Wie viele Fehler/Pannen beim Hausbau normal?

Diskutiere Wie viele Fehler/Pannen beim Hausbau normal? im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Wir sind mit unserem Reihenhäuschen fast fertig. Gut die letzten Innenausbauarbeiten, wie Estrich, Böden, Bad etc. fehlen noch. Ich muss...

  1. #1 walzerprinzessi, 5. März 2014
    walzerprinzessi

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    Wir sind mit unserem Reihenhäuschen fast fertig.

    Gut die letzten Innenausbauarbeiten, wie Estrich, Böden, Bad etc. fehlen noch.

    Ich muss dazu sagen Reihenhausprojekt, logisch wir bauen mit Bauträger. Weiß gar nicht ob es das anders gibt.

    Allerdings handelt es sich dabei um 10 Reihenhäuser die genau für dieses Grundstück von einem Architekten geplant wurden. Also nix von der Stange, wie es z. B die deutsche Reihenhaus AG baut.

    Im großen und Ganzen sind wir eigentlich sehr zufrieden. Wird wohl auf einen minimalen Bauverzug rauslaufen, aber mit 1 -2 Wochen kann ich gut leben.

    Ansonsten sind bisher bis auf 7 Steckdosen die anfänglich falsch gesetzt wurden, alles geändert bevor überhaupt Kabel gezogen wurden,
    eine anfänglich zu niedrige Brüstungsmauer, die aber auch ohne Probleme unverzüglich korrigiert wurde
    und eine Vormauerung im Bad die zu dick ausgeführt wurde,

    nix großartig Schief gegangen.

    Mit dem ein oder anderen Handwerker gab es ein wenig Diskussionen bezüglich des Angebotes für Sonderwünsche und den Treppenbauer haben wir gewechselt. Mein Mann, selbst in der Metallbaubrache tätig und aus einer Schreinerfamilie stammend, ist einfach mit der Verkaufs Dame nicht zurecht gekommen.
    Unser Bauträger hat dies aber Problemlos mitgemacht, auch wenn unsere Treppe nun wesentlich teurer kommt, wir sprechen hier von einer ganz anderen Kategorie.

    Naja und den Elektriker hat man ein wenig an die Hand nehmen müssen, dass er die Steckdosen eben da einbaut wo sie hingehören.

    Meiner Meinung nach alles im Rahmen des normalen Bauwahnsinns.

    Allerdings machen mich jetzt einige Bekannte etwas kirre, denen wir von den kleinen Pannen erzählt haben, dass das bei uns alles so katastrophal läuft und Fehler dürfen nicht passieren. Wenn doch ist es ein schlechter Handwerker, bzw. der Bauträger ist unfähig.

    Meine Frage wie viele Fehler passieren auf dem Bau was ist normal und was grob fahrlässig und deutet darauf hin, dass eben Handwerker nicht richtig arbeiten.

    Gibt es einen Bau wo wirklich so gearbeitet wird, dass man zu keinem Zeitpunkt nix zu beanstanden hat.

    Irgendwie hab ich gerade ein bisschen Panik weil wir letztlich doch auf einen Bausachverständigen verzichtet haben.
     
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  3. feelfree

    feelfree Gast

    Nein. Deine Schilderungen würde ich als Laie eher in die Kategorie "lief fast perfekt" einordnen, aaaber:

    Vielleicht gibt es ja viel größere Baumängel gibt, die Du als Laie gar nicht erkannt hast.
     
  4. #3 Gast943916, 5. März 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    ihre Bekannten aber auch nicht.....
    das ist dummes Gequatsche, es gibt keine Baustelle wo alles reibunglos läuft, ich habe zumindest noch keine erlebt,

    immer daran denken, es sind Menschen die da arbeiten......
     
  5. #4 00imperator, 5. März 2014
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    Klar gibt es Baustellen, wo nix beanstandet wird. Das sind die, wo die Bauherren blind und mit Rosabrille da durchlaufen...

    Klar passieren Fehler. Selbst beim Autobau, wo ja jede Schraube festgelegt ist... Das ist beim Haus ja nichtmal der Fall (in der Praxis).

    Die Bekannten haben also entweder nie selbst gebaut oder tragen eine Brille. In rosa...
     
  6. Kater432

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    bei den 'bisher gefundenenen' Fehlern würde ich das auch auf 'fast perfekt' einordnen.

