Ytong Multipor versus Ytong Planbauplatte

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  1. stelor

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    Hallo,
    in meiner Küche habe ich über Eck 2 Außenwände und habe mit Schimmel zu kämpfen. Daher möchte ich die beiden Außenwände mit einer Innendämmung versehen, da eine Außendämmung nicht in Frage kommt. Die Außenwände bestehen aus 2schaligen Mauerwerk (12cm Ziegel-Luft-12cm Ziegel). Das Baujahr ist 1926.
    Meine Idee wäre folgende:
    1. Putz abhacken (Ist total bröselig und teilweise eben mit Schimmel verseucht)
    2. Eine 100mm Ytong Planbauplatte davorstellen und mit Ankern oder sowas mit dem Mauerwerk verbinden. Vielleicht auch dahinter mit Mörtel ausfüllen.
    3. Mit Gipsputz verputzen.
    Meine 1. Frage ist: Angepriesen wird ja die Ytong Multipor Platte. Die Verwendung dieser Platte würde sich ja ungefähr mit meinen oben aufgeführten Vorstellungen decken. Diese Platte ist aber ca. doppelt so teuer wie eine normale Ytong Planplatte von 100mm. Warum??? Was ist der Unterschied beider Platten.
    Und die entscheidende 2. Frage: Liege ich mit meiner Bauidee völlig daneben?

    Vielen Dank
    stelor
     
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  3. the motz

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    Imho sollte man in solchen Fällen erst mal die Ursache der Feuchtigkeit bekämpfen!

    Diverseste Vorsatzschalen aus was auch immer für Werkstoffen beheben das feuchtigkeitsproblem nicht- sie verstecken es nur, und in ein Paar Jahren ist das Problem wieder da!
     
  4. R.B.

    R.B.

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    100% Zustimmung.

    Immer zuerst die Ursache suche und beseitigen, sonst ist der Aufwand mit höchster Wahrscheinlichkeit für die Katz´.

    Dazu genügt ein Blick in die Datenblätter. Vergleiche einfach mal die Rohdichte und Wärmeleitfähigkeit. Normale Planbauplatte Lambda irgendwas um 0,09, die Dämmplatte 0,04x W/mK.

    Gruß
    Ralf
     
  5. bernix

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    ....die Aussage ist zu Pauschal

    @stelor:

    Preisbildung durch Angebot und Nachfrage....Das Material (Multipor) wird vergleichsweise selten verarbeitet. Da das Material sehr empfindlich ist (mein Eindruck), dürfte auch Herstellungsverluste höher sein....
    Alles Punkte, die den Preis treiben....
     
  6. bernix

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    zu was? zu Satz1, Satz 2 oder beidem?
     
  7. R.B.

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    Satz 1

    Gruß
    Ralf
     
  8. #7 ReihenhausMax, 19. Dezember 2011
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    Hallo Stelor,

    die Temperatur der Wand hast Du schon mal gemessen, um abzusichern, daß es
    durch Kondenswasser geförderter Schimmel ist? Mach Dich auf jeden Fall schlau,
    ob der geplante Putz und eventuelle Tapete oben drauf OK ist. Das Material soll
    ja eventuell kondensierende Feuchtigkeit wieder kapillar an die Oberfläche bringen,
    damit sie dort verdunsten kann. Da muß der Aufbau natürlich passen.
     
  9. the motz

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    @bernix: wieso zu pauschal?
    Wenn ich eine feuchte Wand hinter einer vorsatzschale verstecke, wird die feuchte Wand nicht trockener werden...

    Oder hab ich im physikumterricht gepennt?
     
  10. bernix

    bernix

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    ...keine Ahnung, war nicht dabei :biggthumpup:

    Ansonsten: Kommt auf den Einzelfall an.

    Annahme aufgrund der Fragestellung: Feuchte durch reine Kondensation.
    Jede Vorsatzschale hat eine mehr oder mindergrosse Sperrwirkung und jede Wand hat einen mehr oder mindergroßen Feuchtetransport.
    Rechnerisch sinkt zwar der Taupunkt hinter der Dämmung, gleichzeitig kommt aber weniger Feuchtigkeit hin und die, die hinkommt kann restlos abtransportiert werden. Gleichzeitig bleibt die Raumtemperatur möglicher weise höher, kann also mehr Feuchtigkeit aufnehmen....
    Wie saugfähig eine Wand ist, kann man zB daran erkennen, ob man einen Zementputz im Winter ohne massiv vornässen aubringen kann. Bei unserem Altbau gehts nicht ohne...der Putz hat keine Chance komplett abzubinden....

    wie gesagt....der Einzelfall entscheidet
     
  11. stelor

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    Hallo,
    danke für die zahlreichen Antworten. Ich habe mal ein Bild hinzugefügt, damit man sich was vorstellen kann. Also, Meiner Meinung nach ist das ein reines Kondensproblem. Die Wand ist in dieser Ecke ziemlich kalt. Gemessen habe ich nicht, aber man spürt das. Die Tapete habe ich schon entfernt. Diese war schwarz. In der Ecke unten (Fliesenkante) kann man es vielleicht noch erahnen. In dieser Ecke steht normalerweise der Abfallbehälter. Die Luft kann auch nicht richtig zirkulieren. Wahrscheinlich wird es hinter den Küchenmöbeln ziemlich böse aussehen. Diese Möbel werden demnächst entsorgt und durch eine neue Kücher ersetzt. Natürlich möchte ich durch meine Maßnahme, dass sich die neue Küche nicht dem gleichen Schicksal ergeben muss.

    stelor
     
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  13. R.B.

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    Ein denkbar schlechter Platz für einen Abfallbehälter, in dem ja sehr wahrscheinlich auch "feuchte" Abfälle landen.
    Mit einer Dämmung kannst Du zwar die Oberflächentemperatur erhöhen, aber die Feuchtigkeit bleibt.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Julius

    Julius

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    Die Einbauküche sollte ne etwas tiefere Arbeitsplatte bekommen und Lüftungsgitter dort (hinten) sowie in der Sockelblende!
     
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