Zementestrich, nachfolgend Ausgleichsmasse - wie lange trocknen lassen?

Diskutiere Zementestrich, nachfolgend Ausgleichsmasse - wie lange trocknen lassen? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Moin, ich bin neu hier und habe folgende Situation: Ich habe in dem Haus was wir gekauft haben das Badezimmer vollständig entkernt und neu...

  1. #1 puresound, 10.06.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.06.2013
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    Moin, ich bin neu hier und habe folgende Situation:
    Ich habe in dem Haus was wir gekauft haben das Badezimmer vollständig entkernt und neu aufgebaut, neue Rohrleitungen neue Abwasserleitungen etc.
    Das Bad hatte ursprünglich einen Bodenablauf und deswegen Gefälle im Fußboden. Darauf waren im Mörtelbett kleine Fliesen verlegt, dieser Aufbau wurde vollständig entfernt.
    Ich habe dann in einer Raumecke ein bodengleiches Fertig-Duschelement darauf gesetzt (Produktname entfernt 65 mm hoch) und für die Eckbadewanne mit Gasbeton einen Bereich abgetrennt.
    Auf der restlichen Fläche habe ich mit Randdämmstreifen und Styropor-Platten eine Fertigestrich-Mischung aufgebracht, aber 1 cm unterhalb der Nominalhöhe, die durch die Höhe des Duschelements festgelegt ist. Die Estrich-Schicht ist jetzt zwischen 4 und 5,5 cm dick (wegen Gefälle des Untergrunds).
    Darauf kommt dann eine wasserführende kleine Fußbodenheizung, die laut Anleitung mit Ausgleichsmasse vergossen werden soll. Die Heizung soll nicht den Raum heizen sondern nur für warme Füße sorgen, weil sie aber relativ wenig Leistung hat muss sie eben dicht unter die Fliesen. Das ist dann der fehlende Zentimeter.
    [​IMG]
    [​IMG]

    Was ich mich jetzt frage ist: Muss ich den Estrich erst durchtrocknen lassen bevor ich die FB-Heizung samt Ausgleichsmasse aufbringe? Oder trocknet das trotzdem vernünftig durch wenn die Ausgleichsmasse oben drauf liegt?
    Ich könnte nämlich schon mit den restlichen Arbeiten fortfahren (Wanneneinbau, Abdichtung Wannen- und Duschbereich, Wandfliesen etc.) wenn der Fußbodenaufbau fertig wäre (also begehbar aber noch nicht durchgetrocknet). Mit den Bodenfliesen würde ich dann so lange warten bis der Boden komplett getrocknet ist.

    Die Ausgleichsmasse ist auch zementbasiert.
     
  2. #2 Gast036816, 10.06.2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das sollte in den verarbeitungsrichtlinien deiner ausgleichsmasse drin stehen, bei welchem feuchtegehalt die masse aufgetragen werden kann. wenn nicht, den hersteller fragen.
     
  3. Lebski

    Lebski Gast

    Diese Ausgleichsmasse muss ja einen Verbund eingehen. Was ist dafür vorgesehen?
     
  4. #4 puresound, 10.06.2013
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    Du meinst jetzt daß ein Haftvermittler aufgetragen werden muss? Ich war bisher davon ausgegangen dass eine Ausgleichsmasse auf Zementbasis sich ohne Probleme mit einem Zement-Estrich verbindet. Aber anscheinend stimmt das so nicht?
    Würde ein Haftgrund die weitere Trocknung verhindern weil er die Oberfläche versiegelt?
     
  5. Lebski

    Lebski Gast

    Verarbeitungsvorschriften hast du? Wir haben nämlich keine...
     
  6. #6 puresound, 10.06.2013
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    Das hier habe ich gefunden. Entspricht dem was hinten auf den Säcken draufsteht. Macht mich aber auch nicht wirklich schlauer. "Sauber, trocken und tragfähig" ist ja der allgemeine Persilschein in solchen Fällen.
    http://www.baumit-selbermachen.de/c...14d5d719b147/Ausgleichsmasse-FIX_06-02-13.pdf
    Zitat:
    Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen
    von DIN EN 12 004 und DIN EN 13 813 müssen erfüllt sein. Extrem glatte Untergründe aufrauen oder
    mit Zementhaftschlämme vorbehandeln. Zur Verbesserung der Oberflächenqualität können Estriche
    oder Betonböden einmal mit Haftgrundierung vorbehandelt werden. Beim Ausgleichen von
    Zementestrichen an aufgehenden Bauteilen Randdämmstreifen anbringen, um ein Hinterlaufen zu
    verhindern.
    Nur im Innenbereich anwenden.
     
