Zwangs-Zusatzheizung mit Elektro?

Diskutiere Zwangs-Zusatzheizung mit Elektro? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, aktuell diskutiere ich grade mit dem Sanitärer über das Angebot für unser Bad. Nun kam raus, dass als Badheizkörper ein Modell für den...

  1. altetante

    altetante Gast

    Hallo,

    aktuell diskutiere ich grade mit dem Sanitärer über das Angebot für unser Bad. Nun kam raus, dass als Badheizkörper ein Modell für den rein elektrischen Betrieb vorgesehen ist, was man angeblich auch nicht "abwählen" kann, weil Zitat
    "...da wir für die Beheizung des Raumes ohne des HWK nicht genügend Leistung bereit stellen können. ..."

    Wobei unser Bad gegenüber der Architektenversion ca. 20cm breiter wurde und statt Wanne eine Dusche hat.

    In der Baubeschriebung war keine Rede von elektrischer Heizung, sondern nur von Badheizkörper. Ich finde das ehrlich gesagt sch..., in einem KFW70 Neubau mit Strom heizen zu müssen, wenn man es im Bad wärmer will!! :mauer
    Für uns kommt jedenfalls ein Einbau dieses Dings nicht in Frage, das würde ich gleich nach Übergabe weiterverkaufen.

    Mich würde daher mal interessieren, ob man bei einer vorhandenen FBH im MFH auch einige Schleifen die Wand hoch legen kann? Also z.B. 2-3m² Wandheizung zusätzlich machen. Bringt das Probleme mit der späteren Abrechnung der Heizkosten? Irgendwelche hydraulischen Schwierigkeiten, weil was in die Senkrechte geht? Oder könnte man einfach die Schleifen am Boden enger legen?

    Wäre ja kein Problem, wenn man irgendwo in der Wand einen raumhohen und vll. 5cm tiefen Vorsprung hätte. Den könnte man ja auch optisch nutzen...

    Kann mir jemand sagen, wieviel m² Fußbodenheizung da in etwa fehlen könnten bzw. was der Heizkörper ersetzen würde?

    Eckdaten:
    - Haus KFW70, EG-Wohnung über Keller, Kellerdecke gedämmt usw., Bodenaufbau 16cm, Bad innenliegend, Wärmepumpe mit Gas-Zusatzheizung

    - beheizbare Bodenfläche im Bad ca. 4m², Gesamtfläche Bad ca. 5,5m², Raumhöhe 2,43m

    - geplanter Heizkörper A...ia, BTW115 (hoffe, das ist dann keine "Produktbesprechung), wenn ich das richtig verstehe, gibt es unterschiedliche Heizstäbe dafür?
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Vermutlich liegt das Problem daran, dass durch die kleine Bodenfläche die Heizlast nicht gedeckt werden kann. Deswegen muss zusätzliche Heizleistung her.

    Jetzt stellt sich die Frage wie diese zusätzliche Heizleistung bereitgestellt wird.

    Eine Möglichkeit wäre die Wandflächen heranzuziehen. Ob das ausreicht, das müsste man in der Heizlastermittlung nachschauen. Eine weitere Möglichkeit wäre der besagte Heizkörper, der jedoch nur mit einem el. Heizstab ausreichend Heizleistung liefert. An den FBH Kreis angeschlossen ist die gelieferte Heizleistung unterirdisch.

    Die el. Variante ist bei so einem kleinen Bad aber nicht einmal die schlechteste Lösung. Sie hätte zudem den Vorteil, dass man auch mal während der Übergangszeit das Badezimmer temperieren kann, ohne gleich die Hauptheizung einschalten zu müssen. Wichtig ist, dass ein Thermostat vorhanden ist der dafür sorgt, dass der Raum nicht überhitzt und unnötig Strom verbraten wird.

    Das kann man pauschal nicht sagen. Leistung ist jedoch bei el. Heizkörpern gar kein Thema. Die 4m2 beheizbare Bodenfläche liefern sicherlich kaum Heizleistung, vielleicht 1/10 von dem was so ein Heizstab liefern kann.

