Würde gerne einen Streit anzetteln ...

Diskutiere Würde gerne einen Streit anzetteln ... im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Von "echt Sch..se" (keine Sorge, bin hart im nehmen), "zurück an den Start" bis konkrete Verbesserungsvorschläge (wäre mir jedoch lieber) - alles...

  1. tombert

    tombert

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  3. ziesel

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    Soso, Streit willst du anzetteln. Dann stell doch bitte einen etwas streitwürdigeren Grundriss ein...

    Aber gut, was mir so auffällt: Der Eingangsbereich könnte arg dunkel sein, und die Ankleide erscheint mir etwas eng. Und oben auf dem Klo wird auch wenig Tageslicht ankommen.

    Ihr könntet noch prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Reihenfolge von Schlaf- und Ankleidezimmer zu tauschen, damit man da in Ruhe weiterschlafen kann, wenn der erste Aufgestanden ist.

    Ich persönlich finde an der Dachgestaltung keinen besonderen Gefallen, mir würde da ein einfaches Satteldach eher zusagen, harmonischer erscheinen. Aber das sei dem persönlichen Geschmack überlassen. Nur so als Idee (abhängig von der Nutzungsart und -Häufigkeit): Schonmal darüber nachgedacht, die Wand Büro/Gang komplett lichtdurchlässig zu gestalten? So käme mehr Licht in den hinteren Teil des oberen Ganges - und es gibt sicher Optionen, da trotzdem ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen (Milchglas, Vorhang,...).
     
  4. Thomas B

    Thomas B

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    Über die Ausformung der Hülle läßt sich derzeit wenig sagen: Paßt da dahin? Wohin eigentlich? Kann gut passen oder No-Go sein. Umfeld gehört zum eigenen Entwurf m.E. zwingend dazu. Dieses aber kennen wir nicht.

    Zum EG: Ich habe nun mehrfach hingeschaut und tat mich schwer den Weg ins Wohnzimmer zu finden. Muss man wirklich durch die Küche???? Immer? Um ins Wohnzimmer und auch ins OG zu gelangen????

    Der Windfang ist ein düsterers Loch. Nicht klein, genug Bewegungsfläche, aber man steht vor diversen Türen und kann nun wählen welchen Weg man versuchen/ ausprobieren möchte. Man bekommt keinen Weg aufgezeigt, keine logische, sich selbst erklärende Richtung. Eher das Gegenteil. Man muß eine 180° Kehre machen und steht in der Küche. Kaum einer mag glauben, daß dies der rechte Weg in die Wohnräume (auch die des OG!) ist.

    Eckverglasungen sind gerade en vogue. Ich weiß. Und: ich mag diese auch. Echt. Aber sie müssen Sinn machen. Ein Alpenpanorama vor dem Wohnbereich? Dann hole ich mir diesen Ausblick gerne als Rundumausblick in den Wohnbereich. Aber in der Durchgangsküche ist die Eckverglasung echt für den Eimer. Auch im Essbereich sehe ich hier keine Zuordnung. Welchem Essenden nützt die aufwendige Konstruktion???

    Ein Schmankerl ist der um 90° abknickende Unterzug beim Kamin. Hat das der Statiker abgenickt oder verlor dieser das Bewußtsein und das Aufschlagen der Stirn auf der Tischplatte wurde als Nicken fehlinterpretiert?


    OG: Ja...funktioniert. Fast. Eine weitere Eckverglasung im Bad ist auch nicht mehr sinnstiftend. Eigentlich sogar noch weniger als die anderen. Die Waschtische hängen an einer arg dünn geratenen Wand. Und wirklich hell wird es dank Eckverglasung auch nicht. Eher düster (gibt aber sicher ein paar Lampen...wird schon).

    Grundsätzlich stelle ich fest: Der planer hat eine echte Vorliebe für Eckverglasungen. Warum nur? Und wenn schon: warum gerade an diesen Stellen? Eckverglasungen sind aufwendiger (technisch, Kosten) und bedürfen m.E. schon eines echten Grundes um .. naja...begründet zu sein.
     
