Wo kommt die Feuchtigkeit her?

Diskutiere Wo kommt die Feuchtigkeit her? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Nach dem ich dachte, nach der Lösung des Problems mit dem Kondenswasser endlich Ruhe im Keller zu haben sah ich vor 2 Wochen Wasserränder an zwei...

  1. magic-hs

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    Nach dem ich dachte, nach der Lösung des Problems mit dem Kondenswasser endlich Ruhe im Keller zu haben sah ich vor 2 Wochen Wasserränder an zwei von 15 Elektrogipsschlitzen. siehe Fotos. Das erste Foto zeigt übrigens eine Innenwand. Die beiden Wasserfleckenstreifen sind in eienem Raum und ca. 1,50 m voneinander entfernt. Im HA-Raum kann an einem Hauptkabelkanal nach unten fingern. Das ist genau hinter dieser Innenwand. ->trocken!

    Haus Baujahr 2001, steht im Lehmboden, Keller bis 1,70 in Erde
    WU-Bodenplatte, 36er Mauern aus Leichtbeton darauf auf Bitumenstreifen, diese Innen mit Bitumenbahnen auf der Bodenpaltte verschweißt, darüber Fußbodenaufbau, auch die sichbaren Kabel.
    Außen bis über Geländehöhe 4 cm Dickbeschichtung mit Gewebeeinlage. Dann Styrodor.

    Noch während der Bauphase (vor Fußboden im Keller, nach Verfüllung) wurde das Haus zur Wasserburg. Der Keller blieb trocken.

    Nach dem Rausschlagen des Estrichs war der Bitumen unten zwar feucht, im Styropor unter dem Estrich stand aber kein Wasser.

    Entweder ist die Abdichtung nun nachträglich in der Kehle undicht geworden. (Hat hier in letzter Zeit wirklich wenig geregnet. Habe Messbecher) Oder ist das Schwitzwasser unter der Sohle?

    Wie weiter? Gutachter bestellen? Oderliber gleich eine Baufirma beauftragen? Wo erfahre ich welche Firme hier im Berliner Raum damit auskennt?
     
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  3. Robby

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    Ich würde jemand Neutrales nehmen, also jemanden der nicht umso mehr verdient desto teurer er verkauft. Kondensat unter der Sohle, auszuschließen da unter der Dämmung. Was liegt da für eine Bahn unter dem Estrich?

    Mal das Raumklima überprüft?
     
  4. mc3d

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    Hallo magic-hs,

    das sollte sich ein Fachmann anschauen, vor Ort mit entsprechender Ausrüstung.
    Empfehlen kann ich Dir die Firmen Munters, Sprint und als Gutachter die Firma C. Gielisch GmbH in Berlin. Informier dich aber vorher über die Kosten! Sonst kommt
    nachher eine böse Überraschung.
     
  5. magic-hs

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    Die Bahn ist doppellagige dicke Folie unter dem Estrich.

    Durch die Entlüftung ist das Raumlima eigentlich ok. (siehe Link: mit Hygrostat gesteuerte Luftabsaugung am Boden) Die Zuluft in dieser Ecke kommt aber aus dem immer warmen Heizungskeller. Aber wie schon gesagt, der jetzt offene Bereich war fast luftdicht vom Raum abgsechlossen. Die Ränder waren unten mit Acryl und an den Feinsteigzeug mit Silicon verschlossen.

    Andererseit war dieser Raum immer der feuchteste. Kleiner Raum sehr vollgestellt mit Baumaterialen. Und heute läuft die Lüftung semindestens 50% des Tages, was bedeutet, dass über dem Fußboden die Luftfeuchte über 75% liegt.
     
  6. Robby

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    Na man sollte sich schon

    einig sein, denn jetzt ist keine Bituminöse Bahn mehr da?
     
  7. magic-hs

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    Von Unten: Wu-Betonplatte, dann Bitumenbahnen verschweißt, dann Polystyrolplatten dann doppellagige Folie, die im Bild sichtbar aber schwer erkennbar ist, dann Estrich, dann Feinsteinzeug.
     
