Wieviel Immobilie können wir uns leisten?

Diskutiere Wieviel Immobilie können wir uns leisten? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebe Praktiker, diese Frage könnte ich auch Bankern oder Finanzmaklern stellen, aber ich habe leider die Befürchtung, dass da was...

  1. JonB

    JonB

    Dabei seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo liebe Praktiker,

    diese Frage könnte ich auch Bankern oder Finanzmaklern stellen, aber ich habe leider die Befürchtung, dass da was Schöngerechnet wird.

    Wir möchten gern ein EFH bauen, gleich sobald wir es uns leisten können. Da wir recht bescheiden sind und (leider) keine Kinder haben, soll es nicht luxuriös sein, aber energietechnisch auf einen vernünftigen Standard.

    Ich schreib einfach mal unsere Finanzen auf:

    Nettolohn: 2300,-
    Kaltmiete: 420,-
    Wohnnebenkosten: 160,-
    Ausgaben tgl. Leben: 700,-
    Sparquote: 1000,-

    Ich habe alles auf den Monat gerechnet. Ein Auto haben wir nicht, das soll auch so bleiben. Erfahren alles preiswert per Bus, Bahn und Fahrrad. Wir sind etwa 33 Jahre alt.

    Unser Eigenkapital beträgt derzeit 12000,- Euro. Ich weiß, das ist wenig, aber deshalb frage ich hier ja auch.:cry

    Annehmbare Grundstücke gibt es hier für ca. 50000,- Euro (ohne Maklergebühr und NK). Und das Haus soll wie gesagt bescheiden, ohne Keller und ca. 120 qm groß sein. (Uns würden auch 90 qm reichen, aber wir denken auch ein bisschen an den Wiederverkaufswert)

    Eigenleistung können wir auch erbringen.

    Was meint Ihr? Wieviel Geld brauchen wir ca. insgesamt und wieviel sollte davon mindestens Eigenkapital sein?
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Bei 2 Personen sollten etwa 1.200,- € für den Lebensunterhalt ausreichend sein. Das wären max. 1.100,- € / Monat für die Finanzierung. Grob gerechnet gibt´s dafür etwa 180T€ Darlehen zzgl. Eurem Eigenkapital wären wir dann bei 192T€. Ich schätze mal max. 200T€. Hier spielen natürlich die Konditionen der Darlehen eine Rolle.

    Ziehen wir 50T€ für Grundstück ab, dann bleiben 150T€ für´s Haus und alle Nebenkosten (Grunderwerb, Planung etc. etc. etc.).

    Das wird knapp, könnte aber klappen. Hier muß man mit spitzer Feder rechnen, evtl. kann man Förderprogramme o.ä. in Anspruch nehmen und somit die monatlichen Kosten ein wenig drücken.

    Meine Empfehlung, mit viel Reserve kalkulieren und die dann evtl. noch vorhandenen jährlichen Überschüsse in Form von Sondertilgungen einsetzen. Das gibt Euch etwas Spielraum für Unerwartetes, denn man kann nicht alle Kosten auf den Cent genau im Voraus planen.

    Erfahrung: Es kommt immer anders als geplant, und da kann ein Liquiditätspuffer entscheidend sein.

    Eine Finanzierung die die Belastungsgrenze der Familie jeden Monat ausreizt, stellt über kurz oder lang ein hohes Risiko dar. Deswegen finde ich Deinen Ansatz (lieber das Haus etwas kleiner) schon sinnvoll.

    Gruß
    Ralf
     
  4. th_viper

    th_viper

    Dabei seit:
    3. November 2004
    Beiträge:
    883
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Beamter
    Ort:
    Hi !

    Meine eher auf Sicherheit abzielende Meinung:
    Ich würde eine Laufzeit von 20-22 Jahren als Maximum anstreben. Darüberhinaus werden die Zinsleistungen zu unverhältnismäßig.

    Macht eine Darlehenssumme von 160-170.000 €.
    Ein kleines Objekt ist da víelleicht machbar mit Eigenleistung und in einer günstigen Region. Ein größeres würde ich gleich sein lassen und mich dann eher im Bestand umsehen.
     
