Wohnungsbau im Raum 92318 Neumarkt

Diskutiere Wohnungsbau im Raum 92318 Neumarkt im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo miteinander, habe mich in den vergangenen Tagen mit Planung von einem Wohnungsausbau beschäftigt und bin immer wieder auf das Forum...

  1. Flutsch84

    Flutsch84

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    Hallo miteinander,

    habe mich in den vergangenen Tagen mit Planung von einem Wohnungsausbau beschäftigt und bin immer wieder auf das Forum gestoßen -> Anlass sich zu registrieren.

    Sachverhalt:
    Derzeit wohne ich noch bei meinen Eltern. Meine langjährige Freundin und ich wollen nun zusammenziehen und erwägen deshalb, den bislang nicht ausgebauten 1. Stock meines Elternhauses für einen Wohnungsbau zu nutzen.
    Das Haus meiner Eltern stammt aus 1987 und bietet eine Wohnfläche von ca. 150 m². Nach Abzug der Dachschrägen wären im 1. Stock wohl ca. 130 m² zur Verfügung. Estrich wurde im 1. Stock beim Neubau damals verlegt.

    Planung:
    Meine Freundin und ich möchten uns nun im 1. Stock unsere eigene Wohnung schaffen. Wie ihr euch sicherlich denken könnt wäre gerade in Sachen Energiehaushalt hier einiges zu machen, zumindest was unsere Wohnung anbelangt (Mein Dad möchte an seiner Wohnung bzw. dem gesamten Haus rel. wenig machen, weil alles noch 1a in Takt ist).
    Diesbezüglich bräuchte ich nun euren Rat und Tipps.

    Wir hatten auf alle Fälle vor:
    • Umstellung Heizung (bislang Heizöl) auf Holzvergaser mit Pufferspeicher und Solarmodulen für die Wassererwärmung
    • Dachisolierung auf aktuellem Standard, ohne Austausch des Dachstuhls, wenn möglich mit Wiederverwendung der alten Ziegel
    • Alufenster auf aktuellem Standard
    gerade was die Fenster anbelangt, weigert sich mein Vater allerdings, seine "tiptop Holzfenster" von 1987 auszutauschen, was uns vor das Problem stellt, dass wir ja im 1. Stock auch die "alten" Holzfenster nehmen müssten, worauf ich absolut keine Lust habe!

    An der Außenfassade soll vorerst nichts gemacht werden, weil das Haus erst Mitte der 90er verputzt wurde. Würden wir bei Fälligkeit eines neuen Putzes machen.

    Außerdem müssten 2-3 Erker geschaffen werden, um im 1. Stock nicht nur Wohnfläche mit Dachschrägen zu besitzen..

    Den "Plan", den wir uns mit dem Grundriss gemacht haben, baut an und für sich zu 90 % auf dem Plan der Wohnung im EG auf.
    Wir hätten uns jetzt aber auch gerne mal Anregungen von einem Architekten im Raum Neumarkt, Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt geholt. Oft ist man ja in seiner Ansicht der Raumgestaltung sehr versteift und ein Architekt könnte da andere sinnvolle/schöne Vorschläge unterbreiten?! Hat da irgendjemand Empfehlungen oder kommt gar aus diesem Raum?

    Der Großteil des Ausbaus soll in Eigenleistung erfolgen, meine Eltern hatten bis Ende der 90er selbst ein Bauunternehmen, die Eltern meiner Schwester haben Ende der 90er auch selbstständig ein Haus gebaut.
    Wie stehen denn Architekten generell einem Ausbau auf überwiegender Eigentätigkeit gegenüber? Könnte mir vorstellen, dass viele Architekten dann das Vorurteil "wenn die es selber bauen, wird eh nur gepfuscht" vertreten..

    Unser Budget liegt bei ca. 150.000 € bis maximal 200.000 €. Denkt ihr die oben genannten Pläne sind in dem finanziellen Rahmen zu verwirklichen?

    Dann hätte ich noch eine Frage: Wie bereits erwähnt hat die Wohnung bereits einen Estrich. Wir möchten aber unbedingt eine Fußbodenheizung, in der ganzen Wohnung (auf Schlafzimmer könnte verzichtet werden). Ich habe gehört es gebe jetzt auch die Möglichkeit, eine Fußbodenheizung zu installieren, ohne den bestehenden Estrich herausreißen zu müssen. Wie steht ihr zu dieser Möglichkeit oder habt ihr Erfahrungswerte?

    Ich weiß, das war jetzt ne ganze Menge zu lesen.
    Würde mich aber trotzdem darüber freuen, wenn sich der ein oder andere die Mühe macht und auf meine Fragen eingehen würde. :bounce:
     
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  3. Julius

    Julius

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    Ist denn schon geklärt, ob eine solch erhebliche Erweiterung der Wohnfläche überhaupt genehmigungsfähig ist?

    Und was soll die Änmderung des Energieträgers bringen?

    Ich glaub, Deine Eltern haben (im Gegensatz zu Dir) begriffen, daß sich solche Investitionenen erstmal bezahlt sein müssen und sich dann auch bezahlt machen sollen!

