Wie viel geht?

Diskutiere Wie viel geht? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, könnt ihr uns sagen wie viel man "gesund" finanzieren kann und ob folgendes Angebot gut ist oder nicht? Ehemann: 2.000,- €...

  1. #1 djcroatia, 8. April 2013
    djcroatia

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    Hallo zusammen,

    könnt ihr uns sagen wie viel man "gesund" finanzieren kann und ob folgendes Angebot gut ist oder nicht?

    Ehemann: 2.000,- € (seit mehreren Jahren beschäftigt)
    Ehefrau: 1.100,- € ( seit 3 Jahren beschäftigt)
    noch keine Kinder
    EK: 34.000,- €
    Bausparguthaben: 4.150,- € (Bausparvertrag ist 10.000,- €)


    Dieses Angebot haben wir bekommen, bislang las es sich ganz gut (abgesehen von Angeboten wo wir ohne Probleme 850.000,- € hätten finanzieren können):

    Finanzierungsbedarf wären 258000 €
    167000 € 10 Jahre 2,66 % = 370,18 € Zinsen
    1,2 % Tilgung 167,00 €
    50000 KFW 10J 2,66% 110,83 € Zinsen
    1,83% Tilgung 76,25 €

    Gesammt : 724€
    Berücksichtigt sind 41000 EK
    Stand 03.01.2013

    In den 41.000 ,- € sind die 4.150,- € aus dem Bausparguthaben enthalten, aktuell haben wir etwas weniger, da wir meiner Schwester Geld geliehen hatten.

    Ist das o.k. oder nicht?

    Danke euch.
     
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  3. #2 theoretiker, 8. April 2013
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    Denke bei den Einkommensverhältnissen und EK zu Kreditsumme (EK <20%) bekommt Ihr nicht die 2,66% Zinsen. Ist das ein konkretes Angebot oder mal "so meine unverbindliche Anfrage" ???

    Dann würde, wenn die Zahlen stimmen, die Tilgung mit 1,2% eine Restschuld von 144.000 EUR bedeuten nach 10 Jahren. Bei 2% zins mehr müsstet Ihr dann 777 EUR nur für den Bankkredit zahlen + KFW, was dann wohl auch auf den marktüblichen Zins angehoben wird ??
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Rechenfehler? oder nur falsche Wortwahl?

    167.000,- € Bankdarlehen + 50.000,- € KfW = 217.000,- €

    Ich vermute Du meinst nicht den Finanzierungsbedarf sondern Deine Gesamtkosten, und hast von den 258T€ das EK abgezogen.

    Ich gehe mal davon aus, dass es sich beim Einkommen um das Nettoeinkommen handelt. Dann stehen Euch also 3.100,- € pro Monat zur Verfügung. Davon 1/3 wären grob 1.000,- €/Monat. Das wäre für mich die Schallmauer die ich nicht überschreiten würde.
    Weiterhin solltest Du eine worst case Betrachtung machen, sprich was passiert wenn Kinder angesagt sind? Elterngeld, Kindergeld, die Einkommensverhältnisse werden sich auf jeden Fall verändern. Die Lebenshaltungskosten auch. So lange das Einkommen der Frau nicht weg fällt, ist alles im grünen Bereich. Mit 1 Einkommen wird´s aber mehr als eng.

    Zu den Konditionen, angesichts nicht einmal 15% EK sind die Konditionen ganz passabel. Ich würde hier eine höhere Tilgung wählen, denn bei 1,2% anf. Tilgung tilgt sich das Darlehen nicht wirklich. Während der Zinsfestschreibung von 10 Jahren reden wir von vielleicht 25T€ (einfach nachrechnen), d.h. die Restschuld liegt dann bei etwa 141T€. Das KfW Darlehen steht in 10 Jahren mit etwa 39,5T€ in den Bücher.
    d.h. Deine Restschuld aus den 217.000,- € nach 10 Jahren beläuft sich insgesamt auf knapp über 180T€.

    Ich würde daher beim Bankdarlehen zu einer deutlich höheren anf. Tilgung raten. 2% wäre das absolute Minimum, 3% wären besser. Man sollte Phasen mit niedrigen Zinsen nutzen um sich zügig zu entschulden. Dann kann es einem fast schon egal sein, wie hoch die Zinssätze in 10 Jahren sein werden. Bei einer geringen Restschuld kann man so ziemlich jeden Zinssatz verschmerzen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 djcroatia, 8. April 2013
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    @theoretiker
    Wir wollten wissen wo wir ungefähr stehen. Der Finanzberater ist eigentlich ganz gut, hatte beide Finanzierungen für meine Schwester auch bereist gemacht. Er war bei uns gewesen, hatten ihm unsere Unterlagen/Lohnabrechnungen gegeben. Das hat er uns dann gesagt. Ganz genau Angaben kann er natürlich erst machen, wenn wir genau wissen wie teuer alles zusammen werden wird.


