Wieviel Eigenheim können wir uns leisten?

Diskutiere Wieviel Eigenheim können wir uns leisten? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, nachdem ich schon einiges hier gelesen habe, schwinden meine Hoffnungen auf was Eigens auf ein Minimum! Wenn wir jetzt von...

  1. #1 Danny73, 4. Mai 2010
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    Hallo zusammen,

    nachdem ich schon einiges hier gelesen habe, schwinden meine Hoffnungen auf was Eigens auf ein Minimum!

    Wenn wir jetzt von einem Einkommen von 2350€ netto ausgehen. Eigenkapital waren letztes Jahr bs zum Totalschaden unseres Autos 20.000€. Also da ist erstmal nichts zu begucken. Kann man sich damit überhaupt eine Wohnung oder Haus leisten?

    Laut NRW Bank, bekämen wir natürlich Fördermittel, kommt auf das Objekt an wieviel es dann wäre.

    Oder sollen wir doch lieber sparen und zur Miete weiter wohnen. Vorallem mit dem Hintergedanken, wir erben später das Haus der Schwiegereltern :deal

    Bei den Zinsen momentan macht ja das Träumen noch Sinn, aber ist es wirklich sinnvoll?

    Danke schon mal

    Gruß Danny
     
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  3. #2 zenger325, 4. Mai 2010
    zenger325

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    also angenommen euch reicht für alles mit allem im Monat 1400 Euro habt ihr Geld in Höhe von 950 Euro für eine Rate übrig.

    Bei angenommen 4.2% Zins und 2% Tilgung könntet ihr dann eventuell einen Kredit von ca 185000 Euro bedienen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 4. Mai 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Ohne Eigenkapital wird das eine 110 % Finanzierung. Selbst wenn sich dafür eine Bank findet (machen nicht alle), dann gibts sicher keinen Spitzenzinssatz von 4,2 %.

    @ Dany
    Das mit dem Erben ist so eine Sache. Die Menschen werden immer älter und dabei immer pflegebedürftiger. Und nicht jeder will oder kann seine Angehörigen bis zum Ableben pflegen.
    Ein Pflegeheim kostet aber oft mehr als die Pflegeversicherung zahlt. Da gehts dann ans Vermögen der Pflegebedürftigen.
    Auf ein Erbe zu "spekulieren" (klingt böse, ist aber nicht so gemeint) kann daher auch nach hinten losgehen.
    Nur als Denkanstoss. Oft genug werden die Häuser immer noch vererbt. Aber eben nicht mehr immer.
     
  5. R.B.

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    Ehrlich gesagt, NEIN.

    Wie wurde das Einkommen gerechnet (wieviele Einkommen, inkl. Kindergeld, inkl. Boni o.ä. usw.)
    Wieviele Personen? Alter?

    Ich schau´ mal in meine Glaskugel.

    110% Finanzierung, das gibt miserable Konditionen. Fördermittel gibt´s auch, aber auch die sind an Bedingungen geknüpft.

    Pi*Daumen stehen Euch monatlich vielleicht 500,-€ bis 800,- € für ein Immodarlehen zur Verfügung. Genaueres kann man erst sagen wenn alle Zahlen auf dem Tisch liegen.

    Damit könntet Ihr vielleicht irgendwas zwischen 100T€ und 150T€ finanzieren, aber dafür gibt´s kein Haus, höchstens eine Bruchbude.

    Wie sich die Einkommen zukünftig entwickeln kann man nicht sagen.

    Fazit: Meine Glaskugel sagt -> Besser bleiben lassen und noch einmal gründlich darüber nachdenken.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 rainerS.punkt, 4. Mai 2010
    rainerS.punkt

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    Moin,

    vermutlich braucht ihr auch noch ein Grundstück, wo das Haus drauf soll? Das Erbe mögt ihr vielleicht irgendwann bekommen, aber das wird keine Bank als interessieren.

    Und vielleicht wollt ihr ja auch nicht die nächsten 30 Jahre jeden Cent fünfmal umdrehen müssen, um zu entscheiden ob ihr eurem Kind/euren Kindern einen Spaßbadbesuch bezahlen könnt oder nicht. Und was passiert, wenn so ein Fall wie mit dem Auto eintritt, wenn ihr einen Kredit bedienen müsst?