  5. tombert

    tombert

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    Der Eingangsbereich ist in der Tag dunkel, wird jedoch durch Tageslichtspots erhellt (zwei Kreise an der Decke).
    Die Ankleide ist nur ein Schrankraum, umziehen soll man sich dort nicht.
    Wenig Licht am Klo: Ja, hätte auch gerne ein Bad mit 4 Fenstern an jeder Seite ;)

    Dann wäre der Schrankraum auf der Westseite statt dem Fenster ... aber ich werde nochmal darüber nachdenken was das bedeuten könnte.

    Glaswand: Ja, haben wir. Und ich werde das Thema aufgrund Ihres Beiterages nochmal anschneiden.


    Danke!
     
  6. tombert

    tombert

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    Ok.

    Zuerst in die Küche: Ich verstehe Ihr Argument und finde es berechtigt. Allerdings: Die Einkaufsackerl will ich nicht weit tragen, deshalb zuallererst in die Küche. Auch die Gäste bewirte ich zuerst.
    Durchs WZ ins OG: Ich zum Beispiel verstehe die Grundrisse nicht, die die Treppe beim Eingangsbereich haben. Will ich wirklich nach dem Aufstehen blossfüßig beim Eingangsbereich vorbeigehen und mir Kieselsteine einziehen? Vom Schlafzimmer gehe ich runter und blicke in den Westseitigen Garten und gehe am Esstisch vorbei.

    Ja verstehe ich. Allerdings könnte ich mir vorstellen das man dem Licht folgt. Die Tür zum Wohnbereich ist aus Glas.

    Was für eine Verglasung würden Sie machen?

    Das ist wiederum ist nicht mein Problem, sondern das des Statikers bzw. Baumeisters der das Bauen muss.

    Dünn geratene Wand: 12cm gemauerte Ziegel werden schon halten.
    Licht im Bad: Ihr Vorschlag? Noch größere Fenster?

    [/QUOTE]
    Vorliebe fürs Eckfenster: Das ist ja kein Fehler.
    Kosten fürs Eckfenster: Sind gleich.
    Grund: Einfach schöner.

    Danke!
     
  7. Neige

    Neige

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    Ohne jetzt genau geschaut zu haben, Essen/kochen mit Wohnzimmer tauschen und ggf. direkter Zugang zum HWR.
     
  8. Thomas B

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    Nein, werden sie nicht!

    Bitte bedenken: Die Wand (das Wändchen) bleibt ja nicht so. Es muß in dieser Wand das Zuwasser (KW/WW), sowie die Abwasserleitung verzogen werden. Dann hängt da also der Waschtisch an diesem Rest von Wand, man stützt sich morgens gemütlich auf den selben, noch schlaftrunken.....

    Ja und Nein.

    Erstmal ist es ein Bauteil, das in dieser Form zumindest "außergewöhnlich" ist. Ob es überhaupt eine technische Lösung darstellt, die die anfallenden Lasten ableiten kann? Ich habe Zweifel. Und zwar recht große. Geht es dann so nicht ist der BH, der dann eine andere Lösung hinnehmen muss der "Leidtragende". Zudem: Der Architekt sollte tunlichst so planen, dass es sich technisch lösen lässt, dass es korrekt ist. Das ganze löst ja nicht später der Baumeister vor Ort... hoffe ich. Und ich als Architekt gebe nicht etwas vor nach dem Motto: Mir doch egal...soll der Statiker lösen. Gemeinsam kommt man ans Ziel.

     
  9. tombert

    tombert

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    ... das ermächtigt natürlich zu einer Stellungnahme.

    Ihr Beweggrund dazu würde mich schon interessieren?
     
  10. tombert

    tombert

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    Danke! werde in beiden Fällen mal nachfragen.
     