    @ R.B.
    Sind Nettolöhne.
    Mehr als 1/3 unseres Nettoeinkommens wollten wir auch nicht ausgeben für die Finanzierung. Haben leider öfters gelesen ,dass viele 50% und mehr ihres Einkommens dafür ausgeben und es nicht lange gut geht.

    Nachwuchs ist schon geplant, aber aktuell nicht.

    Wir wollten eher eine kleine Rate haben und monatlich so viel es geht bei seite legen und jedes Jahr dann Sondertilgungen machen. Meine Frau und ich sind sehr sparsame Leute. Oder wäre das nicht gut? Wir legen heute bereits das Einkommen meiner Frau komplett zur Seite und machen alles über mein Gehalt.

    Wollten jetzt auch bald die Steuerklassen ändern, dann hätte ich ca. 1.800,- € (Zuschläge) und meine Frau um knapp 1.500,- €. Hätten dann 200,- € mehr monaltich und wenn meine Frau schwager werden sollten, wäre das Elterngeld ja höher. Und natürlkich würd eich dann umgehend in die Klasse 3 zurückwechseln.
     
  6. #5 djcroatia, 8. April 2013
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    Falls ich längere Zeit krank (Krankentagegeld) werden sollte, dagegen haben wir uns auch abgesichert. Sind ja schnell wo 30% fehlen können.
     
  7. coco77

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    für mich ist das einer der größten fehler die man machen kann... wenn ihr so sprasam seid wieso dann nicht sofort ordentlich tilgen statt der sondertilgungsMÖGLICHKEIT.
    bei diesen zinsen ist einer höherer tilgungssatz meines erachtes fast schon pflicht.
     
  8. #7 Gast340953, 9. April 2013
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    Wieso ist Sondertilgung einer der größten Fehler? Wenn man das Geld am Ende des Jahres hat kann man das doch prima zum tilgen nutzen. Und wenn doch mal irgendwelche unverhofften Dinge passieren (Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.) ist die monatliche Belastung dann eher zu verkraften.
    Man ist doch am Ende viel flexibler. Natürlich muss man konsequent bleiben und in guten Zeiten das übriggebliebene Geld nicht anderweitig "verprassen".
     
  9. #8 djcroatia, 9. April 2013
    djcroatia

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    Also konsequent wären wir und das finden wir auch, wir wären viel flexibler.
    So in der Art machen wir es auch schon seit Jahren in dem wir monatlich Geld auf unser Tagesgeldkonto buchen. Das dieses z.Zt. nicht viele Zinsen bringt wissen wir.
     
  10. CaresXP

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    Moin,
    sobald ihr euch für eine Tilgung entschieden habt und die Restschuld nach 10 Jahren (sofern ihr euch überhaupt für eine 10 J Zinsfestschreibung entscheidet) fest steht, würde ICH euch empfehlen, einen Bausparvertrag in Höhe der geplanten Restschuld abzuschliessen. Hebel und Einzahlung sollten so gewählt werden, dass er zum Zeitpunkt der Ablösung zuteilungsreif ist und lange genug getilgt werden kann -> hierfür gibts Berater mit tollen Rechenprogrammen.
    Meine Erfahrung beim kürzlich abgeschlossenen Darlehen ist, dass mich kein Bankberater auf Zinsrisiken der Anschlußfinanzierung angesprochen hat, ich dieses Thema aber für durchaus wichtig erachte, wenn die Anschlußfinanzierung 100 TEUR übersteigt. In der Anfangszeit (Bau noch nicht gestartet oder in den Anfangsstadien & noch keine Kinder) kann ja mehr in den Bausparer eingezahlt werden, dann darfs auch später weniger sein... aber auch hier verweise ich mal auf den entsprechenden Berater... wende dich aber besser an einen richtigen Bausparkassenberater (die meisten Banken haben da echte Spezialisten, die zum vereinbarten Termin in die Filiale kommen) und nicht an einen selbständigen Finanzberater, der zwar alle Produkte verkäuft, aber nur gg Provision vermittelt.
     
