Zetralle vs. dezentralle lüftungsanlagen

Diskutiere Zetralle vs. dezentralle lüftungsanlagen im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Uns wurde eine dezentralle lüftungsanlage empfohlen, die mit unterdruck arbeitet, mit wärmerückgewinnung an erdwährmepumpe(sohle) angeschlossen....

  1. #1 wusabing, 4. Juni 2008
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    Uns wurde eine dezentralle lüftungsanlage empfohlen, die mit unterdruck arbeitet, mit wärmerückgewinnung an erdwährmepumpe(sohle) angeschlossen.

    Um eine etscheidung fällen zu können würde ich gerne auch pro und kotras für zentralle lüftugsanlagen wissen.

    Wie sieht es aus mit wärmerückgewinnung bei beiden konzepten, kosten, usw.

    Kann mir da einer helfen und ein paar anregungen geben?
     
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  3. #2 wusabing, 4. Juni 2008
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    Jetzt habe ich humbug geschrieben. (wo ist der edit button?)

    Korrektur der uns empfohlenen Anlage. Es ist eine Zntralle Anlage die mit Unterdruck arbeitet und die frischluft durch die lüfteinlässe in den aussenwänden (durch den unterdruck) einsaugt.

    Es gibt ja auch anlagen die die frischluft direckt in die raume einleiten.

    Die pro und kotras dieser beiden arten wollte ich wissen.
     
  4. Quelle

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    nibe 1220 mit FLM 30 oder ähnliches?
     
  5. OldBo

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    ... oder der Bayernlüfter von Bayernluft?
     
  6. Zottel

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    Oder Schiedel?
     
  7. #6 Shai Hulud, 4. Juni 2008
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    Vorteile zentraler KWL fallen mir im Moment nicht ein... :D

    Wir bauen dezentral mit Wechsellüftern, weil alle Teile der Lüftungsanlage relativ einfach zu reinigen sind.
     
  8. #7 BauherrHilflos, 5. Juni 2008
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    Was für ein Haus soll es den werden? Niedrigenergie..? KFW..? Ist ein Blower Door Test geplant?
     
  9. #8 Bughandle, 5. Juni 2008
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  10. #9 wusabing, 5. Juni 2008
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    Das Haus ist als KfW 60 geplannt und ja BlowerDoor Test ist auch geplannt.

    Wie es aussieht gibt es paar unklarheiten, daher beschreibe ich das etwas genauer.

    Im HWR soll eine Abluftanlage stehen mit wärmerückgewinnung die die Rückgewonnene wärme in den kreislauf der Wärmepumpe einleitet. Die Frischluft wird durch den von der anlage erzeugten unterdruck, durch die öffnungen in den aussenwänden eingesaugt.

    Wie das kostruckt genau bezeichnen soll weis ich im moment noch nicht.

    Und es gibt ja anlagen die die frischluft zentral einsaugen, die frischluft wird durch die Abluft erwährmt und über die rohre in einzelne räume eingeleitet.

    die Vor und nachteile der beiden systeme währen für mich interessant.
     
  11. Julius

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    Wenn Du sowieso (wegen Erd-WP) ein wasserführendes Heizsystem hast, wäre eine KWL mit Erwärmung der Luft wenig sinnvoll (unnützer Aufwand).
     
  12. #11 BauherrHilflos, 5. Juni 2008
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  13. Bauwahn

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    Der Vorteile einer komplett zentralen (oder auch komplett dezentralen) Anlage ist, dass sie Wärmerückgewinnung und Frischlufterwärmung quasi nebenbei ohne zusätzlichen Energieaufwand (ausser dem, der zum Transport der Luft nötig ist) erledigt.
    Das von Julius erwähnte Zuheizen in der Zuluft ist keine Kernaufgabe einer KWL und macht auch nur im Passivhaus Sinn (und selbst hier würde ich es nach Möglichkeit vermeiden, wegen der trockenen Luft im Winter)
    Die Lösung mit zentraler Abluft und dezentraler Zuluft kann das natürlich nicht.
    Eine Luft-WP mach halt "nebenbei" ein wenig Lüftung, könnte aber genausogut auch separat arbeiten (Um die komplette Wärme für die Heizung zu erzeugen braucht sie sehr viel mehr Luftstrom als das, was sie aus dem Gebäude zieht)
    Und eine reine Abluft-Wärmepumpe bringt nicht sehr viel Leistung.
    Alle Lösungen haben Vor- und Nachteile. Vom Energieaufwand und Wohnkomfort her würde ich eine komplett zentrale KWL mit Erdwärmetauscher und eine separate Heizung mit Wärmepumpe oder auch was anderem bevorzugen, allerdings ist das in der Summe natürlich eine Menge Geld für einen kleinen Energiebedarf.

