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Wärmedämmung, aber welche stärke?

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  1. #1

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    Wärmedämmung, aber welche stärke?

    Hallo Leute,

    ich möchte bei unseren Altbau 1936 eine Wärmedämung auf die Außenwand
    aufbringen. Jetzt stellt sich mir die Frage welche stärke sollten die Platten haben? Ich möchte natürlich nicht zu wenig aber auch nicht unnötig viel dämmen.
    Kann einem das nur ein Energieberater oder Architekt sagen?
    Gibt es kein Programm oder so wo man das berechnen kann?
    Danke für eure Antworten.

    Gruß Holle.
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  2. Wärmedämmung, aber welche stärke?

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  3. #2

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    genau so ist es

    Zitat Zitat von Holle Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,

    ich möchte bei unseren Altbau 1936 eine Wärmedämung auf die Außenwand
    aufbringen. Jetzt stellt sich mir die Frage welche stärke sollten die Platten haben? Ich möchte natürlich nicht zu wenig aber auch nicht unnötig viel dämmen.
    Kann einem das nur ein Energieberater oder Architekt sagen?
    Gibt es kein Programm oder so wo man das berechnen kann?
    Danke für eure Antworten.

    Gruß Holle.
    beide können das, und ein Programm gibt es auch dazu.

    Nur das Programm berechnet nur das, was man eingibt, und diese Daten muss jemand sammeln und eingeben, der etwas davon versteht

    Suche Dir einen Fachmann/Fachfrau vor Ort, um die Massnahme mit Dir durzusprechen, es gibt viele bauphysikalische und bautechnische Dinge zu berücksichtigen.

    Viel hilft nicht viel, wenn es falsch durchdacht ist.


    Gruß aus Hannover
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  4. #3
    Avatar von Hundertwasser
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    Auch abklären was an flankierenden Maßnahmen richtig und sinnvoll wäre. Beispielsweise Fensteraustausch o.ä.

    Die Berechnung muss drei FAktoren berücksichtigen:
    Wird die Obergrenze von U=0,35 eingehalten (Vorschrift aus EnEV)
    Muss ein anderer, geringerer U-Wert erzielt werden für eventuelle zinsverbilligte Darlehen (KfW)
    Ist bauphysikalisch alles in Ordnung (kein Tauwasserniederschlag)

    Also auf diese Punkte besonderst achten.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Hundertwasser Beitrag anzeigen
    Die Berechnung muss drei Faktoren berücksichtigen:
    Wird die Obergrenze von U=0,35 eingehalten (Vorschrift aus EnEV)
    Wenn ich an einem Haus etwas anbaue und aufstocke muss ich mich ja die Vorgaben der enev einhalten. Wie sieht das denn aus, wenn ich an einer Außenwand kein WDVS anbringen kann (Grenzbebauung) oder mir die vom Nachbarn genehmigte Dämmstärke nicht ausreicht um einen U-Wert von 0,35 zu erreichen?

    Gruß
    jugi
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  6. #5
    bauworsch
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    Zitat Zitat von jugi Beitrag anzeigen
    Wie sieht das denn aus, wenn ich an einer Außenwand kein WDVS anbringen kann (Grenzbebauung) oder mir die vom Nachbarn genehmigte Dämmstärke nicht ausreicht um einen U-Wert von 0,35 zu erreichen?
    Aus der LBO Hessen:

    An bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bestehenden Gebäuden nachträglich angebrachte Außenwandverkleidungen, die dem Wärmeschutz und der Energieeinsparung dienen, können in dem hierfür nötigen Umfang in die Tiefe der Abstandsflächen hineinragen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Ergänzung: über die Grenze darf man natürlich nicht. Die EnEV hat dann Pech gehabt. Will man trotzdem bestimmte U-Werte, bleibt nur Innendämmung.
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  8. #7
    planfix
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    Jupp, ... und bei innenwanddämmung UNBEDINGT einen glasernachweis führen
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  9. #8

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Jupp, ... und bei innenwanddämmung UNBEDINGT einen glasernachweis führen
    Was ist denn ein glasernachweis? Und wofür ist der gut?
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  10. #9
    Avatar von Hundertwasser
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    Dere rechnerische Nachweis das bauphysikalisch alles in Ordnung ist im sog. Glaserverfahren. Herr Glaser hat sich darum verdient gemacht, ein Verfahren zu entwickelt mit dem man Tauwasserniederschläge berechnen kann. Enstprechende Berechnungen stellen Energieberater, Architekten und Tragwerksplaner an.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Bei 2-schaligem Mauerwerk käme auch eine Kerndämmung mit Perlite oder Rigiperl infrage.
    Vorsicht bei Ausschäumen, das Verfahren ist nicht bauaufsichtlich zugelassen.
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  13. #11

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    Leider versagt das Glaserverfahren in der Realität bei Innenendämmung regelmäßig!
    Entweder mal in die Normung schauen, da sind u.a. Grenzwerte des sd-Wertes für Innendämmungen angegeben oder ganz optimal feuchtedynamische Betrachtung, Stichwort "Wufi".

    Beim zweischaligen MW wäre die Dämmung auf dem Aussenmauerwerk ohnehin ziemlich nutzlos. Nicht zugelassenen Methoden sollten hier mal außen vor bleiben.

    P.S.
    Ups, ich seh gerade das Thema ist ja schon über einen Monat alt...
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