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  1. #1

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    Welche Heizung empfohlen???

    Hallo, ich möchte 2013 mit meinem Hausbau beginnen.
    Momentan fange ich an mich zu dem ganzen Thema zu belesen.
    Da gerade das thema Heizung ein sehr wichtiges und ebenso kompliziertes und umfangreiches Thema ist, wollte ich mir mal ein paar andere Meinungen einholen, als das was ich in Büchern lese. Also falls jemand Praxiserfahrungen oder einfach seine Meinung kund tuen will, dann immer her damit.

    Also zu meinem Bauvorhaben.
    Ich möchte mein Haus nach dem Niedrigernergiestandard bauen. 1,5 Geschosse. So um die 150qm².

    Dabei stelle ich mir folgendes Heizungssystem vor.
    Da ich an Stückholz extrem günstig erhalten kann, fällt meine Entscheidung auf einen Stückholz/Ölkombination. (Da sich meine Situation immer ändern kann und ich eventuell nicht mehr günstig an Holz ran komme oder ich einfach mal keine Lust hab holz auf zu legen oder so).

    Warmwasser soll größten teils über Solar erwärmt werden und nur im Winter mit dem Heizkessel. Einen Warmwasserpuffer und einen Wärmepuffer in entsprechender größe. (ab 2012 wird ja meines WIssens nach, das Thema erneuerbare Energie wieder verschärft)


    Was haltet ihr erstmal prinzipiell von der Zusammenstellung???

    Gibt es Holz/Öl Kombinationen mit entsprechenden Wirkungsgrad und Bezahlbar. Oder nimmt man Lieber einen Holzkessel und einen Brennwertheizkessel

    Sollte die Solaranlage die Heizung mit unterstützen oder macht das eher wenig sinn?? (Mein gedanke, zu den Zeitpunkten wo die Solaranlage das meiste bringt, werde ich wahrscheinlich eh nicht Heizen)
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  2. Welche Heizung empfohlen???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Oder nimmt man Lieber einen Holzkessel und einen Brennwertheizkessel
    Was meinst Du mit "Brennwertheizkessel"?

    Es gibt sowohl Gas- als auch Ölkessel mit Brennwerttechnik.

    Dein Ansatz mit Holz zu heizen ist OK, sofern Du das für Dich vertreten kannst. Es soll ja auch Leute geben die sonst noch Hobbys haben.

    Wird das Haus mit Holz geheizt, dann brauchst Du ja nur noch ein "backup-System" für den Notfall. Hier würde ich primär auf die Investitionskosten schauen, Verbrauchskosten spielen nur eine untergeordnete Rolle (da das Teil sowieso nie heizen soll).

    Die einfachste Lösung wäre ein el. Heizstab im Speicher. Kostet irgendwas um 200-300,- €. Investitionskosten sind also minimal, aber wehe wenn das Teil mal gebraucht wird. Jede kWh therm. Energie kostet Dich dann locker 25Ct, und wer weiß wie das in Zukunft aussehen wird.

    Die nächste Variante wäre eine möglichst "billige" LWP. Dafür legst Du aber schnell mal Faktor 10-20 auf den Tisch. Vorteil, die Leistungszahl sorgt dafür, dass der Stromverbrauch eher im schmerzfreien Bereich liegen wird.

    Du solltest bei der ganzen Sache aber nicht nur das Heizen betrachten, sondern auch die WW-Erzeugung.

    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Warmwasser soll größten teils über Solar erwärmt werden und nur im Winter mit dem Heizkessel. Einen Warmwasserpuffer und einen Wärmepuffer in entsprechender größe. (ab 2012 wird ja meines WIssens nach, das Thema erneuerbare Energie wieder verschärft)
    Im Winter kann ja der Holzkessel das WW erzeugen, aber was machst Du zu den Zeiten zu denen man nicht heizen möchte? Bei einem zentralen Holzkessel "im Keller" kannst Du diesen anschüren, wird aber so ein wasserführender Ofen in einem Wohnraum untergebracht, dann hast Du ein Problem.