  11. Mikalaya

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    Wir haben die Zinsbndung so gewählt, dass wir ohne Sonderzahlungen in der Zeit durch wären.
    Sollten die Zinsen wirklich in 10 Jahren niedriger sein als jetzt, ist das halt so.
    Das halte ich für extrem unwahrscheinlich.
    Wir hätten auch eine kürzere Zinsbindung wählen können mit den Sondertilgungen, die wir planen.
    Aber da sind wir zu risikoavers. Wenn die nicht klappen sollten, möchte ich keine Anchlussfinanzierung zu weiß der H. welchen Zinssätzen haben.
    Und jetzt haben wir immernoch äußerst gute Gesamtkonditionen.
    Ihr plant doch nicht einmal nach 10 Jahren durch zu sein, was bringen euch dann geringfügig niedrigere Zinsen bei der kurzen Zinsbindung?
     
  12. #11 gwynlavin, 9. April 2013
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    Hallo, lasst euch bloß nicht auf einen weiteren Bausparvertrag zur Tilgung ein. Dabei verdient nur der Berater. Das Problem mit der Sondertilgung liegt darin, dass sich Banken diese gewöhnlich durch eine höheren Zinssatz bezahlen lassen. Außerdem ist das gesamte Volumen an Sondertilgungen normalerweise begrenzt (z.B. 10% der Kreditsumme). Frag die Details zu höheren Tilgungen und ohne Sondertilgungen auf jeden Fall mal bei deinem Berater an.

    Wie R.B. sagte, müsst ihr für eine Solide Finanzierung auf Tilgungsraten von mindestens 2% besser 3% (plus eventuelle Sondertilgungen kommen). Gerade bei so geringen Eigenkapital (>30%) kann man nur so sicherstellen, dass man den Kredit in überschaubarer Zeit in den Griff bekommt.

    Gruß Gwyn
     
  13. RHM2012

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    Kannst du das bitte etwas näher erläutern? Sind nun alle Bausparer/Wohnsriesterer unwissende über den Tisch gezogene Kreditnehmer?

    Danke.
     
  14. R.B.

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    Alle nicht, aber Viele haben damit nur die zweitbeste Lösung gewählt.

    Würdest Du das Geld in Form von Tilgungen sofort in das Darlehen einbringen, dann würde es auch sofort tilgungswirksam, sprich es würde die Zinslast reduzieren. Diese Einsparung wäre mit Sicherheit höher als das was Dein Anlagekonto an Guthabenzinsen abwirft, steuerliche Aspekte noch gar nicht berücksichtigt.
    Ähnlich verhält es sich auch mit BSV die ja eine Anspardauer von x Jahren haben, und zu dieser Zeit generiert das Guthaben keine wesentliche Verzinsung. Das reicht in den meisten Fällen nicht einmal um die Abschlussgebühren zu kompensieren. Das wissen auch die Banken und BSpk. und deswegen wird versucht mit Zulagen (VL, WoBP, Riester) die Sache schönzurechnen.

    Ein Bausparvertrag ist, wie der Name schon sagt, in erst Linie mal ein Sparvetrag. Bei diesem Vertrag verzichte ich auf eine nennenswerte Guthabenverzinsung und erarbeitet mir stattdessen einen günstigen Zinssatz für eine Finanzierung in der Zukunft. Das ist eine Möglichkeit des Sparens die nicht einmal schlecht ist. Aber Sparen bedeutet, dass man überschüssiges Kapital irgendwo beiseite legt.
    Steht bereits eine Finanzierung an, oder man hat bereits eine Finanzierung an der Backe, dann hat man in den wenigsten Fällen überschüssiges Kapital. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass man eine Anlageform hat, die bei geringstem Risiko auch nur annähernd eine Guthabenverzinsung erzielt die mit den Darlehenszinsen vergleichbar wäre. Wozu Geld zu 1% (vor Steuern) anlegen wenn ich auf der anderen Seite ein Darlehen mit 3% und mehr bedienen muss?

    Man sollte gerade als Hausbesitzer immer ein paar Euro auf der Seite haben, denn unverhofft kommt oft, und dieses unverhofft kostet üblicherweise Geld. Deswegen sind Rücklagen die kurzfristig verfügbar sind, in einer Höhe von 3-5 Nettoeinkommen sinnvoll. Das ist aber die kurzfristige Betrachtung.
    Die Immofinanzierung ist eine langfristige Sache die zusätzlich zu betrachten ist.

    Gruß
    Ralf
     
  15. ultra79

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    Je komplizierter das Konstrukt desto weniger durchschaut der durchschnittlich gebildete Laie es. Ein Annuitätendarlehen mit Zins und Tilgung versteht man noch und weiss was man machen muss damit die eigenen Kosten gering bleiben - beim Bausparermodell wird es schon deutlich komplizierter.

    Zum Thema Tilgung - wir haben bei ca. 4000 EUR netto fix monatlich eine Kreditrate von ~1170 EUR. Das ist für das Bankdarlehen mit nur 1.25% Tilgung gerechnet.