    Thomas
     
  14. sk8goat

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    Was einem zu diesen Abluft-WP keiner sagt:
    Die Differenz zwischen Abluft und Fortluft ist nur 3-4°.
    Wenn also bei normaler Raumtemp. von 20-21° abgesaugt wird, dann wird der Luft 3-4° entzogen und die Fortluft mit 17-18° rausgeblasen. Man entsorgt also ständig 17° warme Luft und holt sich dann sehr kalte Luft rein, die dann erstmal mit viel Energie erwärmt werden muss.
    Ich hätte mir das wirklich etwas effektiver vorgestellt.

    Inwiefern ist dieser Grad der Wärmerückgewinnung eigentlich vergleichbar mit den 75-90% die KWL erreichen? Also wie gut wird die Fortluft genutzt?
     
  15. #14 Isolierglas, 12. August 2008
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    @sk8goat: Wo hast Du die Werte her? Hört sich wirklich übel an...
     
  16. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Ich verstehe die angegebenen Werte auch nicht. Geht es ein wenig genauer? :shades
     
  17. sk8goat

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    Das steht nicht im Prospekt, die Hersteller schreiben das nicht rein. Der Konsument soll sich wohl in der Vorstellung wähnen, dass er hier einen hohen Grad an WRG bekommt.
    Diese Information hat sich mehr zufällig ergeben als mit der technischen Hotline eines Herstellers telefoniert habe. Ich glaube ich machte mir Sorgen wg. Kondesawassereanfall und möglicher Vereisung am Fortluftrohr. Die Antwort:"Das müssen Sie sich keine Sorgen machen, die Fortuft ist nur etwa 3° kühler als die Abluft."
    Ich konnte es kaum glauben und habe dann noch bei 2 anderen bekannten Herstellern von Abluft-WP angerufen und ganz direkt gefragt, á la: "Ich interessiere mich für eine Abluft WP - ihr Modell xxx-xxx. Und ich bin mir nicht sicher wie ich mir die Funkionsweise vostellen muss. Wie ist denn der Temperaturunterschied zwischen Abluft und Fortluft?"
    Antworten:
    Hersteller T.: 3°
    Hersteller N.: 3-4°
    Hersteller O.: 3-4° und bei hohen Zimmertemperaturen, so ab 24° kann auch mal ein Delta von 5° erreicht werden.

    Ich bein kein Ingenier, aber in meiner Vorstellung kann aus 600m³ Gebäudevolumen mit Delta 3° nicht viel Wärme entzogen werden, oder?
     
  18. Bauwahn

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    Ja, vor allem, weil es ja auch einige Zeit dauert, bis Du die 600 m³ einmal durch hast.
     
  19. sk8goat

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    Einige Zeit? Das ist jetzt wohl Ironie, oder?
    Bei 200m³/h hab ich das komplette Volumen in 3h einmal durch.

    Kannst du mir das genauer erklären?
     
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  21. Bauwahn

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    Nö, Missverständnis. Ich wollte damit nur sagen, dass zur Berechnung der möglichen "Heizleistung", ja auch der Durchsatz wichtig ist.
    Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, dann gibt

    1,204 kg/m³ (Dichte der Luft bei 20°C)
    * 1,005 kJ/(kg*K) (spez. Wärmekapazität d. Luft)
    * 200 m³
    * 4 K
    / 3600 s/h
    ganze 0,269 kW Wärmeentzugsleistung.

    Da stimmt was nicht.

    (Eine Luftwärmepumpe bräuchte viel mehr Volumenstrom)

    Ein normaler passiver Gegenstromwärmetauscher schafft bei 0°C Aussentemperatur und 80% Wirkungsgrad ein mehrfaches.
    (80% würde hier bedeuten, dass die Temperatur der Abluft um 0,8 * (20-0) K, also um 16 K gesenkt würde, die Zuluft also (bei gleichem Volumenstrom) also 16°C hätte und die "Heizleistung" folglich ca. 1,1 kW bei 200 m³/h wäre.
     
  22. mls

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    es gibt noch andere effekte, die das beeinflussen, aber eine temperatursenke
    von rd. 4° (zw. raumluft und zulufttemp.) habe ich auch gemessen.
    die fortlufttemp. liegt etwa ebensoviel über der aussenlufttemp.
     
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Zetralle vs. dezentralle lüftungsanlagen

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