Wieviele Zähler?? WP- Strom?

Diskutiere Wieviele Zähler?? WP- Strom? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, also Neubau startet bald. Rein kommt eine Wärmepumpe, Kompaktgerät, dann eine PV- Anlage aufs Dach. Geplant ist...

  1. LaChriss

    LaChriss

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    Hallo zusammen,

    also Neubau startet bald.
    Rein kommt eine Wärmepumpe, Kompaktgerät, dann eine PV- Anlage aufs Dach.
    Geplant ist Eigenverbrauch.
    Soweit so gut.
    Jetzt stellt sich mir die Frage: WP- Strom ja oder nein. Lohnt sich das?
    Ich werde voraussichtlich 2500 kWh/a für die Wärmepumpe brauchen. Wenn ich WP-Strom beziehe kann ich aber nicht mehr den eigenen Strom von ihr brauchen lassen oder?
    Nur PV- Anlage mit Eigenverbrauch benötigt 2 Zähler, mit WP- Strom dann 3 mit Umschaltgerät??
    Bitte helft mir!!!
    Danke
    Gruß Chris
     
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  3. Jonny

    Jonny

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    Hm?

    Schwierig, müsste man alle Tarife, Verbräuche und Erträge kennen dann könnte man es genau berechnen (schätzen?).

    Ich würd einen Zählerschrank für 3 Zähler montieren, und wenn doch ein Wp-Tarif genutzt werden soll den TRE Huckepack montieren lassen.

    Grüsse
    Jonny
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Denkbar wäre auch ein Zählerschrank mit 2 Zählern übereinander. Ist zwar etwas höher, dafür halt nicht so breit. Bei 2 Feldern Breite hat man dann sowieso für max. 4 Zähler Platz (oder für 3 Zähler + Peripherie).

    Huckepack sehen Stadtwerke bei uns nicht so gerne. Solche Details sind leider von Versorger zu Versorger verschieden.

    Ob bei 2.500kWh im Jahr ein Zweitarifmodell sinnvoll ist, müsste man nachrechnen. Bwetrachtet man die üblichen Tarife, dann wäre es wohl noch sinnvoll (Einsparung irgendwas um 50,- € im Jahr). Jetzt kommt aber noch die Einspeisemöglichkeit dazu, dann sieht es schon wieder ganz anders aus.

    Gruß
    Ralf
     
  5. lulu66

    lulu66

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    Kann die PV-Anlage Strom erzeugen, wenn DU ihn brauchst?
    Kannst du überhaupt ausreichend den erzeugten Strom nutzen?

    Was ich mir aus den PV-Diskussionen mitgenommen habe ist, dass es besser ist, den Strom direkt einzuspeisen und vergüten zu lassen, der Saft für den eigenen Verbrauch wird dann geliefert.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Durch Änderungen bei der Einspeisevergütung kann es tatsächlich sinnvoller sein die erzeugte Energie auch selbst zu verbrauchen, aber gegen einen WP Tarif gerechnet funktioniert das nicht.

    Leider ist die Tarifvielfalt so groß, dass kaum noch jemand durchblickt.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Karlheinz

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    Da dürfte aber im Moment doch noch einiges dagegensprechen: Kosten für leistungsfähige Akkus und Kosten für die "Aufrüstung" des Raums, in dem die Akkus vorgehalten werden, um den anwendbaren Vorschriften zu genügen.

    Es gibt ja schon zarte Hinweise dafür, dass sich das ändert - erste PV-Anlagen-Anbieter bieten bereits ein Komplettpaket mit Akkus an. Wie auch immer, ich speise für die nächsten 19,5 Jahre noch ein und freue mich über mehr als 43 Cent pro kWh - danach wird sich schon was Erschwingliches mit Akkus finden lassen.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Es ging nicht um eine Zwischenspeicherung, sondern um einen direkten Verbrauch des erzeugten Stroms. Eine Zwischenspeicherung ist derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar und wird nur dann gemacht, wenn es keine andere Möglichkeit gibt (Inselbetrieb).

