Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 22
  1. #1

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Duisburg
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    8

    Wieviel darf Genehmigungsplanung kosten?

    Hallo,
    wieviel darf eine Genehmigungsplanung bei einer Bausumme von 200.000 min bzw. max. kosten, gemäß HOI 6%, aber wovon doch wohl nicht von den 200.000, sonst würden ja alleine dafür 12.000,-- anfallen; wie rechnet sich die HOI?)

    Die Entwurfsplanung (genau auf Millimeter Papier unter Beachtung der GFZ/GRZ--> bereits ausgerechnet, Wandstärken etc. Beachtung aller Maße für Objekte, Treppen, Sanitärobjekte-->Beschriftung wie für die Ausführungsplanung, Wandstärken, Decken-und Fußbodenaufbauten, Fenster-/Türenmaße, etc. wurden auch schon alle eingezeichnet).

    Insbesondere würde ich mich freuen, wenn sich Hegge von Seggern auch dazu äußern würde.
    Und auch wenn das viele nicht gerne hören, muß man wirklich die HOI bezahlen?

    Danke für die Antworten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Wieviel darf Genehmigungsplanung kosten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Duisburg
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    8

    HOAI Vom 11. August 2009

    Ich habe soeben noch im Internet im Bundesgesetzblatt nachgesehen.
    Da wird in § 34 Abs. 1 Honorartafel
    wird bei einer Bausumme und Honorarzone III ein Wert von
    23 745 bis 29 471 ausgewiesen.
    Davon 6% würde 1.424,70 bzw. 1.768,26 bedeuten, oder?

    Wie oben zuvor aufgeführt haben wir die Detailplanungen/ Einsicht Bebauungsplan etc. alles selbst vorgenommen.

    Ein Architekt hat uns ein Angebot von 2.000,-- ohne MwSt unterbreitet.
    Damit dürfte er den o.g. Rahmen doch schon erheblich überschreiten.

    "Leistungsumfang:
    1. zeichnerische Erstellung der Bauantragsunterlagen anhand der uns überlassenenen Unterlagen:
    Grundrisse, Ansichten, Schnitt
    2. Erstellung der notwendigen Berechnungen
    3. Erstellung der Bauantragsunterlagen
    4. Vorgespräch mit dem Bauaufsichtsamt
    Koordination und Einarbeitung der Ergebnisse der Fachingenieure (Statik, Wärmeschutz) in die
    Planung.
    Wir bieten Ihnen die vorgenannten Leistungen zu einem Pauschalfestpreis von 2.000,00€ netto
    zuzügl. der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen USt. an."

    Bitte um Eure Meinungen.
    Oder wo finde ich ein anderes Angebot von Archtekten/Bau-Ing.
    im Großraum Düsseldorf.

    Danke.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    01.2011
    Ort
    Köln
    Beruf
    Mathematiker
    Beiträge
    270
    Zitat Zitat von GastPetraS Beitrag anzeigen
    .Wir bieten Ihnen die vorgenannten Leistungen zu einem Pauschalfestpreis von 2.000,00€ netto
    zuzügl. der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen USt. an."
    Nach Preisangabeverordnung musst du, wenn du Letztverbraucher bist, nur die 2000 Euro bezahlen.

    Als Unternehmer sollte man außerdem wissen, dass man a) eine Änderung der Umsatzsteuer dem Verbraucher nur belasten kann, wenn die Leistung mindestens 4 Monate nach Angebotserstellung erfolgt und b) der Umsatzsteuersatz sich nach dem Zeitpunkt der Leistungserbringung und nicht der Rechnungsstellung richtet.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    Es geht PS wohl kaum um die Mehrwertsteuer.

    @PetraS

    Sei froh, dass sich überhaupt ein Zeichenknecht (denn so was suchst Du und keinen Architekten) findet, der bereit ist den Auftrag zu übernehmen.

    Vergiss auch ganz schnell, Du hättest ja alle Vorarbeiten schon erbracht.

    Der 6% Anteil am Gesamthonorar setzt voraus, dass der Architekt die Vorleistungen wie Grundlagenermittlung/Vorentwurf/Entwurf selbst erbracht hat.

    Er muss also für den Bauantrag nicht wie in Deinem Fall alles neu zeichnen, sondern verwendet für den Bauantrag die mit der vorhergehenden Leistungsphase bezahlten Entwurfszeichnungen.

    Darüber hinaus kann er Deine Vorgaben nicht einfach stumpf übernehmen, sondern muss alles noch einmal überprüfen, denn schliesslich haftest am Ende nicht Du dafür, dass z.B. der Entwurf B.-Plan konform ist, sondern der Architekt.