  5. bernix

    bernix

    Dabei seit:
    16. Mai 2007
    Beiträge:
    6.190
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Betr.Wirt
    Ort:
    Rheinhessen
    Benutzertitelzusatz:
    Stadtrat
    ...Erfahrung der letzten Wochen: Bestandsbauten sind entweder Abrißkanditaten (und werden auch so verkauft) oder konsequente verbaut (irgendwann mal an oder umgebaut, aber selten mit Plan). Und zu allem Überfluß hat sich noch nicht auf Verkäuferseite herumgesprochen, dass schlechtgedämmte Häuser mittlerweile einen riesen Nachteil haben...
    gruss
     
  6. S.Oertel

    S.Oertel

    Dabei seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    701
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT-ingenieur
    Ort:
    Meckl.-Vorp.
    Tach auch,

    nicht unwesentlich ist, WO Du baust. Wenn nach Brandenburg die Berliner Preise "schwappen", wirds schon problematisch...
    ...im Osten kannst Du schon für 85000 eine 9*10m Hütte mit Satteldach und einfacher Ausstattung bauen lassen. 15000 für besseren Dämmstandard obendrauf, 50000 fürs Grundstück und 20000 für die Nebenkosten landest bei ~170 Riesen und mußt selbst noch kräftig in die Hände spucken. Das wäre imo noch finanzierbar. Da gips aber keine "Reserven" für "Luxus" wie Erdwärme usw. und auch die Fliesen dürfen nicht über 20 EUR/m² kosten - schlicht halt!

    Ich lande mit ähnlichen Ansprüchen final bei ~150 TEUR (Hütte 70, Grundstück 525m², 30, NK 20) Rest mit viiiieeeel Eigenleistung und immer so, wie grad Zeit und/oder Kohle übrig ist; also Baustelle für die nächsten 5 Jahre.....

    Gruss
    Sven
     
  7. MartinB

    MartinB

    Dabei seit:
    9. Juli 2008
    Beiträge:
    340
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing. Maurermeister
    Ort:
    59514 Welver
    Guten Morgen,
    wie ich gelesen habe seid ihr bis jetzt nur 2.
    Eure Grundstücke, erreichbar mit Fahrad, Bus und Bahn liegen bei ca. 60 T €.
    Die max. Finanzierbaren Mittel bei ca. 180 T €.
    Wie wärs den mit dem Konzept "Bauen nach Bedarf und "Planen nach ENDBEDARF" und nicht sofort Bauen nach möglichen END_BEDARF. Das bedeutet zwar auch "Die ewige Baustelle" aber ist es das nicht immer?
    Die Architekten haben für soetwas, sicher sehr schöne Lösungsvorschläge.
    Bei uns, in NRW, gibts das schon für 110, mit allem.
    (Auch sollte man dabei bedenken: "im 2 Bauabschnitt kann ich alles besser machen" und ganz soviel Lehrgeld hab ich nicht bezahlt)
     
  8. FlorianB

    FlorianB

    Dabei seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    228
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Buchhalter
    Ort:
    Berlin
    Hi,

    also ich bin ja auch fleissig am Planen. Es gibt Massivhausfirmen in unserer Region (immoscout mal nach angeboten gucken, will jetzt keinen Link setzen, nur soviel trendhaus wein...) die bieten für unter 100.000EUR ein 120m² schlüsselfertig an (ohne Maler und Fußbodenbeläge). Fliesen für 15EUR sind drin. Da fehlen dann aber im o.g. noch ggf. Dachfenster (wenn gewünscht) - in den Giebeln sind Fenster vorhanden, und natürlich Bodenbeläge und Malerleistung.
    Ich denke wenn Ihr keine großen Ansprüche habt, könnt ihr mit ein wenig Ausstattung das Haus sicher für 110T€ bekommen. Dann noch eine günstige Küche für 5.000EUR von Roller und co. und ihr könnt zumindest drin wohnen. Grundstück inkl. NK 55T dazu (gibt im Netz gute Kostenübersichten z.B. bei Immoscout) sind wir bei 170T€. Hausanschlusskosten schlagen leider nochmal mit 15.000 rein. Nen Zaun, Briefkasten, vielleicht ne kleine Hecke wäre auch nicht schlecht, je nach Anspruch solltest Du für solche Außenanlagen auch 5.000 bis open end einplanen.

    Achso, ich nehme an das auch keine Kinder in Zukunft da sind, sonst wirds knapp, Kinder kosten viiiiel.

    Ich hoffe ich konnte helfen,
    bye
    Florian

    PS: am Ende immer mit mehr rechnen, es kommen immer Kosten und Wünsche auf einen zu, die man jetzt noch nicht bedenkt, grade wenn Du den Widerverkauf ansprichst, da sollte schon eine Fußbodenheizung pflicht sein, aber die kostet leider auch mind. 3.5T Aufpreis.... Ich bin ca. wie Du rangegangen und stehe jetzt schon bei 260T geplanten kosten :-(
     
  9. jman

    jman

    Dabei seit:
    9. Juli 2007
    Beiträge:
    285
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Webdesigner
    Ort:
    Berlin
    Leg gut 20% Reserve noch mit drauf! Nur so als Tipp!
     
