich sicher überleben, aber meine Kindern sollen ja nicht ein Abrisshaus
    übernehmen. Wird das so mindestens 150 Jahre halten, Pflege der Immobilie vorausgesetzt.

    Gruß Mario
    (NichtBlödZeitungsleser)
     
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  3. #2 Inkognito, 1. Januar 2014
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Einhalten müssen Sie sie dennoch, ich hoffe das ist klar.
     
  4. #3 Klippenkotzer, 1. Januar 2014
    Klippenkotzer

    Klippenkotzer Gast

    Bitte nix über ENEV , das war hier nicht das Thema !!!
    Vielen Dank im voraus .

    Die Wand kann ich ja auch so dick ausführen , das es passen tutet lt. ENEV
     
  5. #4 Inkognito, 1. Januar 2014
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Wandstärken von 75cm und mehr die Sie so ungefähr benötigen würden, führen zu diversen Problemen: Angefangen bei schießschartenartigen Fenstern bis hin zum deutlichen Verlust von Wohnfläche.
    Ich würde von diesem Gedankenansatz Abstand nehmen oder zumindest auf die hinterlüftete Klinkerfassade verzichten. Eventuell können Sie sich ja auch mit einem WDVS mit Klinkerriemchen anfreunden, aber dann ist eine hinreichende Dicke der WDVS in Kombination mit Kalksandstein möglicherweise die geschicktere Wahl.
     
  6. #5 Klippenkotzer, 1. Januar 2014
    Klippenkotzer

    Klippenkotzer Gast

    @Inko , ist das so schwer zu verstehen, es geht nicht um ENEV und WDVS und auch nicht um Klinkerriemchen !!! Bitte keinen Komentar mehr. Danke
    Auch wollte ich nix von KS lesen, es geht hier nur um Poroton T16.

    Gruß Mario
    (NixBlödZeitungsleser)
     
  7. #6 wasweissich, 1. Januar 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :mega_lol::mega_lol:
     
  8. mseppo

    mseppo

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    Er hat ja Recht. Auf seine Frage ist noch nicht mal ansatzweise geantwortet worden, dafür aber schon jede Menge oberlehrerhafte ENEV-Belehrungen.
     
  9. Kater432

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    Sicherlich gibt es noch keine Häuser mit Dünnbettmörtel die 100 Jahre stehen. Ich weiß nicht wie lange das schon auf dem Markt ist, aber langzeiterfahrung wird es da noch nicht geben. Sicherlich eher nur von den Herstellern Marketingsprüche.

    Allerdings denke ich, warum soll dies nicht so lange halten. Die Steine liegen ja eher alle aufeinander und selbst wenn mal die Klebestelle versagt, wird nicht die Wand gleich einstürzen. Da ja der Druck eher von oben kommt. Also denke ich sollten dies nicht anders sein.

    Und zur "enev is mir egal" Sage ich mal nix.

    @Inko
    Sicherlich so ein Bau ala ich plane alles selber .... und gesetze sind mir auch egal
     
  10. #9 Gast036816, 1. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wer hat denn erfahrung mit 150 jahre alten t16? ich schätze, auf diese frage wird sich zwischen null und niemand melden!
     
  11. Inkognito

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    Also ist die Fragestellung eher keine sondern lediglich der Wunsch nach Bestätigung für eine absurde Idee? Sie können bei solchen Betrachtungen relevante Randbedingungen nicht einfach ignorieren, was Sie vorhaben funktioniert so nicht: Beim Bemessen muss allen Anforderungen Rechnung getragen werden, nicht nur den statischen sondern eben auch den bauphysikalischen - man kann das gar nicht so voneinander getrennt diskutieren. Wenn am Ende absurde Wandstärken von >75cm rauskommen, da hat dann einer in den Vorüberlegungen einfach zu wenig Ahnung gehabt.
     
  12. #11 Klippenkotzer, 1. Januar 2014
    Klippenkotzer

    Klippenkotzer Gast

    Wird mir hier zu ...

    Melde mich hier ab. Das artet in Lobby ... aus
     
  13. Markul

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    Servus....
     
  14. #13 Informatikfuzzi, 2. Januar 2014
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    Dann mal anders gefragt: warum sieht man auf Baustellen für Geschosswohnungsbau so gut wie keine Ziegelsteine? Laut Prospekten der Ziegelwerke gibt es für diesen Anwendungszweck sogar gefüllte Ziegel, doch auf den Baustellen sehe ich nur Kalksandstein- oder Betonaussenwände. Bei Einfamilienhäusern trifft man dann auch mal auf ungefüllte und gefüllte Ziegel. Wobei ich es dann bei einem Neubau auch schon ulkig fand, dass auf die Ziegelaussenwand in Küche, Flur und Bad innen abgesetzte Rigipswände kamen mit dahinterliegenden Rohrleitungen für Wasser und Heizung - laut Handwerker machen die das bei Ziegelwänden immer so. Selbst die Stromkabel wurden nicht im Ziegel versenkt, sondern einfach auf den Ziegel geklebt um dann unter dem Putz zu verschwinden.
     
