Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 38
  1. #1
    Avatar von Kugelgnom
    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Itzehoe
    Beruf
    Zimmermann
    Beiträge
    52

    Heizen mit Strom

    Hallo
    wir haben sind auf der suche nach einem Haus nun haben wir auch ein Objekt gefunden das Lage Größe und Preis unserer Vorstellung nach hat.
    Leider wurde dieses 130qm Wohnfläche große Haus vor 30 Jahren mit einer Stromheizung geplant.Der Besitzer sagt er kommt mit 215€ pro Monat fürs Heizen aus.
    Mir erscheint dieser Wert recht hoch.Da der Umbau auf eine konventionelle Gas Heizung sehr wahrscheinlich sehr Teuer werden würde habe ich mir gedanken über alternativen gemacht.
    Hierbei scheint mir um den Strom bedarf zusenken eine Infarotheizung interresant zu sein.Schön wäre wenn es hir jemanden mit erfahrenungen in sachen Infarot Heizung hat evtuell lohnt ja sogar eine investition in Solar.

    MfG Kugelgnom
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Heizen mit Strom

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Magdeburg
    Beruf
    Ing.
    Beiträge
    5,102
    Du willst also eine ganz miserable Heizung durch eine miserable ersetzen, in der Hoffnung, dann nicht 215,-/Monat sondern nur noch 200,-/Monat zu bezahlen?

    Welche Beheizung hat der Vorgänger für das Geld durchgeführt? Alle Räume? Welche Temperatur, bei welchen Witterungsverläufen?

    Lass Dir von jemanden der das kann, eine Heizlastberechnung und eine energetische Bewertung des Hauses erstellen. Nach den notwendigen Wärmedämmmassnahmen plane gleich noch die Entsorgung der Elektroheizung und den Einbau einer zeitgemäßen Heizung ein.

    Wenn Du dann mal auf die Zahl rechts unten schaust, solltest Du wissen, ob Du das Haus noch haben willst.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Software-Entwickler
    Beiträge
    3,936
    Nach dem Energieerhaltungssatz kann man keine Energie herbeizaubern. Wenn man eine elektrische Direktheizung durch eine andere elektrische Direktheizung ersetzt, spart man unterm Strich nichts.

    Die einzig sinnvolle Umrüstung besteht in meinen Augen darin, das Heizsystem komplett umzustellen. Ob es dann Gas, Öl, Wärmepumpe oder sonst etwas wird, ist dann eine andere Frage.

    Selbst an der Côte d'Azur überlegt man schon, ob man bei Neubauten noch eine elektrische Direktheizung einbauen sollte.

    Edit: ThomasMD war etwas schneller mit seiner Antwort.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter
    Avatar von Kugelgnom
    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Itzehoe
    Beruf
    Zimmermann
    Beiträge
    52
    Lass Dir von jemanden der das kann, eine Heizlastberechnung und eine energetische Bewertung des Hauses erstellen. Nach den notwendigen Wärmedämmmassnahmen plane gleich noch die Entsorgung der Elektroheizung und den Einbau einer zeitgemäßen Heizung ein.
    Wer kann diese Beratung durchführen?
    Ob es dann Gas, Öl, Wärmepumpe oder sonst etwas wird, ist dann eine andere Frage.
    Für mich stellt sich eher die Frage lohnt sich der Umbau Finaziel für uns.Wieviel kostengünstiger könnten andere Heizungformen sein damit sich der Umbau lohnt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    MoRüBe
    Gast
    Mann, Du bist doch Zimmermann

    Da würd ich mich doch gar nicht mit ner alten Butze beschäftigen. Schönen HRB hin und gut

    unterm Strich kostet das alles eh dasselbe, mit dem Unterschied: Du hast neu
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter
    Avatar von Kugelgnom
    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Itzehoe
    Beruf
    Zimmermann
    Beiträge
    52
    Das ich mich mit einer alten Butze beschäftige liegt vorallem an der Lage.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Software-Entwickler
    Beiträge
    3,936
    Zitat Zitat von Kugelgnom Beitrag anzeigen
    Für mich stellt sich eher die Frage lohnt sich der Umbau Finaziel für uns.Wieviel kostengünstiger könnten andere Heizungformen sein damit sich der Umbau lohnt.
    Die reinen Verbrauchskosten liegen bei Gas ungefähr zwischen einem Drittel und einem Viertel der Stromkosten. Dafür muss die Heizung regelmäßig gewartet werden und auch der Schornsteinfeger möchte regelmäßig zu Besuch kommen. Der ROI dürfte schon einige Jahre betragen.

    Eine Stromheizung muss nicht schlecht sein. Bis Ende 2011 habe ich selbst ein direkt mit Strom beheiztes Haus bewohnt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Kugelgnom
    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Itzehoe
    Beruf
    Zimmermann
    Beiträge
    52
    Rein spekulatutiv hab ich mal folgende Rechnung gemacht 15000€ für eine neue Gas Anlage kosten.10 Jahre Kredit kosten etwa 165€ + ca.60€ für Gas und 20€ im Monat für Schornsteinfeger und Wartung (240€im Jahr) .
    So hab ich kosten von 225€ im Mon.Anschließend lohnt es sich natürlich da die kosten von 215€ auf 80€ bei dieser mehr als waagen Rechnung fallen würden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Niedersachsen
    Beruf
    Software-Entwickler
    Beiträge
    3,936
    Bei der Kostenbetrachtung darf man auch nicht vergessen, dass die Preise für Strom und Gas in Zukunft sicherlich steigen werden. Nachdem man in einer Kurzschlusshandlung beschlossen hat, aus der günstigen CO2-freien Stromerzeugung auszusteigen, werden die Stromkosten wahrscheinlich noch schneller ansteigen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Nachdem man in einer Kurzschlusshandlung beschlossen hat, aus der günstigen CO2-freien Stromerzeugung auszusteigen,
    was bist du den für einer ??

    günstige CO2 freie stromerzeugung ??
    für wen ??
    für die allgemeinheit , die die altlasten nach dem sich einige die goldene nase verdient haben , entsorgen muss , wird das mit sicherheit nicht günstig .
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,214
    @ Fragesteller
    Das Wichtigste hast Du uns noch nicht verraten:
    Um welche Art von Stromheizung handelt es sich? Irgend eine Art von Nachtspeicher (also Einzelöfen) bzw. gar schon mit wasserführendem Zentralspeicher?
    Oder als Flächenheizung (Fußbodenheizung, ggf. teilspeichernd), als Luftheizung etc.?

