Zwei grundverschiedene Wandaufbauten ?!

Diskutiere Zwei grundverschiedene Wandaufbauten ?! im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Moin Moin, Liebe Gemeinde, es geht hier um folgendes :D Wir haben nach diversen gesprächen mit Bauunternehmen nun zwei favorisiert. Jetzt...

  1. #1 schattenboxer, 12. Dezember 2008
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    Moin Moin,


    Liebe Gemeinde, es geht hier um folgendes :D Wir haben nach diversen gesprächen mit Bauunternehmen nun zwei favorisiert. Jetzt stellt sich dich Frage welcher Wandaufbau geeigneter für unsere Bedürfnisse ist. Es soll ein EFH in einer Neubausiedlung werden.

    Firma A möchte einen 17,5 Porenbeton mit 12cm Wärmedämmverbundsystem und Putz verbauen.
    Firma B möchte nur? einen 36,5 Porenbeton mit Putz verbauen


    Hat von euch jemand Erfahrungswerte und kann uns zu einem der beiden Wandaufbauten raten ?
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 12. Dezember 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Von meiner persönlichen Aversion gegen Porenbeton mal abgesehen ist der Aufbau PB + WDVS Blödsinn
    Porenbeton ist sowas wie der Universaldiletant unter den Steinen. Von allem etwas, aber nix richtig können.
    Wenn schon tragen und dämmen trennen, dann bitte RICHTIG.
    Hintermauerwerk in Kalksandstein (Dicke nach Statiker) mit einem WDVS (oder sonstiger Dämmung).
    Und 36,5er Porenbeton wir auch nicht SO dolle werden vom Dämmwert her.
    ***
    Aber mal ne grundstzliche Frage:
    Warum planen Bauunternehmen Ihren Wandaufbau?
    Die planen doch nicht das, was zu IHREN Bedürfnissen am besten passt, sondern das, womit die den meisten Gewinn einfahren können.
    Das ist sicher verständlich, aber es hilft IHNEN nicht wirklich, weil für das, was Sie wollen, vielleicht ein Wandaufbau mit ???? viel geeigneter wäre.

    MfG
     
  4. #3 DerSuchende, 12. Dezember 2008
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    Sag Ihnen, sie sollen jeweils eine Hundehütte, zur Benutzer-Probe für 5 Jahre, bauen.

    MfG
    PS: Die Angaben reichen nicht.
     
  5. #4 schattenboxer, 12. Dezember 2008
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    nur ist der Kalksandstein teurer:o. Und wenn man sich mal umsieht wird hier in der umgebung sehr viel mit Ytong verbaut.


    Warum kann man denn den 36,5 nicht empfhelen ? Bzw. wie wirkt sich das dann aus ? mehr Heizkosten ? Wie mus man sich das als Laie vorstellen ?

    Wolten eventuell KFW 60 erreichen ist aber kein Mus !


    und was für angaben fehlen euch denn noch ?
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 12. Dezember 2008
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    KfW 60 mit 36,5er PB - naja, der wird dann mittels WP und anderen Stellschräubchen über die Hürde getragen. :mauer
    Ich weiß nicht, ob KS + WDVS wirklich teurer ist als PB + WDVS, wenn es von einer Firma gemacht wird, die KS kann!
    Dafür krieg ich aber einen Stein, in dem ich was festmachen kann, ich muss keine Klimmzüge bei der Statik machen und kriege auch WK II Fenster und Türen eingebaut. (Bei PB gibts da Zulassungsprobleme mit WK II)

    Zum EnEV Nachweis und dessen "Möglichkeiten" mal hier lesen
     
  7. Thomas B

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    ...es erstaunt mich immerhin so einigermaßen, daß meine ganze Hütte mit 17,5 PB hinstellen kann. O.K., ich habe es noch nie rechnen (Statik) lassen, da ich bis dato noch nicht in die Verlegenheit kam so etwas bauen zu müssen. Aber 17,5 KS...klar das hält. Oder Ziegel (HLZ), aber PB...?

    Richtig wäre natürlich -siehe Ralf- eine tragende und wärmespeichernde Schale (innen) z.B. mit einem entsprechend festen undschweren Stein (KS oder Beton oder Ziegel) und außen Dämmung drauf. Oder eine Mischung, eben einen mehr dämmenden Stein, der dann u.a. wegen seiner schlechteren statischen Eigenschaften auch etwas dicker ausfallen darf.

    Die Vorgehensweise ist -wie hier schon oft gesehen- fragwürdig: Auftragnehmer A sagt "so machen wir das" und AN B sagt "so machen wir das...natürlich viel besser als A!". Gehen Sie auch in den Obstladen und lassen den Händler entscheiden welche Äpfel SIE wollen. Oder zum Autohändler und der Verkäufer nordet Sie dann ein was Sie für ein Auto bitte schön kaufen sollen???

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: SIE (bzw. einer der es kann!) definieren eine Baumaßnahme (so detailliert wie möglich) und auf Grundlage dieser für IHR BV ermittelten und angepaßten Vorgaben dürfen dann die Anbieter Angebote unterbreiten.

    Oder Sie lassen die Münze entscheiden. Das geht dann natürlich auch....

    Gruß

    Thomas
     
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  9. #7 DerSuchende, 13. Dezember 2008
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    Tja, Architekten,
    ich weiß DAS
    die ganz "Großen" Probleme der Laien oder Otto-N., folgende sind:

    Das DIE "sogenannten "g.G." fast (mit, auch nicht mehr als 20er) nur so bauen.

    Leider sind DIE, in den Neubaugebieten, immer die ERSTEN!

    Bei uns gibt es sehr große sehr leere Baugebiete, mit riesigen Werbetafeln aber bisher habe ich noch keine nur vom Architekten gesehen.

    Auch gibt es jede Menge von "Bauzeitschriften", aber EINE nur über Architektenhäuser, habe ich noch nicht gefunden oder sie und deren Häuser sind zu teuer.

    Ich glaube DARIN ist das größte Problem, des Laien u. Otto-N.., zu suchen.

    MfG
     
  10. Shai Hulud

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    Hallo schattenboxer,

    wenn bei dir sowas schon am Geld scheitern sollte, dann kannst du die Frage des Wandaufbaus ja auch anhand der Zahl rechts unten entscheiden.

    Aber:
    Welcher Bauträger hat dir welche zusätzlichen Kosten verschwiegen?
    Welcher allerbilligste Mist ist kalkuliert worden (Bemusterung nach Vertragsabschluß)?
    Was ist "oder gleichwertig"?
    Welche Mängel wird man dir als Laie beim Bau oder bei Übergabe unterjubeln?
    Welche Zahlungsbedinungen?
    ...

    Laß dich nicht vom Schein trügen, so nett sind die nur bis zum Vertragsabschluß. Zeig den Vertrag vor Unterzeichnung mal einem Rechtsanwalt.
     
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