    Ich habs nicht nachgerechnet, aber wenn der Architekt dafür ca. 300.- € angesetzt hat, dann bist Du gut bedient.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Kai K
    Gast
    Hallo,

    Zitat Zitat von GastPetraS Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wieviel darf eine Genehmigungsplanung bei einer Bausumme von 200.000 min bzw. max. kosten,
    Wer hat Euch die Bausumme genannt ? Selbst ausgerechnet ?

    Zitat Zitat von GastPetraS Beitrag anzeigen
    Und auch wenn das viele nicht gerne hören, muß man wirklich die HOI bezahlen?
    Naja, Du musst nach HOAI bezahlen

    Kein seriös arbeitender Architekt wird die von Dir gemachte Planung einfach so übernehmen und unterschreiben, damit Du Geld sparst. Sooooo schlecht kann es keinem Architekten gehen.

    Zitat Zitat von GastPetraS Beitrag anzeigen
    Koordination und Einarbeitung der Ergebnisse der Fachingenieure (Statik, Wärmeschutz) in die Planung.
    Aha, und ein Teil Ausführungsplanung ist auch noch mit drin. Da sind 2.000.-€ echt billig

    Viele Grüße
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Wie lautet Josefs Motto:

    Jeder bekommt, was er bestellt (oder bezahlt). So wirds hier wahrscheinlich auch enden!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    11,181
    Frage: wer hat eigentlich die Bausumme festgelegt? Habt Ihr die als Eure Budgetobergrenze festgelegt? Oder hat der Architekt diese auf Grundlage Eures Entwurfes ermittelt? Seid Ihr Euch sicher, daß das Haus nachher wirklich diese Summe kosten wird? wenn JA, wie wurden die Kosten ermittelt? Wer hat eigentlich die für den Bauantrag notwendigen Vorleistungen erbracht (O.K.,...Entwurf habt Ihr gemacht...schon verstanden)...der Lageplan ist vorhanden? Auskunft über Kanal...gibt es? Höhennivellement habt Ihr gemacht? Der Entwässerungsplan kostet natürlich extra....ist klar, oder?

    Ohne Eucch zu nahe treten zu wollen (sparen ist ja nicht verkehrt!!!): Für das geld würde ich die Arbeit niemals machen! Ich hätte die Pläne zu checken (maßlich, baurechtlich, technisch), da ich nahher für deren Richtigkeit hafte (= Zeitaufwand = Arbeit), dann müßten die Pläne abgepinselt werden, es müßten Berechnungen gemachte werden (Wohnfläche, Nutzfläche, umbauter Rau, GRZ, GFZ,...), es müßten tonnenweise Formblätter ausgefüllt werden....

    Gruß

    Thomas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Duisburg
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    8

    Danke für die Antworten

    @ tHOMAS b
    Die Kostenplanung ist vom Bauleiter (Bauunternehmer mit angeschlossenen Partnerunternehmen/Sub-Unternehmen) gemacht worden.

    Ich habe selbst schon einen Bauantrag für eine Garage gemacht.
    Soviel Formulare waren das nicht; keine Tonnen.
    Außerdem müßten doch Profi-Programme, vielleicht mit Excel hinterlegt
    die Daten automatisiert aus anderen Anwendungen eintragen können.
    Ich weiß, jetzt wird wieder gesagt, ja eine einfache Doppelgarage.

    Außerdem habe ich selbst ein Programm auf dem PC, dass nach
    Eingabe der Maße/ Zeichnungen alle DIN-Normen selbständig ausrechnet.
    Mein einfaches PC-Programm kann das und ein Architekt hat doch vermutlich ein Profi-Version, oder?
    GRZ/GFZ hatte ich auch ausgerechnet.
    Ich bin genau nach einem Musterformular vorgegangen.
    Die Angaben stimmen alle.

    Aber danke für den Tipp der Entwässerungsplanung.

    Das Baugebiet hatte aufgrund Wasserschutzverordnung noch einige Schwierigkeiten, die habe ich in meinem Systemschnitt für den Architekten
    aufgeführt, bzw. gezeigt, wie die Berechnung gemäß Bebauungsplan
    (ausgehend vom Straßenniveau) zu rechnen und zu zeichnen ist.
    Er kannte das nicht und war froh über die konkrete Zeichnung /Problemlösung, die nachweislich stimmt, wurde bei den Nachbarhäuser auch so gehandhabt.

    Mein verstorbener Vater war Dipl-Bau-Ing. bei ihm habe ich einiges
    nur durch zuschauen gelernt.
    Schade dass er nicht mehr da ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    11,181
    Die Kostenplanung ist vom Bauleiter (Bauunternehmer mit angeschlossenen Partnerunternehmen/Sub-Unternehmen) gemacht worden.

    Warum macht der BU dann nicht auch einfach die Bauantrag...dürfen die doch in der Regel, da die sicher einen bauvorlageberechtigten in der Firma haben...oder die wollen die Haftung lieber extren haben...


