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  1. #1

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    WP: Wasser/Wasser: Abstand der Brunnen und Sole in jedem Fall vorzuziehen?

    Hallo!

    Es geht um die Anschaffung vor einer WP für den Altbau. Z.Z. ist eine 22kW Gastherme drin. Da nicht voll bewohnt kommt man mit ca. 10-12kW Spitzenverbrauch z.Z. aus.

    Mit kurzfristiger Dachdämmung und mittelfristiger Fassadendämmung wird man die Heizlast wohl halbieren können. Mit Auslegung auf Vollbeheizung wird man aber wieder auf diese 10kW kommen.

    Im Fokus ist noch eine Sole-WP. Umsetzung noch nicht genau geklärt.
    Kosten für 150-200m Sonde sind auch nicht so brickelnd. (5.000-10.000 EUR?)


    Nun ist der Blick auf Wasser/Wasser gefallen:
    Brunnen könnte man für je ca. 1.000 EUR erhalten. Evtl. sogar Eigenleistung bzw. ein Geiz-Angebot auf ********, da ein Brunnen deutlich unkritischer als eine Sonde sein sollte.


    Nur viel Abstand sollte zwischen Quell- und Schluckbrunnen sein?
    Ich frage, da an der einen Hausseite nur wenige Meter Platz sind und es müßte schon einer neuer Weg dran glauben.
    Reichen da 3m oder sollten es eher 6m sein?

    Alternativ aber auch mit etwas Aufwand verbunden wäre an der einen Hausseite rein zu pumpen und auf der gegenüberliegenden raus. Also einmal komplett durchs Haus.


    Sonst noch etwas was bedacht werden sollte?
    Eine W/W-WP kann doch auf Dauerbetrieb laufen? Also keine Erholung für Sonden nötig?

    Auch mit einem Vorlauf von 55°C sind laut Datenblatt bei 10°C Eingang noch Arbeitszahlen von 3,8 möglich (Vaillant) - also optimal für Altbau?

    Spricht etwas dagegen, wenn man nicht grade in der Wüste wohnt?

    Kann man einen der Brunnen auch für Brauchwasser im Garten nutzen?

    Hat jemand einen guten Link zur Hand wo der genaue Aufbau der Brunnen beschrieben ist?
    Die Zuleitungen sollten doch Frostsicher verlegt sein. Ausreichend dickes und langes Filterrohr. Filterkies? Revisionsklappe ... oft wird auch gesagt, es gäbe keine passende Pumpe?
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  2. WP: Wasser/Wasser: Abstand der Brunnen und Sole in jedem Fall vorzuziehen?

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  3. #2

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    Hallo,
    wenn ein Profi die Brunnen erstellt, werden Grundwassertiefe und Fließgeschwindigkeit mit in die Rechnung einbezogen, es hängt also ein wenig davon ab.
    3 m Abstand lassen die Befürchtung entstehen, dass du dasselbe (abgekühlte) Wasser wieder förderst, was du kurz vorher in den Schluckbrunnen eingeleietet hast.
    Auch 6 m sind nicht wirklich viel, wenn es möglich ist und räumliche Trennung bringt, notfalls quer durch's Haus.
    Gegen Gartenbewässerung mit dem Brunnenwasser spricht wohl kaum etwas, Behörden haben bei Schluckbrunnen eher Bedenken, dass etwas in's Grundwasser gelangen könnte, was nicht durch die Bodenschichten 'gefiltert' wird.
    Ich habe meinen Förderbrunnen vor dem Haus, eine 'unterirdische' Oberflächenversickerung hinter dem Haus. Das ist ein Graben von 30m Länge in den ein Drainagerohr auf Kiesschicht in 1,5m Tiefe verlegt wurde, geht prima.
    Filterrohr darf man ruhig grosszügig bemessen, ich habe meines aus 200er KG-Rohr mit Bohrungen und Feinfilterlagen 3m lang gebaut, so dick muss es (im Oberrheingraben) aber nicht sein, wie sich herausgestellt hat. Passende Pumpen gibt es bis 100mm Durchmesser, manche Hersteller haben auch 75mm Varianten.
    Grüsse, harry
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  4. #3

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    Üblich sind Abstände zwischen 10 und 15m. Zusätzlich Abstand zu Nachbargrundstücken beachten. Auch sollte der Wasserspiegel nicht zu tief liegen (Stichwort: Förderpumpe) und die Fließrichtung des Wassers sollte bekannt sein. Ich würde zudem vorab bei der Wasserbehörde nachfragen, denn in einigen Gegenden werden Brunnen nicht genehmigt.

    Der Brunnen sollte, je nach Leistung der WP, schon 3000-5000L/h liefern können und das Wasser sollte zuvor auf seine Eignung hin untersucht werden.

    Gruß
    Ralf
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