WLAN im Neubau wie verknüpfung mit Netzwerk

Diskutiere WLAN im Neubau wie verknüpfung mit Netzwerk im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, da wir in unserem Haushalt nur noch Bedarf für kabellose Hardware haben, stellt sich die Frage, wie wir in unserem Neubau die...

  1. woefe123

    woefe123

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    Hallo zusammen,

    da wir in unserem Haushalt nur noch Bedarf für kabellose Hardware haben, stellt sich die Frage, wie wir in unserem Neubau die Abdeckung mittels WLAN am geschicktesten realisieren können. Dazu kommt, dass man sich jedoch offen halten möchte früher oder später einen Home-Server, NAS o.Ä. zu installieren.

    Wichtig wäre die Abdeckung von EG - OG - Terasse

    Wir haben uns bei der Elektroplanung in alle Wohnräume Leerrohre einplanen lassen. (Laufen im Keller zentral zusammen).


    Angenommen man würde gleich mit einem NAS beginnen wollen. Ich stelle mir vor, dass dieser im Keller steht. Der Inhalt sollte idealerweiße per WLAN (Handy, Tablet, Laptop) und per LAN (Heimkino, TV, Spielekonsole) abrufbar sein. Lässt sich das überhaupt mit dem eingespeisten Internet-Zugang kombinieren?

    Wie liese sich das für das Haus realisieren?
     
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  3. feelfree

    feelfree Gast

    Ist Standard und absolut nichts unübliches dabei.
    Router im Keller, WLAN Accesspoints in EG und/oder OG.
    Alternativ WLAN-Router in EG oder OG und nur Switch im Keller.
     
  4. woefe123

    woefe123

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    Mit Router im Keller meinst du aber wohl einen WLAN Router? Sind die Acesspoints per Kabel oder Funk an den Router angeschlossen (Keller)?

    NAS dann wohl im Keller an Router angeschlossen, richtig?
     
  5. feelfree

    feelfree Gast

    Accesspoints sind per Kabel angeschlossen. WLAN im Keller macht wenig Sinn, da kommt oben kaum was an.
    Das NAS ist an einem Kabel angeschlossen. Wo es steht ist egal - du kannst ja überall hin deine Kabel ziehen. Aber vermutlich ist im Keller eh' der beste Platz dafür.
     
  6. drsos2

    drsos2

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    Ich würde auch WLAN Accesspoints einbinden.
    Am besten vorher verschiedene Standorte auf Reichweite bzw. Empfangbarkeit ausprobieren.
    Evt. mehrere APs aufstellen (auf jeder Etage, zentral, z.B. im Flur o.ä.).

    Internetzugang vom Provider im Keller,
    dort einen Router,
    an den Router das NAS und den WLAN AP anschließen
     
  7. woefe123

    woefe123

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    Sind denn diese WLAN APs von der Leistung so schlecht?

    Ich kenne es hald nur von meinen Eltern, da steht ein billiger Router im Keller und der versorgt eigentlich zu 80% das Haus. Naja ich gebe zu, oben ist das Signal schon sehr schwach. Hat man vor 30 Jahren weniger Baustahl in die Stahlbetondecken verbaut?

    EDIT: Muss der Router eigentlich irgendwas besonderes können?
     
  8. feelfree

    feelfree Gast

    Durch unsere 25cm Stahlbetondecke geht praktisch nichts durch. Selbst DECT ist über ein Stockwerk schon grenzwertig.

    Ich habe jetzt im DG den WLAN-Router und im EG einen Accesspoint. Im OG brauche ich kaum WLAN, aber einer der beiden "Basisstationen" geht dann schon, wenn auch nicht mit vollem Durchsatz.
     
