Wie Terrassenrand sanieren?

Diskutiere Wie Terrassenrand sanieren? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, nun habe ich ein Jahr nach unserem Einzug doch nochmal eine Frage. Es geht um die fachgerechte Sanierung (ja, so lange hat's...

  1. #1 Tommichelin, 15. Januar 2009
    Tommichelin

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    Hallo zusammen,
    nun habe ich ein Jahr nach unserem Einzug doch nochmal eine Frage.
    Es geht um die fachgerechte Sanierung (ja, so lange hat's gehalten ...:Baumurks ) meiner Terrasse.
    Diese ist um die Längsseite des Hauses U-förmig 80 cm hoch auf dem (flachen) Grundstück aufgeschüttet (Schotter o. dgl. lagenweise verdichtet, dann Vlies, Splittbett und Betonplatten abgerüttelt). Die Betonplatten wurden bis an die 45° abfallende Böschung verlegt, an der "Gartenseite" (zur Böschung hin) in ein Mörtelbett. Die Terrasse hat ein leichtes Gefälle zur Böschung hin.

    So weit so gut; anscheinend hat nun das abfließende Regenwasser das Mörtelbett unterspült - und die äußere Plattenreihe neigt sich so langsam an der zur Böschung gelegenen Seite nach unten ... so daß man den kompletten Terrassenrand neu befestigen muß.

    Nun will mein GaLa Bauer nächste Woche zur Abhilfe schreiten. Bloß habe ich mittlerweile feststellen müssen, daß sein Selbstvertrauen und sein Aktionismus nicht immer von großer Fachkenntnis begleitet ist (dabei war er noch nicht mal billig ... manche Leute können besser verkaufen und Papiere malen als dann später Resultate liefern).
    Damit ich nicht ahnungslos seinen Vorschlägen gegenüber stehen werde: Wie würdet Ihr so ein Problem angehen? Ohne die rings um die Terrasse an der Böschung gepflanzten Rosen (Abstand so 40 cm) zu killen?

    Ich hoffe , das ich die Situation einigermaßen verständlich beschreiben konnte. Ich wäre für Tipps wirklich sehr dankbar!

    Freundliche Grüße
    Thomas
     
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  3. #2 wasweissich, 15. Januar 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    was hat er denn vor?
     
  4. #3 Tommichelin, 15. Januar 2009
    Tommichelin

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    tja ...

    ... das hat er noch nicht gesagt. Er meint nur in seiner dynamischen Art "das kriegen wir ganz einfach wieder hin" - und das macht mir Sorgen. Denn wenn es so einfach wäre das dauerhaft zu erledigen, warum hat er es nicht gleich so gemacht?
    Ein Nachbar, der selber bei sich alles erledigt, riet mir ringsum ein U-förmige Betonarmierung mit Stahleinlage zu gießen, die an die Stelle des Mörtelbetts käme ... ich frage mich nur, ob dann nicht in 2 Jahren die Betonarmierung hangwärts gleitet ...
    Aber wie gesagt, meine Frage dient dazu mich zu informieren bevor ich mit meinem GaLa-Bauer rede. Denn wenn ich einer Lösung zustimme, möchte ich diesmal schon die Gewißheit, daß es diesmal den Regeln der Kunst entspricht, und keine Notlösung.
     
  5. alex2008

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    klipp und klar hätte man mit dem Belag nicht bis zur Böschungskante gehen dürfen.
    Die Tragschicht hätte man ca. 30-50cm weiter rausführen müssen.

    Wenn man mit dem Belag sehr nahe an die Böschungskante will braucht es eben eine Randbefestigung die tief genug geht um dann auf ihrer Aufstandsfläche genügend Abstand zu der Böschungskante hat.

    Abhilfe
    einfach: Mit dem Belag zurückgehen, also Platten raus neuen Betonkeil und mit Boden andecken.

    aufwändiger: Belag raus, auf Tragschicht runtergraben, nachverdichten, ggf. Material nachlegen, Randbefestigung durch Rasenkantensteine etc. erstellen, wieder anfüllen.

    Ein bischen die Platten unterfüttern und ein neues Mörtelkeilchen machen ist sicherlich nicht das dauerhafteste.
     
  6. #5 wasweissich, 16. Januar 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    schade , sonst wüsste man , was es kosten soll....
    manchmal sind lösungen durchaus einfach....manchmal
    gut ding will weile haben:mega_lol::mega_lol::mega_lol:

    :mauer:mauer

    nachbar fragen.....:p

    manche not/murkslösung sieht wichtig aus , wirkt profesionell , und elegant .

    manche sinnvolle dauerhafte reparatur wirkt durchaus improvisiert...........(ein freund von mir sagte immer:nichts hält besser , als ein gutes provisorium)

    und : es soll junge dynamische galabauer geben , die wissen wie es geht .....aber auch solche mit absolut sicheren auftreten bei völliger ahnungslosigkeit.....