    Ich würde das Teil nicht unbedingt wegwerfen, sondern erst einmal schauen, ob man es nicht sinnvoll nutzen kann. Dazu gehört natürlich, das die Einsatzzeit begrenzt ist und die Temperatur geregelt wird. Dann kannst Du während der Übergangszeit für ein paar Cent Dein Bad auf Temperatur bringen und musst dafür nicht gleich die "große" Heizung einschalten.

    Gruß
    Ralf
     
  4. altetante

    altetante Gast

    Verstehe. Heißt also, die Wandflächenheizung macht gar keinen Sinn bzw. auch nur unnötige Kosten, die nicht das bringen was sie sollten? Gibt es eigentlich irgendwelche Richtwerte oder Vorschriften, die besagen, wie schnell ein Bad auf z.B. 23° gebracht werden können muss?
    Glaube, da wir im EG über einem unbeheizten Keller sind, wird man auch in der Übergangszeit recht schnell die große Heizung anmachen müssen, sonst gibts kalte Füße.

    Hmm, ich hatte für "mal kurz temperieren" eigentlich den guten alten Heizlüfter im Sinn. Der macht das am allerschnellsten, grade in so einem kleinen Raum und ist in der Anschaffung deutlich günstiger bzw. schon vorhanden.

    Und ich seh halt net ein, dass wir jetzt etwas teuer mitkaufen sollen, was de facto nicht gebraucht wird bzw. auch anders ginge und ich lieber die paar hundert Teuro mit den horrenden Kosten verrechnen würde, welche durch den Tausch der billigen Standardausstattung anfallen.

    Vorerst wohnt ohnehin meine ziemlich anspruchslose/sparsame Mutter drin. Mit Heizlüfter und kein Warmduscher-Weichei. Die würde das Ding eh nicht nutzen. Sollte die Bude später mal an jemand Fremdes vermietet werden, kann man den elektrischen HK ja immer noch nachrüsten.
    Ich hab damals nach meinem Umzug in meine noch nicht fertige Wohnung KOMPLETT OHNE Heizung und Warmwasser auch mein Bad (welches deutlich größer ist) rel. schnell von 14° auf zum Duschen brauchbare 18-19° gebracht. Bin ja auch kein Weichei :shades

    Meint Ihr, der Bauträger/Sanitärer kann uns dazu "zwingen" dieses Ding einbauen zu lassen, obwohl es eine Eigentumswohnung ist? Wäre für mich nicht nachvollziehbar.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Es ist schwierig einzuschätzen welche Flächen nötig sind. Dazu müsste man die Heizlast kennen. Anhand Deiner Angaben kann man nur vermuten.

    Natürlich kannst Du auch einen Heizlüfter einsetzen, aber denke daran, dass diese nicht für Dauerbetrieb gedacht sind. Man sollte die Dinger niemals unbeaufsichtigt lassen.

    Was Dir erstattet wird wenn Du auf den Heizkörper verzichtest, da könnte ich nur raten. Genau so wenig kann ich Dir sagen, ob man Dich dazu zwingen kann das Ding einbauen zu lassen. Vermutlich kannst Du den AN aus der Haftung entlassen, denn er muss an sich sicherstellen, dass das Badezimmer ausreichend beheizt werden kann. So lange er hier in der Verpflichtung steht, wird er kaum davon abrücken. Hoffentlich bist Du nicht enttäuscht, wenn es als Kompensation nur einen feuchten Händedruck gibt. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  6. altetante

    altetante Gast

    Naja, ich werd mal genau die Baubeschreibung prüfen. Da stand glaub eine Formulierung drin, die den HK als optional erscheinen lässt.
    Wenn das Ding eh nicht im Sanitär-Angebot auftaucht, ist dafür vll. auch der Bauträger zuständig und wir müssen uns an den halten.

    Da lt. Teilungserklärung alles nach den Wohnungsanschlüssen uns gehört, hoffe ich jetzt einfach mal, dass wir das hinbiegen und weglassen können. Es würden dadurch ja keine Gebäudeschäden o.ä. vorprogrammiert, weil man z.b. überhaupt nicht heizen könnte oder so...

    Ich hab Heizlüfter immer nur dann angeworfen, wenn ich in 10-20 Minuten duschen wollte. Naja, mal sehn, bei älteren, vergesslichen Leuten müsste man ggf. noch mit Zeitschaltuhr oder sowas arbeiten, damit das Ding tatsächlich nach 20 Min. ausgeht.

