Wie streicht man Lack ohne "NASEN" ??

Diskutiere Wie streicht man Lack ohne "NASEN" ?? im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir streichen gerade die Metallzargen. Pinsel und Lacke sind nur "vom Feinsten" (aus dem Malerfachgeschäft): 1. Metallzarge mit...

  1. Tommi

    Tommi

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    Hallo,

    wir streichen gerade die Metallzargen.

    Pinsel und Lacke sind nur "vom Feinsten" (aus dem Malerfachgeschäft):

    1. Metallzarge mit Körnung 120 anschleifen, Grate und Stösse entfernen
    --> OK
    2. Capalac Vorlack weiß mit Pinsel (Chinaborste) aufbringen
    --> Auch OK
    3. Hier beginnen nun die Probleme!
    Capalac Buntlack Seidenmatt mit Pinsel (s. 2.) aufbringen.
    Einerseits soll dieser Lack ja decken und eine einheitliche Oberfläche bilden.
    Aber auch bei sparsamsten Auftragen des Lackes bilden sich ab und an sogenannte "Nasen", also Tropfen von Lack, die wenige Zentimeter nach unten laufen.
    Und das seltsame dabei: Man hat z.B. eine glatte Oberfläche und trotzdem bilden sich ohne weiteres Streichen nach 5 - 10 Minuten "wie aus dem Nichts" wieder solche Nasen.

    Wo liegt das Problem?
    1. Falscher Lack?
    2. Falsche Pinsel?
    Geht's mit Rolle besser (mit Flor oder glatt)?

    3. Falsche Arbeitsweise?
    Aber wie geht's richtig?

    Tipps, Tipps, Tipps gesucht !!!

    Danke.

    Gruß

    Tommi
     
  2. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    komplett umgerührt? Wirklich kein Bodensatz mehr -> Konsistenz.

    Der Rest ist Technik - und jede Menge Erfahrung und Geduld: guter Lack -> nur hauchdünne Schichten und kreuzweise arbeiten.
     
  3. Tommi

    Tommi

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    Wir haben sehr gut umgerührt!

    "Hauchdünn auftragen" war schon das Ziel, jedoch muß es auch decken.

    Sollte man vielleicht 2 Schichten Endlack auftragen?

    Gruß

    Tommi
     
  4. #4 Bauherrchen, 25.09.2005
    Bauherrchen

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    Hallo,

    ich habe bei mir Dachfensterverkleidungen lackiert. Unter 3 mal Streichen war nix drin mit vernünftig Decken. Allerdings halt immer sehr dünne Schichten.
     
  5. Lukas

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    jetzt raff ich´s erst!

    Wie wär´s mit einem eingefärbten Grundlack!?! Dann funzt es eben auch mit den dünnen Deckschichten.
     
  6. Tommi

    Tommi

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    @Lukas:


    Der Grundlack ist eingefärbt, nämlich weiß.

    Der Endlack ist in unserm Fall Grauweiß, also etwas anders.

    Deshalb ist die Deckung schon ein Thema.
     
  7. Lukas

    Lukas

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    !noch eingefärbter!

    Was spricht dagegen den Grundlack in "grauweiß" einzufärben?
     
  8. lachi

    lachi

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    Metallzarge ist die hohe Schule...

    Servus,

    habe einen Malermeister als Freund, so mal grundsätzlich:
    - Metallzarge ist die "hohe Kunst" des Malens, auch er stand hin und wieder vor diesem Problem.

    Was lt. seinen Aussagen hilft, ist:
    - feine Rolle
    - den Lack vor der unmittelbaren Verarbeitung durch eine Strumpfhose (da wird sich das Weibi freuen :cry ) "sieben", nie direkt aus der Dose verarbeiten.
    - und vorher "rühren, rühren, rühren"
    - dünnste Schichten, zwischen sanft schleifen
    - Rolle schön in der Tasse schon "aufwalzen" damit die überschüssige Farbe nicht in der Rolle bleibt
    - und last but not least: die ruhige Hand mit gleichmässigstem Druck, die Anpressunterschiede machen die Nase...

    Viel Glück! :)
    Lachi
     
  9. Tommi

    Tommi

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    @Lachi:

    Du hast es korrekt geschildert.

    Nach einigen Mühen und Üben kann ich bestätigen:

    1. Pinsel kannste vergessen. Allein die Schaumstoff-Lackierrolle gibt die gleichmäßig schöne Oberfläche ohne "Nasen".

    2. Nachteil der Rolle: Diese ergibt nur einen sehr dünnen Auftrag, der nicht immer ausreichend deckt. Deshalb muß ich den Endlack zweimal auftragen.

    3. Mit obiger Technik sind mein grösstes Problem tatsächlich die kleinsten Verunreinigungen des Lackes.

    Obwohl ich mit Caparol sicherlich einen "Premium"-Lack erworben habe, werde ich das Gefühl nicht los, dass insbesondere bei öfterem Walzen mit der Rolle kleine "Klümpchen" entstehen.
    Zunächst ist der Lack schön flüssig, walzt man nach einigen Minuten nochmal drüber entstehen manchmal solche kleine Klümpchen.

    Dazu noch eine Idee?

    Gruß

    Tommi
     
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