  10. matula

    matula

    Dabei seit:
    16. November 2005
    Beiträge:
    261
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angest.
    Ort:
    waiblingen
    Also zuerst mal ist bei dem Eigenkapital zu bedenken. 20% Eigenkapital sollten es schon sein. So läuft es auf eine 90-95%- Beleihung hinaus!
    Das machen schon mal nicht alle Banken...diejenigen Banken, die das Darlehen unter der Voraussetzung trotzdem geben verlangen dafür hohe Zinsaufschläge!

    ==> Jetzt sind die Zinsen aber relativ niedrig - möglicherweise ist ein Kredit mit Aufschlägen JETZT insgesamt dennoch billiger als in ein paar Jahren ohne Aufschläge.....es kommt drauf an, wie sich die Bauzinsen entwickeln.

    Auffällig ist Deine sehr hohe Sparleistung!
    Wenn Du noch mal 3-5 Jahre sparst, hättest Du eine ordentliche Summe zusammen, bei dem auch die Banken ruhiger (zu normalen Preisen) einen Kredit vergeben, dann muss die finanzierung auch nicht ganz so auf Kante genäht werden.

    Ich nehme an, dass Du die Sparleistung weiterhin erbringen kannst/willst. D.h. wenn Du die jetzige Sparsumme und die wegfallende Kaltmiete für den Kredit aufwändest, kommt etwas mehr zusammen.
    Vielleicht kannst Du also 1300 EUR für den Kredit einsetzen (nicht alles verplanen, weil als Hausbesitzer die Nebenkosten eher höher werden, Heizung wird zwar oft weniger, aber es kommen auch neue Posten hinzu)!
     
  11. MartinB

    MartinB

    Dabei seit:
    9. Juli 2008
    Beiträge:
    340
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Ing. Maurermeister
    Ort:
    59514 Welver
    Man oh Man,
    Das ist alles nicht BÖSE oder ÜBERHEBLICH gemeint!!!!

    haben wir Deutschen es den immer noch nicht begriffen.


    Schon mal in Griechenland gewesen und über Land gefahren ?
    Warum stehen da wohl so viele nicht fertig gebaute Häuser rum ?
    Weil der Brautvater, das Haus als Mietgift geben soll und so hoffe ich, 18 Jahre dafür Zeit hat.
    Auch in unserem Nachbardorf wird so etwas, seit ca. 10 Jahren gebaut. Warum ? Weil er wahrscheinlich keinen Kredit bekommt oder die Zinsen nicht zahlen will. Jetzt ist das Haus fast fertig und er hat sicherlich, nun die Lacher auf seiner Seite.
    (PS: Darin Wohnen möchte Ich aber auch nicht, vor den nächsten 5 Jahren)

    Der bauherr zahlt immer,
    am Anfang oder am Ende.
     
  12. JonB

    JonB

    Dabei seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Land Brandenburg
    Erstmal ein dickes Dankeschön für die guten Anregungen und Denkanstösse.

    Wir sparen ja auch erst seit ca. einem Jahr richtig, eben seitdem wir uns fest entschlossen haben, ein Haus mit Garten haben zu wollen. Die Sehnsucht ist so groß, dass wir auf vieles verzichten und dadurch eben viel sparen können.

    Aber gleichzeitig bin ich auch sehr vorsichtig. Dass das Projekt mittendrin baden geht, wäre echt nicht schön. Entweder, wir finden ein absolutes Schnäppchengrundstück und packen die Gelegenheit dann gleich beim Schopfe oder wir sparen erstmal weiter Eigenkapital an. Das kann auch schön parallel laufen.

    Es gibt ja zwei Optionen: 1. Jetzt bauen, Miete sparen und niedrige Zinsen mitnehmen oder 2. Eigenkapital weiter ansparen, länger Miete zahlen, dafür aber einen geringeren Kredit aufnehmen müssen.

    Ich glaub, dass kann einen keiner ausrechnen, was besser ist. Jedenfalls ist die zweite Variante die sichere und daher tendiere ich, wie matula zu dieser.

    @MartinB,

    ja in Griechenland kann man das prima machen. Aber in unserem Klima geht das leider nicht so schön. Bevor der nächste Winter kommt, muss halt das Dach dicht sein und die Heizung und Dusche funktionieren. DG Ausbau, Außenputz, Innentüren, schicke Küche und Außenanlagen können warten, aber mehr wohl nicht.
     
