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  1. #1

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    Windkraftanlage für Eigenbedarf

    Hallo,

    hat schon jemand Erfahrungen mit privaten Windkraftanlagen für den Eigenbedarf gemacht? Also spreche von 2 kW Leistung.

    Gruß Franz
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  2. Windkraftanlage für Eigenbedarf

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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  4. #3

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    Kleinwindanlagen sind durchaus interessant, doch auch hier gilt, "die Rahmenbedingungen" müssen passen.
    Da solche Anlagen meist in geringer Höhe aufgebaut werden, sind die Jahreserträge nicht so berauschend. Man kann keinesfalls von den Erträgen irgendwelcher Großanlagen auf Kleinwindanlagen umrechnen.

    Ein weiteres Problem ist die Dimensionierung. Hier stellt sich die Frage, wann wird welche Strom"menge" benötigt, und welche Spitzenleistung ist erforderlich.

    Nebenbei stellt sich dann noch die Frage der Genehmigung. In BaWü sind Kleinwindanlagen bis 10m Nabenhöhe genehmigungsfrei. Es gibt aber regionale Unterschiede zu beachten. Deswegen ist ein Anruf beim lokalen Bauamt auf jeden Fall zu empfehlen.

    Fazit:

    Kleinwindanlagen sind sicherlich ein interessantes Hobby. Wer aber primär auf Wirtschaftlichkeit achten muss, der wird damit nicht glücklich. Bei einer 2kW Kleinwindanlage die mit allem drum und dran gerne mal 10T€ verschlingt, und dafür "nur" magere 1.000-1.500kWh p.a. liefert, braucht´s schon viel Enthusiasmus.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Moin Ralf,

    naja, im Rahmen einer Inselversorgung kann es schon interessant sein. Oder sind die Anlagen wirklich so teuer?

    Gruß

    Bruno
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  6. #5

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Moin Ralf,

    naja, im Rahmen einer Inselversorgung kann es schon interessant sein. Oder sind die Anlagen wirklich so teuer?

    Gruß

    Bruno
    Hi Bruno.

    Die Anlagen sind wirklich so teuer. Man braucht ja nicht nur den Generator an sich, sondern auch Mast, Montagematerial, Laderegler, Wechselrichter usw. Da kommt schon Einiges zusammen, was gerade bei Kleinanlagen heftig in´s budget haut.

    Hier muss man halt unterscheiden, ob man ein Bastelprojekt starten, oder eine langfristig nutzbare Energiequelle aufbauen möchte. Bei 2kW wie oben genannt, fällt das in meinen Augen nicht mehr unter Bastelprojekt, da muss alles passen, sonst könnte es auch gefährlich werden. Wenn sich mal ein Generator mit "Propeller" und einem Gesamtgewicht von sagen wir mal 150kg selbständig macht, möchte ich nicht in der Nähe sein.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Avatar von Lukas
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    Naja, vielleicht hat er sich auch nicht so sehr präzise ausgedrückt. Es stellt sich die Frage, wo er die 2kW haben möchte, wie der Bedarf ist und was er genau mit Eigenbedarf (also Insel oder nicht) meint.

    Gruß Lukas
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  8. #7

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    Ich denke Ihr solltet Euch jetzt nicht an den Glaskugel-10T€ hochziehen. Das war nur mal eine All-inclusive Zahl die ich in den Raum gestellt habe. Ob das jetzt ein paar Euro mehr oder weniger sind spielt keine Rolle. Ich baue mir das Ding auch für die Hälfte in den Garten, aber das wäre nicht repräsentativ.

    Wenn man "Leistung" abdecken muss, dann bleibt nur der Weg über eine große Anlage und Einspeisung der Überschüsse in´s Netz, oder man baut eine kleine Anlage und sorgt für ausreichend Pufferakkus.

    In vielen Regionen rechnet sich das aber nie und nimmer, dafür gibt es auch über´s Jahr betrachtet, einfach zu wenig Wind. Ich bin hier in einer relativ günstigen Lage, immerhin gut 550m ü. NN, und selbst hier kommen wir nur auf um die 4m/s mittlere Windgeschwindigkeit in 10m Höhe über Grund. Eine Anlage mit 2kW (bei ca. 10m/s) liefert hier Jahreserträge um die 2.000kWh, am Ortsrand vielleicht bis 2.500kWh, vermutlich aber deutlich weniger.
    Damit diese Erträge erreicht werden muss aber alles passen.

