Wieviel sollte im Monat frei verfügbar übrigbleiben?

Diskutiere Wieviel sollte im Monat frei verfügbar übrigbleiben? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; hallo, ich würde einfach mal gern ein paar erfahrungswerte sammeln, weil ich mir nicht vorstellen kann, was bei diesem thema "viel" und "wenig "...

  1. ziltoid

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    hallo,
    ich würde einfach mal gern ein paar erfahrungswerte sammeln, weil ich mir nicht vorstellen kann, was bei diesem thema "viel" und "wenig " ist. also...

    wieviel bleibt euch monatlich übrig von eurem nettoeinkommen in euro, wenn alles abgezogen ist, was eure ETW-finanzierung betrifft? 500€? 1000€? oder nur 200€? man braucht ja auch noch kohle zum leben...

    oder anders gefragt, wenn man ca. 2000€ netto rauskriegt monatlich (alleinstehend), was ist dann viel beim abzahlen? 1000/monat€? 1300€? 1500€? wo würdet ihr, aus eurer persönlichen sicht, die maximale grenze ziehen?
    (p.s. hausgeld beträgt 250€/monat)
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 16. Dezember 2009
    ReihenhausMax

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    Auch die 1000 Euro (50%) sind dann schon heftig. Du hast ja schließlich
    auch Nebenkosten fürs Wohnen, solltest eine Berufsunfähigkeits-
    und ein paar andere Versicherungen haben, hast ggf. ein Auto
    und in fortgeschrittenerem Alter sollte IHMO die Bude nicht der einzige
    Altersvorsorgebaustein sein. Wenn Dir die nötige Erfahrung fehlt,
    solltest Du auf jeden Fall mal Deine Zahlungsströme analysieren.
    Wir hatten das bei der ersten Immobilie auch gemacht. Mangels
    Haushaltsbuch (die Ideallösung ...) hatten wir unsere Kontoauszüge
    aufgearbeitet. Barabhebungen waren auf der Ausgabenseite praktisch identisch mit Lebensmitteln und Kleinkram.
     
  4. Terra

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    40:60 % Ist so mein Richtwert. Ich glaube auch der Banken, weiß aber nicht genau!

    Also 40 % für das Haus, 60 % für alle Nebenkosten.
     
  5. lulu66

    lulu66

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    Manch einer kommt mit 500 Euro im Monat aus und könnte daher 1500 für Kredit und Nebenkosten ausgeben, ein anderer braucht durch Fahrtkosten und mehr Versicherungen halt 1000 im Monat. Schon sieht die Rechnung wieder anders aus.

    Das hängt ganz individuell vom Einkommen, den dazu nötigen Nebenkosten und dem Lebensstandard ab.
     
  6. marzipan

    marzipan

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    Mehr als 40% halte ich auch schon für gewagt. Und wenn doch mehr übrigbleibt kannst du das ja zum "Sondertilgen" verwenden. Wenn du dir nicht sicher bist spare einfach (weiter). Mit mehr Eigenkapital hast du es später auch einfacher!
     
  7. sk8goat

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    Ich finde, so pauschal kann man das gar nicht sagen. Denn das hängt doch sehr von den persönlichen Umständen ab. Ich habe schon Leute erlebet, die haben €6000 netto im Monat und trotdem hängen sie ständig mit dem Girokonto in den miesen. Und dann gibt es Leute die haben €1200 netto und die haben ständig einen 'Notgroschen' von €3000 auf dem Girokonto. Es hängt doch auch sehr davon ab ob man eher ein Risikobereiter oder ein eher Vorsichtiger Charakter ist und ob man nur für sich selbst verantwortlich ist oder auch Verantwortung für Kinder hat.

    Wieviel man jeweils fürs 'wohnen' und fürs 'leben' ausgeben sollte?
    Bei €2000 netto fände ich 50:50 noch o.k. - also €1000 fürs wohnen(Kredit und Hausgeld)
    Einen guten Anhaltspunkt finde ich immer, was man bisher an Miete und NK bezahlt hat. Mit diesem Betrag(meinetwegen auch ein bisschen mehr) plant man für zukünftige Kreditraten und Hausgeld. Wenn man dann mal etwas übri hat, dann macht man damit eine Sondertilgung . . .
     
  8. NaMa2010

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    Soweit ich weiß rechnen die Banken pro Erwachsenen 300 Euro, pro Kind 200 Lebenshaltungskosten. Allerdings sind dies Pauschalwerte und man sollte da seine eigenen Verhältnisse mal quer checken.
     
  9. lulu66

    lulu66

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    Banken haben halt keine Ahnung von der Realität oder wollen keine haben.
     
  10. Huisje

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    Lulu, das stimmt meistens, aber hier sehe ich eine Ausnahme.

    Diese Pauschalen sind nämlich nicht mal so schlecht.
    Nur sollte für ein PKW noch mal ~300€ zugezählt werden. (abhängig von z.B. jährliche Km-Leistung, und ohne Kredit)

    Bei uns kämen dann zu Rate+NK ---> ~1200€ noch 2Erw + 2Kinder + 2PKW = 1600€ dazu, macht 2800€.
    Wenn ich sehe was monatlich reinkommt, und was übrig bleibt, ist diese pauschale Annahme ziemlich nahe an der Realität.
    Oder sind wir einfach zu "normal"???:o


    Huisje
     
  11. lulu66

    lulu66

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    Bei diesen Pauschalen sind doch einige Dinge nicht berücksichtigt. Wenn man eine Familie oder ein Hausbaudarlehen an der Backe hat, brauchts da z.B. schon ein paar Versicherungen... Rente, Wohngebäude, Pflegepflicht(-zusatz), Haftpflicht, Hausrat, Auto, Berufsunfähigkeit, Risikoleben).