  9. grubash

    grubash

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    Hi,
    WLAN-Reichweite ist oft ein Glücksspiel und sehr stark von den örtlichen Gegebeheiten abhängig. Bei mir gibt es im "alten" Hausteil auch guten Empfang über Stockwerksgrenzen. Beim Anbau geht durch die Füllkörperdecke mit Aufbeton und Stahlmatte so gut wie nix durch.
    Würde auch empfehlen auf jedem Stockwerk zentral einen LAN-Anschluss für einen Access-Point vorzusehen. Bei sich verschlechterndem Empfang geht die Datenrate schnell in den Keller.
    Für Internet mag das noch kein Problem darstellen aber wenn man viele Daten/Videos über den NAS streamt wird es schon mal eng. Mehrere AccessPoints haben auch den Vorteil, dass man die "Funklast" auf mehrere Teilnetze verteilt. Macht sich bei paralleler starker Nutzung sehr bemerkbar, da bei WLAN die Netto-Rate bei Shared-Access im Vergleich zum geswichten Kabel verringert.

    Ciao Christian
     
  10. ultra79

    ultra79

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    Ich habe zu Hause das Problem schlechten Empfangs - d.h. ich habe im KG und im EG je einen AP. Leider merkt mein Telefon oft nicht das es eigentlich einen stärkeren AP in der Nähe hatte und bleibt im KG eingebucht auch wenn ich im EG stehe. Das nervt und ich weiss nicht wie ich das lösen soll - wenn da jemand nen Tipp hat...
     
  11. feelfree

    feelfree Gast

    WLAN Telefon?
     
  12. Wookie81

    Wookie81

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    Kommt auf das Gerät und die Ausführung der Decken an. Durch Stahlbeton kommt wenig Leistung durch, bei nem Holzhaus reicht ein WLAN für EG, OG und Terasse.

    Kommt drauf an, du kannst dir die Geräte halt verschieden zusammenstellen, z. B.:

    1. Minimalversion: Telefonhausanschluss vom Keller (oder wo er ist?) zum WLAN(!) Router im EG verlegen. Von dort wieder in den Keller und evtl. über einen Hub/Switch alle weiteren LAN Geräte ansteuern (z. B. auch das NAS).

    2. Bei mir: WLAN / DECT Router im Keller verbunden mit Switch. Von diesem geht es zu allen anderen LAN Geräten u.a. auch zu einem zweiten WLAN / DECT Router, der bei mir als 2. AP für das gleiche WLAN / DECT dient und an dem auch meine Telefone angeschlossen sind.

    Wenn also der Router im Keller steht muss er fast nix können (nur das passende DSL unterstützen). Dafür brauchst du noch einen WLAN AP. Wenn er im EG/OG steht braucht er WLAN. Und falls du über ihn telefonierst auch noch DECT bzw. ausreichend Telefonanschlüsse.

    Gruß
    Sebastian
     
  13. grubash

    grubash

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  14. mastehr

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    Wenn im irgendwo ein Büro geplant ist, würde ich das ganze Technikgeraffel dort installieren. Dann spart man sich die Stromkosten für einen zusätzlichen WLAN-AP und hat alles immer im Blick (ich sehe es als Vorteil, viele wollen das nicht sehen). Ich kann mit meiner Fritzbox im OG ca. 75% des Hauses und gesamten Aufenthaltsbereich im Garten abdecken.

    Grundsätzlich sehe ich WLAN aber immer als Notnagel an. In einem Neubau sollte man möglichst versuchen, alles fest zu verkabeln. Gerade wenn Video-Streams von mehreren Nutzern gleichzeitig genutzt werden, kommt WLAN schnell an seine Grenzen. Im ernsthaften Heimkinobereich ist WLAN eigentlich gar nicht zu gebrauchen.

    Mit ausreichend vielen Netzwerkdosen ist man bei der Platzierung von zusätzlichen WLAN-APs flexibel und kann bei Bedarf noch nachrüsten.
     
  15. ultra79

    ultra79

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    Ich meinte damit das Smartphone - das hab ich immer dabei und es profitiert von WLAN doch enorm.
     
  16. ultra79

    ultra79

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    WDS geht nicht - das weiss ich schon.

    Gleicher Name/Schlüssel wollte ich schon immer mal probieren.