    Und zuletzt: wenn es eine Berechnung gibt, die mir eindeutig beweist, dass man mit dem gleichen Strom-/Geldaufwand in annähernd ähnlicher Zeit mit dem HK ähnliche "Erfolge" hat, wie mit dem Lüfter, dann kann man sich es ja noch überlegen :shades
     
  7. Bautz

    Bautz

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    Eine zusätzliche Wandheizung ist gar kein Problem, das wurde bei uns auch so gemacht. Ist dann einfach ein zusätzlicher Heizkreis, der normal an den HK-Verteiler angeschlossen wird. Im Bad z.B. ist die Wandheiztung direkt über der Badewanne montiert, das empfinden wir als sehr angenehm. Davon unabhängig ist natürlich die Heizlastberechnung, die in jedem Fall gemacht werden muss. Die Mehrkosten (Invest und Betriebskosten) dürften sich in engen Grenzen halten.

    Was meinst Du mit Abrechnungskosten?
     
  8. altetante

    altetante Gast

    Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus. Da muss ja irgendwie abgerechnet werden. Und ich weiß nicht, wie das mit FBH funktioniert. Da gibt es ja zum einen die Durchflusszähler im Verteilerkasten. Und zum anderen müsste man doch die Heizfläche irgendwie verschlüsselt ranziehen.
    Keine Ahnung, ob das dann so einfach machbar ist.

    Habt Ihr im Bad keine weiteren "Schnellheizkörper" mehr?
     
  9. ThomasMD

    ThomasMD

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    AW: Zwangs-Zusatzheizung mit Elektro?

    Heizlüfter im Bad?
    In einem Raum, in dem man unbekleidet und u.U. tropfnass herumspringt, haben diese Provisorien mit offenliegenden Heizwendeln nichts verloren, oder lockt das Erbe der Mutter?
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  10. altetante

    altetante Gast

    Wieso? Sie hätte ja nichtmal eine Badewanne, wo man das Ding reinschmeißen könnte... Da kannst ja gleich sagen, man darf im Bad keinen Fön benutzen. Die Haare sind tropfnass, er hat offene Heizwendeln und man fasst das Ding sogar an...

    Das halt ich jetzt für arg konstruiert, dass ein Heizlüfter im Bad eine Gefahr darstellen soll. Dann macht man die Steckdose dazu eben weit genug weg von der Dusche und 5 Knotenins Kabel, dann kann man das Teil auch nicht aus Versehen direkt in den Spritzwasserbereich stellen :wow
     
  11. #10 Schnabelkerf, 9. November 2012
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    Was ist daran angenehm? Die Temperatur sollte genau wie die der Fußbodenheizung max. 1-2° über Raumtemperatur sein. Das fühlt sich schon am Fußboden mit nackten Füßen keineswegs warm an, aber von der Wand/Decke sollte man da zu den unbeheizten Wänden ohne Thermometer gar keinen Unterschied feststellen. Jedenfalls keine Wäremstrahlung falls das mit "angenehm" gemeint war.
     
  12. altetante

    altetante Gast

    Natürlich fühlt sich eine Wandheizung keineswegs an, wie wenn man vor einem Kaminofen steht! Aber ich kann mir vorstellen, dass es schon einen Unterschied macht, ob man in der Wanne an einer schlecht gedämmten Außenwand sitzt, die einfach eine gewisse Kälte ausstrahlt oder vor einer "warmen" Wand.

    Egal, ist bei uns ja nicht der Fall. Hier geht es einfach um die Frage, ob man mit etwa 50-70% mehr Heizfläche in Form von Wandheizung (oder bei den Vorlauftemp. eher 'Temperierung') einen kleinen Raum auch warm genug bekommt oder nicht.

    Denke, 'langfristig' gesehen DURCHAUS. Aber zum mal schnell den Raum von 18-19° auf 24° zu heizen sind FBH und Wandflächenheizung viel zu träge. Und wer braucht denn schon rund um die Uhr 24° im Bad? Ist ja auch Energieverschwendung.

