Zinsbindung abgelaufen was ist nun besser

Diskutiere Zinsbindung abgelaufen was ist nun besser im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo an alle Experten, aktuell läuft die bestehende Zinsbindung für meine Hausfinanzierung ab jetzt wollte ich wissen was besser ist....

  1. eartquake

    eartquake

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    Hallo an alle Experten,

    aktuell läuft die bestehende Zinsbindung für meine Hausfinanzierung ab jetzt wollte ich wissen was besser ist.

    Situation:
    Ein Annuitätendarlehen ursprünglich mit 34000 ist noch mit 22000 offen.
    Ein weiteres Annuitätendarlehen mit 50000 soll durch folgenden Bausparvertrag abgelöst werden.
    Bausparvertrag mit 50000 ist in wenigen monaten Auszahlunsreif 50% angespart bei 3,75 % Darlehenszins.

    Ein späterer abgeschlossener KFW Kredit wird nicht verändert.

    Aktuelles Angebot meiner Bank
    Neues Annuitätendarlehen 72000 Abschluss 01.01.2014 mit Sonderzahlung zum 01.03.2014 angesparte Summe des BSV 25000.
    Das bedeutet ja Restschuld 72000 -25000 das zu 2,75 % Zinsen.

    Welche Möglichkeit ist die beste für die Zukunft?
    A.
    KFW Kredit wird unverändert weitergeführt
    50000 erstes Annuitätendarlehen komplett durch den BSV tilgen.
    22000 Restschuld des zweiten Annuitätendarlehen neues Angebot holen bzw zu neuen Konditionen weiter abzahlen
    25000 BSV wie im Vertrag zu 3,75% zurückzahlen

    oder
    B.
    KFW Kredit wird unverändert weitergeführt
    1. und 2. Annuitätendarlehen zusammenfassen (50000 + Restschuld 22000 des zweiten)
    => Annuitätendarlehen mit 72000 € mit Sonderzahlung von 25000€ 3 Monate nach Abschluss
    So wie es aussieht wird der Abzug der 25000 Guthaben des BSV erst zum Ende 2014 eingebucht.

    Nachdem mein AG die VL für neue Verträge nicht mehr bezahlt wären ca 2800 € (SUmme bis zur Restlaufzeit des BSV) weg.


    Als weitere Frage wird der Darlehenszinssatz 3,75% vom Bausparvertrag
    auf die volle Bausparsumme von 50000 oder nur auf die "Restsumme" von 25000 berechnet?

    Was ist nun besser?

    Gruss Chris
     
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  3. eartquake

    eartquake

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    Kurzer Nachtrag:
    Ich habe noch die Möglichkeit die fehlendend ca. 500 € noch in diesm Jahr in den BSV einzuzahlen.

    Und was ich vergessen habe der BSV ist an die Bank schon abgetreten.
    Gruss Chris
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Die 3,75% fallen natürlich nur für das ausgereichte Darlehen an. Bausparkassen geben das gerne mit x Promille der Bausparsumme an, was ein bisschen verwirrend ist. Man kann sich das halt leichter merken als x% Zins + x% Tilgung.

    Für eine Beurteilung bräuchte man noch die Laufzeiten, speziell des BSV. Weiterhin wäre zu prüfen, ob es zu einem Zinsaufschlag kommt wenn das Hausbankdarlehen nur mit 22.000,- € abgeschlossen wird, anstatt einem Darlehen mit 72T€ und nachfolgender SoTi. Vereinfacht könnte mna sagen, je geringer die Darlehenssumme um so höher die anteiligen Kosten.
    Weiterhin solltest Du klären, was sonst noch an Kosten auf Dich zukommt. So gibt es beispielsweise Bausparkassen die für das Darlehen zusätzliche Gebühren verrechnen usw. Diese können sich gerade bei kleineren Darlehensbeträgen heftig bemerkbar machen. Das gilt in ähnlicher Form auch für normale Bankdarlehen, wobei nach meiner Erfahrung hier transparenter gearbeitet wird.

    d.h. aus den bisherigen Infos kann man noch nicht zuverlässig ermitteln welche Variante günstiger ist.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Seev

    Seev

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    Wenn ich es recht verstehe, dann wäre bei der Variante B mit 72 T€ neuem Darlehen ein Darlehensvericht des BS-Darlehens, aber mit späterer SoTi durch das BS-Guthaben. Ich finde das klingt erst mal gut. Welche Zinsbindung ist das bei 2,75%?

    Was hast Du denn für ein KfW-Programm? Wohneigentum 124 oder Ökologisch bauen o.ä. (153 ...)?
     
  6. eartquake

    eartquake

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    Hi Seev,

    du hast das richtig gesehen 72 T€ mit dem Darlehensverzicht des BS-Darlehen. Mit 3 Monatig späterer SOTI durch das BS-Guthaben.
    Das ist wieder ein Annu bei der Hausbank (natürlich Eintragung im Grundbuch welches schon eingetragen ist -> neuer Auszug für die Bank kostet nur 8€ ;-) )

    Das Angebotsblatt liegt grad vor mir und da steht Dauer Sollzinsbindung 10 Jahre :-)

    Ich habe ein älteres Programm Energieffizient sanieren auf KFW 70, welche Nummer das auch hat und ca. 2 Jahre später abgeschafft wurde.

    Durch die Erfüllung aller Vorschriften und Einhalten der "EnergieZahl" gab es 12,5 % gefördert. Habe bei diesem Vertrag effektiv -0,xx %.
    Das war natürlich nur Möglich da ich mir die Förderrichtlinien genau durchgelesen habe und Firmen gefunden habe bei der ich als handwerklich sehr bedarft die "Rechnungssumme" durch intensive
    Mitarbeit stark drücken konnte. Welcher Handwerker will schon stupide 800 Löcher bohren um den Dübel für den Vollwärmeschutz einzuschlagen und die Hauswand abdampfen mit Entfernung der
    alten Farbschicht. (Aber bei 250 bar fliegen auch 5 Farbschichten inklusive loser Putz von der Wand :-) )
    usw.
    Somit waren die finalen Handwerkerrechnungen um meine Arbeitsleistung niedrieger, Material und gewisse Arbeitszeit war trotzdem drauf und somit die Förderrichtlinie erfüllt.
    Heizung habe ich aber komplett machen lassen, allerdings die Vorarbeit für die Fußbodenheizung habe ich in Absprache mit meinem Handwerker selber vorbereitet.
    Somit auch wieder alle Vorschriften erfüllt. Ich vermute mal ca. 85 % der 40 t€ als Materialkosten.

    Habe mal am WE nachgerechnet Variante mit Darlehen auf BSV + Darlehen 22500 Bank würde ca 9800 € an Zinsen kosten
    im vgl zum 72 T€ angebot mit ca 8100 € an Kosten.
    Leider fehlen mir die ca 2800 €VL durch den AG, wenn ich jedoch eine Möglichkeit finde bei meinem AG die VL auf einen anderen BSV umzuändern damit das Geld nicht verloren geht
    ist das neue Angebot natürlich die bessere Variante. Ansonsten sind ca 1800 € der geschenkten VL von meinem AG verschenkt.

    Gruss Chris
     
  7. #6 Torian, 18. November 2013
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2013
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    BSV lassen sich i.d.R. zu 2 Verträgen aufteilen, ein "leerer" Vertrag bleibt dann mit der "alten" Nummer bestehen, so dass sich für den Arbeitgeber nichts ändert. Dieser "leere" Vertrag muss dann erhöht werden (1-1,6% Abschlussgebühr der neuen BSV-Summe). Da die Bausparkassen keine Altverträge mit hoher Bonusverzinsung mehr möchten muss dieser Vertrag gleichzeitig mit der Erhöhung sicherlich (kostenpflichtig) zu einer aktuellen BSV-Variante mit niedriger Guthabenverzinsung umgestellt werden. Bzw. durch das Splitten des Vertrages geht vermutlich der Anspruch auf den Bonus verloren???

    Ich bin kein Banker, aber so in der Richtung sollte es funktionieren um die Förderung des AG zu behalten. Unbedingt alle Gebühren erfragen!
     
  8. #7 drittellprofi, 18. November 2013
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    - 3,75 % zins , ist der von bhw .
    - kannst du dir gegebenenfalls eine höhere Belastung leisten?
     
  9. eartquake

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    3,75 von der BHW macht kein Sinn da meine Hausbank 2,75 bietet.

    Und das positive vom AG.
    Meine VL sind nicht weg sondern werden in eine Art "Betriebsrente" eingezahlt. => Somit kein Verlust.

    BSV ändern macht aktuell auch kein Sinn mehr wegen der höheren Zinsen auf den Verträgen.

    Aber ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruss Chris
     
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  11. #9 drittellprofi, 19. November 2013
    drittellprofi

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    Du hast meine Frage falsch verstanden.
    Die Frage lautet ob dein BSV von BHW ist.
    Diese hatten vor 10 Jahren 3,75 % Darlehenszins.
    Bei nicht in Anspruchnahme, gibt es hier und auch bei anderen Bausparkassen einen Bonuszins der gern verschwiegen wird.

    Wenn Du einen solchen Vertrag hast, mußt du alle vorhergehenden Berechnungen neu bewerten.
     
  12. vOlli

    vOlli

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    Frag mal Deine Bank, was der Kredit ohne Sondertilgung an Zinsen kostet. Für die Sondertilgungen nehmen die gerne 0,15%. Dann solltest Du vielleicht versuchen, das Bausparguthaben vor Prolongation abzuziehen.

    Dann hättest Du 47k zu finanzieren. Meine Bank berechnet keine Gebühren bei der Verlängerung eines Darlehens - es sollten keine Gebühren anfallen!

    Eine weitere Option wäre, die Zinsbindung auf 5 Jahre festzuschreiben, um eine höhere Tilgung zu erhalten.

    Das Risiko, dass Du in 5 Jahren mit den Restschulden einen finanziellen Schiffbruch erleidest ist doch relativ gering. Da müssten die Zinsen schon ins Nirvana laufen. Alternativ kannst Du den Bausparer beibehalten und bspw. nur 20 k entnehmen und ihn weiterführen. Hier darauf achten, dass Du keine Gebühren für die entnahme zahlen musst. Du könntest Dich damit gegen eine mögliche drastische Zinssteigerung in 5 Jahren absichern.

    Gruss, Oliver
     
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