Wieviel ist möglich?

Diskutiere Wieviel ist möglich? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Meine Frau und ich (27/30) überlegen, ob wir uns ein Haus kaufen sollen. Wir ziehen in Kürze zurück in meine Heimatstadt zurück und ich trete...

  1. Tester

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    Meine Frau und ich (27/30) überlegen, ob wir uns ein Haus kaufen sollen.
    Wir ziehen in Kürze zurück in meine Heimatstadt zurück und ich trete dort einen neuen Job an,
    Leider haben wir durch Studium, getrennte Wohnung und Pendelei, etc. nur 15.000 Euro Eigenkapital angespart.

    Einkünfte: Ich: 3450€ netto + ca. 12000€ jährlichem Bonus, davon garantiert 4000€.
    Durch den Umzug zu mir ist meine Frau momentan noch auf der Suche nach einem neuen Job. Gehalt momentan 1200€ netto. Dies wird sich nach ihrem Umzug wahrscheinlich erhöhen, jedoch möchte ich dieses Gehalt nicht in die potenzielle Finanzierung hereinrechnen. Wird dann im Idealfall zu Sondertilgungen führen.

    Fixe Ausgaben momentan:
    1400€ Miete warm
    420€ Autoleasing
    100€ Telekommunikation
    80€ Versicherungen
    Sonstiges (Kleidung, Lebensmittel etc.) 850€
    = 2850€, bedeutet 600€ Reserve für außerplanmäßige Ausgaben/Urlaub (ohne Bonus)

    Altersvorsorge wird über eine Direktversicherung aus dem Bruttogehalt bestritten. Betriebliche Altersvorsorge kommt noch hinzu.

    Weitere Fragen ist, ob wir direkt eine Finanzierung bekommen, da ich Arbeitgeber freiwillig gewechselt habe und dies eine 6-monatige Probezeit bedeutet.

    Was ist machbar? Erstmal weiter sparen und EK ansammeln oder direkt eine 100% Finanzierung planen. Vernünftige Häuser kosten in der Gegend ca. 250.000€
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Gleich vorweg, ich würde noch etwas warten bis sich die Situation eingespielt hat.

    Handelt es sich wirklich um einen Leasingvertrag? Oder doch um einen Kreditvertrag? Wer ist Leasingnehmer? Du oder die Firma?

    Rechnen wir mal konservativ, ohne Fördermittel o.ä., und ohne dass der Zinssatz ausgereizt wäre, dann kosten Dich 250T€ Kredit in etwa 1.300,- €/Monat.

    Das wäre auch bei einem Einkommen, in diesem Fall Deinem Einkommen, darstellbar.

    Die Laufzeit läge irgendwo zwischen 25 und 30 Jahren, das passt auch vom Alter her.

    Betrachtet man nur die Zahlen, dann sollte das machbar sein. Die Frage ist, ob Du die Bank von Deinem Konzept überzeugen kannst, sprich ob Die Bank Vertrauen zu Dir hat. Immerhin gibt es ja ein paar Unsicherheitsfaktoren die aber jede Bank etwas anders bewertet. Bist Du schon lange ein guter Kunde, dann ist das normalerweise nicht so wichtig, eine Bank bei der Du Neukunde bist, oder werden möchtest, sieht das evtl. schon etwas anders.

    Wann hast Du den Arbeitgeber gewechselt und wie lange läuft die Probezeit noch? Ich denke das ist der Punkt der einer Bank die meisten Bauchschmerzen bereiten dürfte, denn mit Deinem Einkommen steht und fällt die Sache.

    In meinen Augen wäre es das Beste, wenn Du die nächsten Monate noch etwas EK ansparst (z.B. die o.g. 600,- € /Monat und den Bonus). Dann erreichst Du in etwa 10% der zu finanzierenden Summe und hast gleichzeitig das Problem "Probezeit" entschärft. Vielleicht ist dann auch schon klar, wie es sich mit dem Einkommen Deiner Frau verhält.
    Mit dem EK kannst Du die Nebenkosten finanzieren, so dass die Bank nur das Haus/Grundstück finanzieren muss.

    Die paar Monate sind schnell vorüber, und das bedeutet ja nicht, dass Du mit den Gesprächen mit der Bank so lange warten musst.

    Ich denke mit Deinen Zahlen kann man schon ein überzeugendes Konzept vorlegen, und eine Bank sollte damit dann auch keine Probleme haben.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Tester

    Tester

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    Vielen Dank!
    Ich hatte ähnlich Gedanken, wollte sie aber noch bestätigen lassen!
     
  5. Konrad29

    Konrad29

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    Also ich fände den Leasingbetrag auch äußerst hoch. Das ist kein sonderlich gutes Angebot!!
     
  6. milan

    milan

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    Das wäre aber z.Z. wirklich sehr konservativ gerechnet. Ganz ohne Eigenkapital wären doch bei 1300 €/Monat locker auch fast 300T€ realistisch denkbar. Auch ohne ein Ausreizen aller Möglichkeiten. Oder haben sich die Zeiten wieder radikal geändert?

    Gruß
    Milan
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Aber nur wenn man ein Karpfen ist. ;)

    Ohne EK bewegt man sich schnell bei 4% Zinssatz, dazu noch min. 2% Tilgung und schon sind bei 250T€ eine monatliche Rate von 1.250,- € fällig. Bei den aktuell günstigen Zinsen sollte man aber die Tilgung möglichst hoch wählen, d.h. Zinsvorteile in eine höhere Tilgung stecken. Dann die Zinsen auf 10, 15 oder mehr Jahre festzurren und man hat eine Basis auf der man kalkulieren kann.

    Wer seine Finanzierungen auf Kante näht muss sich nicht wundern wenn er in xx Jahren dumm aus der Wäsche schaut.

    Gruß
    Ralf
     
  8. baoson

    baoson

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    also mit dem lohn kann man schon sehr gut leben und auch ein haus jenseits der 350000 goennen.

    zum vergleich
    wir kommen derzeit auf einem netto von ca. 5000. wir haben uns ein wirklich sehr schoenes haus gegoennt. wir sind beide 32 bzw. 36. ich denke daher, dass ihr noch recht jung seid.

    mein vorschlag
    1. warte die probezeit ab
    2. parallel schon mal grundstueck und anbieter aussuchen gehen
    3. wenn 1 beendet ist, nach finanzierungsangeboten gucken.
    4. vielleicht koennen eltern beifinazieren, damit ek etwas hoeher ist.

    wir selber haben ca. 50 prozent ek eingebracht. und ehrlich die haben uns mit kusshand genommen. die konditionen sind wirklich klasse.

    gruesse
     
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  10. #8 ReihenhausMax, 2. Dezember 2011
    ReihenhausMax

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    Hallo!

    Ich würde Euch auch empfehlen, erstmal zu warten, bis Ihr beide fest in Eurem
    Job seid und Eure Finanzen sich eingependelt haben. Kinder geplant?
    Sonst wäre es nicht sonderlich effizient, wenn Deine Frau ggf. auch 3000 Netto
    hat und Ihr die Finanzierung auf 20 oder mehr Jahre ausgelegt habt und das
    auch in der halben Zeit durch sein kann oder Eure Ansprüche ans Haus/Grundstück
    in ein paar Jahren doch steigen. Bremen ist der aktuelle Ort oder Eure künftige Heimat?
     
  11. mastehr

    mastehr

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    Das ist ungefähr auch der Betrag, den mein Arbeitgeber für meinen Dienstwagen bezahlt. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug der unteren Mittelklasse, also nichts Luxuriöses.
     
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