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  1. #1

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    bewertung der daten (dampfbremse?)

    Werte fachleute, ich bitte jene von ihnen die definitiv eine ahnung von der sache haben um eine kurze bewertung der angehängten daten. meine frage konkret: ist es bei vorliegendem wandaufbau erforderlich dampfbremsen oder sperren einzubringen? Oder ist der aufbau so dass er (aussenwand) problemlos ausgeführt werden kann weil eine austrocknung gegeben ist?

    danke
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  2. bewertung der daten (dampfbremse?)

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    da sind zunächst mal mehr Fragen als Anworten.
    Bei Landwirt als Beruf ist die Frage, handelt es sich um einen Stall oder Wohngebäude.

    Was ist eigener Baustoff??
    Ist es wiklich notwendig, auf den 20 mm starken Kalkputz (3) später noch einmal einen 20 mm Putz aufzubringen?
    Geht das überhaupt vom Gewicht und den sonstigen Bedingungen.

    Bei Knauf gibt es für ähnliche Fälle (Verstärkung der vorhandene Dämmung) gerade eine kostenlose Druckschrift.

    Als Seminarübung würde ich sagen ok. Aber liegen diese angenommenen Normwerte auch in der Praxis vor??? (Stall - Wohngebäude)

    Im übrigen liegen die (bisherigen ) Rechnungen nach Glaser grundsätzlich auf der sicheren Seite, weil der Feuchtetransport durch Leitung im Baustoff von Glaser nicht berücksichtigt wurde. (Hat er auch angegeben) Er konnte diesen Einfluß nicht berechnen und hat ihn ignoriert. Ein leichter Tauwasserausfall nach Glaser wird also in der Praxis garnicht auftreten.

    Gruß

    pauline
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  4. #3

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    Verbesserung

    Der letzte Satz kann wohl mißverstanden werden.

    Deshalb etwas ausführlicher:

    Glaser geht von einem Normklima aus. In einer Wohnung ist es aber in der Regel trockener.
    Die Leitung von Wasser durch einen Baustoff kann man heute immer noch nicht genau angeben. Er hat ihn ignoriert. Ein Teil des Wassers, das nach Glaser eigentlich ausfallen sollte, kann auf diese Weise durch den Putz und andere Bautoffe nach außen abgeleitet werden und wird nicht als Flüssigkeitsansammlung im Baustoff sichtbar.

    Das führt zunächst mal dazu, das weniger Feuchteschäden als erwartet auftreten.

    In einem Viehstall wird es aber im Winter feuchter sein, als es dem Normklima entspricht.
    Hat der Planer das auch berücksichtigt??

    Die Beschichtung des Putzes kann z. B. durch sofort oder auch später aufgebrachte, ungeeignete Farben, wasserdampfundurchlässiger als ursprünglich gerechnet, werden. Das kann man in der Planung nicht erfassen.

    Hier sind oft die Ursachen für Feuchteschäden, die nach der Rechnung eigentlich nicht vorhanden sein sollten. Weniger in dem gerechneten Tauwasserausfall, der in der warmen Jahreszeit nach Glaser wieder verdunsten wird.

    Fazit: In der Regel wird sich die gerechnete Wasseransammlung nicht, oder nicht in dem Umfang, einstellen.

    Ich hoffe es ist jetzt verständlich und richtig.

    Gruß
    pauline
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  5. #4
    Themenstarter

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    RE: "expertenforum"

    liebe pauline,
    der beruf hausfrau ist hinsichtlich der bitte dass nur leute die "definiv" eine ahnung haben nicht wirklich vertrauenserweckend. Ich schließe aber nicht aus dass sie einen großen schatz an autodidaktischer bildung im vorliegendem fall haben: also um mal auf die fragen die (angeblich) aufgeworfen werden einzugehen:
    - natürlich handelt es sich um einen altbau der eine wärmetechnische verbesserung erfährt also altbestand= putz / vollziegel (38cm)/ putz (neubestand) = schilfplatte (8cm) und der wird verputzt
    - der nutzungsbereich ist freilich ein wohngebäude (ich kenne eigentlich keinen nachbarn (bauern) der seinen stall dämmen würde gleichwohl angeblich die deppertsten bauern die größten erdäpfel haben ;-))

    wenn ich aber ihre werte einschätzung richtig deute würden sie behaupten das die vorgelegte berechnung als bautechnisch unbedenklich einzustufen wäre.

    ansonsten noch eine allgemeine frage an alle "bauexpert/Innen" wieso zerreissen sich die leute bei allgemeinen fragen das maul und jede/r hat eine meineung in diesem forum aber wenn eine konkree frage an die "experte" stellt erntet man schweigen?

    servus aus oberösterreich
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  6. #5

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    Zitat Zitat von valentin61 Beitrag anzeigen
    - natürlich handelt es sich um einen altbau der eine wärmetechnische verbesserung erfährt also altbestand= putz / vollziegel (38cm)/ putz (neubestand) = schilfplatte (8cm) und der wird verputzt
    - der nutzungsbereich ist freilich ein wohngebäude

    wenn ich aber ihre werte einschätzung richtig deute würden sie behaupten das die vorgelegte berechnung als bautechnisch unbedenklich einzustufen wäre.

    ansonsten noch eine allgemeine frage an alle "bauexpert/Innen" wieso zerreissen sich die leute bei allgemeinen fragen das maul und jede/r hat eine meineung in diesem forum aber wenn eine konkree frage an die "experte" stellt erntet man schweigen?

    servus aus oberösterreich
    Hallo ,

    im Normalfall mit Styropor habe ich keine Bedenken.

    Aber mit Schilf habe ich keine Erfahrung. Hier können auch geringe Feuchtigkeiten, die noch kein Wasser in Form von Flüssigkeit ausfallen lassen, zum Verrotten führen.

    Da habe ich Bedenken ob man das machen kann. Das muß jemand beantworten der mit Schilf Erfahrung hat.

    Im übrigen ist es keine autodidaktische Bildung

    Gruß

    pauline
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