    Allerdings sind dies alles 'optische' Fehler gewesen, die EUCH aufgefallen sind. Da war jetzt kein Fehler dabei, der in Richtung "Baumangel" gehen würde.
    Da Ihr auf einen Sachverständigen verzichtet habt, ist die Frage was IHR an wirklichen Fehler NICHT gesehen habt. Da kann es viele geben, die für einen Laien nicht ersichtlich sind.

    Schon allein das Thema "Elektro". Dort gibt es sowas wie "maximale Leitungslängen, Querschnitt, Größe der Vorsicherung, Verlegerichtlinien wo verlegt werden darf" usw. UM einiges zu nennen. Ebenso die Fußbodenheizung, Bewegunsgfugen im Estrich usw. Wenn das alles bömische Dörfer für euch sind, würde ich mir auf alle Fälle noch einen Sachverständigen holen.

    Gruss
     
  7. #6 Zellstoff, 5. März 2014
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    das was Du schreibst, würde ich auch als normal ansehen, die Frage ist aber wirklich, was Dir evtl. alles nicht aufgefallen ist.

    und das

    unterschätz mal nicht. Auch da kann noch richtig viel schiefgehen. Abdichtung Bad, Wasseranschlüsse, Estrich (Trennung, Dehnung), Fliesenarbeiten, Heizung Inbetriebnahme usw usf...
     
  8. #7 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Wir haben uns lange hin und her überlegt ob Baussachverständige oder nicht. Hatten gehofft wir können uns vielleicht mit anderen zusammentun, ist ja immerhin nen Großbaustelle mit 10 Häusern. Hat aber leider nicht geklappt, da irgendwie jeder, wen kennt der durch alle Gewerke vom Fach ist. Also nicht einen der alles kann sondern der eine hat nen Bruder der ist Elektriker, dem anderen sein Vater Maurer etc...... Wir bekommen gesagt wenn irgendwo etwas zumindest den Anschein hat nicht Fachgerecht ausgeführt zu werden. Klar gucken sich die nicht jedes Haus einzeln an und in dem einen kann der Handwerker gut und in dem anderen eben nicht so gut arbeiten. Aber man bekommt doch mit wenn der ein oder andere Handwerker mit Vorsicht zu genießen ist.

    Allerdings hat sich mein Mann sich zusätzlich in alles eingelesen und kann mittlerweile zick Bau DIN Normen auswendig zitieren und als Maschinenbautechniker und gelernter Schlosser hat er zwar keine Ahnung vom Bau aber auch keine linken Hände und kann mit technischen Angaben zumindest was anfangen.

    Trotzdem ist mir bewusst, dass es Risiken birgt ohne Sachverständigen zu bauen. Allerdings kann man auch eine miesen Sachverständigen erwischen, der einem auch nicht weiter bringt. So uns passiert beim Anwalt für die Vertragsprüfung.

    Ich hoffe einfach mal das alles gut wird und sie keine wirklichen Bau murks machen. Bisher finde ich wird gut gearbeitet und auch mit ordentlichen Materialien, vieles wird besser gewählt wie es die Baubeschreibung hergibt. z. B. wurde die Dämmung für den Schallschutz tatsächlich höher ausgeführt wie notwendig gewesen wäre. In der Baubeschreibung wurden 2fach verglaste Fenster angegeben, nun sind es dreifach verglaste geworden.....

    Das einzige was die letzten Wochen ein bisschen zu wünschen übrig lies war die Ordnung der Baustelle, aber das hat sich jetzt auch stark verbessert nachdem der Bauträger ein Machtwort gesprochen hat.
     
  9. #8 Gast943916, 6. März 2014
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    alles Experten.......
    menschlich, ja, fachlich????
    Superman? zitieren vielleicht, kennen und verstehen????

    Na dann......
     
  10. #9 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Wie gesagt mir ist das Risiko durchaus bewusst. Wir habe lange überlegt ob Baussachverständige oder ob nicht.

    Wir haben uns dagegen entschieden, das hatte mehrere Gründe.

    Ich denke aber auch, dass viele vor uns es geschafft haben ohne Sachverständigen zu bauen und die hatten auch nicht viel bzw. keine Ahnung und in den allermeisten Fällen hat das auch gut funktioniert sag ich mal.

    Klar wenn es zu größeren Mängeln kommt, dann wäre ein Sachverstädiger selbstverständlich besser. Aber kann ehrlich man hat 100te von Jahren lang gebaut ohne, dass es so etwas gab wie Sachverständige und viele dieser Bauwerke stehen heute noch.

