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Hauskauf Frage, Dach offen, Außenwand nicht isoliert

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  1. #1

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    Hauskauf Frage, Dach offen, Außenwand nicht isoliert

    Hallo,

    vielleicht hat der ein oder andere Rat.

    Ich interessiere mich für ein Haus, Erstbezug. Baubegin war ca. Ende 2008, jetzt 2011 ist das Haus noch nicht fertig. Als Laie halte ich 2 Sachen für problematisch.

    1. Die Außenwände (Porenbeton 17.5 cm Ytong oder ähnlich) sind noch nicht
    gedämmt.

    2. Der Dachüberstand (Die Seiten an denen die Regenrinnen befestigt sind) von ca. 80 cm ist von unten noch nicht geschlossen, man sieht also die Dachsparren und die Dämmung.

    In denm Haus wurde diesen und den letzen Winter (es war sehr kalt) nicht geheizt. Könnte sich das sehr negativ auf das Mauerwerk Punkt 1. oder auf die fehlende Dachverkleidung Punkt 2. auswirken?

    Wenn überhaupt würde ich einen Bausachverständigen das Haus begutachten lassen. Würde er Mängel, die bezüglich einer fehlenden Dachverkleidung (wenn man das so nennt) oder
    fehlenden Wandisolierung entstehen können erkennen?

    Der Bauträger wird zwar die 5 Jahre Garantie für das Haus geben, aber ich will natürlich sicher gehen, dass im Dach nicht irgendwo zwischen Dachziegel und Dampfbremse/sperre Schimmel is, oder die Außenwände wegen fehlender Verkleidung Feuchtigkeit gezogen haben oder oder...

    Gruß
    Reini
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  2. Hauskauf Frage, Dach offen, Außenwand nicht isoliert

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  3. #2

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    Laienmeinung:

    Das mit dem Dachüberstand betrachte ich als weniger kritisch, aber bei einem Mauerwerk das über Jahre ungeschützt in der Landschaft stand, hätte ich Bauchschmerzen.
    Da kommt es erst einmal darauf an, WAS für Steine verwendet wurden. Handelt es sich wirklich um PB oder vielleicht KS?
    PB mit 17,5cm für die Außenwände sind in meinen Augen nicht so der Brüller, auch wenn der Statiker das vielleicht irgendwie hingerechnet hat.

    Wenn überhaupt würde ich einen Bausachverständigen das Haus begutachten lassen.
    Weise Entscheidung.

    Würde er Mängel, die bezüglich einer fehlenden Dachverkleidung (wenn man das so nennt) oder fehlenden Wandisolierung entstehen können erkennen?
    Das sollte ein Fachmann erkennen können.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    17,5 cm Porenbeton (PPW2) und irgendwann mal 10cm Polystrol Hartschaumdämmung
    (WLG 040)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ReiniD Beitrag anzeigen
    17,5 cm Porenbeton (PPW2) und irgendwann mal 10cm Polystrol Hartschaumdämmung
    (WLG 040)
    U-Wert von 0,22W/m2K. Schalldämmung spielt anscheinend keine Rolle.

    Die Frage ist halt, wieviel Nässe hat der PB abbekommen, und wenn dann noch Frosttage hinzukamen, hat der Stein sicherlich gelitten. Das zu beurteilen obliegt aber einem Fachmann der sich das anschauen muss.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von ReiniD Beitrag anzeigen
    17,5 cm Porenbeton (PPW2) ..
    ppw2? sicher? boaaah ..
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  7. #6
    Avatar von susannede
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    Nichts für Burgenbauer und Angsthasen, oder ?
    Geändert von susannede (22.01.2011 um 19:25 Uhr) Grund: Korrektur...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja, PPW2, warum boaaah, wegen der geringen Druckfestigkeit oder der geringen Schalldämmung, oder beidem?
    Warum setzt man dann überhaubt so einen Stein ein, weil absolut superbillig?

    Zur schlechten Schalldämmung, bedeutet bei diesem Wandaufbau, dass man dann von außen alles mithören kann was einer im Haus spricht?
    Das Haus an sich ist ein freistehendes EFH, in einer ruhigen Gegend.
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  10. #8

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    Zitat Zitat von ReiniD Beitrag anzeigen
    Warum setzt man dann überhaubt so einen Stein ein,
    Das frage ich mich (bei einer Außenwand) auch.

    Zitat Zitat von ReiniD Beitrag anzeigen
    Zur schlechten Schalldämmung, bedeutet bei diesem Wandaufbau, dass man dann von außen alles mithören kann was einer im Haus spricht?
    und umgekehrt.
    Die Schalldämmung liegt inkl. Putz bei etwa 35dB. Durch das WDVS kann sich dieser Wert frequenzabhängig verschlechtern. Üblicherweise sind die Fenster die Schwachstelle beim Schallschutz, dieses Problem hast Du zumindest nicht.

    Meine Meinung, entweder monolithisch, dann einen hoch (wärme)dämmenden Stein mit entsprechender Dicke verwenden, oder aber zweischlagig, dann schlanke Steine mit viel Masse, und die Wärmedämmung dem WDVS überlassen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9
    Avatar von susannede
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    Meine Meinung, entweder monolithisch, dann einen hoch (wärme)dämmenden Stein mit entsprechender Dicke verwenden, oder aber zweischlagig, dann schlanke Steine mit viel Masse, und die Wärmedämmung dem WDVS überlassen.
    Auch meine Meinung. Dennoch kann's hingerechnet werden. Das "boaah" bezieht sich entweder auf die zeitliche Annahme (2008 - doch das geht!) oder auf die rissefreudige Ausführung. Aber wer weiss das schon...?
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