    Und wifijumper für iPhone gibt es vermutlich nicht.. oder? ;-)
     
  17. Icemann

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    Ich telefoniere auch über WLAN, kein DECT Telefon mehr.
    Grüße

    Gesendet von meinem LG-E975 mit Tapatalk
     
  18. OLger MD

    OLger MD

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    Auf eine Verkabelung und Dosenanschlüsse würde ich nicht verzichten, weil:
    • nicht alle Fernseher W-Lan haben (aber Updates ziehen und ggf. auf Medieninhalte zugreifen sollen)
    • nicht alle Recorder W-Lan haben (aber Updates ziehen und ggf. Medieninhalte aus Netzwerken aufzeichnen sollen)
    • Eine Routerkonfiguration / Reboot auch bei gestörtem W-Lan möglich ist
    • Die Datenübertragung Laptop <--> NAS meist deutlich schneller ist
    • die (streitbare) Strahlenbelastung geringer ist - ja LTE, UMTS, DECT, usw. usf. strahlen ja auch weiter
    • Access-Points brauchen Steckdosen, Strom und stören manchmal (Gegenstößen, keine freie Steckdose, ...)
    • Remotedesktop-Vernindungen über W-Lan sind möglich, i.d.R. aber zum Arbeiten meist nicht geeignet. Wobei ich zugeben muss, ein Windows 8 auf dem i-Pad laufen zu lassen hat was.
    • wie oben gesagt, getrennte Nete, die Gesamtleistung, Funklöcher, Störung durch andere W-Lan-Netze und Schnurlostelefone


    Mein W-Lan - Router hängt im hintern Teil des Hauses und steht auf 50% Sendeleistung, so dass die hintere Wohnungshälfte und ein Teil des Gartens abgedeckt ist. Im vorderen Teil des Hauses (Richtung Straße) kommt kaum 'was an, vor dem Haus ist eigentlich kein Signal - für Standardgeräte - empfangbar. Ein zeitgesteuerter W-Lan - Repeater versorgt bei Bedarf die überigen Bereiche.

    Ich benötige außerdem das drahtgebundenen Netz für den Netzwerk-AIO-Drucker/Fax und für den Anschluss des Switches um ein VLAN aufzubauem, das Arbeit/Privat/Kinder voneinander trennt.

    Ansonsten sollte man die üblichen Sicherheitsvorkehrungen im W-LAN beachten:
    - Routerpasswort ändern (lang mit Sonderzeichen)
    - W-Lan - Zugangkennwort lang und mit Sonderzeichen
    - aktuellste Verschlüsselungstechnologie verwenden
    - Firewall aktivieren
    - SSID unsichtbar
    - MAC-Filterung einschalten

    Gruß
    Holger
     
  19. mastehr

    mastehr

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    Leider kommen damit nicht alle Geräte zu Recht.
    Das ist mehr oder weniger wirkungslos, zumindest wenn man vernünftige Kennwörter und Verschlüsselungsmethoden verwendet.
     
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  21. grubash

    grubash

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    Hi,
    MAC-Filter halte ich auf für trügerisch, da es heute recht einfach ist die MAC zu fälschen. Hinreichend langes Passwort und WPA2 sollten schon reichen. Wenn man es realistisch betrachtet, ist der Aufwand ein privates WLAN zu hacken vollkommen überzogen im Vergleich zum möglichen Nutzen. Warum soll ich mir als Wardriver den Aufwand machen, wenn mit ziemlicher Sicherheit ein paar Meter weiter irgendwer kein oder ein WEP-Passwort hat.
    Ciao Christian
     
  22. ultra79

    ultra79

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    Das sind keine Sicherheitsfeatures sondern (auf jeden Fall die Sache mit SSID) Ärgernisse. Gerade versteckte SSID verhindern in urbanen Umgebungen häufig das sich verschiedene Router auf verschiedene Kanäle einstellen z.B.

    Und die Sicherheit erhöht das nicht... genauso wenig wie der MAC-Filter..

    WPA2 und langes Passwort... das reicht.
     
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