    Ab welchem Alter bringt man ein Kind mit 200 Euro im Monat durch? Essen ja, aber der Rest drumrum?
     
  12. Huisje

    Huisje

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    Bis meinst du wohl?!
    Und da hast du denke ich Recht. Bis 10/12 Jahre haut es mit ~200€ noch hin, darüber würde ich eher 300€, wie für Erwachsenen ansetzen. (meine Kids sind 9 und 5, 400€ für beiden reicht noch, aber der ältere kostet schon deutlich mehr, sogar beim Essen!)
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Das ist mir so nicht bekannt.

    Ein typ. Ansatz ist, 600,- € für den Haushaltsvorstand (Singlehaushalt), 300,- € für weitere Erwachsene, und 200,- € pro Kind.

    Manchmal werden die Pauschalen etwas niedriger angesetzt, dafür dann noch einmal 2,- €/qm an Nebenkosten für das Haus.

    Bei 4 Personen sind um die 1.400,- €/Monat ein typ. Wert.

    Sinnvoll ist eine Aufstellung der bisherigen Kosten für die Lebenshaltung über min. 1 Jahr, denn die o.g. Pauschalen berücksichtigen nicht wenn beispielsweise 2 PKW für die Fahrt zur Arbeit benötigt werden, oder bestehende Versicherungen bezahlt werden müssen usw. usw..

    ABER jede Bank hat so ihre eigene Rechenmethode.

    Gruß
    Ralf
     
  14. NaMa2010

    NaMa2010

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    @R.B.: So wurden uns die Beträge von der Bank genannt, aber jeder weiß ja dass dies "nur" Pauschalen sind und jede Bank die nach ihrem ermessen festlegen kann. Also für mich persönlich sind 300 Euro wohl eher knapp. :D

    Für Auto kommt noch extra was drauf.... ich glaub da hat man 200 Euro angenommen.

    Ich würd vorschlagen mal ne Weile Haushaltsbuch zu führen, dann sieht man am besten wieviel Geld wohin geht.
     
  15. pummelchen

    pummelchen

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    wieviel sollte man denn , wenn man ein haus gebaut hat, so für das Haus zur Seite legen
    manche sagen 1€/qm also bei 150qm 150€

    kann man eigentlich auch
    sagen, was man ca. an NK für ein Haus je qm rechnen muß (Heizung,Strom,Wasser,Versicherung)

    bei unser eigentumswohnung sind es z.B. für 74qm 165€, also rund 2,2€/qm
     
  16. R.B.

    R.B.

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    1,- €/qm ist zu knapp. Das reicht nicht. Mit 2,- €/qm kommt man schon eher in die richtige Richtung

    Wir haben hier im Forum schon typ. Kosten aufgeschlüsselt. Diese hängen auch von der Nutzung ab, was sich insbesondere bei den "Heizkosten" bemerkbar macht.

    200,- €/Monat gehen schnell mal allein für Heizung, Strom und Wasser über den Tisch. Grundsteuer, Versicherungen dazu, dann bist Du ruckzuck bei > 250,- €/Monat.

    Eine Rücklage für Instandhaltung wäre auch nicht schlecht, und dann wären da noch die viele "Kleinigkeiten" die sich in der Summe auch bemerkbar machen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. pummelchen

    pummelchen

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    danke Ralf

    mit dem 1€/qm hatte ich auch die Rücklage für Instandhaltung gemeint

    aber mit 300€ NK pro Monat für 150qm liegt man vermutlich dann recht gut
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Könnte passen, aber wir kennen ja die Nutzergewohnheiten nicht. ;)

    Nur mal als Beispiel, bei 4 Personen sind 800,- € bis 1.000,- € p.a. allein für Wasser/Abwasser keine Seltenheit. Auch Strom für 1.200,- € im Jahr sind kein Problem, und die gleiche Summe für´s Heizen ist auch denkbar. Grundsteuer um die 350,- € p.a. und eine Gebäudehaftpflicht für 200,- € soll es auch geben, und schon wären wir bei fast 4.000,- € p.a. oder etwa 330,- € pro Monat, und dabei sind so Kleinigkeiten wie "Müll & Co." noch gar nicht berücksichtigt, und von Instandhaltung war auch noch nicht die Rede.

    Gruß
    Ralf
     
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    naja, der größte Teil davon würde bei einer entsprechend großen Mmietwohnung auch anfallen.
     
  21. R.B.

    R.B.

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    Das ist richtig, aber bei der Mietwohnung kann ich wenn´s eng wird mir eine neue (günstigere) Wohnung suchen, bei einem Haus ist das nicht so einfach.

    Es geht ja nur darum, dass man die Nebenkosten nicht unterschätzt (Stichwort: schönrechnet). In den meisten Fällen übersteigen doch die Kosten für die Hausfinanzierung erheblich die bis dahin gezahlte monatliche Kaltmiete. Wer dann bei Ermittlung der Lebenshaltungskosten diese "Nebenkosten" vergisst, hat schnell ein Problem.

    Gruß
    Ralf
     
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