  11. Thomas B

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    In der Küche empfinde ich die Eckverglasung als störend. Zum Beispiel würde ich in der Küche darüber nachdenken Oberschränke einzuplanen. Geht bei Eckverglasung natürlich nicht. Ich hätte auch gerne mehr Licht in der Küche. Wo werkelt man? Am "Arbeitsplatz" (Kochinsel) oder im Schnippelbereich. In der Ecke steht man wohl eher selten bis nie. Und da ist es am Hellsten.

    Im Essbereich würde ich den Essenden eine schöne Aussicht gönnen. Einige haben diese, andere nicht. Würde die Verglasung weiter um die Fassade herumgezogen werden, so dass der Essplatz gefühlt im garten steht, so wäre diese Eckverglasung für mich nachvollziehbarer (komplett auch nicht, weil mir einfach das Wissen um den Ausblick fehlt.)

    Im Bad würde ich mir so etwas komplett sparen. Ausnahme: Toller Ausblick und man liegt lässig in der Wanne und genießt eben diesen. Dann aber auch mehr Licht für den Rest im bad. Man liegt ja nicht immer nur in der Wanne....wahrscheinlich.
     
  12. tombert

    tombert

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    Wir haben uns diese Sehschlitze in Musterhausparks angesehen und finden die zwar hübsch und ja man kann Oberschränke montieren aber:
    *) Das Licht aber fällt nicht weit in den Raum sondern bleibt auf den ersten 50 cm "liegen" - also nur am Arbeitsplatz beim Fenster.
    *) Rausgucken kann man auch nicht, außer man bückt sich.

    Wir jedoch haben einen Küchenblock, da muss auch Licht hin. Außerdem befindet sich in diesem Bereich der Hauseingang, und den möchte ich überblicken können.
    Alles in allem entnehme ich also der Kritik: Es gibt zu wenig Licht am eigentlichen Arbeitsplatz.
    Hier hatten wir an der Südwand auch mal ein zusätzliches Bodentiefes Fenster, zwischen Essplatz und Küche. Wurde aber wieder gestrichen, aus Abstellplatzgründen. Wäre das ein Vorschlag?

    Ja das würde mir auch gefallen. Ist im Moment an den Kosten gescheitert. Werden aber nochmal drüber nachdenken.

    [/QUOTE]
    Toller Ausblick: Ja - in den Wald.
    Mehr Licht: Wir haben schon mal über ein zusätzliches Fenster an der Ostwand nachgedacht. Ein horizontaler Schlitz wäre auch eine Möglichkeit, dann könnte man immer noch was drunter stellen. Wäre das Ihr Vorschlag?

    Danke
     
  13. Neige

    Neige

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    wenn getauscht würde ergäben sich m. E. die Vorteile wie z. B. 2 Wände ohne Fenster an denen ggf. Hochschrankfront mit Türe zum HWR möglich wäre, an der oberen Wand kochen und spülen. Im Raum eine reine Arbeitsinsel mit z. B. vorgezogener Arbeitsplatte um auch Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Kochinseln, na ja sind zwar schön anzuschauen aber m. E. doch nur für Kochschows sinnvoll. Essecke dann so wie geplant. Ich könnte mir ferner auch vorstellen, dass dann die Arbeitsinsel bei Events als Bufet geeignet ist, also zubereiten an der Wand, anrichten und präsentieren auf der Insel. So mal in etwa meine Vorstellung....

    Edit:
    Eine Wandhaube ist dann sicher auch günstiger, wie eine Inselhaube oder Deckenlüfter.
     
  14. Thomas B

    Thomas B

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    Mein Vorschlag ist radikaler: Ich würde das EG umplanen. Was jetzt aber nicht heißen muss, dass Sie das auch so nachvollziehen müssen.

    Der Weg mag häufig das Ziel sein, beim Hausbau aber würde ich versuchen unnötig lange Wege zu vermeiden. Gerade im Zugangsbereich zum OG entstehen hier elendslage und (m.E.) verkehrt gelagerte Wege.