    15 rosen......x3,20€.........ungefähr 50€
    wenns danach aber richtig hält eine verschmerzbare summe....:bounce:

    j.p.
     
  7. S.Oertel

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  8. Meizter

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    Hmm auskoffern und ringsum Pallisaden setzten, länge muss vor ort festgelegt werden. Rückenstütze dran und fertig (Kurzfassung!!!). Aber Rosen futsch, jedoch haste auf immer ruhe.
     
  9. #8 Tommichelin, 16. Januar 2009
    Tommichelin

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    no good news

    ... wenn ich das richtig verstehe, dann wäre die beste Lösung
    (a) entweder die Terrasse zu verkleinern, um Abstand zur Böschung zu gewinnen,
    oder
    (b) am oberen Teil der Böschung bis auf die verdichtete Schicht hinuntergraben, dort dann mit Rasenkantensteinen eine Befestigung erstellen (Oberkante Rasenkantenstein = Terrassenniveau) und den Terrassenrand neu anlegen.

    (a) geht nicht, weil dann die Terrasse zu klein.
    Deswegen Frage zu (b): Eine korrekte Ausführung unterstellt, werden die Rasenkantensteine denn dauerhaft an ihrem Platz bleiben, oder besteht die Gefahr des allmählichen Abgleitens?

    Zur Illustration ein Foto vom jetzt-Zustand und von der Bauphase ...

    Danke schonmal für die Tips!
    Thomas
     
  10. Meizter

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    Dieser "hang" sieht mir angeschüttet aus....liege ich richtig?
     
  11. #10 Tommichelin, 16. Januar 2009
    Tommichelin

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    ...

    ... das Bild aus der Bauphase erklärt auch meine Fahrlässigkeit, mit der ich damals an die Auswahl des GaLa-Bauers und die Ausführung der Arbeiten gegangen bin.
    Als Laie konnte ich mir nicht vorstellen, daß bei so einer doch ziemlich einfachen Aufgabe (dachte ich damals) größere Probleme entstehen könnten. Na ja, man lernt aus Fehlern.
    GaLa-Bau ist NICHT banal.
    Thomas
     
  12. #11 Tommichelin, 16. Januar 2009
    Tommichelin

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    ja, komplett angeschüttet

    Der komplette Bauplatz ist rund um das Haus mit Recyclingmaterial verfüllt & verdichtet (Ausführung : Tiefbauer); die Terrasse ist aus Schotter (oben) und ebenfalls Recyclingmaterial (unterer Teil) aufgeschüttet und lagenweise verdichtet worden (Ausführung : GaLa Bauer).

    An die Terrasse ist später von meinem Gärtner (da hatte ich zum Glück einen aus dem Ort genommen) noch lose Gartenerde angefüllt worden, in das ich dann die Rosen gepflanzt habe (Okt 2007).
    Thomas
     
  13. Meizter

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    Ich nheme an das du eine haltende lösung suchst? In diesem Falle ist es mit randsteinen nicht getan, die rutschen entweder dieses jahr oder vll hällt es auch noch 3 jahre. Da bleibt nur noch terasse zurücksetzten wie im obrigen topic schon erwähnt, oder aber pallisaden. Wie hoch wurde denn aufgefüllt?
     
  14. Meizter

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    L-Steine würde auch noch eine Option darstellen. Ist halt immerso gibt man geld aus hat man was davon. Klaro aufs geld achten, aber nicht um es in 3jahren wieder zu machen
     
  15. #14 wasweissich, 16. Januar 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    palisaden sind im jetzigen zustand auch blödsinn..........

    und wer soll jetzt L-steine ohne einen riesenaufwand verbuddeln ?

    sowas:
    http://www.brakelmann.de/aussen.html im unteren teil
     
  16. Meizter

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    Weiss nicht was du meinst sehe dort keine Palisaden
    oder bin blind denn ist schon spät! Aber hast recht geht nicht!!! Sorry Thomas vergiss pallisaden
    Ich sagte ja gibt man geld aus bekommt man was dafür in diesem falle ne wand aus L-Steinen.
     
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    Oder aber unterfütterst sie solange bis sie sich nicht mehr setzten, billigvariante
     
  18. #17 wasweissich, 16. Januar 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    deine vorschläge hätten beim neubau sinn gemacht , während des anschüttens , jetzt muss er es schön machen .

    j.p.
     
  19. Meizter

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    Meinst aus Sche.... gold machen*g*
     
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  21. #19 wasweissich, 16. Januar 2009
  22. #20 wasweissich, 16. Januar 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein , ich meine garten gestalten , mit natürlichen materialien und geschick
     
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