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Probleme mit Außenwandkonstruktionen

Diskutiere Probleme mit Außenwandkonstruktionen im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Probleme mit Außenwandkonstruktionen

    Hallo zusammen,

    ich schreibe grad an meiner Diplomarbeit und muss zu meiner Schande gestehen dass ich grad vor einem Problem stehe, wo ich ja normalerweise keine Probleme haben sollte

    Ich berechne grad verschiedene U-Werte von Außenwandkonstruktionen, um energietechnisch die besten Varianten herauszuarbeiten. Mein Problem ist, dass ich nicht weiss ob diese Konstruktionen so zulässig, bzw. üblich sind:

    Als Ausgangssituation habe ich folgenden Aufbau gewählt:

    zweischalig mit Kerndämmung: 1,5 cm Innenputz - 24cm Mauerziegel - 10 cm Glaswolle - 11,5 cm Klinker

    jetzt möchte ich verschiedene ökologische oder auch energietechnisch geeignete Baustoffe wie Porenbetonsteine, Lehm, Poroton und Kalksandstein untersuchen.

    Meine Frage: Darf ich diese Baustoffe nur anstelle des Mauerziegels einsetzen, oder kann man auch statt 11,5 cm Klinker ebenfalls Kalksandstein benutzen, und dann z.B. von außen ebenfalls verputzen? Also Innenputz - Kalksandstein - Dämmung - Kalksandstein - Außenputz! Perlitgefülltes Poroton darf man ja anscheinend komplett ohne Wärmedämmung verwenden, aber bei den anderen bin ich mir nicht sicher.

    Oder falls es nicht erlaubt ist, muss/kann ich für das Außenmauerwerk andere Baustoffe (bzw. welche?) verwenden? Klinker, Vormauerziegel, Verblender? Oder sind da noch andere übliche Baustoffe?

    Vielen Dank schonmal im Voraus, falls mir jemand helfen kann
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  2. Probleme mit Außenwandkonstruktionen

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  3. #2

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    Gehts um Alternativen oder soll die tragende Schale ersetzt werden?
    Zum Thema Zulässigkeit (wenn wir über bauen in D reden) ist SO einfach nicht abzuhandeln:
    1) Alle Bauwerke müssen die EnEV einhalten. Die beurteilt keine Bauteile einzeln, sondern als Teil des Bauwerks.
    2) Die DIN 4108 legt Mindestanforderungen an Bauteile fest. Das Einhalten der Mindestwerte dieser Norm garantiert aber noch keineswegs die Einhaltung der EnEV.
    3) Wie soll denn dieser Vergleich laufen??
    Ich kann doch nur entweder gleichdicke Wände oder gleich dämmende Wände vergleichen.
    Alles andere ist doch Kokolores

    MfG
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also das Ziel meiner Arbeit ist die Untersuchung nachhaltiger Bauweisen. Und ich hab die o.g. Ausgangssituation. Jetzt möchte ich halt die Auswirkungen von anderen Baustoffen z.B. auf den Jahresprimärenergiebedarf berechnen, dazu berechne ich die U-Werte verschiedener Konstruktionen. Ich weiss jetzt nur nicht so wirklich ob eine Außenwand aus Kalksandstein mit Kerndämmung üblich/möglich ist, oder ich den berühmten Holzweg eingeschlagen habe.

    Oder ob es sich z.B. finanziell lohnt teurere (Öko-)Baustoffe einzusetzen, weil diese bei der Herstellung weniger CO² freisetzen, aber in einem Zeitraum von 20 Jahren vielleicht durch die Energieeinsparung umweltfreundlicher/kostengünstiger sind oder eben nicht.

    Gleichdicke Wände sollen es im Endeffekt natürlich werden. Eine herkömmliche Außenwand aus Mauerziegeln (die mit 0,81 keine gute Wärmeleitfähigkeit haben) wird natürlich schlechtere Endergebnisse liefern als mein Kalksandsteinmauerwerk mit 0,33.
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