  8. Robby

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    Den Aufbau halte ich eigentlich nicht für ursächlich, es sei denn ihr habt drückendes Wasser und es gibt Risse in der Bodenplatte.

    Sind bei den feuchten Wänden nur Außenwände betroffen?
     
  9. magic-hs

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    Die freigelegte Ecke ist Außenwande/Ecke zum HWR. Das erste Foto ist Wand zum HWR. Anderes weiß ich nicht. Sind aber keine weiteren Wasserflecken sichtbar. Muss aber nichts heisen. Wenn der Gips nicht bis zum Boden reicht, zieht auch nichts hoch. Der Leichtbeton zieht scheinbar nicht so viel Wasser.
     
  10. Julius

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    Warum benutzt man dort unten Gips? Empfehlung von Robby...?
     
  11. Robby

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    Noch einmal...

    Es ist durchaus zulässig Gipsputze in Kellern mit wohnraumähnlicher Nutzung zu verwenden!
     
  12. magic-hs

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    Der Keller ist ansich unverputzt. Wir haben nur die Risse zugespachtelt und weiß gestrichen. Der Gips ist nur in den gefräßten Leitungskanälen. Der Keller ist als Wohnraum nicht geeignet und auch nicht vorgesehen.: Im Wesentlichen ungeheizt und nur 2,20 m hoch. Es ist jetzt nur die Frage, was "wohnraumähnlich" bedeutet.

    Aber ist die Feuchtigkeit unter Estrich normal?
     
  13. magic-hs

    magic-hs

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    @ mc3d die erste Firma hört sich laut Internet gut an. Die anderen sind nach Profil eher auf Versicherungsschäden spezialisiert und beschreiben doch eher defekte Rohrleitungen. Kann man, ohne aufzugraben, Undichtheiten in der Kelleraußenisolierung feststellen?
     
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  15. Josef

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    bei Bild 2 bin ich awengerl verwundert ... das ganze hat den Touch
    das die Leitungen Kondenzwasser o.ä, führen ... da gibt es jetzt 2
    Möglichkeiten:

    1.) die Elektroleerrohre gehn nach außen und sind irgendwo undicht bzw. hinterwandern (!)

    2.) die Elektroleerrohre wechseln sich durch kalte und warme Räume ... dann aber
    müsste die Phänomen nur in den Übergangs- bzw. Wintermonaten zu beoabachten sein (!)
     
  16. magic-hs

    magic-hs

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    Nach außen gehen nur Rohre im Hausanschlussraum(HWR). Die sind sichtbar mitten in der Wand, in deuma(?)-Dichtungen und trocken. Nur die Kaltwasserelitung ist manchmal ein bisschen feucht ringsrum. Man sagte mir, da läßt sich das Kondenswasser nicht ganz vermeiden.

    Die Elektrokabel (ohne Rohre) ziehen sich unter der Dämmung am Fußboden zwischen beheizten HWR und Treppenhaus in den unbeheizten Keller. Im HWR komme ich mit dem Finger unter die Dämmung, genau dort wo dieses Kabel runtergeht.

    Aber ich beobachte dies zum ersten Mal. Die o.a. Lüftung läuft aber seit 2 Jahren, seitdem ist der Fußboden auch mit Feinsteinzeug versiegelt. Vielleicht hängt das ja damit zusammen.

    #Varia 1 : Geringe Leckage schon immer vorhanden. Dunstete bis vor 2 Jahren raus und schlug sich als Kondenswasser an den Wänden mit nieder. NAch Verschlss wurde jetzt nach 2 Jahren Feuchtigkeitstand erreicht, der den Gips in den Schlitzen erreichte.

    #Varia 2: Kondenswasser bis vor 2 Jahren im gesamten Keller gesammelt. Bis dahin großflächiges Wegdunsten. Nach Verschluss war dies nicht mehr möglich, nach 2 Jahren sammelte sich das Wasser am tiefsten Punkt und steigt jetzt hoch.
     
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