  13. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Meine Meinung !
    Wenn die Entscheidung feststeht, dann prüfen was machbar ist und loslegen. EK ansparen wäre sicher sinnvoll, aber nicht in dieser Phase. Dieser Zug ist abgefahren und 10T€ mehr oder weniger EK reissen hier nicht viel.

    Man sollte auch nicht darauf hoffen, daß die Zinsen sich besser oder schlechter entwickeln, sondern mit der jetzigen Situation leben und das beste daraus machen. Kein Mensch kann in die Zukunft schauen und meist kommt es anders als man denkt.

    Die Sparsumme im letzten Jahr zeigt, daß Ihr diese Rate schultern könnt (vorausgesetzt es gab in den letzten 12 Monaten keine Sondereffekte).

    Also, umschauen was mit Euren Finanzen machbar ist und ob IHR damit zufrieden sein könnt.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Bauwahn

    Bauwahn

    Dabei seit:
    5. Februar 2007
    Beiträge:
    4.821
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Ulm
    Na, ich bin der Meinung, dass die hohe Motivation zum Sparen ruhig noch etwas ausgenutzt werden könnte. Noch mal 3 Jahre = 36..40 k€ Eigenkapital zusätzlich. Das macht schon was aus.
     
  15. S.Oertel

    S.Oertel

    Dabei seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    701
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT-ingenieur
    Ort:
    Meckl.-Vorp.
    Widerspruch...

    Außenputz und Innentüren können imho nicht warten - Garage/Carport, DG Ausbau (soweit man alle nötigen Funktionen (kleines Bad!) unten unterbringt) und Außenanlagen schon - Küche je nach Situation; meine ist von Ikea und hat schon 14 Jahre auf dem Buckel und tuts noch weitere 10 Jahre...

    ...meine Situation sah noch etwas anders aus: Viel Eigenkapital und wenich borgen: 40T von der Bank und 7T von Mama und Papa; niedrige monatliche Belastung (193 EUR), aber maximale Sondertilgung und was übrig bleibt, wird verbaut....

    Gruss
    Sven
     
  16. JonB

    JonB

    Dabei seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Land Brandenburg
    Ich habe mal ein bisschen mit einem Tilgungsrechner rumgespielt.

    Finanzierbar wären angeblich 210 000,- Euro, aber ich halte etwa 160 000,- auch für realistischer, wie es z.B. th_viper schon geschrieben hatte.

    Verblüffend ist, wie bei wachsendem Eigenkapital die Gesamtzinslast und die Kreditlaufzeit schnell sinkt! (bei gleichbleibender Rate)

    Die Mietzahlungen (bei uns nicht sehr hoch), die wir leisten müssen, wenn wir noch ca. 2 Jahre Eigenkapital sparen, fallen erstaunlicherweise nicht allzusehr ins Gewicht. Obwohl das ja sozusagen verlorenes Geld ist. Nachteilig ist natürlich, dass man zwei weitere Jahre in einer Mietwohnung in Wartestellung zubringt und auf den Wonhkomfort eines EFH und einen Garten verzichtet.

    @S.Oertel,
    warum der Außenputz nicht warten kann, leuchtet mir ein, besonders wenn man Stoßfugen nicht vermörtelt. Und die Innentüren fallen vielleicht nicht so ins Gewicht bei den Kosten. Und in SZ und Bad braucht man sowieso gleich Türen.
     
  17. Bauwahn

    Bauwahn

    Dabei seit:
    5. Februar 2007
    Beiträge:
    4.821
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Ulm
    Man kann die Zeit aber auch sinnvoll nutzen sich Gedanken machen, was brauch ich, was will ich, was nicht. Bestehende Häuser angucken, was gefällt mir, was nicht.
    Sich über Heizungen, Baustoffe etc. informieren.
    Mit so einer Vorbereitung wird die Planung später deutlich leichter.
     
