Wieviel Fläche benötigt Flächenkollektor für Direktverdampfer

Diskutiere Wieviel Fläche benötigt Flächenkollektor für Direktverdampfer im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir bauen ein Haus mit 115m² Wohnfläche. Geplant ist eine WP mit Flächenkollektor und Direktverdampfer. Gelesen habe ich, dass ca. die...

  1. #1 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    Hallo,

    wir bauen ein Haus mit 115m² Wohnfläche. Geplant ist eine WP mit Flächenkollektor und Direktverdampfer. Gelesen habe ich, dass ca. die Fläche für den Kollektor benötigt wird wie Wohnfläche vorhanden ist.
    Unser Grundstück ist leider nicht so groß. Es stehen hinter dem Haus abzüglich Terasse ca. 55m² zur Verfügung.

    Ist es möglich die Kollektorkreise zu trennen und diese dann übereinander zu verlegen? Den 1. Kreis in 2,5m Tiefe und den 2.Kreis in 1m Tiefe?
    Bringt das was oder müssen wir mit Einschränkungen leben???
     
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  3. R.B.

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    Die 55m2 werden für einen Flächenkollektor wohl nicht ausreichen. Es besteht aber auch bei DV die Möglichkeit mit (kurzen) Sonden zu arbeiten.

    Also, Heizlast bestimmen, Anlage planen, dann zeigt es sich welche Möglichkeiten man beim Kollektor hat.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    Heizlast liegt bei ca. 8kw, was aber nicht meine Frage beantwortet :mauer
     
  5. R.B.

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    Nö, das beantwortet die Frage noch nicht, ist aber eine Grundlage für die Antwort.

    Bei 8kW kannst Du einen Flächenkollektor auf 55m2 vergessen, egal wie gut die Bodenverhältnisse sind. Eine Verlegung auf 2 Etagen wäre zwar denkbar, aber auch das reicht bei 55m2 nicht für eine 8kW WP. Die spez. Entzugsleistung wird ja durch die Etagenverlegung nicht linear erhöht, und wenn die obere Etage in die Vereisung geht, steht die untere Etage ohne Möglichkeit der Regeneration da. Die Folge ist, dass Du in kürzester Zeit einen Eisblock im Garten hast.

    Ohne jetzt gerechnet zu haben sehe ich nur 2 Möglichkeiten.

    a.) Tiefenbohrung(en)
    b.) Kombination Tiefenbohrung und Flächenkollektor

    Nebenbei bemerkt, eine Heizlast von 8kW bei nur 115m2 Wohnfläche ist aber auch nicht gerade der Brüller. Erfüllt das Haus überhaupt die EnEV?
    Oder hast Du die Heizlast nur so gewürfelt?

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    sorry, hab noch mal nachgeschaut, es sind 4,8kw
    aber bei dem Architekten den unsere Hausbaufirma für uns "ausgesucht" hat, würde mich auch nicht wundern wenn diese Angabe falsch ist...jedenfalls ist unsere WP mit 4kw Leistung angegeben
     
  7. R.B.

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    Und wieso wählt man bei 4,8kW Heizlast eine 4kW WP?
    Wie soll WW erzeugt werden?

    Aber egal wie, Du müsstest dem Boden mal locker 70W/m2 entziehen. Keine Ahnung wie er das bewerkstelligen möchte, ohne dass die Leistungszahl der WP granatenmäßig in den Keller rauscht.

    Das passt alles irgendwie nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  8. #7 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    da komme ich nun doch ins grübeln und werde mich nächste Woche gleich mal ausführlich informieren...

    gelesen habe ich, das die Regeneration der Flächenkollektoren durch den Regen oder die Sonne erfolgt oder durch beides?
    muss ich im Winter dann den Rasen beräumen, damit die Sonnenstrahlen auf die Oberfläche scheinen können?
    Wenn der Regen der ins Erdreich sickert die Wärme bringt, macht er dann beim ersten Kollektorkreis halt oder sickert er auch bis zum 2. Kreis darunter durch?
    Fragen über Fragen...
     