    Meiner Meinung nach braucht es zwei Dinge: (etwas) mehr Einkommen und Eigenkapital (das man z. T. auch durch Eigenleistungen erbringen kann, aber da lieber nicht zuviel zumuten.)

    Viele Grüße
    Rainer
     
  7. WolfB

    WolfB

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    Wieviel "Eigenkapital" ist denn vom letzten Jahr noch da? Ihr habt doch nicht für die ganze Kohle ein Auto gekauft ? Ihr müßt euer Sparvermögen mal über einen längeren Zeitraum prüfen, dann kan man weitersehen...
    Ein längerer Zeitraum ist mindestens ein Jahr...

    gruß wolf
     
  8. #7 Baufuchs, 4. Mai 2010
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Wenn nichts zu begucken bedeutet, dass ihr kein Eigenkapital habt, dann bekommt ihr natürlich keine Fördermittel der NRW Bank.

    Denn es muss je nach gefördertem Objekt ein Mindesteigenkapital in Form von Bar-/Sparvermögen in Höhe von 5 - 10% vorhanden sein. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, ist ein Antrag von vornherein zwecklos.

    Aus Wohnbauförderungsbestimmungen Nr. 1.6:

    Als angemessen gilt eine Eigenleistung in Höhe von mindestens

    a) 20 v. H. der Gesamtkosten bei der Förderung von Mietwohnungen und Pflegewohnplätzen,
    b) 10 v. H. der Gesamtkosten bei der Förderung selbst genutzten Wohneigentums.

    Bei der Förderung der Neuschaffung, des Ersterwerbs und des Erwerbs selbst genutzten Wohneigentums muss die Hälfte dieses Mindesteigenleistungsanteils durch eigene Geldmittel oder durch den Wert des nicht mit Fremdmitteln finanzierten Grundstücks erbracht werden. Beim Erwerb vorhandenen Wohnraums, der mit dem Ziel der angemessenen Wohnraumversorgung modernisiert werden muss, müssen mindestens 10 v. H. der Erwerbskosten einschließlich Erwerbsnebenkosten aus eigenen Geldmitteln erbracht werden.
     
  9. #8 Jochen Greixl, 4. Mai 2010
    Jochen Greixl

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    ja hier wird auch viel schwarz gemalt. ich habs nach weiteren recherchen und rechnereien auch geschaft was vernünftiges zu finden, zinsen sind gerade super da sollte man zuschlagen. würde sagen kleine eigentumswohung zum vernünftige zins und tilgung holen. da kannste wenigstens 10 jahre einzahlen. die 20.000€ nimmt dir dann keiner mehr. ander als zur miete. da ist die kohle weg. lieber 10 jahre in die eigene tasche wirtschaften und dann vergrößern.

    viel erfolg
     
  10. salleD

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    Das mit der ETW

    würd ich mir mal in Ruhe überlegen. Kenne vermeintlich "bezahlbare" wo die NK 700+ € betragen.

    Ein Spitzenzins wäre 3,8 % heute am Tage. Je nach Bauort in NRW gibts gut und gerne schon mal 80 - 100 T€ für 1,5%.

    Nach WfA muss der Rückbehalt (guckst Du hier) gewährleistet sein.

    Übern ganz groben Daumen (bei besagten 10 % EL)

    200.000 Gesamtkosten
    ./. 20.000 EL
    =180 k€ Finanzierung

    80 k Wfa = 100 €
    100 k Bank = 500 € (6% Annuität)

    Bewirtschaftung 420 €

    macht zusammen 1.020 €

    Rückbehalt für 4 Personen
    1395 €

    Mindestnetto
    1020+1395= 2.415 €

    Soweit im Prinzip (Neubau)
    Näheres sagt Ihnen Ihr Wohnungsamt.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Wer so denkt, läuft auch in ein offenes Messer. :mauer

    Ich schreib´s aber gerne noch einmal. Die Zinsen sein KEIN Grund sich jetzt ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Wenn die Randparameter nicht passen, der Kapitaldienst nur mit ächzen bedient werden kann, dann ist das Risiko zu groß, und ruckzuck kommt die Hütte unter den Hammer und die paar "gesparten Kröten" sind weg.