    Ich habe selbst schon einen Bauantrag für eine Garage gemacht.
    Soviel Formulare waren das nicht; keine Tonnen.
    Natürlich sind das keine Tonnen...in Bayern gibt es den Bauantrag und die Baubeschreibung (da gehören alle geplanten Materialien der Bauteile, Heizung...welche Leistung, welcher Wärmeträger,...mit rein. Dauert also schon etwas.


    Außerdem müßten doch Profi-Programme, vielleicht mit Excel hinterlegt
    die Daten automatisiert aus anderen Anwendungen eintragen können.
    Ich weiß, jetzt wird wieder gesagt, ja eine einfache Doppelgarage.

    Außerdem habe ich selbst ein Programm auf dem PC, dass nach
    Eingabe der Maße/ Zeichnungen alle DIN-Normen selbständig ausrechnet.
    Mein einfaches PC-Programm kann das und ein Architekt hat doch vermutlich ein Profi-Version, oder?
    GRZ/GFZ hatte ich auch ausgerechnet.
    Schön. Und wer haftet für die Richtigkeit? Also muß der A. dies checken. Oder glaubt und vertraut Dir.

    Ich bin genau nach einem Musterformular vorgegangen.
    Die Angaben stimmen alle.
    Sagts Du. Kann auch stimmen. Oder auch nicht. Und wenn etwas nicht passt, dann haftet nicht der der es ausgerechnet hat (Du), sondern der, der als Entwurfsverfasser dafür unterschrieben hat (Architekt).


    Aber danke für den Tipp der Entwässerungsplanung.
    Bitte schön

    Das Baugebiet hatte aufgrund Wasserschutzverordnung noch einige Schwierigkeiten, die habe ich in meinem Systemschnitt für den Architekten
    aufgeführt
    , bzw. gezeigt, wie die Berechnung gemäß Bebauungsplan(ausgehend vom Straßenniveau) zu rechnen und zu zeichnen ist.Du brauchst keinen Architekten, sondern einen Bauzeichner. Und einen, der dies dann verantwortlich unterschreibt.....

    Er kannte das nicht und war froh über die konkrete Zeichnung /Problemlösung, die nachweislich stimmt, wurde bei den Nachbarhäuser auch so gehandhabt.

    Mein verstorbener Vater war Dipl-Bau-Ing. bei ihm habe ich einiges
    nur durch zuschauen gelernt.
    Schade dass er nicht mehr da ist.
    Nivellement? Gibt es....?

    Gruß

    Thomas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    04.2009
    Ort
    Hessen
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    676
    ein Programm auf dem PC, dass nach
    Eingabe der Maße/ Zeichnungen alle DIN-Normen selbständig ausrechnet.
    hmmmmmmm - alle din-normen selbständig ausrechnen?

    Respekt!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt, Sachverständiger f. Schäden an Gebäuden
    Beiträge
    5,300
    Zitat Zitat von Schwarz Beitrag anzeigen
    hmmmmmmm - alle din-normen selbständig ausrechnen?

    Respekt!
    Dazu hätte ich gerne einen Link, da könnten wir ja massig Arbeitszeit einsparen!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Baufuchs
    Gast
    Fake.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Kai K
    Gast
    Zitat Zitat von GastPetraS Beitrag anzeigen

    Das Baugebiet hatte aufgrund Wasserschutzverordnung noch einige Schwierigkeiten, die habe ich in meinem Systemschnitt für den Architekten
    aufgeführt, bzw. gezeigt, wie die Berechnung gemäß Bebauungsplan
    (ausgehend vom Straßenniveau) zu rechnen und zu zeichnen ist.
    Er kannte das nicht und war froh über die konkrete Zeichnung /Problemlösung, die nachweislich stimmt, wurde bei den Nachbarhäuser auch so gehandhabt.
    ja ja, die doofen Architekten, die sich vom Bauherrn die Details vorzeichnen lassen müssen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    08.2005
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    11,181
    Möglichkeit 1: Architekt kann es wirklich nicht und ist froh wenn die hausfrau hilft.
    Möglichkeit 2: Architekt wird schlließlich für die Planung nicht entlohnt (nur Lph 4) und ist froh daß alles mundgerecht vor- und aufbereitet ist.
    Möglichkeit 3: sie Baufuchs --> Fake
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2011
    Ort
    Duisburg
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    8

    Danke an Thomas

    Danke an alle.

    Das Programm rechnet die hinterlegte DIN selbst aus, nicht ich.

    Ich habe immer gedacht, dass Architekten auch solche Profi-Programme hätten oder wird dort nicht aus der Zeichnung die weiteren Schritte abgeleitet?
    Dazu hat sich leider keiner geäußert.

    Nochmals Danke an alle.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen