Zukunftssicher mit Leerrohren ?

Diskutiere Zukunftssicher mit Leerrohren ? im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, in unserem Neubau steht noch die Elektroplanung an. Ich überlege, die Installaiton für zukünftige Bedürfnisse (Alarmanlage, SAT,...

  1. icebird

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    Hallo,

    in unserem Neubau steht noch die Elektroplanung an. Ich überlege, die Installaiton für zukünftige Bedürfnisse (Alarmanlage, SAT, Netzwerk) auszulegen. In bestimmten Räumen steht schon fest , dass wir dort einen SAT Anschluss und Netzwerk haben wollen. In anderen Räumen wollte ich da Vorsorge treffen.

    Wie geht man dazu am Besten vor ? Einfach Leerrohre und eine Dose mit Blinddeckel setzen ?
    Oder Besser Leerrohre mit Ziehdraht ? Ist das nachziehen von LAN und SAT Kabel aufwändig ?


    Grüße
    Icebird
     
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  3. #2 Rudolf Rakete, 29. Juni 2014
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    Ziehdraht ist immer sinnvoll. Aber warum nicht gleich die passenden Leitungen legen.
     
  4. #3 Nordpassat, 29. Juni 2014
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    Wenn man eine "Einziehhilfe" hat, kein Problem. Einfach drauf achten das nicht zu viele Bögen drin sind. Nimm am besten gleich M25 anstatt M20 Durchmesser.
    Rein optisch würde ich die Leerdosen immer neben Steckdosen setzen, in einer Kombination. Wenn ich meine Kunden überreden kann, wird zu jedem Sat-Anschluß auch immer LAN installiert, sowie Multischalter, Switch und Co immer zusammen sitzen, direkt beim Zählerschrank.
     
  5. #4 rolf a i b, 29. Juni 2014
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    wo werden denn die leerrohre verlegt? wo kommen die rein?
     
  6. vollmond

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    Der lfm Netzwerkkabel kostet ab 50ct...
    Da würd ich nicht lang mit einziehhilfen rummachen und einfach die Kabel schon legen....
    Im Zimmer kan man ja die UP Dose zugeputzt lassen.....
     
  7. #6 stockstadt, 29. Juni 2014
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    Hallo,

    zieh alle Kabel gleich mit ein.
    Wenn du Pech hast ist der Zugdraht teurer als das Kabel :mega_lol:

    Selbst über Pauschalen (wenn ihr mit GÜ oder BT baut) ist es in der Regel günstiger.

    LG
     
  8. icebird

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    Ja danke , das wollte ich eigentlich wissen. D.h. die eigentliche "Einsparung" (oder besser : nachgelagerte Investition) liegt in der Dose (SAT / LAN), die man dann erst später nachrüstet.
     
  9. #8 Rudolf Rakete, 29. Juni 2014
    Rudolf Rakete

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    Auch das würde ich nicht machen, warum willst du das zweimal anpacken. Wenn du eh schon weißt wo die Dosen hinkommen würde ich auch die Dosen schon einbauen (lassen).
     
  10. Julius

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    Vielleicht meint er nicht die Einbaudosen (da hast Du natürlich völlig Recht), sondern die Steckdoseneinsätze?
     
  11. dilbert

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    Vor gut zehn Jahren hätte ich dir noch empfohlen, alle Räume im Haus sternförmig mit Cat-7-Netzwerkstrippen zu verkabeln und zusätzlich Leerrohre zwischen allen benachbarten Räumen einzuplanen. Heute bin ich der Meinung, dass über die beim Einzug notwendigen Anschlüsse hinaus ein Kabelschacht, der die Stockwerke verbindet schon mehr als nur ausreichend ist.

    In der Zwischenzeit sind kabellose Netzwerke schnell, billig und deutlich sicherer geworden (fachgerechte Installation vorausgesetzt), kabellose Heimautomatisierung ist auf dem Vormarsch und immer mehr unserer Daten und Medien speichern und beziehen wir direkt im/aus dem Internet. Die absehbare Zukunft (Achtung, jetzt kommt die Kristallkugel) schaut so aus, dass immer mehr Geräte über Mobilfunk eine Direktverbindung ins Internet haben. Solange wir also noch ein lokales Netzwerk benötigen, können wir WLAN-Technologie nutzen. Bei einer vernünftigen Planung gibt es da auch bei keinem Budget keine Funklöcher und Bandbreitenengpässe. Das wichtigste ist aber, dass du nicht heute schon die vollständige Infrastruktur brauchst.

    Auch beim Fernsehen muss das Kabel nicht mehr bis zum Endgerät reichen. Du bist also sehr viel flexibler als noch vor wenigen Jahren. Was allerdings an jeder Wand vorhanden sein sollte ist mindestens ein Stromanschluss. Auch in Sachen Strom ist durch den geringeren Verbrauch und die verbesserte Akkutechnik zwar mit mehr kabellosen Geräten zu rechnen. Trotzdem bleibt das aber eine Notlösung, denn selbst wenn der Akku des Fernsehers nur alle 2 Jahre für fünf Minuten geladen werden müsste, wäre das mit Sicherheit mitten im Elfmeterschießen des WM- Finales...

    Also wenn die Gesamtkosten für die zusätzlichen Rohre und Kabel die 200 Euro Grenze deutlich überschreiten, würde ich es nicht machen lassen. Das wäre eine unnötige Investition in die Technik von gestern.
     
  12. icebird

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    Kann ich so nicht ganz bestätigen, einzelne Geräte wie TV und auch die Alarmanlage würde ich lieber fest verdrahten
     
  13. mastehr

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    Billig stimmt. Bei der Geschwindigkeit hinken sie kabelbasierten Lösungen Größenordnungen hinterher. Bei der Sicherheit genauso. Vielleicht findet morgen jemand eine Sicherheitslücke in den üblichen WLAN-Protokollen und übermorgen kennt Dein Nachbar den Inhalt Deiner Festplatte.

    Es hat schon seinen Grund, dass im kommerziellen Bereich immer noch auf Kabel gesetzt wird.

    In meinen Augen haben Funklösungen in einem Neubau absolut gar nichts verloren, wenn sich das Vorhaben auch mit Kabel umsetzen lässt.
     
  14. #13 Rudolf Rakete, 29. Juni 2014
    Rudolf Rakete

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  15. dilbert

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    Das ist eine deutlich zu pauschale Aussage. Du hast recht, dass es viele Firmen mit rein Kabelgebundenen Netzwerken gibt. Das ist aber bei weitem nicht im gesamten kommerziellen Bereich so. Im Gegenteil verwenden gerade Firmen im IT-Bereich überdurchschnittlich viele mobile Geräte wie Tablets und Notebooks und betreiben hierfür natürlich auch ein internes WLAN.

    Ein vernünftig konzipiertes WLAN steht in Sachen Sicherheit einem verkabelten Netzwerk in nichts nach. Denn auch ein kabelgebundenes Netz ist nicht aus sich heraus einfach so sicher. Und der Nachbar ist in der Regel nicht die größte Gefahr für die Sicherheit meiner Daten.
     
  16. mastehr

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    Wer sagt das?

    Um Daten in einem kabelgebundenen Netzwerk mitzuhöhren braucht man in der Regel physikalischen Zugang zum Gebäude. Das WLAN hingegen reicht locker über die Grenzen des Gebäudes, häufig auch über die des Grundstücks hinaus. Was machst Du, wenn morgen eine Sicherheitslücke im WLAN bekannt wird? Alle Geräte wegwerfen?

    Das machen wohl nur Firmen, die entweder nichts entwickeln, was geschützt werden muss oder solche, denen die Daten ihrer Kunden egal sind.
     
  17. #16 Rudolf Rakete, 29. Juni 2014
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    Nun das WLan hacken und dann noch die Netzwerkpasswörter? Wenn das gelingt hat die EDV so oder so versagt. Im Übrigen sind die meisten Firmennetzwerke ans Internet direkt angeschlossen. Zweck Fernwartung oder für externe Büros etc.p.p. Das ist viel riskanter als WLan.
     
  18. dilbert

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    Ähm, wieso sollte ein anständig gesichertes WLAN weniger Schutz für Kundendaten bieten als ein verkabeltes LAN? Aus meiner Sicht betreibst du hier Panikmache. Gerade bei Firmen kann in den meisten Fällen nicht sichergestellt werden, dass ein Angreifer keinen physischen Zugriff auf eine Netzwerkdose erhält.

    Das ist aber alles Off Topic, denn im Wohnhaus ist ein WLAN wohl ohnehin geplant. Von daher stellt sich lediglich die Frage, ob es sinnvoll ist, zusätzlich sämtliche Räume vorsorglich mit einer Netzwerkverkabelung zu versehen, auch wenn dort zunächst keine Geräte geplant sind, die zwingend ein Kabel-LAN benötigen. Und gerade weil es in einem Wohnhaus ohnehin ein WLAN gibt und die Brandbreiten die des DSL-Anschlusses übersteigen, sehe ich kein vernünftiges Argument hierfür. Zumal der Sicherheitseinwand rein hypothetisch ist. Nach dem heutigen Stand der Technik ist ein WPA2-verschlüsseltes WLAN sicher. Ob es eventuell irgendwann einmal geknackt werden könnte, ist zwar ein nettes Gedankenspiel aber ebenso konkret wie die Frage nach dem Einbau eines Luftschutzbunkers im Keller.
     
  19. mastehr

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    Weil sie ein WLAN zugelassen hat.
    Wenn die Firmenrechner direkt am Internet hängen, hat die EDV-Abteilung wirklich komplett versagt oder es gibt keine.
     
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    Weil das WLAN auch vor dem Gebäude der Firma verfügbar ist.
    Wenn der Pförtner sagt: "Du kommst hier net rein", dann gibt es auch keinen Zugriff auf das Netzwerk.

    Die Antwort kann nur "Ja" lauten. Bei den im Vergleich zum Rest des Hauses geringen Kosten gibt es keinen Grund, nicht in jeden Raum mindestens zwei Netzwerkdose zu legen.
    WEP galt auch lange als sicher.
     
  22. #20 Rudolf Rakete, 29. Juni 2014
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    Das ist gar nicht so unüblich, viele Firmen betreiben die Anbindung von externen Büros übers Internet. Selbst SAP wird oft über diese Art eingebunden.
    Im Grunde reicht ein Rechner welcher Internetzugang hat und gleichzeitig Netzwerkrechte hat aus um in das Firmennetzwerk einzudringen. Jetzt nenn mir mal eine Firma welche kein Internet hat (außer dem BND die haben noch nicht mal Windoof Rechner).
     
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