    Auch daran denken, dass selbst im Sommer nicht ständig die Sonne scheint.

    Sollte die Solaranlage die Heizung mit unterstützen oder macht das eher wenig sinn?? (Mein gedanke, zu den Zeitpunkten wo die Solaranlage das meiste bringt, werde ich wahrscheinlich eh nicht Heizen)
    Dein Gedankengang ist einerseits richtig, andererseits könntest Du die Effizienz der Solaranlage steigern indem man diese auch zum Heizen nutzt.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hallo,

    warum denn 3 Heizsysteme (Holz, Öl und Solar)????

    Hast du dich schon mal mit dem Prinzip einer Sole-WP befasst, bei einem NEH ist das eine feine Lösung. Damit hast du ein monovalentes Heizsystem mit dem du Heizung und WW das ganze Jahr decken kannst!

    Auch die Investionskosten dürften deutlich niedriger ausfallen als bei deiner oben aufgeführten Anlage! Alleine der Holzvergaser kostet wohl 1/3 mehr als eine Sole-WP.


    Wie ist die Grundstücksituation, eventuell ein Flächenkollektor möglich?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ludeguent Beitrag anzeigen
    Hallo,

    warum denn 3 Heizsysteme (Holz, Öl und Solar)????
    Wenn er das Holz quasi kostenlos bekommt, dann lohnt es sich darüber nachzudenken auf Holz als primäre Energiequelle zu setzen.

    Auch wenn ich ein Freund von Wärmepumpen bin, mit kostenlosem Holz kann auch eine Sole-WP nicht konkurrieren.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    THZ 303 Integral und Photovoltaikanalge

    Hallo zusammen,

    hoffentlich passend zu diesem Thema hab ich auch eine Frage. Ich möchte im nächsten Jahr bauen und ziehe in Erwägung mir ein zentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung der Marke....THZ 303 Integral in Kombination mit einer Photovoltaikanlage anzuschaffen. Gibt es schon Erfahrungsberichte? Bin über jedes Pro und Contra dankbar.

    Beste Grüße
    Ralf
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  7. #6
    Avatar von OldBo
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    Produktbesprechungen finden hier aber nicht statt

    Gruß

    Bruno Bosy
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  8. #7

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    Und wie bekommen ich eine Antwort auf mein Anliegen? Oder wird diese "Fragestellung" hier generell nicht beantwortet? Theoretisch könnte man den Produktnamen aus meiner Frage streichen und mir auf die Technikkombination eine Antwort geben. Ebenfalls möchte ich eine Fußbodenheizung in allen Wohnräumen installieren und den gesamten Stromverbrauch über die Photovoltaikanlage abdecken. Ergo ich möchte keinen Gasanschluß mehr haben. Was wird allgemein von einer solchen Möglichkeit gehalten?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Ralle1980 Beitrag anzeigen
    Was wird allgemein von einer solchen Möglichkeit gehalten?
    Wird so nicht funktionieren.

    Das hat nichts mit dem Hersteller/Produkt an sich zu tun, sondern liegt am Konzept.

    Zuerst einmal stellt sich die Frage, ob die Heizleistung ausreichend ist. Für ein Passivhaus oder extrem hoch gedämmtes Haus könnte das vielleicht noch funktionieren, ansonsten nicht.

    Es ist auch ein Irrglaube wenn man annimmt, dass man den kompletten Strom über PV erzeugen könnte. Es muss eine Möglichkeit der Zwischenspeicherung vorgesehen werden, oder man muss das Netz des Versorgers dafür missbrauchen.

    Also, ziemlich unausgegoren die Sache.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Ich würde trennen zwischen der Frage,

    a) was ist das wirtschaftlichste System zum Heizen
    b) lohnt sich Photovoltaik?

    Je nach Jahresheizwärmebedarf und lokaler Gegebenheit sind die unterschiedlichsten Systeme am wirtschaftlichsten. Bis etwa 2000 kWh p.a. kann es auch Strom sein - weil man sich viel Infrastruktur sparen kann.

