Ytong einschaliger Wandaufbau - Preisunterschiede?

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  1. #1 Projektante, 26. Oktober 2012
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    Hallo.

    Welche Preisunterschiede (pro qm oder wie man das auch immer angibt....) sind akzeptabel (Material inkl. Arbeitsleistung) bei Errichtung einer einschaligen Wand aus

    Ytong Planblöcken pp2 - 0,35 mit Lambda 0,08 in 36,5 bzw. 42,5 cm Wanddicke?

    Ytong Planblöcken pp1,6 - 0,25 mit Lambda 0,07 in 36,5 bwz. 42,5 cm Wanddicke?

    zwischen beiden Planblock-Sorten bei 36,5 cm Wanddicke?

    Macht es statisch einen extremen Unterschied bei einem Bungalow ohne ausgebautes Dach und außerhalb Erdbebengebiet?

    Danke.
     
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  3. vokono

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    Statisch macht das überhaupt kein Problem,weil berrechnet.Eher die Wärme-/Schallisolation ist unterschiedlich.Wenn auch nur minimal.kann man im www. nachlesen.
    Viele Grüße
     
  4. vokono

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    Hallo,
    was die Preisgestaltung angeht:wow. Sonderwünsche jeglicher Art sind preislich je nach Ort,Verfügbarkeit,Flexibilität des Auftragnehmers unterschiedlich.So kenne ich das!.Der 36er Stein ist mit Sicherheit günstiger .Und wie gesagt von den bautechnischen Werten ist der Unterschied minimal.
    Viele Grüße
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Diese Aussage ist völig sinnfrei. Man kann anhand des Eingangsbeitrags zwar vermuten, aber niemals sagen, dass das überhaupt kein Problem ist. Kennst Du die Statik des Gebäudes? Es wäre ja zumindest theoretisch denkbar, dass die Berechnung der Statik ergibt, dass der 1,6er nicht einsetzbar ist.

    Das hilft auch nicht weiter. Im www liest sie ja bereits nach. Man muss die gefundenen Daten auch verstehen und interpretieren können.

    Das sagt Dir der Statiker ob beide Steine für Dein Haus brauchbar sind. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, Sicherheit gibt es erst wenn die Berechnungen erfolgt sind.

    Spielt Schalldämmung eine Rolle? Wenn ja, dann müsste man noch weitere Daten ergänzen. In diesem Fall sind auch die sonstigen Bauteile zu beachten, beispielweise Fenster, denn deren Schalldämmung ist normalerweise deutlich schlechter als die der Wand. Man sollte auch daran denken, dass Berechnungen die nur auf der Rohdichte der Steine basieren, gerade bei hoch dämmenden Steinen, nur bedingt praxistaugliche Werte liefern. Deswegen auch mal nach Prüfberichten suchen und die Daten dort anschauen.

    Was die Wärmedämung betrifft, so kann man sich die erreichbaren U-Werte mal genauer anschauen.

    PP1,6 mit 42,5cm = 0,16W/m2K
    PP1,6 mit 36cm = 0,19W/m2K
    PP2 mit 42,5cm = 0,18W/m2K
    PP2 mit 36cm = 0,21W/m2K

    Mit der Wandfläche und der Temperaturdifferenz zwischen Innen(Raum)temperatur und Außen(Umgebungs)temperatur kann man nun die Transmission durch die Wand rechnen. Das ist auch Teil der Heizlastermittlung nach EN12831.
    Daraus lässt sich dann auf verschiedene Arten der zu erwartende jährliche Energiebedarf abschätzen, bzw. die erreichbare Einsparung.
    Stark vereinfacht kannst Du mit der Differenz der U-Werte rechnen, und diese mit 100kWh multiplizieren.

    Bsp.:

    PP1,6 mit 42,5cm = 0,16W/m2K
    PP2 mit 36cm = 0,21W/m2K

    Die Differenz beträgt 0,05, dann mal 100kWh ergibt 5kWh Einsparung pro m2 Wandfläche und Jahr. Bei beispielsweise 200m2 Wandfläche macht das 1.000kWh p.a.

    Für die Heizlast nehmen wir mal eine RT von 21°C und AT von .16°C, also ein dT von 37K.

    PP1,6 mit 42,5cm = 0,16W/m2K -> 5,92W/m2
    PP2 mit 36cm = 0,21W/m2K -> 7,77W/m2

    Um bei den 200m2 Wandfläche zu bleiben, trägt die Variante 1 nur 1.184W zur Heizlast bei, im 2. Fall wären es 1.554W. Die Heizlast reduziert sich somit um 370W.

