Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 16

Welche Vorgehensweise nach Erkennen einer Wärmebrücke

Diskutiere Welche Vorgehensweise nach Erkennen einer Wärmebrücke im Forum Spezialthema: Wärmebrücken auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9

    Welche Vorgehensweise nach Erkennen einer Wärmebrücke

    Hallo zusammen,

    wir besitzen ein Einfamilienhaus in 26689 Apen. Es wurde im Jahre 1971 errichtet und besteht aus einem zweischaligen Mauerwerk (Kalksandstein, 8,5 cm Hohlschicht, Klinker). Die Geschossdecke besteht aus einer auskragenden Betonplatte, die ca. 30 cm in den Außenbereich ragt (wirkt wie ein kleines Vordach-siehe Bilder). Die auskragenden Teile liegen in West- und Ostrichtung.

    Obwohl wir ein Zimmer nicht benutzen, hier auch keine Pflanzen oder Ähnliches stehen, haben wir ein Problem mit einer leicht feuchten Ecke an der Seite der aufeinerlaufenden Außenwände (Ost- und Südseite).

    Ohne Heizen ist die betroffene Stelle in kurzer Zeit großflächig nass.

    Seit wir vor zwei Jahren entdeckt haben, daß sich dort immer wieder Feuchtigkeit bildet, lüften wir das Zimmer täglich 2 x auf Stoß ca. 10 min und heizen es auch auf ca. 15 - 16 Grad (Luftfeuchtigkeit zwischen 50 -54 %). Trotzdem bleibt die Feuchtigkeit bestehen, oder entsteht zumindest immer wieder ab Außentemperaturen unter 0 Grad.
    Die betreffende Ecke fühlt sich sehr kalt an.

    Da das Problem nur bei sehr niedrigen Temperaturen und gleichzeitiger Trockenheit entsteht, bin ich mir sicher, daß die Feuchtigkeit nicht von Außen eindringt, sondern es sich um Kondensat handelt.

    Die Fenster sind in den letzten 5 Jahren modernisiert worden, was sicher auch ein kleiner Faktor ist.

    Das Haus steht komplett frei in einem Moorgebiet und ist deshalb sicher energetisch anders zu bewerten als ein Haus in einem örtlichen Wohngebiet.
    Nachbarn haben jedoch ein Haus (ohne auskragende Bauteile!) Baujahr 1965 und haben keine Probleme mit Feuchtigkeit, obwohl sie unbenutzte Räume nur auf 12 Grad halten.

    Eine kurze Endoskopische Überprüfung brachte keine weiteren Erkenntnisse. Die Temperatur an der betreffenden Stelle der Innenwand betrug am Tage der Messung (-5 Grad Außentemperatur) ca. 4 Grad bei 16 Grad Raumlufttemperatur.

    Wie sollte ich nach diesen Erkenntnissen weiter vorgehen? Innendämmung, Aussendämmung, Dämmung der Hohlschicht oder Dämmung der auskragenden Teile? Alles zusammen oder nur einzelne Maßnahmen?
    Erhöhung der Raumlufttemperatur?
    Weitere Überprüfungen oder Untersuchungen?

    Können theoretisch auch andere Fehler zu den kalten Wänden führen?

    Warum sind überhaupt die Ecken bei sehr vielen Bauten die kältesten Punkte des Raumes?

    Ich würde mich sehr freuen, eure Einschätzungen zu diesem Sachverhalt zu lesen und bedanke mich schon jetzt für eure Mühe.

    Beste Grüße

    Steffen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Welche Vorgehensweise nach Erkennen einer Wärmebrücke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    Die Geschossdecke besteht aus einer auskragenden Betonplatte, die ca. 30 cm in den Außenbereich ragt...
    Wie bemerkt, nicht optimal.

    Obwohl wir ein Zimmer nicht benutzen, ...
    Luft ist Gasförmig und Gas möchte sich in seiner Umgebung ideal ausbreiten. Solange das Zimmer nicht komplett dicht abgeschlossen ist hat das nicht bewohnen keine größeren Auswirkung.

    Ohne Heizen ist die betroffene Stelle in kurzer Zeit großflächig nass.
    Eine mögliche Maßnahme vorweggenommen, leider teuer.