    In vielen Regionen Deutschlands sind die Rahmenbedingungen noch deutlich schlechter. Es wohnt halt nicht jeder an der Küste oder auf freien Höhenlagen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    planfix
    Gast
    in meiner nähe hat ein bastler sich mal 2 solche anlagen in den garten gestellt.
    ich weiß, dass sich auch die nachbarn beschwerd haben, weil die geräusche nicht zu überhören sind, wenns windig ist.
    inzwischen stehen nur noch die masten. ich weiß jedoch nicht warum.

    man sollte wahrscheinlich auch auf emissionsschutz achten, sonst gibt vllt. streß mit den nachbarn.
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  10. #9

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    Schallemission ist tatsächlich ein Thema. Da kommt es auch auf den Typ von Windgenerator an.
    Letztendlich sollte man auch nicht vergessen, dass Verschleiß bei Windkraftanlagen nicht zu unterschätzen ist. Deswegen muss man wohl unterscheiden zwischen irgendwelchen Bastelanlagen für 2,3,4 oder 5T€, oder Anlagen die auch über viele Jahre Erträge liefern sollen, und die dann auch etwas teurer sind.

    Wie gesagt, ein interessantes Hobby, aber wenn Wirtschaftlichkeit oberste Priorität hat, dann ist Windkraft nur zweite Wahl.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Hallöchen,

    ich war am Wochenende auf einer Energie(spar)messe und habe Wind-Generatoren gesehen (weiß nicht, ob ich den Herstellerlink posten darf also lass ichs erstmal).

    Nun würde ich gerne mal überschlagen und schauen, wo ich lande.

    Dazu sind für mich erstmal zwei Fragen interessant:

    a) Wo bekomme ich die durchschnittliche Windgeschwindigkeit, um einen Anhaltspunkt für den Ertrag zu bekommen, her? Habe zwar von größeren Städten Zahlen gefunden aber diese sind relativ hoch, vom Vertreter wurde die Geschwindigkeit auf 4 - 5 m/s geschätzt, die man ansetzen kann in dem Dorf im Saarland. Gibts da eine Quelle, bei der ich das Kaff finden kann (interpolierte Werte, logo, hier steht sicher nicht überall eine Messstation).

    b) Wie lange hält so ein Wechselrichter denn aus, was kann ich da ansetzen?

    Gruß & Dank
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  12. #11

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    Zuverlässige Daten ohne Messstation wird nicht funktionieren. Deswegen werden bei größeren Anlagen ja testweise Messstationen in Betrieb genommen um verlässliche Daten zu bekommen. Erst danach wird entschieden.

    Die mittl. Windgeschwindigkeit hängt auch von der Höhenlage usw. ab. Das kann innerhalb weniger Kilometer stark variieren. Die Schätzung des Vertreters mit 4-5m/s würde ich mit Vorsicht genießen. Mir kommt das etwas viel vor, ohne jetzt die Lage Deines Wohnorts genau zu kennen. Wie oben schon einmal geschrieben, sind´s bei uns um die 4m/s, und das bei fast schon idealen Bedingungen.
    Wichtig ist auch, dass der Wind in 10m Höhe deutlich geringer ist als beispielsweise in 100m oder 200m.

    Über die Lebensdauer des WR kann man nur spekulieren. Der kann 10 Jahre funktionieren, aber auch schon während der Gewährleistungszeit seinen Geist aufgeben.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Bevor es zum Aufstellen käme würde auch Messungen vom Hersteller selbst durchgeführt...

    Über welchen Zeitraum erscheint denn das sinnvoll, um einen guten Überblick über die Windverhältnisse zu bekommen? 4 Wochen? 6 Wochen? Wie lange die Messungen dauern habe ich leider nicht gefragt.
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  14. #13
    Altbau85
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    Gehe mal auf www.windfinder.de

    Da gibts bestimmt auch Stationen in deiner Nähe und du kannst forschen wieviel BFT oder Knoten pro Sekunde du so durchschnittlich hast..
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Was möchtest Du denn erreichen?
    Und geht es um eine Inselanlage oder Netzparallelbetrieb?
    Ist nennenswerter durchgängiger Eigenverbrauch vorhanden?
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  17. #15

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    ich meine mal irgendwo eine Statistik im Netz gefunden zu haben, wo es um Ausfallzeiten und Laufzeiten von solchen Anlagen ging.
    Es wurde von z.T. von extrem langen Lieferzeiten für Ersatzteile berichtet, welche sich negativ auf den Ertrag gerade etwas älterer Anlagen auswirkten. Wenn es den Hersteller überhaupt noch gab.

    Ich persönlich finde die Idee auch gut, ich würde mir überlegen, ob man nicht einfach Warmwasser mit Windenergie erzeugt. Dann braucht man keine Batterien, viel weniger Regelung und so'n Zeug. Erzeugen und direkt ungeregelt wieder über einen Heizstab verbraten. Senkt auch die Kosten der Anlage. Ob's wirtschaftlich ist? Keine Ahnung, mir fehlen dazu weitere Informationen.
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