    Meine persönliche Einschätzung ist eben, dass auch dieser el. Badheizkörper bei einem Verbrauch von 2000W keineswegs so schnell wäre, wie ein stinknormaler Heizlüfter. Heißt, man müsste länger die 2000W reinstecken, um den gleichen Effekt zu haben, wie wenn der Heizlüfter nur die halbe Zeit läuft. Und dann strahlt der HK halt hinterher länger Wärme ab, wenn man sie vielleicht gar nicht mehr braucht.

    Wenn wir in unserem Fall wirklich auf eine (logischwerweise auch nicht kostenlose) Wandheizung umsteigen könnten, damit die Heizlast gedeckt ist, bleibt daher immernoch die Frage, ob das auch wirklich Sinn macht, oder ob man lieber nur die FBH nimmt und dazu eben kurzzeitig bei Bedarf den Heizlüfter.
     
  13. Bautz

    Bautz

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    Such mal nach dem Stichwort "Thermische Behaglichkeit".
     
  14. R.B.

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    2.000W sind 2.000W, ob vom Heizlüfter oder einer Heizpatrone, das ist erst einmal egal. Beim Heizlüfter erreicht man gefühlt etwas schneller die RT, weil man nur die Luft erhitzt und diese gleich noch verteilt. Die Wärmekapazität von Luft ist aber nicht so berauschend, d.h. man kriegt die paar m3 Luft zwar schnell warm, aber diese Wärme ist auch schnell wieder weg, denn die Luft gibt die Wärme an die umgebenden (kälteren) Bauteile ab.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 Schnabelkerf, 10. November 2012
    Schnabelkerf

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    Hab ich und ich verstehs immer noch nicht. Ich weis ja nicht wie das in Deinem Bad ist aber bei mir ist die Temperatur der Wände und Decke bis auf Messungenauigkeiten genau gleich, völlig egal ob Innen- oder Aussenwand. Der Fußboden ist bei Heizbetrieb ein Grad wärmer, sonst auch genau gleich warm.

    Also total "thermisch Behaglich" und das ganz ohne jede Wandheizung. Und wenn da eine wäre dann wäre diese eben auch nur 1-2° wärmer als die unge"heizten" Wände. Das kann man vielleicht mit Handauflegen sogar noch unterscheiden, aber ganz sicher nicht anhand der Wärmestrahlung.

    Also warte ich weiter auf eine Erklärung was man an einer Wandheizung über der Badewanne als angenehm empfindet.
     
  16. altetante

    altetante Gast

    Ralf, Du hast schon Recht, das ist fast das Gleiche wie bei den Kaminöfen mit und ohne Speichermasse *find* Aber um die Schnelligkeit geht es ja.

    Vielleicht bin ich da anders, wie andere Leut. Aber ich (und Mutter sowieso) brauch im Bad dauerhaft maximal 19-20 Grad. It ja prinzipiell genauso ein Wohnraum wie alle anderen auch. Und mindestens das sollte die FBH alleine schon bringen können. Aber eben wie eine FBH: langfristig, weil träge.

    Zum Duschen brauche ich es eigentlich auch net wärmer, aber mal angenommen doch, dann genau vom Ausziehen bis zum Reinsteigen in die Dusche. Die ist ja geschlossen und das warme Wasser heizt nochmal zusätzlich auf. Heißt, man wirft den Heizlüfter max. 10 Min. vorher an und wenn man nass raus kommt, hat man locker die 23-24 Grad erreicht, um die es hier geht. Und die bräucht ich auch nur genau bis nach dem Abtrocknen bzw. Anziehen. Danach fang ich z.B. schon an zu lüften. Geht hier ja net mal weil keine Fenster...

    Bislang dachte ich eigentlich, dass der HK ganz normal an das FBH-Netz angeschlossen wird. Kannte es bisher nicht anders. Würde das denn soviel weniger heizen, als ein Elektroteil?
    Ich seh halt einfach absolut nicht ein, dass man für teuer Geld eine Wohnung in einem KfW70 Haus kauft, das mit Sole-Wasser-WP geheizt wird (alles ach-wie-fortschrittlich-und-sparsam) und dann dazu gezwungen wird, mit Strom das Bad zuzuheizen, weil die es offenbar nicht schaffen, die FBH entsprechend auszulegen. Nö. Stur bin. *aufstampf*
     
  17. ThomasMD

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    Ist das jetzt schon Altersdemenz einer alten Tante oder nur gewöhnliche Arroganz eines ITlers?