    Möchte man völlig autark bleiben, dann steht man vor dem Problem, dass der erzeugte Strom nicht sofort auch verbraucht werden kann. Man hat aber genug Zeiten in denen man Strom benötigt, aber dieser nicht aus der PV Anlage (oder Wind oder was auch immer) zur Verfügung steht.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Karlheinz

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    Also bei allem Respekt - wie klein soll die PV-Anlage denn sein, wenn Direktverbrauch in allen Betriebszuständen realistisch sein soll? Oder gibt es Möglichkeiten, die Anlage automatisch abzuklemmen, wenn die notwendige Direktabnahme des erzeugten Stroms nicht gewährleistet ist (was ja eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders wäre)?

    Direktverbrauch ist meines Wissens vollkommen unrealistisch.
     
  10. Jonny

    Jonny

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    Du weist von was du schreibst?

    Es wird der selbst verbrauchte Strom anders vergütet als der eingespeiste Überschuss. Was finanzielle Vorteile hat gegenüber der Kompletteinspeisung.

    Von was du schreibst weiss ich nicht, hat aber anscheinend nichts mit dem aktuellen EEG zu tun.
    :confused:

    Grüsse
    Jonny
     
  11. Karlheinz

    Karlheinz

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    Sorry, R.B. - war ein Missverständnis. Weil immer von "selbst verbrauchtem" Strom die Rede war, bin ich irgendwie nicht darauf gekommen, dass damit die vorherige Einspeisung ins öffentliche Netz gemeint war.

    Dieser Sprachgebrauch ist m.E. Volksverdummung durch den Gesetzgeber, aber das ist ein anderes Thema ...
     
  12. Julius

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    Du hast es immer noch nicht verstanden!

    Es geht eben gerade NICHT um die vorherige Einspeisung ins öffentliche Netz.
    Sondern schlicht um eine Variante, wo die selbst "erzeugte" Energie vorrangig selbst verbraucht wird. Dabei wird der nicht selbst genutzte Teil (Überschuß) automatisch ins Netz gespeist und der Mehrbedarf (Unterdeckung) aus dem Netz bezogen.

    Hierzu sind ein Zweirichtungs- und ein Einrichtungszähler so hintereinandergeschaltet, daß alle drei Werte (Bezug, Einspeisung und Eigenverbrauch) getrennt gemessen und abgerechnet werden können.

    Im Gegensatz dazu sind bei bisher meist üblichen Anlagen zwei Zähler (zweimal Einrichtungs oder evtl. auch ein Ein- und ein Zweirichtungszähler) parallel ans Netz geschaltet!

    Jetzt klar?
     
  13. LaChriss

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    vielen dank euch für die rege diskussion, leider teilweise etwas am Problem vorbei^^
    also ich habe mal gerechnet, soweit das möglich ist.
    Eine Ersparnis von 50 € im Jahr halte ich für möglich, wenn man den WP-Strom nutzt. Die Frage ist nur: Wie lange gibt es den? Der EVU kann das ja auch einfach mal einstellen. Wie sind die Schaltzeiten? UNd kann ich dann die WP noch von meiner PV Anlage mit eigenem Strom versorgen? Was ja der Sinn ist, tagsüber für WW und Lüftung den Bedarf aus der Anlage zu holen....
    Auch rein abrechnungstechnisch wird es mit 3 Zählern und Eigenverbrauch und UST Pflicht schon sehr kompliziert.....
    Soweit habe ich alles richtig bedacht oder??
    Wenn keiner mehr eine Idee hat entscheide ich mich gegen WP- Strom!!
    ;.)
     
  14. Karlheinz

    Karlheinz

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    Ich glaub' schon. Gehe ich dann recht in der Annahme, dass in dieser Konstellation kein separater Strombezug für die WP über einen eigenen Zähler möglich ist (es sei denn, man will den "eigenen" Strom entweder nur der WP oder nur den anderen Verbrauchern zur Verfügung stellen, aber dann rechnet sich die Sache ja noch weniger als ohnehin schon)?
     
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  16. LaChriss

    LaChriss

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    ich greife das nochmal kurz auf:

    ich nehmen also keinen WP- Strom und schließe die Pumpe einfach ans Netz an.
    Brauch ich nicht eine Genehmigung um eine WP zu nutzen wegen Anlaufstrom etc?

    Gruß
    Chris
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Eine Wärmepumpe muss beim Versorger gemeldet werden.

    Gruß
    Ralf
     
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