    Im Prinzip richtig, aber auch nur dann wenn ordentlich getilgt wird. Ansonsten sind die gezahlten Zinsen hinausgeworfenes Geld. Einfach mal die Zahlungsströme über 10 Jahre beobachten und nach der Restschuld schauen.

    Nach 10 Jahren sind bei dem von salle gezeigten Beispiel von den 100T€ noch 87T€ als Restschuld übrig. d.h. man hat in diesen 10 Jahren gerade mal 13T€ getilgt aber bereits 60T€ als Raten hingeblättert.

    Hausbau JA, aber nur wenn alles passt.

    Natürlich müssen die meisten Bauherren mit spitzer Feder rechnen, man sollte aber den Bogen nicht überspannen. Wer mit aller Gewalt versucht sich ein Haus schönzurechnen, erlebt innerhalb kürzester Zeit ein paar unangenehme Überraschungen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 Mindener, 5. Mai 2010
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    Hey!

    Die Frage ist halt auch immer welche Ansprüche man an sich oder sein Leben stellt...

    Ich lese hier oft immer von "Bruchbude" oder "unter 250000 EUR gibts kein vernünftiges gebrauchtes Haus".

    Ihr müsst ja alle Traumvillen in den Besten und teuersten Lagen der Welt besitzen!?

    Unser RMH hat 60000 EUR gekostet (50er Jahre, Zwischensanierung 1975), mit Sauna, 350qm² Grundstück, Wintergarten, Gartenhütte und rund 90qm² Wohnfläche. Stadtnahelage in Ostwestfalen (ja ja, ich weiß, kein Berlin, Hamburg, München, Allgäu oder sonstige teure Gegend). Dazu noch gute 30000 EUR für neue Heizung, Fenster, zwei Bäder und ein bißchen Eigenleistung (Malern, Tapezieren, Bodenbeläge, Hausanschluss bis zum Revisionsschacht, Hofeinfahrt pflastern) und fertig.

    Und ja, wir haben auch zwei moderne Autos, einen fast neuen Wohnwagen und gehen auch zwischendurch noch mal essen oder zur Kirmes oder ähnliches.

    Das ist auch zu schaffen und wir hatten als EK etwas mehr als die Nebenkosten und das was wir so nebenbei noch gebraucht haben für die Eigenleistungen (wobei ich diese "Kleckerbeträge" am Anfang auch fast unterschätzt hätte).

    Wie gesagt, ich finde das ist immer eine Sache zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wer dafür natürlich ein 130qm² EFH mit 600qm² Grundstück neuestem Baujahres mit KfW40 Standard erwartet, muss wohl wirklich weiter träumen!

    Aber so schwarz malen wie es viele hier tun, würde ich auch nicht immer! Entweder passt es halt und man macht es, oder eben nicht und gut. Wir haben auch knapp 2 Jahre geschaut und gesucht gehabt.

    lg René
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Das ist richtig.

    Bei uns bekommst Du Ferienhäuser (Bj. 80er Jahre, als Dauerwohnsitz geeignet), freistehend in einer Ferienanlage, auch mit grob 80m2 und zahlst dafür etwa 80T€. Dabei ist ein Grundstück zwischen 300m2 und 500m2.

    Aber welche "Familie" kauft sich so etwas? Bevor ich 100T€ für ein 50er Jahre RMH mit 90m2 auf den Tisch blättere, oder mit Finanzierung das Doppelte abbezahle, kann ich mir auch eine WOhnung in bester Lage mieten.

    Aber wie Du schon schreibst, es kommt immer darauf an, welche Ansprüche man hat.

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 Mindener, 5. Mai 2010
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    So ist es. :28:

    Was bringt mir mit Kind und Hund ne Wohnung in bester Lage (wäre bei uns wohl im alten Viertel in Minden oder in Bad Oeynhausen in der Kurstadt irgendwo)?

    Genauso bringt vielen so ein Reihenhaus nix, weil man ja direkt dran Nachbarn hat.

    Jeder stellt siene Ansprüche eben anders.