    Seit wir vor zwei Jahren entdeckt haben, daß sich dort immer wieder Feuchtigkeit bildet, lüften wir das Zimmer täglich 2 x auf Stoß ca. 10 min und heizen es auch auf ca. 15 - 16 Grad (Luftfeuchtigkeit zwischen 50 -54 %). Trotzdem bleibt die Feuchtigkeit bestehen, oder entsteht zumindest immer wieder ab Außentemperaturen unter 0 Grad.
    Die betreffende Ecke fühlt sich sehr kalt an.
    Schon eine Messreihe angelegt, sinkt die Luftfeuchte nach dem Lüften signifikant, Luftfeuchte ind er Raumecke, Oberflächentemperatur gemessen (nicht nur Raumtemperatur)?

    Die Fenster sind in den letzten 5 Jahren modernisiert worden, was sicher auch ein kleiner Faktor ist.
    Im Bestandsbau u.U. ein erheblicher Faktor, da das alte Fenster als Zwanglüftung und Kondensatabscheider wegfällt.

    Das Haus steht komplett frei in einem Moorgebiet und ist deshalb sicher energetisch anders zu bewerten als ein Haus in einem örtlichen Wohngebiet.
    Unwesentlich.

    Nachbarn haben jedoch ein Haus (ohne auskragende Bauteile!) Baujahr 1965 und haben keine Probleme mit Feuchtigkeit, obwohl sie unbenutzte Räume nur auf 12 Grad halten.
    Anderes Haus, andere Bauweise, andere Details, andere Bewohner...Ist leider kaum übertragbar

    Die Temperatur an der betreffenden Stelle der Innenwand betrug am Tage der Messung (-5 Grad Außentemperatur) ca. 4 Grad bei 16 Grad Raumlufttemperatur.
    Bei 4 Grad Oberflächentemperatur ist es kein Wunder wenn es tropft!

    Wie sollte ich nach diesen Erkenntnissen weiter vorgehen? Innendämmung, Aussendämmung, Dämmung der Hohlschicht oder Dämmung der auskragenden Teile? Alles zusammen oder nur einzelne Maßnahmen?
    Erhöhung der Raumlufttemperatur?
    Weitere Überprüfungen oder Untersuchungen?
    Ist alles denkbar, wobei der Punkt "fachliche Hilfe heranziehen" und "vor Ort Möglichkeiten prüfen" der erste ist.

    Warum sind überhaupt die Ecken bei sehr vielen Bauten die kältesten Punkte des Raumes?
    Kurz gesagt, weil hier im Verhältnis mehr Außenoberfläche die Wärme abzieht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    die auskragende betondecke ist eine tolle kühlrippe - damit ist die optimallösung klar:
    weg damit. ist aber bei 2-schaliger bauweise wohl nicht einfach...

    früher wurde im bereich von balkonplatten unter der innendecke ein stück heraklith eingelegt ..
    das brachte energetisch nicht viel, aber bauphysikalisch soviel, dass kondensat verhindert wurde.

    mit e. dez. kwl auf niedrigster stufe würde sich vermutlich e. rF von rd 30-35% einstellen .. das
    wird allein wohl nicht reichen, könnte aber e. günstige flankierende massnahme darstellen.

    das gesamtpaket, wie r.j., sollte ein fachmann schnüren, der über
    - erfahrung
    - ahnung
    - messtechnik
    verfügt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

    @R.J.:

    nach dem Lüften sinkt die Feuchte in diesem Zimmer lediglich um 2-3 %.

    In den anderen Zimmern zur gleichen Zeit um 10 - 15 %.

    Die Oberflächentemperatur in der Ecke wurde nur an dem genannten Zeitpunkt gemessen, da ich über kein geeignetes Messinstrument verfüge.
    Die Luftfeuchte an der betreffenden Stelle habe ich noch nicht gemessen, werde das aber nachholen.

    Ich stehe bereits mit einem Energieberater in Kontakt und werde im neuen Jahr einen Beratungstermin wahrnehmen.

    @mls:

    was ist ein dez. KWL? Ein Heizlüfter (evt. dez-entraler K-alt W-arm L-üfter) oder Luftentfeuchter?
    Beide Geräte würden zur Verfügung stehen.