    Ist zwar keine Garantie das weiß ich selbst, aber manchmal sollte man einfach auch ein bisschen Vertrauen haben zumindest meine Meinung.
     
  11. H.PF

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    Deine Meinung kann ich aus täglicher Erfahrung wiederlegen. Wenn man mal mit offenen Augen und Ahnung über Baustellen geht sieht man an wie vielen Stellen nicht sauber gearbeitet wird und wie oft man eigentlich neu machen müsste. Oder wie Zeiten nicht eingehalten werden, Schnittstellen schlecht koordiniert werden etc...
     
  12. #11 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Das hab ich nie behautet, dass dem nicht so ist.

    Ich habe auch nie behauptet, dass es verkehrt ist einen Baussachverständigen den Bau begleiten zu lassen. Wir haben und bewusst dagegen entschieden. Sollte die Entscheidung falsch gewesen sein, werde ich mich zwar ärger aber bestimmt nicht beklagen. Weil dann eben selber schuld.

    Ich wollte nur sagen, wenn man sich intensiv mit der Materie auseinandersetzt und einliest und mit offenen Augen durch den Bau geht, bei Sachen die einem komisch erscheinen nachliest, sich erkundigt oder mit den Leuten spricht. Kann man trotzdem den ein oder anderen Mangel vorbeugen. Auch wenn man nicht vom Fach ist. Allerdings wird man sicher nicht alles sehen. Schlimmstenfalls muss man damit leben.

    Ich wollte ja nur sagen wenn es ohne Bausachverständigen nicht gingen, dann würden wohl die Häuser unserer Eltern und Großeltern nicht stehen oder die reinsten Bruchbuden sein, weil sie vor Mängeln nur so gespickt sind.

    Aber ich muss feststellen, ich finde es schon sehr Traurig was Handwerker von ihrer Arbeit halten, dass sie so darauf erpicht sind von Sachvertändigen kontrolliert zu werden, damit sie auch ja ordentlich arbeiten.


    I
     
  13. #12 Gast036816, 6. März 2014
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    Gast036816 Gast

    den mängelfreien bau gibt es nicht.

    wo menschen arbeiten, können fehler passieren.

    das, was du beschreibst sind normale probleme am bau, die behoben werden können, was wohl auch veranlasst wurde. das größere problem ist bei euch ist: erkennt der laie die kritischen und damit wesentlichen mängel? die offensichtlichen wie fehlende oder falsch positionierte steckdosen ja, aber die kritischen dinge???
     
  14. #13 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Mit Sicherheit nicht und das habe ich nie behautet.


    Man hofft halt immer!

    Und wenn doch ist es für die meisten Sachen eh schon zu spät.
     
  15. #14 Gast036816, 6. März 2014
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    und dann auch für die schwierigsten und komplexesten mängel! viel glück, das der gau ausbleibt.
     
  16. #15 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Vielen Dank, hoffen wir einfach das besten. Aber ich bin zuversichtlich, es haben schon andere vor uns geschafft.
     
  17. MoRüBe

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    Es muß doch ein Haar in der Suppe zu finden sein...:mauer
     
  18. Kater432

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    Da würde ich mir auch die Frage stellen, WARUM baut er bessere, teuere Sachen ein, wenn er dazu nicht verpflichtet ist? Keiner hat etwas zu verschenken. Das verkleinert ja seine Gewinnspanne.

    Was das angeht, das man ja auch Häuser stehen ohne Sachverständiger --- irgendwo hatte ich hier nen Beitrag mit rosaroter Brille gelesen. Da ging es auch darum, das die alle glücklich sind, weil sie keine Fehler gesehen haben bzw nicht erkannt haben.

    Mängel müssen ja auch nicht immer später zu Problemen führen. Trotzdem möchte man ja ein fachgerechtes Haus haben. Beispiel Elektroleitung. Ob bei 16A Sicherung im Verteiler die Leitung nun 30m statt erlaubter 18m lang ist, wird euch nie auffallen. Es werden halt die erlaubten 3% Spannungsabfall überschritten, und somit habt ihr auf der Strecke eine Verlustleistung für die ihr bezahlt, die ihr aber nicht nutzt. Auffallen könnte es, wenn der Staubsauger angeschaltet wird, und das Licht dunkler wird. Das wäre ein Zeichen dafür.

    Als Autofahrer / Fussgänger darf ich ja auch nicht bei rot fahren/laufen, obwohl ja nichts passiert wenn keine kommt.