    Eine Treppe im Wohnraum wurde hier schon zigmal diskutiert. Hat pros und contras. Ist die Treppe toll designt, ist sie ein Schmuckstück fürs haus, die zentrale Achse (auch optisch/ geschmacklich), so kann man sie ruhig zeigen. Nein: sollte man sie zeigen. Hier aber ist sie eingeklemmt zwischen zwei Wänden, tritt kaum in Erscheinung. Nur der Weg bleibt. Durch Küche, Essbereich und Wohnraum. Diesen Räumen gehen natürlich (wenn auch plangraphisch nicht dargestellt) Wegeflächen verloren. Die Bereiche nämlich, die man zum passieren benötigt. Oder anders: Diese Räume müssen größer ausgeführt werden, weil die ja auch einen (imaginären) Flur haben. Sieht man im Essbereich recht gut.

    Dass nun jeder Mitbewohner, aber auch die kleinen Gäste (Spielkameraden der Kinder oder früher o. später Gespielinnen...) immer durch den ganzen Wohnbereich müssen um nach oben zu gelangen, halte ich für maximal unpraktisch. Und: ja: ich würde die Treppe zur Diele hin orientieren.

    Letztendlich muss das jeder selber wissen. Meine No-Gos wurde benannt. Nun möge man damit machen, was man will.
     
  15. tombert

    tombert

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    Ich glaube ich kann mir sehr gut Vorstellen was Sie meinen. Ist auf alle Fälle Wert darüber nachzudenken. Richtet natürlich aber auch Kollateralschaden an: wohin mit dem Ofen, Treppenaufgang etc. ...
     
  16. Neige

    Neige

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    Gut, ich hab es natürlich nur aus dem Aspekt der Küchenplanung betrachtet.......kann natürlich, wenn der Grundriss so bleiben soll nicht optimal sein.
     
  17. kike

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    Hab ehrlich erst Mal gedacht, dass die Treppe nur "falsch" herum eingezeichnet ist (also von der Diele ins OG). Aber ist wohl nicht so..

    Sind Kinder vorhanden oder geplant (Zimmer01 und Zimmer02). Wenn ja, dann muss/darf die "Jugendbande" mit Anhang dann also durch Küche, Esszimmer, am Wohnzimmer vorbei in den oberen Stock gehen!? Respekt dem, der das länger durchhält ;-)

    Worin begründet sich eigentlich die Dachform?
     
  18. tombert

    tombert

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    Ja - Treppe geht vom Wohn/Essbereich ins OG.
    Kind ist eines vorhanden, ein zweites in Planung.
    Kinder müssen durch Küche, Esszimmer am WZ vorbei: Uns ist es wichtig wer in unserem Haus ist und mit wem unser Kind Kontakt hat.
    Dachform: ist laut Baumeister die günstigste Variante.
     
  19. Villert

    Villert

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    Ich bin enttäuscht! Thomas B hat das Niveau hier komplett nach oben gezogen und wird gesiezt, weil der Wiener sich zu benehmen weiss.
    Wo ist hier der unterhaltungswert??? Das ist nicht mein Bauexpertenforum. Bitte schließen;)
     
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  21. tombert

    tombert

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    Würde es Sinn machen den letzten Teil der Treppe um 90° nach unten zu drehen? Damit würde das WZ optisch größer, die 60cm Wand lässt man weg, nur ein kurzer linker Handlauf.
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    Meines Erachtens würde die Treppe kaum gewinnen aber es wäre sicher eine Option, da die geradeläufige Treppe durch Ihre Lage ohnehin kaum in Erscheinung tritt. Eine in den Raum hineinragende Treppe hätte evtl. den Vorteil, daß man sie schon von Weitem sieht und der Weg dann besser erkennbar wäre. Ist aber eher Feintuning. Das Grundgerüst will mir einfach nicht gefallen.
     
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