    Du liest doch hier schon eine Weile mit und solltest kapiert haben, dass in Bädern zwei Dinge sich konträr entgegenstehen:
    Das ist zum einen der erhöhte Temperaturbedarf von i.d.R. 24°C in Verbindung mit einem erhöhten Luftwechsel und zum anderen die meist relativ kleine Fußbodenfläche, von der noch die Flächen von Wanne und Dusche abzuziehen sind.
    Weiterhin dürfen planerisch bestimmte Temperaturobergrenzen nicht überschritten werden.
    Bei Fussböden sind das 9K über der Raumtemperatur. Hier also 33°C.

    Das alles hat überhaupt nichts mit "nicht schaffen, die FBH entsprechend auszulegen" zu tun, sondern wird bestimmt, durch ganz einfache, bereits in der Schule zu erlernende physikalische Gesetzmäßigkeiten an der auch ein Ignorant nicht vorbeikommt. Der Physik ist es nämlich egal, ob Du sie akzeptierst oder nicht.

    Nun ist es an Dir, Deinen Planer/Heizungsbauer/Architekten von bestimmten Auslegungsnormen zu befreien. Du kannst gern Dein Bad auf 19°C auslegen lassen und auf eigenes Risiko einen nur zum kurzzeitigen beaufsichtigten Betrieb in trockenen Räumen zugelassen Heizlüfter in die Hütte stellen.
    Nur hör auf hier herumzulabern und die Welt von Deinen wirren Überlegungen überzeugen zu wollen.
     
  18. Bautz

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    Das Thema lautet "Heizlüfter" vs. mögliche Alternativen, also z.B. eine zusätzliche Wandheizung.
    Ich hoffe, dass wir uns darauf einigen können, eine zusätzliche Wandheizung als thermisch behaglicher einzustufen als den Heizlüfter?!
     
  19. Julius

    Julius

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    1) Da es sich vermutlich um den Kauf einer ETW in einem BT-Objekt handelt, bestimmt dieser (der Bauträger) die Ausführung. Du als Käufer bist gegenüber dem Heizungsbauer überhaupt nicht weisungsbefugt!

    2) Ein nichtelektrischer "Handtuchheizkörper" am FBH-Kreis ist nahezu wirkungslos. Rausgeworfenes Geld. Aber wenn man etwas zum Abstauben braucht...

    3) Deine Überlegung bezüglich eimnes Kombi-Betriebs kann ich nachvollziehen und halte sie durchaus für sinnvoll.
    Ein brauchbarer Kompromiss hierzu wäre, stattdessen einen wandmontierten elektrischen Schnellheizer einzubauen. Das ist eine Abart des Heizlüfters, aber so ausgelegt, daß er unbeaufsichtigt betrieben werden darf und der Spritzwasserschutz gegeben ist. Hat üblicherweise einen einstellbaren Raumthermostaten und gibts auch mit eingebauter Schaltuhr.

    Dazu die FBH so auslegen, daß sie zur Erreichung einer sinnvollen Grundtemperatur ausreicht, ggf. unter notwendiger Erweiterung um Wandflächen.
     
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  21. Julius

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    Ja, wäre es.
    Denn jener Wärmemengenzähler ist ein echtes Meßgerät. Dem ist egall, was dahinter hängt.
    Er ermittelt unabhängig davon die zugeführte Wärmemenge (er bildet das Zeitintegral des Produktes aus Differenz der Vor- und Rücklauftemperatur und dem jeweiligen Volumenstrom).
     
  22. Benjamin78

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    Woran liegt es eigentlich, dass ich oftmals Antworten auf Fragen lese, in denen die Antwortenden übermäßig harte Worte wählen, fast schon den Fragenden beleidigen? Das ist doch ein Forum, in welchem dem Laien die Chance gegeben wird, von Experten Rat zu bekommen ... falls die denn einen Rat geben mögen. Hier ist doch niemand dazu gezwungen, in einem Thread zu schreiben, oder?

    @ThomasMD: Ja, da hast du gut mitgedacht! Dich meine ich. Auch. Kannst ja mal drüber nachdenken :irre

    Grüße
    Benny
     
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Zwangs-Zusatzheizung mit Elektro?

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