    Wir wussten nicht wie gut wir mit der monatlichen Belastung umgehen können und uns war Flexibilität wichtiger als eine kurze Kreditlaufzeit. Der Hebel ist die Sondertigung bzw. die vorzeitige (teilweise) Kündigung nach 10 Jahren. Da ich zusätzlich zum Fixgehalt noch einen variablen Anteil habe erschien dieses Modell sinnvoll

    Wenn ich nur fix verdienen würde würde ich auch mit mind. 2% reingehen.

    Die Gefahr in den Niedrigzinsphasen ist das man zu groß baut, weil die Rate ja so klein aussieht.

    Aber das eigene Sparverhalten kann der TE nur selbst einschätzen.
     
  16. ultra79

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    Oh - noch ein Nachtrag. Wir sind mit dem bauen gerade durch. Ich habe unterschätzt was so "nebenbei" noch durchläuft. Hier mal fix Bauwasser und da mal schnell ein Schuttcontainer. Dafür sollte man sich ein finanzielles Polster von ein paar Tausend EUR anschaffen. Dazu kommt das man bei vielen Firmen Skonto nutzen kann wenn man sicherstellt das man schnell zahlen kann - dadurch haben wir einiges gespart. Auch dafür braucht man Liquidität (notfalls auch der Dispo, weil man ja nur ein paar Tage überbrücken muss)
     
  17. #16 gwynlavin, 9. April 2013
    gwynlavin

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    Grundsätzlich sollte man sich folgendes Überlegen. Jedes Finanzunternehmen (Bank, Bausparkasse, etc.) erzeugt Einnahmen über zwei Wege: (1) die Differenz aus Schuldzins und Guthabenzins und (2) die Gebühren für Verträge und Leistungen. Der (Bank-)Berater kassiert dabei aus beiden Töpfen ab.

    Aus (1) folgt, das man möglichst entweder nur Schulden oder nur Guthaben besitzen sollten, aus (2) das man möglichst selten einen Geschäft mit einer Bank machen sollte. Leider ist zwar beides nur bedingt praktikabel, gibt aber die allgemeine Richtung gut vor.
     
  18. nolu13

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    Soweit die Theorie,die Praxis sieht bei den meisten Häuslebauern anders aus.
    Und weil hierzulande eher mehr irritiert als beraten wird,gibt es solche Modelle der Finanzierung.
    Wer kann das jetzt als gut oder schlecht beurteilen?Wohl niemand!
    Schaut euch doch mal die Auto-Industrie an.Da wird mittlerweile mit offenen Karten gespielt,was Zinssätze angeht.Warum ?Und wo wird dann eingespart?
    Das kann man jetzt weiterführen.
    Muß man aber nicht!
    Denn die meisten Leute leben nicht in Gallien bei Asterix und Obelix
     
  19. gwynlavin

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    Genau weil die Praxis anders aussieht gibt es immer wieder Menschen die der Traum vom eigenen Haus in den Ruin treibt.

    Vermutlich wäre einigen Bauherren besser gedient, wenn ihnen jemand frühzeitig Laut sagt: <2% Tilgung sind definitiv zu wenig, du solltest dich lieber etwas beschränken, vielleicht reicht ja auch eine Wohnung im MFH - das will der Bauherr aber dann meistens nicht hören.

    Im Gegensatz zur geläufigen Meinung ist ein Haus nämlich keine Wertanlage die über die Jahre eine Steigerung erfährt, sondern ein Gebrauchsgegenstand der ständiger Reparaturen bedarf. Gewöhnlich investiert man über die Jahre - und Zinsen sind ggf. ein nicht unbeträchtlicher Anteil - deutlich mehr Geld in das Haus als man später jemals dafür bekommen kann.

    Nur wer seine Rechnung so naiv macht die Bau-/Kaufkosten direkt gegen die Verkaufskosten zu verrechnen liegt auf der Gewinnerseite. Allen Anderen sollte bewusst sein, dass dieses der Preis ist den er für das wohlige Gefühl eines Eigenheims bezahlt.

    Gruss Gwyn
     
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    Nicht einmal dann liegt er auf der Gewinnerseite, denn Gebäude, insbesondere EFH, verlieren mit der Zeit an "Wert". Was wertstabil ist, und evtl. sogar eine Wertsteigerung erfährt, ist das Grundstück. Hier ist aber die Lage entscheidend. Ein EFH ist keine Wertanlage die Profite erwirtschaftet, das sollte jedem klar sein.

    Gruß
    Ralf
     
  22. bobby81

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    Naja, ich z.B. bekomme ein Festgehalt und keine Provisionen oder Gebühren! Ganz so einfach ist das nicht.
    Auf freie Berater mag das zutreffen!

    Schönen Gruß
     
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