  15. mastehr

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    Der TE möchte ist ja nicht nur die EnEV egal, sondern er möchte sein Haus auch ohne Bodenplatte errichten.
     
  16. #15 Alfons Fischer, 2. Januar 2014
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    ich bin eher der Meinung, dass zukünftige Generationen Häuser weniger nach der Wahl des Materials, sondern eher nach der Qualität der Architektur/des Grundrisses bewerten werden wenn es um die Frage geht "sanieren oder nicht"... (vorausgesetzt, die bauliche Qualität passt)

    Ich habe beim Neubau schon Grundrisse gesehen, wo ich Zweifel habe, dass diese Häuser die Halbwertszeit der Steine überleben...
     
  17. mseppo

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    Ist doch Wurst. Von mir aus kann er es auch grün anmalen. Die Frage war aber, wie die Haltbarkeit der Klebeverbindungen im Vergleich zu kerkömmlichen Mörtelverbindungen einzuordnen ist. Falls man überhaupt schon irgendwelche Erfahrungswerte hat.

    Ich finde es immer interessant, sich über die Haltbarkeit neuartiger Baustoffe Gedanken zu machen.
     
  18. PeterB

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    Was soll an der Kleberfuge kaputt gehen?
    Das ist genauso hydraulisch abbindender Mörtel, wie Kalk-, Kalk-Zement- oder Zementmörtel.
    Die paar Kunststoffvergütungsanteile, die drin stecken können am Ende wohl kaputt gehen, sind ja hauptsächlich nur der Verarbeitbarkeit geschuldet.
    Das Mauerwerk hält beim EFH wahrscheinlich sogar ohne Mörtel und der T16 enthält auch keine selbstabbauenden Bestandteile, warum also soll er früher kaputt gehen, als ein Vollziegel, wenn er nciht ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist. Vollbewittert wäre der "Leichtstein" sicher weniger haltbar.
    Ob ein solches Mauerwerk für heutiges Bauen (ENEV usw.) sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
     
  19. #18 Klippenkotzer, 2. Januar 2014
    Klippenkotzer

    Klippenkotzer Gast

    @ Peter, na das war ja mal ein erster Beitrag mit Aussagekraft.

    Ich werde wohl zum T14 tendieren, aber 12,9,8,7 wird nicht sein, Mehrkosten für 170 m² Wandfläche ( ohne Fenster ) hole ich über Einsparungen in
    30 Jahren nicht rein, auch wenn das zu kurz gedacht sein mag für die Oberlehrer hier im F...

    ( z. EN.. nix u. das ist auch gut so )

    Im Haus wird auch ein Kamin sein, da ich unbegrenzt an Buchenholz zum Nulltarif komme. Privatwald !

    Werde mal beim Produzent anfragen !!!

    Gruß Mario
    (NixBlödzeitungsleser)
     
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  21. PeterB

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    Irgendwie hast Du übersehen, daß Du das nicht machen darfst!
    Dein Planer oder sonstiger Beauftragter muß eine ENEV-Berechnung erstellen, die Bestandteil der Baugenehmigung wird.
    Hältst Du diese Werte nicht ein, bewegst Du Dich außerhalb des Gesetzes, so einfach ist das, da hilft auch unbegrenztes Buchenholz nicht als Ersatzmaßnahme.
    Deiner Einstellung entnehme ich, daß Du keine Kinder hast und auch nicht vor hast in Zukunft welche zu haben, denn auch die Vermeidung der Verbrennung von Buchenholz ist eine Vermeidung von CO- Ausstoß. Deine Einstellung passt eigentlich zu Blödzeitungslesern.
     
  22. Taipan

    Taipan

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    in einem Haus
    Um mal über Umwegen auf die Frage des TE einzugehen: Die ALTEN Ägypter haben ihre Totenhäuser ganz ohne Mörtel gebaut. Die stehen, bis auf die paar, die sie später wieder abgebaut haben um Steine zu haben, heute noch. Die stehen sogar heute noch, ohne dass sie gepflegt wurden. Es stellt sich nicht die Frage, wie Lange das Mauerwerk hält. Das Mauerwerk hält, wenn es vor eindringendem Wasser und Wetter geschützt wird, theoretisch ewig. Ein Haus wird nicht von Mörtel zusammengehalten. Das erledigt nämlich die Schwerkraft. Die gibt es kostenlos überall auf der Erde.

    Wer hier glaubt, dass er ein Haus baut, damit seine Kinder und Enkel drin wohnen können, wird, vorrausgesetzt er lebt lange genug, sein blaues Wunder erleben. Die wollen nämlich nicht in der Kiste wohnen - wenn sie überhaupt in der Region bleiben. Genausowenig, wie wir heute mehrheitlich nicht in den Kisten der 50er und 60er Jahre wohnen wollen, die unsere Eltern und Großeltern mit genau der Maßgabe errichtet haben. Wir stricken die Kisten um, dass sie nicht mehr wiederzuerkennen sind bzw. stricken neu.
     
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