  7. Lebski

    Lebski Gast

    Da steht schon alles notwendige drin. Wenn man es nicht versteht, sollte man es vieleicht nicht selbst machen. U. a. ist das Material für FBH nicht geeignet!

    Wo soll eigentlich die alternative Abdichtung hin? Auf die Ausgleichsmasse über die FBH etwa?

    Mal ehrlich: da ist doch nix geplant, bei dem Aufbau.
     
  8. #8 puresound, 10.06.2013
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    Kann man den Text nicht auch so verstehen dass das Zeug nicht AUF Estrich verlegt werden darf der eine Fußbodenheizung hat (hat meiner ja nicht)?
    Noch liegt ja nix ausser dem herkömmlichen Estrich, und der liegt auf PE-Folie. Ich könnte also noch auf ein anderes Material ausweichen und wäre dankbar für Hinweise auf Alternativen.
    Und wie eingangs erwähnt hat die FB-Heizung ja nicht die Leistung einer normalen FB-Heizung, weil sie ja nicht den Raum beheizt, also wird es auch nicht so warm, also gibt es auch weniger Wärmeausdehnung. Und ich vermute das ist der Hauptgrund warum das Material nicht für FBH verwendet werden sollte??

    Im Übrigen hätte ich es gerne machen lassen, aufgrund der kleinen Fläche von 4,5 m² wollte sich aber kein Estrichleger so richtig damit anfreunden. Antwortenspektrum reichte von "vielleicht in sechs Wochen" bis zu "das lohnt sich für mich nicht".
     
  9. #9 puresound, 10.06.2013
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  10. #10 Gast036816, 10.06.2013
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    aufbauhöhe mind. 13 mm ist schon mal eine zahl. da werden etliche säcke verschwinden.

    der 1. link sagt eigentlich vom namen her schon alles!
     
  11. #11 puresound, 10.06.2013
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    ??
    Ich rechne 5 m² x 0,013 m = 0,065 m³ = 65 Liter Volumen. Ein Sack soll ca. 15 Liter Masse ergeben. Das sind 5 Säcke - Sind das "etliche Säcke"? Ich denke nicht. Oder hat da jemand bei den Einheiten einen Fehler gemacht?
    Im Übrigen finde ich es viel netter, wenn man sich nicht über eine Frage lustig macht sondern konstruktive Antworten gibt.
    Ich bin sicher 95% der Leute hier haben bedeutend mehr Ahnung als ich, deswegen frage ich ja hier nach. Schade dass man dann so wenig zielführende Antworten wie die obige erhält, und dass der Ton hier so unfreundlich ist.
     
  12. R.B.

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    Falsch vermutet. Das ist nicht der Hauptgrund, sondern ein Grund von Vielen. Bin mal gespannt, wie Du da bei einem wasserführenden System überhaupt etwas Brauchbares zustande bringen willst. Der Aufbau ist von vornherein schon falsch geplant.
    Jetzt kannst Du noch eine E-FBH auf dem Boden unterbringen, und selbst das wäre mit der genannten Ausgleichmasse nicht fachgerecht.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #13 puresound, 10.06.2013
    puresound

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    Dass diese Ausgleichsmasse nicht geht hab ich schon verstanden. Danke.
     
  14. Lebski

    Lebski Gast

    Fassen wir mal zusammen:
    FBH ist aus Dänemark. System ohne System, keine Grundierung, Ausgleichsmasse vom Hersteller, von alternativer Abdichtung kein Wort, obwohl sowas in der BRD aRdT ist.

    Dein Plan, den Estrich früh zu bearbeiten, kann man nicht unterstützen, da können unzälige Probleme auftreten... es könnte auch klappen, ist aber nur ne geringe Chance. Was du nun machst, musst du selbst wissen, bist ja der Planer.
     
  15. R.B.

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    Es ist nicht nur die Ausgleichsmasse die Deinem Aufbau Probleme bereiten wird, sondern auch die FBH.

    Gruß
    Ralf
     
  16. #16 Gast036816, 10.06.2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ puresound - das problem ist, dass der hersteller kein umfassendes system vorgibt. die ausgleichsmasse überlässt er dem verwender selbst. noch kritischer wird es, wenn der verwender diy macht. ich halte das system für unbrauchbar. du musst dir im klaren sein, es wird auf 13 mm dicke sehr viel wasser in der masse sein. viel wasser heisst auch hohes schwindverhalten. du bist jetzt besser beraten, einen profi einzuschalten, eine elektrisches heizsystem zu verwenden und einen dickeren belag im mittelbettmörtel zu wählen. wenn du konstruktive antworten erwartest, solltest du nicht mit planlosen ideen einsteigen.
     
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