  9. fmw6502

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    Das Sickerwasser hat einen großen Anteil.. Daher sollte der Kollektor nicht überbaut werden.
    Versickerung und Wärmefluß im Boden hängen halt vom Bodenmaterial und dessen Verdichtung ab.

    Schneeräumen ist aber nicht notwendig. ;)

    Gruß
    Frank Martin
     
  10. R.B.

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    Genau das ist ja das Problem wenn der Kollektor in Etagen verlegt wird. Der Regen muss zuerst einmal die obere Etage "auftauen", doch das ist nicht so einfach wenn die WP in Betrieb ist.

    Ich bleibe dabei, mit Deinen 55m2 an verfügbarer Fläche wirst Du nicht weit kommen. Auch DV-WP können keine Wunder vollbringen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    seitlich vom Haus und im vorgarten wäre auch noch platz, ist aber sicherlich etwas aufwändiger zu buddeln denke ich
     
  12. fmw6502

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    warum?

    Gruß
    Frank Martin
     
  13. R.B.

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    Ein Grundsatz bei WP mit Flächenkollektor lautet, immer möglichst viel Erdreich erschließen. Der Planer sollte auf jeden Fall prüfen, ob man diese zusätzlichen Flächen im Vorgarten bzw. Weg dorthin, auch nutzen kann. Abstände zur Grundstücksgrenze, Gebäude, Wasserrohren beachten.

    Gruß
    Ralf
     
  14. fmw6502

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    jepp, bei uns liegen die Kollektoren quasi u-förmig ums Haus, Ausgespart wurden notwenige Abstände, Platz für Überbauungen (Gartenhütte) und tiefwurzelnde Bäume.

    Muß halt individuell geplant werden.

    Gruß
    Frank Martin
     
  15. #14 sledgehammer, 3. Dezember 2011
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    wird dann bei uns wohl auch so werden, ist aber sicher nicht so einfach wegen der Hausanschlüsse
     
  16. #15 sledgehammer, 4. Dezember 2011
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    kennt jemand den Abstand für die Verlegung eines Flächenkollektors zum NAchbargrundstück? Der Bauleiter faselte etwas von 1m hier in Sachsen....
     
  17. R.B.

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    Das mit den 1m könnte passen, denn dann wäre eine Beeinflussung des Nachbargrundstücks ausgeschlossen. Für Sonden gibt es Abstände von 3m und 5m.

    Einfach mal beim Bauamt nachfragen, die müssten das beantworten können. Dabei darauf hinweisen, dass es um einen Flächenkollektor und NICHT um eine Sonde (Bohrung) geht.

    Gruß
    Ralf
     
  18. BitteDanke

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    4,8 kW Heizlast bei 115 m² WF?
    Das ist ja unterirdisch.

    Da steckst du lieber noch Geld in die Daemmung, drueckst die Heizlast auf < 4 kW und kaufst dir eine normale Luftpumpe!

    Habt ihr einen Keller?
     
  19. R.B.

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    Diese Option wäre sicherlich eine Überlegung wert. Bei so beengten Platzverhältnissen macht einem aber gerne mal die Schallemission der LWP einen Strich durch die Rechnung.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. #19 hobbyhausbauer, 5. Dezember 2011
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    4.8kW / 115m² = 42W/m² - ist das wirklich unterirdisch?

    Über ein Passivhaus habe ich von 20W/m² gelesen, was ja grad mal halb so viel wäre:
    Was ist denn nun so Stand der Technik bei Kfw70, 55, 40?

    Hans
     
  22. #20 sledgehammer, 5. Dezember 2011
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    keinen Keller
    geplant war auch kfw 70, aber das wäre nur mit Dachdämmung zu schaffen und die ist nicht eingeplant...der Architekt der Hausbaufirma dachte er schaffe die Norm auch ohne:mauer
     
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