    Ich wollte damit nur sagen, dass man auch mit wenig Einkommen und keinen utopischen Vorstellung sich den Traum vom Eigenheim leisten kann! Auch ohne ein 300000 EUR Fertighaus in teuerster Lage.

    lg René

    PS: Und es sind "nur" 90000 EUR. :D

    EDIT: Ich sehe gerade das du von mieten geschrieben hast. Klaro ginge das. Wir hatten jetzt auch eine 110qm² Mietwohnung. Hanglage direkt am Wald, Tiefgaragenstellplätze, eigener Eingang mit Holzveranda, offene Küche, Galerie etc.! Mit die beste Lage im Ort (auch von den qm² Preisen her). Hat monatlich deutlich mehr gekostet als die Finanzierung und alle weiteren Kosten vom Haus. Und da weiß ich wenigstens für wen ich das bezahle... Aber wie gesagt, Geschmacks-/Ansichtssache!
     
  15. #14 ballycoolin, 5. Mai 2010
    ballycoolin

    ballycoolin Gast

    Ob man dem Vermieter oder Bank zahlt, ist ja wohl egal.. Nur gehört einem irgendwann das Haus, wenn man den Betrag an die Bank zahlt- egal, wieviel Zinsen man dann insgesamt gezahlt hat. Die Miete müsste man ja auch zahlen, und da gehört einem am Ende nichts...
     
  16. #15 saarplaner, 5. Mai 2010
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    Ich kenne leider auch einige Leute, die haben das Geld fürs eingene Haus immer an die Bank bezahlt, dann Job verloren, gemerkt, dass sie sich mit den Raten einfach übernommen haben mal nix an die Bank bezahlt und ==> da gehört einem am Ende nichts...

    Ich finde es gefährlich, blauäugig an ne Finanzierung ranzugehen, nur weil:
    a) das Haus so toll ist
    b) die Lage so super ist
    c) die Zinsen so niedrig sind
    d) ....
    e) ....

    Also ich denke nicht, dass das also so schwarz gemalt wurde wie manche annehmen!

    Grüße aus dem Saarland!
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Jain, kommt darauf an, wo man MEHR bezahlt.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich finde jeder sollte sein eigenes Häuschen haben, aber man sollte halt jegliche Schönrechnerei vermeiden. Wenn ich für die Zinslast ein vergleichbares Haus mieten kann, dann habe ich durch den Erwerb nichts gewonnen, ganz im Gegenteil. Könnte ich die gesparte Tilgung anlegen, dann würde ich mehr erzielen als durch eine eventuelle Wertsteigerung des Gebäudes.

    Interessant wird der Erwerb erst dann, wenn ich mit Zins UND Tilgung in die Größenordnung der Mietkosten komme, immer vergleichbare Objekte vorausgesetzt.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Huisje

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    Meine Ansprüche sind auch nicht besonders hoch, und ausserdem nicht nur an "Konsum" festgemacht. "Non-materalistiche" Ansprüche sind mir oft wichtiger.
    Deswegen verstehe ich es sehr gut, wenn jemand mit eine Immobilie aus dem unteren Preisbereich glücklich wird. (Unser Neubau war auch eher als günstig einzustufen, und wir sind glücklich damit.)

    Trotzdem wird ein Wohneigentumswunsch, so wie du sie dir erfüllt hast, bei uns nicht realistisch sein.
    "Bei uns" ist Oberbergisches Land, aufs Dorf, als nix München oder D'dorf.
    Einige Orten weiter vom südliche Ruhrgebiet entfernt (~30Automin. von uns aus), könntest du Glück haben, aber bei uns definitiv nicht. (entweder gleicher Preis, aber 30T€ reicht nie zum bewohnbar machen, oder >100T€ wird fällig und dann noch 30T€ obendrauf)

    Mieten wäre in dieser Preislage bei uns oft die bessere Alternative.

