Wieviel Endenergiebedarf ?

Diskutiere Wieviel Endenergiebedarf ? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo Bauexperten, ich möchte ein Haus Bj 1993 kaufen. Der Energieausweis weist einen Endenergiebedarf von 124 kWh(m2a) auf. Nun frage ich...

  1. #1 alfred33, 20.09.2011
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    Hallo Bauexperten,

    ich möchte ein Haus Bj 1993 kaufen. Der Energieausweis weist einen Endenergiebedarf von 124 kWh(m2a) auf. Nun frage ich mich, wie man daraus in etwa den tatsächlichen Energieverbrauch abschätzen kann. Dies, da die Berechnung des Endenergiebedards von einer technischen Gebäudenutzfläche von 438qm ausgeht, während das Haus (Keller/Erdgeschoss/Dachausbau) jedoch nur 330qm Wohn- und Nutzfläche hat. (Es ist ein Hanghaus mit 200qm Wohnung im Erd- und Obergeschoss sowie Keller (70qm) und Einliegerwohnung (60qm) im Südterrain. Ausrichtung des Hauses nach Süden mit Glasvorbau über zwei Stockwerke (Diele und Flur). Ich möchte nur die Wohnung (200qm) beheizen und den Keller sowie die Einliegerwohnung (als gelegentlichen Hobbyraum) unbeheizt lassen. Was würde dabei ca an Heizölverbrauch normalerweise anfallen?
     
  2. R.B.

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    Aus dem EnEV Nachweis lässt sich der Heizenergiebedarf höchstens ganz grob abschätzen, und selbst dafür braucht man bereits eine gute Glaskugel.
    Wenn man dann noch weiß, wie diese Nachweise teilweise zustande kommen, dann kann man die Zahlen auch gleich würfeln.

    Wie wird beheizt?

    Ich würfle für Deinen Fall irgendwas um 40.000-50.000kWh p.a. :Brille

    Gruß
    Ralf
     
  3. Julius

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    Was in Öl 4.000 bis 5.000 l per anno wären.
     
  4. R.B.

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    oder 8-10to Pellets

    Aber vielleicht hat er ja Nachtspeicher, dann....

    Gruß
    Ralf
     
  5. #5 alfred33, 20.09.2011
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    Der Ausweis wurde bedarfsabhängig erstellt, also aufgrund der technischen Daten des Hauses mit entsprechenden Berechnungen.
     
  6. R.B.

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    Dann musst Du nur noch nach "Norm" leben. ;)

    Wie gesagt, anhand eines EnEV Ausweis kann man die zu erwartenden realen Heizkosten etc. kaum abschätzen. Dazu müsste man die Daten aus dem Ausweis nehmen, Dein Nutzerverhalten ermitteln, und dann eigene Berechnungen anstellen.
    Aber es wird wohl irgendwo in der o.g. Größenordnung liegen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #7 alfred33, 20.09.2011
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    4000-5000 l Öl: Wow!!!!! Bei analoger Entwicklung der Heizölpreise bin ich in 20 Jahren ein armer Mann.:mauer

    Durch welche zahlbaren Sanierungsmaßnahmen könnte man den Ölverbrauch auf welche Werte reduzieren? Das Haus ist mit 36,5 Poroton Ziegeln (Mauerwerk U=0,44) gebaut, hat aber 82qm Fensterflächen mit U=2,6.
     
  8. Julius

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    Du wirst kein Geld sparen können. Zumindest nicht in den ersten 20 Jahren.
    Denn Maßnahmen, welche den Verbrauch deutlich verringern, kosten Zigtausende!
    Und zwar komplett zu Beginn. Hinzu die Finanzieungskosten...

    Stattdessen ziehe man in eine Etagenwohnung in einem vergleichbaren Mehrfamilienhaus. Die ist energetisch heftig im Vorteil.

    Fazit:
    Wer sich den Unterhalt eines EFH nicht leisten kann, sollte sich keines zulegen!


    @ Ralf
    Unwahrscheinlich. Dann hätte er nämlich kaum ausdrücklich nach dem zu erwartenden Heizölverbrauch gefragt.
     
  9. #9 alfred33, 20.09.2011
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    Danach habe ich nicht gefragt. Wer keine qualifizierten Antworten geben kann, soll es lieber lassen.

    Ich habe durchaus vor einige zig-Tausende in die Hand zu nehmen (und kann es mir auch leisten) wenn es Sinn macht und sich rechnet, wie z.B. eine Pelletierheizung. Die Frage ist auch, ob ein Austausch der Fenstergläser von U=2,6 auf U=0.7 etwas bringt und in etwa wieviel? (Mauerwerk hat U=0.44).
     
  10. #10 Energysaver, 09.01.2012
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    Überschlägig kann man die Heizkostenersparnis so rechnen. Eine U-Wertverbesserung spart ca. 7L Heizöl/ m² und Jahr.
    82 m² Glasfläche x 1,9 U-Wertverbesserung x 7 L Heizölersparnis/m² und Jahr = 1090L
    Beim aktuellen Heizölpreis also 930 €/Jahr.
    Dann stellt sich aber die Frage ob denn die Fensterrahmen auch noch so lange halten wie die neuen Scheiben?! Wenn nicht müssten diese auch getauscht werden.
    Genauere Werte bringt hier eine Energieberatung die bei einem Vorhaben von einigen zigtausend Euro durchaus Sinn macht um das Geld nicht in den Sand zu setzen.
    Bei der momentan kalten Witterung würde sich auch eine Thermografie anbieten um die größten Schwachstellen/Energieverschwender zu lokalisieren.
     
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