    Photovoltaik kann sinnvoll sein als Investment (Ein Kredit kann durch die Vergütung getilgt werden) mit all den Risiken und damit als günstiger Rechentrick für die EnEV bzw. KfW 70 etc.

    Ich persönlich bevorzuge Gas + Brauchwasserwärmepumpe + Photovoltaik gegenüber Gas + Solarthermie. Mit meiner kleinen Photovoltaik rechne ich alle Hilfsströme (Pumpe etc.) und von Mai-Oktober den gesamen WW-Energiebedarf raus. Der Vorteil gegnüber Solarthermie besteht darin, dass die überschüssige Energie im Sommer genutzt werden kann.

    Hauptproblem ist, dass viele EnEV-Programme PV nicht "können".
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ralle1980 Beitrag anzeigen
    Ebenfalls möchte ich eine Fußbodenheizung in allen Wohnräumen installieren
    Man sollte sogar das ganze Haus (alle zu beheizenden Räume) ausschließlich mit FBH ausrüsten! Mischsysteme sind wenig zukunftssicher und außerdem teurer.

    und den gesamten Stromverbrauch über die Photovoltaikanlage abdecken.
    Das ist generell in unseren Breiten technsch nicht möglich.

    Ergo ich möchte keinen Gasanschluß mehr haben. Was wird allgemein von einer solchen Möglichkeit gehalten?
    Von welcher, dem Verzicht auf Gasanschluß?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Hallo, ich möchte 2013 mit meinem Hausbau beginnen.
    Momentan fange ich an mich zu dem ganzen Thema zu belesen.

    Ich möchte mein Haus nach dem Niedrigenergiestandard bauen.
    Was das bedeutet, ist Dir klar?
    So schlecht gedämmt, daß es momentan gerade noch gebaut werden darf!

    Muß nicht negtiv sein, nur zur Klarstellung. Bei Holzheizung ist das ME ohne weiteres vertretbar.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das ist generell in unseren Breiten technsch nicht möglich.
    Technisch schon, nur wirtschaftlich nicht ...
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  14. #13

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    Nein, auch technisch nicht!
    Das EFH in D zeigst Du mir, auf dessen Dach man mittels PV jederzeit genug elektrische Energie gewinnen könnte, um es zu wirklich jeder Jahreszeit ausreichend zu beheizen UND seinen allgemeinen Strombedarf zu decken...

    Das scheitert schon in der ersten Sommernacht, da braucht man noch gar nicht heizen zu müssen!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    hi Lordzcyber,

    genau deine Fragen gehen mir bei meinem Hausbau in 2012 auch durch den Kopf.


    Im Moment tendiere ich zu Ölbrennwert + FBH,mit zentrale KWL mit Wärme/Feuchterückgewinnung, ohne Solarthermie,
    dazu ein Scheitholzofen für die Akkustik

    finde ich am wirtschaftlichsten, lieber mehr dämmen als mehr Technik.

    Im Sommer brauchst du ca 100 L Heizöl für WW bei 4 Personen,
    das rechnet sich nie mit einer Solaranlage.

    Gruss ikapika
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Nein, auch technisch nicht!
    Das EFH in D zeigst Du mir, auf dessen Dach man mittels PV jederzeit genug elektrische Energie gewinnen könnte, um es zu wirklich jeder Jahreszeit ausreichend zu beheizen UND seinen allgemeinen Strombedarf zu decken...

    Das scheitert schon in der ersten Sommernacht, da braucht man noch gar nicht heizen zu müssen!
    Wir reden über technische Möglichkeiten: Nimm ein "Plusenergiehaus" und pack in den Keller hinreichend große Lithium-Ionen-Akkus rein, haben ca. 500 kWh Kapazität/m3. Macht bei 20 m3 schon 10000 kWh. Voila hast du deine Rundumdieuhr-Versorgung. Technisch ohne Probleme machbar nur der Preis ...
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