    Übrigens: Miete = Zins, und Tilgung = Sparen.
    Wo die "Rendite" am besten ausfällt, ist immer individuell am Objekt zu bestimmen.
    Und letztendlich ist es immer auch eine emotionale Entscheidung. (solange das Geld vorhanden)


    Huisje
     
  19. eileen

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    Mindener, das ist keine Frage der Ansprüche. Für 90T€ gibt´s hier im weiten Umkreis 2Zimmer zu kaufen, vielleicht 3, dann aber irgendwo im 15.OG oder in der Anflugschneise.
    So ein hochgradig renovierungsbedürftiges Häuschen kostet mindestens das doppelte. Plus die Sanierung. Und die Einkommen sind nun mal nicht immer so viel höher, daß sich der Preisunterschied relativieren würde.
    Ist halt so.
     
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  21. #19 Mindener, 5. Mai 2010
    Mindener

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    Hey!

    Ja, ich seh das schon!

    Hab das vorhin mal bei Immoscout eingegeben und hab mich doch stark gewundert was selbst in Waltrop und Co. nen kleines Haus kostet!

    Muss allerdings auch dazu sagen, dass unser RMH von einer Erbengemeinschaft war (mit zum Teil minderjährigen Kindern) und das Haus jetzt 2 Jahre leer stand und die es irgendwann einfach nur noch loswerden wollten. Der Ursprungspreis war auch knapp 6 stellig vor dem Komma.

    Und wie erwähnt, haben wir auch fast genauso lange Häuser angesehen! In diesem Fall passte dann irgendwann die Preisvorstellung und wir sind mit Experten rein und haben kalkuliert.

    Hier steht oft: Nichts überstürzen! Und wie eine Seite vorher auch nicht: tolles Haus, niedrige Zinsen: jetzt oder nie!

    Davon spreche ich auch nicht, Gott bewahre! Ich meine einfach nur, dass man nicht immer nur schwarzmalen soll! Einfach schauen und wenns passt okay und wenn nicht, weiter schauen, evtl. schon mal so viel sparen wie es geht und mit viel Geduld weiter an der Planung arbeiten. Bloß nicht auf Gedeih und Verderb irgendwas kaufen weils die Erstbeste Möglichkeit ist...

    lg René
     
  22. Danny73

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    Hallo an alle,

    vielen Dank für Eure Einschätzungen.

    Eigentlich habe ich so gedacht wie der Mindener, es muss nicht neues, nichts übermässiges groß sein, einfach aber MEIN!!

    Ich habe Euch mal ein Beispiel rausgesucht: http://www.immobilienscout24.de/555...drhein-Westfalen/Recklinghausen-Kreis/Waltrop

    Dieses Haus ist ein ganz normales Eckhaus mir ursprünglichen ~ 70m². Gekostet hat das Haus, als der jetzige Verkäufer es kaufte 100.000DM also ca 50.000€.
    Was er daraus gemacht hat, (er ist Maurermeister), ist einfach nur WOW!!

    Meine Schwiegermutter drängt uns immer wieder zu was eigenes, was ich ansich ja nicht schlecht finde, aber mir einfach ein zu mulmiges Gefühl verursacht.
    Meine Schwiegereltern haben 1970 ein Haus für 100.000DM gebaut. Bewußt mit einer Einliegerwohnung, zwecks Mieteinnahmen. Schwiegervater auch Maurermeister, hat fast alles alleine gemacht. Da stand also ein Neubau, wo man von ausgehen konnte, da ist erstmal alles in Ordnung.
    Zudem Schwiegervater sehr, sehr gut verdient hat.

    Ich denke einfach, es kommen so viele Komponenten dazu, das mir die Sache einfach zu heikel wird.
    Bei dem was wir an Kredit bekämen, wäre nur eine gebrauchte Immobilie möglich, und wer weiß, was man dann noch reinstecken darf :bef1006:
    Da bekomme ich Bauchweh!

    Im November gibt es eine Wohnung hier in Waltrop wieder mal zu versteigern. Von der Lage, von der Wohnung eigentlich alles in Ordnung. Die gleiche gab es schon mal im März, habe ich hier auch berichtet. Die im März ist für 86500€ weg gegangen. Bis zu dem Preis würde ich noch mitbieten, aber mehr nicht. Und wenn es nicht sein soll, ja suchen wir nach der perfekten Mietwohnung.

    Danke schon mal an alle, und weiter so. Macht immer Spass, hier vorbei zu schauen, man lernt ja nie aus!!

    Gruß Danny
     
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