    @ WWI
    Na, ob die Alternativen günstiger werden, muß sich erst noch herausstellen!
    Wird auch davon abhängen, welche das sein werden.
    Da bei Solar die (entscheidende) Gesicherte Leistung bei recht genau 0% der Installierten Leistung liegt und bei Wind in der Größenordnung von nur 10%, sparen diese beiden Energieträger erstmal NAHEZU GAR KEINE konventionellen Kraftwerke ein!!!
    Wegen der geringen Auslastung der deswegen erforderlichen Reservekraftwerke sind jene (selbst als "preiswerte" erdgasbefeuerte GUD-Ausführung) grob unwirtschaftlich.
    Es wird Sie in Deutschland daher bis auf Weiteres keiner freiwillig bauen...

    Wir haben daher die Wahl, Kernkraftstrom aus dem umgebenden Ausland zuzukaufen oder jede noch irgend verfügbare alte Kohledreckschleuder durchzufüttern.

    Alternativ gibts eben restriktive Maßnahmen, wie im Ausland vielfach schon üblich (immer gerne genommen z.B. die Begrenzung der Anschlußleistung auf wenige kW pro Haushalt - also nix mehr mit Wäschewaschen oder Staubsauben, wenn der Herd an ist...).
    Ersatzweise noch mehr industrielle Verbraucher als bisher zeitweise fernabzuschalten.

    Prost Mahlzeit, Wirtschaftsstandort Deutschland!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    wasweissich
    Gast
    julius , was ich von dem mit verlaub schwachsinigem solar/pelettaktionismus halte , müsstest du wissen .
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Magdeburg
    Beruf
    Ing.
    Beiträge
    5,102
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    ...
    Alternativ gibts eben restriktive Maßnahmen, wie im Ausland vielfach schon üblich (immer gerne genommen z.B. die Begrenzung der Anschlußleistung auf wenige kW pro Haushalt - also nix mehr mit Wäschewaschen oder Staubsauben, wenn der Herd an ist...)...
    Wenn gar nichts mehr hilft, um den Leuten Energiesparen beizubringen, nicht die schlechteste Lösung. Alles was hilft, die Belastungsganglinie zu vergleichmäßigen, hilft Kraftwerkskapazität einzusparen.

    Gesendet von meinem SPX-5_3G mit Tapatalk 2
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    @ Fragesteller
    Das Wichtigste hast Du uns noch nicht verraten:
    Um welche Art von Stromheizung handelt es sich?
    Das ist der Knackpunkt. Es wäre auch interessant zu wissen, ob es einen weiteren Wärmeerzeuger gibt (Kaminofen o.ä.).

    a.) Fakt ist, heizen mit Strom ist teuer. Darüber muss man nicht diskutieren. Der Vorteil der geringeren Investitionskosten hilft nur demjenigen der diese Investition tätigt.
    b.) Fakt ist auch, eine bestehende Stromheizung durch IR-Paneele zu ersetzen hilft nur dem Verkäufer. Das haben wir ja auch schon mehrfach diskutiert.

    Damit man als Käufer eines solchen Gebäudes wenigstens ein Stückchen vom Kuchen abbekommt, würde ich die Stromheizung als wertmindernd beim Kaufpreis ansetzen. Vermutlich hat das der Verkäufer auch schon gemacht.

    Eine vorhandene E-Heizung zu ersetzen lohnt sich, rein wirtschaftlich betrachtet, im Moment noch nicht. Bei ca. 2.600,- € Heizkosten p.a. reden wir wohl von einem "Stromverbrauch" in der 17.000kWh Klasse. Genaueres könnte man sagen wenn man einmal die Abrechnung im Detail durcharbeitet. Dann wäre es auch möglich einen Vergleich anzustellen usw. usw.

    Grob geschätzt könnte man die Verbrauchskosten mit einer Gastherme wohl halbieren. Die dafür notwendigen Investitionskosten kann man schwer abschätzen, denn man braucht ja einen Gasanschluß, LAS, Heizflächen, die komplette Verrohrung, und den Wärmeerzeuger mit Peripherie. Da kommt schon Einiges zusammen.

    In diesem Zusammenhang wäre auch zu überlegen, ob man nicht besser ein WP Konzept heranzieht. Die Heizflächen würde man sowieso auf niedrige Heizwassertemperaturen auslegen. LAS und Gasanschluss könnte man sich sparen. Alleine dafür bekommt man fast schon eine einfache WP.

    Fazit: Zahlen beschaffen, rechnen, rechnen und nochmals rechnen. Dann weiß man mehr.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter
    Avatar von Kugelgnom
    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Itzehoe
    Beruf
    Zimmermann
    Beiträge
    52
    Vielendank soweit wir sind jetzt erstmal im Urlaub in einer Woche melde ichmicch mit mehr infos.
    Was ich derzeit schon sagen kann ist der Verkäufer verbraucht 20.000KwH im Jahr und es sind Einzelstromheizungen er hat zudem einen Tag und Nachtstrom Zähler.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen