Zusätzliche Zirkulationspumpe möglich ?

Diskutiere Zusätzliche Zirkulationspumpe möglich ? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Altes Haus mit 4 Stockwerken und vormals 2 Heizungen. Ölheizung 1. und 2. Stock, 3. und 4. Stock Gasetagenheizung. Jetzt Gasheizung im Keller, die...

  1. #1 eisenbarth, 13. Juni 2009
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    Altes Haus mit 4 Stockwerken und vormals 2 Heizungen. Ölheizung 1. und 2. Stock, 3. und 4. Stock Gasetagenheizung. Jetzt Gasheizung im Keller, die beiden Heizkreisläufe wurden verbunden. Funktioniert hervorragend bis c.a. minius 2 Grad. Dann reicht die Vorlauftemperatur von c.a. 45 Grad nur noch für die unteren Stockwerke. Die Heizkörper der beiden oberen Stockwerke werden alle nur noch im oberen Drittel warm. Das ändert sich erst bei einem Vorlauf von mind. 70 Grad, was aber eigentlich nicht notwendig wäre.
    Bringt es etwas in die Zuleitung (oder Rücklauf) zu den oberen Stockwerken eine zusätzliche Zirkulationspumpe einzubauen.
    Änderungen an der Pumpenmodulation der Heizung hatten keinerlei Effekt.
    Ich bin dankbar für jeden fachmännischen Rat oder Diskussionsbeitrag, bitte aber keine Hinweise auf den Heizungsmonteur geben. Das habe ich schon ausprobiert; das reichte von alle Rohre und Heizkörper tauschen über zusätzliche Rohre verlegen bis hin zu Einbau einer neuen Therme.
    Ich glaube mit handwerklichem Improvisationsgeschick (z.B. zweite Pumpe) was sicher nicht Stand der Technik ist, müßte das doch auch gehen ??
     
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  3. Julius

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    Müssen muß gar nichts! Aber es könnte was bringen.

    Nur - wie soll man das aus der Ferne ohne Kenntnis der hydraulischen Verhältnisse der Anlage beurteilen???

    Frage doch mal nicht einen Installateur, sondern einen (von Dir für die neutrale Antwort zu bezahlenden) Haustechnikplaner!
     
  4. #3 eisenbarth, 13. Juni 2009
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Zumindest scheint die Idee nicht völlig abwegig zu sein. Das mit der Hydraulik versteh ich natürlich.
    Die beiden ehemals unabhängigen Heizugnskreisläufe wurden einffach an der bautechnisch geeignetsten Stelle mittels Vorlauf- und Rücklaufleitung verbunden.
    Anders gefragt: kann dabei was passieren ? wegenDruck oder so.
    Pumpe habe ich (aus der alten Ölheizung Danfoss schaltbar 20 Watt bis 80 watt), Testlauf wäre mit wenig Aufwand zu realisieren.
     
  5. #4 gunther1948, 13. Juni 2009
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    hallo
    4 stockwerke?? überprüf mal den vordruck der heizung und des ausdehnungsgefässes. bei höheren temperaturen steigt auch der druck im system an.
    eventuell sicherheitsventil mit 3 bar einbauen, grösseres ausdehnungsgefäss wählen und vordruck auf 1,5-2bar erhöhen.

    gruss aus de pfalz
     
  6. #5 eisenbarth, 13. Juni 2009
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    Vielen Dank für die Antwort.
    Der Druck ist 1,9 bar, die Heizkörper sind ziemlich alt; ich bin mir nicht sicher ob es gesund ist da weiter zu erhöhen.

    Meine laienhafte Überlegung ist, dass der oberste Kreislauf quasi im Nebenschluss eines Seitenastes unten liegt und die Zirkulationleistung der Pumpe in der Therme da einfach nicht reicht.
    Vielleicht kann man das mit der 2. Pumpe oben etwas "aufpeppen"
    Das war meine Idee.

    Gruss zurück
     
  7. #6 gunther1948, 13. Juni 2009
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    hallo
    ohne genauen kenntnisse der rohrdimensionen kein rat möglich.
    wäre möglich dass der seitenast hydraulisch absackt weil die widerstände im rohrsystem/ alten heizkörpern zu gross sind.

    gruss aus de pfalz
     
  8. R.B.

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    Die 1,9bar sollten ausreichen. Das ist nicht das Problem.

    Schlechte Idee.
    Zuerst Grundlagen schaffen.

    Durch eine stärkere Pumpe könntest Du zwar die Folgen bekämpfen, nicht aber die Ursache. Im schlimmsten Fall pfeift später das Wasser so schnell durch die Leitungen, daß man nicht mehr ruhig schlafen kann.

    Meine Vermutung: Durch das Zusammenschalten der Heizkreise wurde die Hydraulik vermurkst. Die unteren Stockwerke, mit geringerem Druckverlust, sorgen dafür, daß für die oberen Stockwerke nichts mehr übrig bleibt. Je nachdem wie die Heizkreise miteinander verbunden wurden, wurde an dieser "Verbindungstelle" zusätzlich noch einmal der Druckverlust für die oberen Stockwerke erhöht.

    Also, zuerst einmal die Hydraulik in Ordnung bringen.

    Bsp.:
    - Heizkörper im EG eindrosseln. Falls keine voreinstellbaren Ventile vorhanden sind, nachrüsten lassen.
    - Rohre bzw. Rohrdurchmesser überprüfen, insbesondere die Strangleitungen

    Erst wenn man die Hyraulik im Griff hat wird an der Pumpe optimiert.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 eisenbarth, 13. Juni 2009
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    Danke für die kompetente Antwort. Folgen beseitigen würde mir allerdings fürs Erste reichen wenn das nicht irgendwie sicherheitsbedenklich ist.
    Mit der vermurksten Hydraulik hast Du sicher Recht. Es sind hier alle möglichen Querschnitte nach und nach in der Vergangenheit verbaut worden. Beispiel:
    Verbindungsleitung der Heizkreise 21 er Kupferohre, oberer Heizkreis z.T. 1 Zoll Rohre. Ich kann mir vorstellen, dass da nichts zirkulieren will.
    Ein In Ordnungbringen der Hydraulik hätte das Verlegen komplett neuer Rohre mit entsprechenden Kosten und Flurschaden zur Folge. Entsprechende Vorschläge von Fachfirmen habe ich schon erhalten.
    Ich bin daher auf eine improvisierte Lösung angewiesen. Die Heizung areitet nämlich sonst gut. (Verbrauch bei 380 qm und 3,40 hohen Räumen c.a. 4000 kubikm Gas im Jahr)
    Wenn ich dann das mit der Pumpe vielleicht doch mal testweise probiere, eher in den Vorlauf oder den Rücklauf einbauen ? Was hat größere Aussicht auf Erfolg ? (Leitungen haben jeweils 1 Zoll)

    Grüße
     
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  11. Julius

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  12. R.B.

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    Weder das Eine noch das Andere. Ohne zu wissen was hier genau los ist, würde ich mir die Arbeit nicht machen.

    Hier mal nachlesen. Da sind Funktionsweise und die wichtigsten Grundlagen beschrieben. Betrachte das als Lehrmaterial und nicht als Anleitung zum Selberbasteln.

    http://www.wilo.de/cps/rde/xbcr/de-de/Pumpenfibel_W2191.pdf

    Gruß
    Ralf
     
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