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Geruch aus Estrich

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  1. #1

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    Geruch aus Estrich

    Hallo zusammen,

    Wir haben im August letzten Jahres den Rohbau inkl. Estricharbeiten unseres kleinen Anbaus fertigestellt. Nun haben wir ein massives Problem mit unserem Estrich - es liegt eine Geruchsbildung aus dem Estrich vor.
    Zunächst dachten wir vor Monaten der neue Heizkörper wäre die Ursache, man hat den Geruch zunächst nur in diesem Bereich wargenommen. Nach langem hin und her wurde der Heizkörper getauscht, doch die Geruchsbelästigung war immer noch vorhanden. Ein fischartiger Geruch der mal mehr, mal weniger und manchmal fast gar nicht wahrnehmbar war. Weitere Recherchen führten uns zu einer Steckdose im Bereich der Heizung, hieraus war der fischige Geruch deutlich vorhanden. Wir tippten auf ein Problem der Isolierung/Kabel - ein Elektriker hat die Dose ausgebaut usw. - alles in Ordnung. Dann haben wir den Putz im Schlitzverlauf Richtung Estrich entfernt und zuletzt ein 10*5cm Estrich an dieser Stelle entfernt. Der Geruch kommt nun deutlich aus dieser Öffnung und verteilt sich in 2-3 Stunden im gesamten Raum, ein sehr unangenehmer Duft.
    Nach Materialentnahme der Öffnung sieht der Boden zumind. trocken aus, die Dämmwolle ist im oberen 2/3 gelb im unteren Drittel eher dunkler/grünlicher gefärbt, kein Schimmel etc. sichtbar. Ich habe auch schon mit dem Dämm-Material experementiert, angefeuchtet, getrocknet, erhitzt usw. - die Gerüch sind so nicht wahrnehmbar - eher neutral.
    Innerhalb des Estrichs/Dämmschicht verläuft ein Heizungsrohr und die Stromverkabelung. Das Stromkabel ist mit einer Ummantelung versehen ("schwarzes Rohr"). Die Heizungsrohre sind in einem Plastikmantel verlegt.

    Wir fragen uns nun woher die Geruchsbildung kommt und sind ratlos. Auch der Estrichleger kommt nicht weiter. Wir möchten natürlich ungern den ganzen Estrich (ca. 16m², mit Trennand - teil Laminat - Teil Fliesen) komplett rausreissen und erneuen.

    Der Estrich ist als schwimmender Estrich ausgeführt, ca. 6 cm Mineral/Glaswollplatten ("gelb/grün") auf der Betondecke, Trennfolie und dann ca. 6 cm Betonestrich. Randfugen sind mit Trennstreifen ausgeführt.
    Die Decke unterhalb der Garage ist (noch) nicht gedämmt, in der Garage berlaufen sich die Temperaturen aber immer mind. auf 5 Grad, da Wärme vom Haupthaus übertragen wird.

    Hat jemand eine Idee oder eine ähnliche Erfahrung gemacht?
    Bin über jeden Tipp sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Alexander Kalinka
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  2. Geruch aus Estrich

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    MiWo neigt zum riechen. Wer den Geruch von Ammoniak kennt, weiss das. Könnte auch mit fischig verwechselt werden...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Vossi Beitrag anzeigen
    MiWo neigt zum riechen. Wer den Geruch von Ammoniak kennt, weiss das. Könnte auch mit fischig verwechselt werden...
    Wäre es denn in diesem Fall bedenklich den Estrich wieder zuzumachen (fachgerecht) und die Randfugen entsprechend zu verschliessen (Bsp. Silikon etc.) um den Geruch aus dem Wohnraum fernzuhalten?
    Zudem ist der störende Geruch die eine Sache, gesundheitliche Schädigungen sollen natürlich auch vermieden werden....
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Auf was liegt die MIWO? Nackter Beton?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Auf was liegt die MIWO? Nackter Beton?
    Ja die Wolle liegt auf nacktem Beton, darüber Trennfolie dann Estrich ....
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  7. #6
    Lebski
    Gast
    Abspererren ist nicht, Geruchsmolekühle sind klein, die mogeln sich durch.
    Ausserdem gammelt es weiter, dir fällt vermutlich Tauwasser unter der Dämmung von der Garage aus. Da hätte man absperren müssen, oder Dämmung an Garagendecke anbringen.

    Also, entweder neu, oder technisch trocknen und Garagendecke dämmen. Das muss aber mal ein fachmann vor Ort beurteilen, ist jetzt nur grob abgeschätzt.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Abspererren ist nicht, Geruchsmolekühle sind klein, die mogeln sich durch.
    Was mich nur wundert: Wieso sondert das Dämmaterial bei meinen "laienhaften" Tests wie erwärmen, befeuchten, trocknen, befeuchten etc. keinerlei Gerüche aus?
    Daher war ich ja skeptisch ob es die Ursache sein kann ...
    Die Garagendecke werden wir unabängig in Kürze dämmen - wenn dann in Kombination mit einer Trocknung eine dauerhafte Lösung gegeben ist wäre es warscheinlich die beste Option...
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  9. #8
    Wieland
    Gast
    Zitat Zitat von akalinka Beitrag anzeigen
    Was mich nur wundert: Wieso sondert das Dämmaterial bei meinen "laienhaften" Tests wie erwärmen, befeuchten, trocknen, befeuchten etc. keinerlei Gerüche aus?
    Daher war ich ja skeptisch ob es die Ursache sein kann ...
    Die Garagendecke werden wir unabängig in Kürze dämmen - wenn dann in Kombination mit einer Trocknung eine dauerhafte Lösung gegeben ist wäre es warscheinlich die beste Option...
    Das Biotop mit Kleinstlebewesen im Kondensat kann eben durch erhitzen/
    Bedämmpfen und Trocknen Von Mineralwolle nicht so einfach simuliert
    werden.

    Grüße
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Themenstarter

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    Habe ich denn dann eine realistische Chance, dass ich die Gerüche durch eine Trocknung der Dämmschicht dauerhaft eleminieren kann? Parallel würde ich eine Dämmung der Kellerdecke durchführen.

    Zusätzlich zu bemerken ist noch, dass die Gerüche morgens (~ 06:30/07:00) weniger intensiv sind wie abends - ich gehe davon aus, dass dies im Zusammenhang mit der Nachtabsenkung steht ...
    Daher hatte ich auch schon einmal die Vermutung, ob es nicht mit einem erwärmten Stromkabel etc. in der Dämmschicht zusammenhängen kann. An einer Stelle kreuzt sich das Stromkabel (in schwarzer Ummantelung) mit dem Heizungsrohr...
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  12. #10
    Lebski
    Gast
    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Das muss aber mal ein Fachmann vor Ort beurteilen, ist jetzt nur grob abgeschätzt.
    Was hast du an dem Satz nicht verstanden?
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