    Beste Grüße

    Steffen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Ich habe gerade mit einem Holzfeuchtemessgerät (sicher nicht ideal) die Oberflächenfeuchte an den betreffenden Stellen gemessen:

    Außenwand mittig: 8-9,5%
    Betreffende Stelle Wand: 13-17%
    Betreffende Stelle Decke: 11%

    bei -7 Grad Außentemperatur
    16,3 Grad Raumtemperatur und 50% Luftfeuchte im Raum.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    kwl = kontr. wohnraumlüftung bzw. lüftungsanlage mit wärmetauscher
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    Ich kenne kein bezahlbares Holzfeuchtemessegerät im Heimanwenderbereich welches auch nur bei Holz ausreichend genau Werte liefert. Von falscher Handhabung ganz abgesehen. Für die Messung anderer Baustoff sind diese völlig ungeeignet da diese sich nicht hierfür kalibrieren lassen.
    Das aber nur nebenbei, ist auch nicht so wichtig. Ganz offensichtlich sind es an der Oberfläche selbst nämlich 100%.

    Such mal nach dem Mollier hx diagramm, da kannst du schön ablesen bei welcher Oberflächentemperatur und 50% Raumluftfeuchte du Tauwasserausfall hast.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Ich kenne kein bezahlbares Holzfeuchtemessegerät im Heimanwenderbereich welches auch nur bei Holz ausreichend genau Werte liefert. Von falscher Handhabung ganz abgesehen. Für die Messung anderer Baustoff sind diese völlig ungeeignet da diese sich nicht hierfür kalibrieren lassen.
    Das aber nur nebenbei, ist auch nicht so wichtig. Ganz offensichtlich sind es an der Oberfläche selbst nämlich 100%.

    Such mal nach dem Mollier hx diagramm, da kannst du schön ablesen bei welcher Oberflächentemperatur und 50% Raumluftfeuchte du Tauwasserausfall hast.

    Hallo R.J.,

    ich dachte mir bereits, daß mein günstiges Gerät keine ordentlichen Ergebnisse liefert.

    Es war nur ein Versuch, schnell Meßergebnisse zu liefern, die wenigsten eine Tendenz aufzeigen.

    100% glaube ich nicht, da die Wand nur messbar feucht ist, (ich habe ein weiteres günstiges Gerät, dass Strom und Metall in der Wand anzeigt. Dieses Gerät stellt auch (durch Klackern bei niedriger Feuchtigkeit und ein immer heller werdender Ton bei ansteigender Feuchtigkeit) Feuchtigkeit da.
    Es schlägt nur leicht aus (langsames Klackern).
    Fühlbar ist nur die Kälte. Sichtbar ist gar nichts. Auch die Tapete hängt noch. Auch Schimmel hat sich (zumindest sichtbar) nicht gebildet.

    Ich suche mir mal dieses Diagramm raus.

    Darf ich noch mal kleinlaut etwas nachfragen.
    Ich weiß, daß Du mir bereits meine Frage, warum die Ecken häufig kälter sind, beantwortet hast.

    Ich denke darüber auch schon den ganzen Nachmittag nach, kapiert habe ich es aber noch nicht.
    Für mich hat ein Quadratmeter Außenwand mittig gemessen die gleiche Außenoberfläche wie die gleiche Fläche an einer Ecke, Wo liegt mein Denkfehler?

    Beste Grüße

    Steffen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    kwl = kontr. wohnraumlüftung bzw. lüftungsanlage mit wärmetauscher
    ok, vielen Dank für die Information. Da hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.

    Viele Grüße

    Steffen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Zu Deiner Frage betreffs der geometrischen Wärmebrücke:

    Zitat Zitat von Blutengel Beitrag anzeigen
    Ich weiß, daß Du mir bereits meine Frage, warum die Ecken häufig kälter sind, beantwortet hast.

    Ich denke darüber auch schon den ganzen Nachmittag nach, kapiert habe ich es aber noch nicht.
    Für mich hat ein Quadratmeter Außenwand mittig gemessen die gleiche Außenoberfläche wie die gleiche Fläche an einer Ecke, Wo liegt mein Denkfehler?
    Du darfst eben nicht mittig messen!