  18. drulli

    drulli

    Dabei seit:
    13. August 2006
    Beiträge:
    936
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Technischer Kommunikator
    Ort:
    Hamburg
    Benutzertitelzusatz:
    Bauherr
    Guck' doch mal, ob Du tatsächlich das angepeilte günstige Grundstück findest, wo Du ohne Auto weiterkommst. Ich habe hier im Hamburger Raum die Erfahrung gemacht, dass mit Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr die Preise sprunghaft steigen.
    Ohne Kinder seid Ihr flexibel. Vielleicht zieht's Euch in ein paar Jahren in die Stadt?
    Mit dem Haus gebt Ihr diesen Vorteil auf.
    Ich würd's nicht machen. Lieber die günstige Miete nutzen und das gesparte Geld sinnvoll anlegen und schönen Urlaub machen... Letzteres fällt sonst für ein paar Jahre aus :)
    Grüße!
    Drulli
     
  19. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Man muß dann aber gegenrechnen, daß man in dieser Zeit auch schon am Hausdarlehen getilgt hätte, und kein Risiko eingeht, daß die Zinsen steigen könnten,....und die Baupreise werden wohl auch nicht fallen. Diese Effekte relativieren den Sparvorteil schnell wieder.

    Ich bin auch dafür, daß man sparen sollte, aber wenn der Hausbau vor der Tür steht, dann ist dieser Zug eben abgefahren. Diese Chance hat man verpasst, und jetzt heisst es mit der Situation zu leben.

    Betrachte mal die Zinsentwicklung und wie schnell die Zinsen steigen können. Versucht man die Zinsen über forward-Darlehen o.ä. Konstruktionen zu sichern, dann gibt´s auch das nicht gratis. Dann die Entwicklung der Baupreise in den letzten Jahren. Wieviel hätte wohl ein Bauherr gespart, wenn er sich vor 3 Jahren für eine weitere Spar(Warte)zeit entschlossen hätte?

    Gruß
    Ralf
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Jassy

    Jassy

    Dabei seit:
    11. Mai 2008
    Beiträge:
    408
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellte
    Ort:
    Sauerland

    Hallo,

    bei dem Nettolohn gibt es sicher einige Förderung, oder? KFW, WFA und sogar von der Kirche (Erbpacht und /oder zinslose (!) Zuschüsse).

    Dann sieht doch die Sache mit dem Bankdarlehen auch wieder besser aus!

    Und das Argument mit dem "Urlaub" statt "Haus" find ich passt hier garnicht! Es scheint mir so, dass der zukünftige Urlaub auf Balkonien bei JonB einen höheren Stellenwert hat als der Pauschaltourismus auf Malle, oder? ;-)

    Also, Viel Glück!
     
  22. driver55

    driver55

    Dabei seit:
    22. Februar 2008
    Beiträge:
    2.233
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Pforzheim
    NEIN, bei 0 Kinder gibt es bei WFA nichts u. KFW hat zudem nichts mit dem Einkommen zu tun.
    Bei den Förderungen ist es so, mindestens 1 Kind, früher sogar 2 (in BW) und nicht zu viel und nicht zu wenig verdienen u. dann darf der 25-seitige Antrag (Lakra, BW) ausgefüllt werden....

    @JonB: Wenn Eigenheim, dann "sofort" starten....."viel" besser (günstiger) wird es nicht mehr.
     
Thema:

Wieviel Immobilie können wir uns leisten?

Die Seite wird geladen...

Wieviel Immobilie können wir uns leisten? - Ähnliche Themen

  1. Handwerker. Wieviel Geld einbehalten bis Mangelbehebung?

    Handwerker. Wieviel Geld einbehalten bis Mangelbehebung?: Moin, ich habe ein Gartentor einbauen lassen vor 1 Woche. Es wurden 3 Mängel von mir schriftlich per Email beschrieben. 1. bei einem...
  2. Anputzleisten Fenster und Haustür wie sind diese richtig anzubringen+ Abriß Leiste

    Anputzleisten Fenster und Haustür wie sind diese richtig anzubringen+ Abriß Leiste: Hallo, werden nachher auch noch Bilder hochladen. Ich habe ein Problem mit einem Verputzer, die Anputzleisten an den Fenstern enden teils ca. 1 cm...
  3. Lichtplanung - wieviel LED Spots pro qm ?

    Lichtplanung - wieviel LED Spots pro qm ?: Hallo, ich bin gerade dabei die Lichtplanung für unser EFH zu machen. Ich habe mich dabei an dieser Rechenformal orientiert:...
  4. Sw Revisions spülschächte. Wieviel braucht man?

    Sw Revisions spülschächte. Wieviel braucht man?: Hallo ich hab mich gerade hier angemeldet und hab gleich mal eine Frage. Wie bauen ein 1,5 stockiges massivhaus 10x10m . Nun hatten wir gestern...
  5. Wieviele Stunden ...

    Wieviele Stunden ...: Hallo, wir überlegen nun, einen genehmigungsfähigen Entwurf für unser EFH (nach §34 BauGB, mögliche Eckdaten bereits durch einen Bauvorbescheid...