WP mit Fussbodenheizung - Welches System

Diskutiere WP mit Fussbodenheizung - Welches System im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, der Heizungsbauer meines Vertrauens hat mir eine Dimplex WP mit Wasser/Wasser Betrieb WI 18TE angeboten, in Verbindung mit...

  1. eisbaer

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    Hallo zusammen,

    der Heizungsbauer meines Vertrauens hat mir eine Dimplex WP mit Wasser/Wasser Betrieb WI 18TE angeboten, in Verbindung mit Kupferrohr Fussbodenheizung Firma Wieland Produkt cuprotherm. Als Alternative hat er das Kunststoffrohrsystem Firma Mair Heiztechnik angeboten. Wir haben 284m²
    beheizte Fläche. Das System in Kunststoff hat einen Preisvorteil von 10 %. Mein Heizungsbauer bevorzugt die Kupferleitungen da sie von der Wärmeübertragung besser sind.
    Welches System ist besser oder empfehlenswerter? Vorteile? Nachteile?

    Danke schon mal
     
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  3. #2 Hendrik42, 20. April 2007
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  4. marty

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    Welche Art der FBH-Heizung du nimmst ist Glaubenssache. Meiner Meinung nach bringt dir die Kupfer-Verrohrung nicht wirklich was. Außer höheren Kosten.
    Hast du dir schon mal von einem anderen HB ein Kunststoff-Rohr-System anbieten lassen??
    Bei den jetzigen CU Preisen ist nämlich Kunststoff mindestens die Hälfte billiger als Kupfer. Ich habe den Eindruck da will dir jemand undbedingt Kupfer verkaufen....
    Gruß Marty
     
  5. fp.papa

    fp.papa

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    Beim Verlegen des Kupferrohres entsehen doch sicher Lötstellen. Kunststoff wird in einem ganzen Schlauch Raum für Raum bis zum Verteiler verlegt.

    Des weiteren kann Kupfer von zu weichem Wasser schaden nehmen. Wir haben seit 25 Jahren Kunststoff im Boden in dieser Zeit ist das ein oder andere Kupferrohr was für die Wasserversorgung gelegt wurde bereits undicht geworden.
     
  6. Bauwahn

    Bauwahn

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    (und zwar hartgelötet) gibt es bei Cuprotherm tatsächlich alle 50 m (Bei gescheiter Auslegung also ziemlich genau 1 in jedem Heizkreis).

    Das mit dem weichen Wasser betrifft aber Trinkwasserleitungen, nicht die FBH.

    Angeblich sind neuere Kunststoffrohre (PEX oder Verbund) auch genügend sauerstoffdicht, daß auch keine Verschlammung in der FBH oder Korrosion an den metallischen Rohrleitungen im Heizsystem durch Sauerstoffeintrag entsteht. Bei den früheren Rohren war das anders. Da braucht man dann eine Systemtrennung.

    Im Endeffekt sind wohl beide Systeme gut geeignet, mit Kupfer liegen halt die längerfristigen (guten) Erfahrungen vor. Da es die sauerstoffdichten Rohre noch nicht so lange auf dem Markt gibt, gibt es logischerweise auch noch keine Erfahrungen wie so ein System nach 50 Jahren aussieht..
    Kupfer ist aber auch entsprechend teurer, so daß heute die Mehrzahl der Häuser mit Kunststoff-FBH ausgestattet werden.

    Gruß

    Thomas
     
  7. #6 schorsch1974, 26. April 2007
    schorsch1974

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    "Das mit dem weichen Wasser betrifft aber Trinkwasserleitungen, nicht die FBH. "

    Mit welchem Wasser wird denn wohl die FBH gefüllt?????

    Bei meinen Eltern ist gerade ein Heizkörper geplatz ( 1 Jahr nach Einbau) weil das Wasser zu sauer ist.
     
  8. burgen

    burgen

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    Bei der besten Fußbodenheizung ist der Estrich sehr wichtig!Hier gibt es echte Pfuscher.
    Mfg burgen
     
  9. Bauwahn

    Bauwahn

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    Soso, weil das Wasser zu sauer ist.... Das halte ich aber für einen dicken Brummbären. Wollte sich da jemand um die Gewährleistung herumreden?

    Also erstens ist der Heizklörper wahrscheinlich nicht aus Kupfer sondern aus Stahl. Und damit ist das erst mal eine andere Baustelle als das Kupfer-Lochfraßproblem. Stahl rostet durch Sauerstoff im Kreislauf. Da ein Heizkreislauf normalerweise geschlossen ist, verbraucht sich der Sauerstoff recht schnell an dem vielen Eisen. Deshalb hat man ja früher im Heizkreislauf das billigere Schwarzrohr (also "rohes" Eisen) verwendet, während man im Trinkweasser verzinktes Rohr nahm (dort kommt ständig frischer Sauerstoff hinzu).
    Gefährlich kann's werden, wenn dem Kreislauf ständig Sauerstoff z.B. in Form von Frischwasser zugeführt wird (weil undicht) oder bei alten offenen Anlagen.

    Beim Kupfer ist es ähnlich, irgendwann ist der Heizkreislauf mit gelösten Kupferionen so gesättigt, dass das Wasser nicht mehr "sauer" ist. Nur wenn ich ständig frisches Wasser zuführen würde, würde es weiter korrodieren. Es gibt einen Trinkwasserhärte und pH-Bereich, der sich für Kupfer nicht eignet, aber im Heizkreislauf ist das bedeutungslos.

    Zweitens, wenn ein Heizkörper "platzt" dann war entweder der Druck zu hoch oder der HK Schrott.

    Drittens gibt es noch elektrochemische Korrosion, die hat mit dem Wasser aber relativ wenig zu tun, sondern mit der Verwendung unterschiedlicher (nichtpassender) Metalle (z.B. verzinktes Stahlrohr hinter Kupferrohr im Trinkwasser)

    Alles klar?

    Gruß

    Thomas
     
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  11. #9 schorsch1974, 27. April 2007
    schorsch1974

    schorsch1974

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    Danke! Werd die Infos mal weiterleiten.
     
  12. planfix

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