    Wie sich das nun im Detail bemerkbar macht, hängt von der Art der Wärmeerzeugung ab. Man beachte nur mal die aktuellen Strom- und Heizölpreise. Wie´s in Zukunft aussehen wird, da kann man nur spekulieren.

    Um die Investitionskosten vergleichen zu können müsste man die verschiedenen Wandaufbauten bei Firmen anfragen. Erfahrungsgemäß gibt es hier starke regionale Unterschiede. ZUdem, manche Firmen haben so ihre Favoriten die sie in großen Mengen einkaufen, und wenn man davon abweicht, wird es übermäßig teuer.

    Es stellt sich auch die Frage, welcher Standard erreicht werden soll. EnEV 2009 ist das Maß der Dinge, aber in meinen Augen ein schlechtes Maß. Es geht auch besser. Vielleicht lohnt es sich ja KfW xx zu erreichen, dann könnte man noch Darlehen der KfW mit einbinden und somit die Gesamtfinanzierung etwas optimieren.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Projektante, 27. Oktober 2012
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    @Ralf: Danke für tatsächlich konkrete Antworten. Insbesondere der Hinweis auf "Lieblingsmaterial" der Baufirmen spielt wohl eine wichtige Rolle.
    Ansonsten: Die Idee ist natürlich, trotz einschaligem Mauerwerk die EnEV 2009 zu toppen, weil die nächsten ja kommen werden. Ob sich das rein finanziell im eingesparten Energieverbrauch zeitnah rechnet ist da sekundär. Ich rechne eh mit massiv ansteigenden Energiepreisen.
    KfW70 und besser ist schön. Werde ich auch rechnen lassen. Aber bis auf die solare Warmwasserbereitung, ohne die keine Baufirma so recht ran will schon mit der EvEV 2009, wird es keine spezielle Technik extra für KfW und Co. geben. Perimeterdämmung rein, was bezahlbar und sinnvoll ist, einschalige Wand dito, GEschoßdeckendämmung ebenso und 3fachverglasung. Sollte mit der EnEV auch gut klappen und wenns auch für KfW-70 reicht - prima....
     
  7. mls

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    warum perimeterdämmung?
    logikfrei assoziiere ich "kein keller" mit "bungalow"? ;)
     
  8. #7 Projektante, 27. Oktober 2012
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    Jo, richtig assoziiert, ob mit oder ohne Logik. Aber ich verstehe die Nachfrage nicht....
     
  9. Baufuchs

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    Perimeterdämmung ist Dämmung an erdberührten Bauteilen, z.B. Kelleraußenwand.

    Die hast Du aber gar nicht.

    Es sei denn, du willst den Bungalow verbuddeln, dann brauchst Du aber keine 3-fach Verglasung..:28:
     
  10. #9 Projektante, 27. Oktober 2012
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    @Baufuchs: Ah ,OK. Und wie heißt die Dämmung unter der - irgendwie dann aber doch erdberührten - Bodenplatte? Damit die Baufirmen auch verstehen, was ich will?
     
  11. mls

    mls Bauexpertenforum

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    perimeterdämmung? ;)
    die preisfrage lautet: warum perimeterdämmung?
    natürlich spielen da mehrere faktoren rein, aber bei pb sehe ich
    eine erdseitige dämmung erstmal als nicht zwingend erforderlich.
     
  12. #11 Projektante, 27. Oktober 2012
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    Wieso gerade bei pb nicht?
    Mein Ansatz wäre der: Außenwände und Dach kann man bei Bedarf später nachdämmen. Bodenplatte nicht. Ergo: Bodenplatte von vornherein an Wärmedämmung machen, was geht und gleichzeitig finanziell vertretbar ist.
    Falls das für Profis ein unsinniger Ansatz sein sollte, bitte ich um laienverständliche Erklärung.
     
  13. mls

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    warum nicht AUF der bopl dämmen?
     
  14. #13 Projektante, 27. Oktober 2012
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    @mls:
    Es wird ja sowieso auch auf der bopl gedämmt, im Standard. Da noch mehr zu machen haut aber mit den ganzen anderen Hausfaktoren nicht hin weils ja dann insgesamt höhere Wände und höheren Fußbodenaufbau macht = mehr Aufwand rundrum = mehr teuer? Außerdem soll Dämmung auf der bopla oft probleme wegen Wärmebrücken machen am Übergang bopla-Wände?
     
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  16. #14 Wrobel, 25. November 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. November 2012
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    warum keine keine gedämmte Bodenplatte ohne Kältebrücken?
    Hatte schon mehrere Baustellen mit so einer Platte u. fand das ganz sinnig.


    Olli
     
  17. #15 MoRüBe, 25. November 2012
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