    Deine Schilderung ist auch etwas konfus.
    Einmal ist von bestehenden Holzfenstern im 1.Stock die Rede, dann wieder von "sonst nur Dachschrägen".
    Erker wirst Du wohl auch nicht meinen, sondern Gauben oder evtl. Zwerchhäuser.

    Gut ist hingegen die Überlegung, das Projekt mal mit einem Archi vorab durchzusprechen.
    Das Problem ist nämlich weniger die Eigenleistung bei der Umsetzung, sondern die beim Planen!
     
  4. Flutsch84

    Flutsch84

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    was meinst du mit genehmigungsfähig? Ich denke nicht, dass es ein Problem sein sollte.
    Im Prinzip haben wir im Erdgeschoss die Wohnung meiner Eltern, auf dem gesamten Grundriss des Hauses. Im ersten Stock möchte ich jetzt eine Wohnung bauen, die den gleichen Grundriss hat (ist ja direkt über der Wohnung meiner Eltern).
    Wohnraum ist ja schon vorhanden, aber halt nicht ausgebaut. Vielleicht hab ich mich da nicht deutlich genug ausgedrückt.

    sorry, mein Fehler. Natürlich mein ich Gauben.
    Aktuell sind überall Holzfenster installiert. Nur möchte ich jetzt nicht eine Wohnung bauen und dann nach 5-10 Jahren die Fenster wechseln. Ich hielt es halt für sinnvoller, die Fenster gleich beim Bau der Wohnung auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen und dann 20-30 Jahre seine Ruhe zu haben. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren ;-)

    Deshalb möchte ich generell im Vorfeld auch mit nem Architekten reden, allerdings befürchte ich, dass der Architekt einen großen Anteil an dem oben genannten Finanzrahmen verschlingt.
    Ich weiß, gerade hierbei sollte man nicht sparen, deshalb ja auch die Frage nach Empfehlungen für Architekten in meinem PLZ..
     
  5. Thomas B

    Thomas B

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    Servus!

    Grundsätzlich sollte das projekt nicht unmöglich sein. Der Einwand mit der Genehmigungsfähigkeit ist (wahrscheinlich) kein Problempunkt, bedarf aber der Prüfung. Zumal die Erhöhung der Bewohnerzahl/ der Wohnfläche mit einer Erhöhung der nachzuwesenden Stellplätze einhergeht. Zudem sind zusätzliche Veränderungen der Fassade geplant (Gauben), die wohl auch ins statische System eingreifen.

    Da es sich dann ja faktisch um ein 2-Fam.-Haus handelt sollten auch die Besitzverhältnisse geklärt werden (ich habe es im Freundeskreis schon erlebt, daß ein Sohn heftigst renovierte -auf eigene Kasse- einzog nd schnell wieder auszog). Also sollte die Inverstition irgendwie "gesichert" werden.

    Auch kann man als "Miteigentümer" nicht nach eigenem Gutdünken die Heizung austauschen. Da dürfte der Vater noch ein Wort mitzureden haben.

    Daß dach ausreichend und gut zu dämmen sollte kein Problem sein. Wäre hierfür eine Erhöhung der Sparrenstärke nötig (dickere Sparren = mehr mögliche Dämmstärke), so können diese nach innen aufgedoppelt werden (--> Dachdeckung bleibt unberührt) oder nach außen (--> Dachziegel müssen runter).

    Alufenster würde ich beim privaten Wohnhaus nun nicht empfehlen. Besser Holz (oder wenn Holz nicht gefällt: Holz mit Aluaußenverkleidung) oder Kunststoff.

    Das macht Sinn!

    Jein! Wenn der BH fähig und zeitlich dazu in der Lage ist...warum nicht? Probleme sind BH, die alles (oder viel) selber machen wollen/ müssen und der Architekt muß dann täglich stundenlang vor Ort sein um dem BH zu sagen wie was geht....das geht dann halt einfach nicht. Der BH muß sich halt im Klaren darüber sein, daß er seine Gewährleistungsansprüche nur gehen sich selbst hat....aber warum nicht.

    Ohne hier ins Detail gehen zu wollen (und zu können), so sollte das mit dem Budget schon gut möglich sein...speziell wenn tatsächlich viel EL möglich ist.

    Nachträgliche FB-Heizung kenne ich nur als elektrisch betriebene Systeme, bei denen zwischen Estrich und Belag eine entsprechende Matte eingespachtelt wird (ca. 5 mm stark)....aber eben elektrisch!

    Wie jetzt????? Der Architekt kann einen Großteil der 150.000 für sich abgreifen....????? Sensationell....:wow

    Nein...nein....bei einem ersten Gespräch wird ein Architekt hierfür erstmal gar nicht sberechnen. Wenn es dann konkret wird (Pläne, Skizzen, Kosten!,...), dann werden seine Leistungen nach der HOAI vergütet. Insgesamt würde so ein Projekt über alle Leistungsphasen (Entwürfe, Bauantrag, Werkplanung, Ausschreibung, Bauleitung,..) ganz grob irgendwo bei ca. EUR 20.000 liegen. Da Ihr aber nicht alle LP benötigt (Eigenleistung, evtl. keine Bauleitung, Ausschreibung usw., alleine das macht schon 45% des Honorars aus!), würdet Ihr da weitaus günstiger wegkommen.

    Grüße

    Thomas
     
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