    Gruss
     
  19. #18 Zellstoff, 6. März 2014
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    Ich kann die TE ja verstehen. Natürlich kann (und wird es in den meisten Fällen) es in dem Sinne gutgehen, dass evtl. Mängel (nicht DIN gerechte Ausführung) zwar vorhanden sind, aber nie zu einem merklichen Schaden führen.

    Nur mal als aktuelles Bsp. das hier:
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?81813-Heizestrich-auf-45-m2-ohne-Dehnungsfuge-Problem

    gleichzeitig war hier letztens jemand (finde grad den Faden nicht mehr), bei dem der Estrich inzw. bei jedem Tritt am Übergang knackt/knirscht und das unheimlich nervt oder sogar Bedenken sind, das die FBH Rohre Schaden nehmen können, weil er offenbar nicht sauber getrennt wurde.

    Ein guter SV hätte in beiden Fällen den Mangel vor Abnahme erkannt und angezeigt. Beim einen wurde es ein Problem, beim anderen weiß man es noch nicht.

    Oder der aktuelle Fall, wo die Elektroleitungen 2cm vor der Dose abgemantelt wurden. Fällt es nicht auf, wird es vermutlich nie ein merkliches Problem werden. Trotzdem nicht DIN konform und wenn Schaden deswegen auftritt, nicht ganz ohne gerade zu ziehen.

    da muss man aber dazu sagen, dass sich das Bauen in den letzten Jahrzehnten doch massiv geändert hat. Vorschriften (z.B. energetisch), Baustoffe und deren Verarbeitung, Anspruch an Wohnkomfort etc..
    Und natürlich wurde früher auch "gepfuscht" und ja, es gibt massive Bauschäden und Mängel in allen Gewerken. Ich erinnere mich da immer an die Geschichte meines Onkels (gelernter Maurer & Architekt), der sein Haus nach dem Krieg selbst gebaut hat. Steht auf der frisch betonierten EG Decke und hüpft 3 mal auf und ab und schreit: "schaut mal wie das hält, und das mit dem wenigen Zement (war sauteuer früher)".Beim 4ten Hüpfer stand er ein Stockwerk tiefer :bounce:

    Auf der anderen Seite: wie soll sich denn ein BH absichern: RA, SV/Baubegleitung von Anfang an, aber nicht von den 4 Buchstaben Orgas, nicht BH Schutzbund, keinen nicht haftenden SV usw usf...die Liste derer, die man nicht nehmen sollte, die aber trotzdem offiziell als so jemand auftreten dürfen, ist zig mal länger, als die, die man nehmen sollte. Und dann weiß ich aber immer noch nicht, ob ich denn nicht einen zweiten, dritten,... SV brauche, der den ersten überwacht oder weil der erste SV nicht alle Gebiete durch sein Fachwissen abdeckt (weiß ich welche? Nein)

    Am Ende läuft es immer wieder darauf hinaus, dass es bei der Auswahl des Baupartners heißt: Augen auf! Ein guter/seriöser BT/GU verringert das Risiko von schwerwiegenden Schäden schon mal massiv.
     
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  21. R.B.

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    Man wird Fehler niemals verhindern können, selbst mit einem Dutzend Sachverständigen vor Ort. Was aber möglich ist, man kann die Anzahl der Fehler bestmöglich reduzieren, vor allen Dingen die Anzahl der Fehler die wirklich kritisch werden können. Wenn dann nur Kleinigkeiten übrig bleiben die sowieso niemandem auffallen, und die sich vielleicht in 100 Jahren mal bemerkbar machen könnten, dann kann man trotzdem gut schlafen.

    Es ist halt mehr als nur ärgerlich wenn man viel Geld für ein Haus bezahlt, sich über Jahrzehnte verschuldet, und dann nicht einmal annähernd das bekommt wofür man bezahlt hat.
     
  22. #20 walzerprinzessi, 6. März 2014
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    Das ist richtig.

    Wir haben in dem Fall ein wenig mehr Vertrauen in den Bauträger gesetzt weil die Häuser mehr oder weniger ein prestige Objekt für ihn sind. Murks kann sich zwar kein Bauträger leisten in dem Fall aber noch viel weniger, da das Verkaufsbüro in Sichtweite ist. Würde bei den Häusern irgendwas schief gehen die Kunden unzufrieden, würde das den Ruin der Firma bedeuten. Außerdem würde ich jeden Tag bei im klingen.

    Natürlich schützt diese Tatsache nicht. Aber der Bauträger kann auf keinen Fall sagen aus den Augen aus dem Sinn, es sei denn er geht Bankrott.
     
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