    Bei gerade Wand muß ein Quadratmeter Innenwand einen Quadratmeter Außenwand "heizen".

    Bei Kanten ist es notwendigerweise schon mehr (weil die Wand eine Dicke größer Null hat) und bei Ecken gleich nochmal mehr.

    Zeichne Dir zumindest die Kantenversion mal im Schnitt auf.
    Jetzt klar?

    Unter dem Stichwort "Isothermenverlauf" sollte sich - auch hier im Forum - einges dazu finden lassen.

    Verschärfend kommt hinzu, daß die Luftzirkulation in den (zumindest horizontalen) Raumkanten und vor allem in den Ecken deutlich geringer ist als an geraden Flächen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    100% glaube ich nicht, da die Wand nur messbar feucht ist,...
    Wir reden hier von relativer Luftfeuchte (nicht der absoluter Feuchte diverser Materialien), und die schlägt sich in flüssiger Form da nieder wo die rel.Luftfeuchte 100% erreicht.
    Sorption und kapillare Vorgänge beeinflussen dann die Feuchte der Materialien.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Zu Deiner Frage betreffs der geometrischen Wärmebrücke:



    Du darfst eben nicht mittig messen!

    Bei gerade Wand muß ein Quadratmeter Innenwand einen Quadratmeter Außenwand "heizen".

    Bei Kanten ist es notwendigerweise schon mehr (weil die Wand eine Dicke größer Null hat) und bei Ecken gleich nochmal mehr.

    Zeichne Dir zumindest die Kantenversion mal im Schnitt auf.
    Jetzt klar?


    Unter dem Stichwort "Isothermenverlauf" sollte sich - auch hier im Forum - einges dazu finden lassen.

    Verschärfend kommt hinzu, daß die Luftzirkulation in den (zumindest horizontalen) Raumkanten und vor allem in den Ecken deutlich geringer ist als an geraden Flächen.
    Hallo Julius,

    vielen Dank für Deine Erklärung.
    Ja, das leuchtet mir ein. Es ist also eher die Dicke entscheidend. Da die Wand in der Ecke dicker ist, verändert sich die ganze Sache.

    Zusätzlich die Sache mit der Luftzirkualation.

    Nochmals Danke und viele Grüße

    Eine Frage noch an alle:

    Wenn die auskragende Betondecke wie eine Kühlrippe fungiert, ist es dann normal, daß die Wand kälter ist, als die Decke in der betreffenden Region?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Wir reden hier von relativer Luftfeuchte (nicht der absoluter Feuchte diverser Materialien), und die schlägt sich in flüssiger Form da nieder wo die rel.Luftfeuchte 100% erreicht.
    Sorption und kapillare Vorgänge beeinflussen dann die Feuchte der Materialien.
    Ok, verstanden. Lieben Dank.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    "Wenn die auskragende Betondecke wie eine Kühlrippe fungiert, ist es dann normal, daß die Wand kälter ist, als die Decke in der betreffenden Region?"

    Evtl. ja, weil die Decke (Beton) die Wärme schneller ableiten kann als z.B. ein Ziegel+Vorsatzschale. Die Isothermen verschieben sich hier nach außen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Apen
    Beruf
    Pensionär
    Beiträge
    9
    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    "Wenn die auskragende Betondecke wie eine Kühlrippe fungiert, ist es dann normal, daß die Wand kälter ist, als die Decke in der betreffenden Region?"

    Evtl. ja, weil die Decke (Beton) die Wärme schneller ableiten kann als z.B. ein Ziegel+Vorsatzschale. Die Isothermen verschieben sich hier nach außen.

    Auch wenn natürlich nichts eine Besichtigung und Begutachtung durch einen Fachmann ersetzt, sind es gerade diese Antworten von Dir und den Anderen, die mich weiter bringen.
    So kann ich dann (hoffentlich) die richtigen Fragen beim Termin mit dem Bauphysiker stellen.

    Ich bedanke mich deshalb ganz herzlich für eure Mühe und entschuldigt die vielleicht etaws naiven Fragen, die eventuell noch kommen oder schon kamen.

    Viele Grüße

    Steffen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen