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Unterschiedliche Raumtemperatur bei KWL + WRG?

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  1. #1

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    Unterschiedliche Raumtemperatur bei KWL + WRG?

    Wir haben es gern kühl im Schlafzimmer. Insbesondere auch in der kalten Jahreszeit.

    Was wäre dann bei der Planung einer zentralen KWL mit Wärmerückgewinnung zu berücksichtigen?
    Gibt es außer Wärmeverlusten wegen des offenen Fensters weitere Dinge zu beachten?
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  2. Unterschiedliche Raumtemperatur bei KWL + WRG?

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    kennst Du zB diesen thread http://www.bauexpertenforum.de/showt...w-Kinderzimmer schon?

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
    Themenstarter

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    Nö, über die Suche spontan nicht gefunden. Allerdings hat mir das Lesen eher Zeit gestohlen als Erkenntnis gebracht.

    Noch mal etwas deutlicher:
    Draußen ist es kalt.
    Im Schlafzimmer die FBH runtergeregelt.
    Wegen KWL wohl trotzdem kein großer Temperaturunterschied!?
    Deshalb: Fenster auf.
    KWL bläst weiterhin warme Luft in das kühle Schlafzimmer.
    Die kalte Luft wandert dann durch die Schlazi-Tür ins Haus.

    Ohne KWL ist die Tür dicht, das Schlafzimmer schön kalt und die Wärme geht nicht so schnell verloren.

    Wo könnte man optimieren?
    Nachts das Zuluft-Lüftungsgitter einfach abdecken oder gibt es intelligentere Lösungen, um bei einer KWL mit WRG unterschiedliche Raumtemperaturen hinzubekommen?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    KWL bläst weiterhin warme Luft in das kühle Schlafzimmer.
    Die Luft der KWL ist nicht warm, sie ist nur nicht so kalt wie die Aussenluft, z.B. Abluft=20°, Aussen=0°, Rückgewinnungsgrad 80%, ergibt Zuluft=16°.
    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    Ohne KWL ist die Tür dicht, das Schlafzimmer schön kalt und die Wärme geht nicht so schnell verloren.
    Und die von den Bewohnern desobierte Feuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden und es zeigen sich reizvolle schwarze Flecken von aspergillus niger. Oder das Fenster steht die ganze Zeit offen, dann werden die ungedämmten Innenwände auch kalt und die Kondensation findet dann an den anderen Seite statt.[/QUOTE]

    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    ... gibt es intelligentere Lösungen, um bei einer KWL mit WRG unterschiedliche Raumtemperaturen hinzubekommen?
    Wie gesagt, die Zulufttemp liegt unter der Ablufttemp, mit der Differenz kann man imho schon spielen. Die Raumtemperatur ergibt sich aus dem Energieeintrag und den Verlusten, die im Fall eines stationären Zustand gleich groß sind. Eintrag und Verluste setzen sich aus vielen Teilen zusammen, die Lüftung ist nur eine Komponente davon. Der Rest ist dann ein bisschen Rechnerei ... Nach meiner Erfahrung sind kleinere Temperaturunterschiede durchaus machbar, aber eben nur ein paar Grad und das auch nur konstant, und nicht tagsüber warm und dann nachts kalt.
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  6. #5

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    Wieviel Grad soll es denn im Schlafzimmer haben?
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  7. #6
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    @kike: In der kalten Jahreszeit gern 16-18 Grad. Eins von zwei Argumenten: Seit dem wir das seit einigen Jahren praktizieren haben wir so gut wie keine Erkältungen mehr. Will hier aber keine Pro-Contra-Diskussion lostreten!

    @Rosmarin: Danke. 20 Grad Diff. und 80% -> 16 Grad Diff. = logisch. Aktuell noch kein Schimmel gesichtet. Allerdings momentan auch Feuchtewächter auf dem Nachttisch und sehr großes Schlafzimmer unter einem Pultdach... genug m3 zum "desorbieren/adsorbieren/resorbieren/absorbieren".

    Ich denke, wenn die KWL wirklich ein erlebbares Frischegefühl vermittelt, könnten die Fenster im neuen Heim bei arktischer Kälte durchaus mal geschlossen bleiben.

    Voraussetzung : Die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 50-60%.

    Braucht's dafür Enthalpie-Wärmetauscher? (ehrlich gesagt weiss ich weder was das ist noch wie viel mehr das dann noch kostet. KWL ist für sich ja schon kein Schnäppschn.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    Ohne KWL ist die Tür dicht, das Schlafzimmer schön kalt und die Wärme geht nicht so schnell verloren.
    Denkfehler. In einem hoch gedämmten Haus wird das Schlafzimmer selbst ohne Beheizung niemals schön kalt sein, und wenn das SZ mit offenem Fenster zwangsgekühlt wird, dann muss die Heizung in den anderen Räumen dagegen an arbeiten. Zwischenwände, Türen, das alles kann man zwecks Wärmedämmung vergessen. Eine normale Zimmertür ist absolut nicht "dicht". Temperaturunterschiede von x K sind innerhalb der thermischen Hülle also so gut wie nicht zu bewerkstelligen.

    Die Temperatur der Zuluft in einen Raum hängt vom Wärmerückgewinnungsgrad und der Außentemperatur ab. Sie wird aber immer niedriger sein als die durchschnittliche Raumtemperatur (bei einer zentralen KWL mit WRG).

    Im Sommerbetrieb spielt die WRG keine Rolle wenn die Anlage über einen Bypass gefahren wird. Sie liefert keine höheren Temperaturen in den Raum als das offene Fenster.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Denkfehler. In einem hoch gedämmten Haus wird das Schlafzimmer selbst ohne Beheizung niemals schön kalt sein, und wenn das SZ mit offenem Fenster zwangsgekühlt wird, dann muss die Heizung in den anderen Räumen dagegen an arbeiten. Zwischenwände, Türen, das alles kann man zwecks Wärmedämmung vergessen. Eine normale Zimmertür ist absolut nicht "dicht". Temperaturunterschiede von x K sind innerhalb der thermischen Hülle also so gut wie nicht zu bewerkstelligen.
    Das widerspricht unserer Erfahrung in unserem real bewohnten Reihenhaus, in dem das Schlafzimmer bei Bedarf auf 12 Grad runtergekühlt werden konnte und vor der unten abgedichteten Röhrenspantür war es immer mehrere Grad wärmer. Dass ein Wärmeaustausch auch durch Türen und Innenwände erfolgt, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    Das widerspricht unserer Erfahrung in unserem real bewohnten Reihenhaus, in dem das Schlafzimmer bei Bedarf auf 12 Grad runtergekühlt werden konnte und vor der unten abgedichteten Röhrenspantür war es immer mehrere Grad wärmer. Dass ein Wärmeaustausch auch durch Türen und Innenwände erfolgt, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt.
    Dann bleibe bei Deiner Erfahrung, ich vertraue auf meine. Wobei meine Erfahrung auch nachrechenbar ist, denn die Physik lässt sich nun mal nicht besch....

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    @olaf b
    Das widerspricht unserer Erfahrung in unserem sehr gut gedämmten und real bewohnten EFH.

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #11

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    @olaf b
    Das widerspricht unserer Erfahrung in unserem sehr gut gedämmten und real bewohnten EFH.

    Gruß
    Frank Martin
    Na sowas, noch einer der die falschen Erfahrungen gemacht hat. Dann sind wir ja schon zwei.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Avatar von fmw6502
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    Immer wieder diese Elektroingenieure halt

    Gruß
    Frank Martin
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  14. #13

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    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    Das widerspricht unserer Erfahrung in unserem real bewohnten Reihenhaus, in dem das Schlafzimmer bei Bedarf auf 12 Grad runtergekühlt werden konnte ..
    BJ und Dämmstandard dieses Hauses?

    In einem Haus mit "aktuellem" Dämmstandard sind solche Temperaturunterschiede nur schwer zu erreichen (ggf. Dämmung des Schlafzimmers gegen die restlichen Räume). Im Sommer wirst du wohl auch eine Klimaanlage benötigen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von olaf b Beitrag anzeigen
    Enthalpie-Wärmetauscher? (ehrlich gesagt weiss ich weder was das ist noch wie viel mehr das dann noch kostet.
    Hab' keine Erfahrung dazu, fahre mit klassischem WT und das funktioniert sehr gut.
    Was das ist (meine persönliche Interpretation der Werbeflyer): Normalerweise (ohne E-WT) sind die Lamellen des WT aus Edelstahl oder Plastik und wasserdicht. Feuchtigkeit aus der Abluft kondensiert im WT, weil die Abluft dort durch den Wärmeentzug durch die Zuluft abgekühlt wird. Kondensat entsteht und fliesst in den bauseits bereitzustellenden Kondensatablauf.
    Mit E-WT sind die Lamellen wasserdurchlässig. Effekt: die kondensierte Feuchtigkeit gelangt auf die andere Seite der WT-Lamellen und wird vom Zuluftstrom aufgenommen, der damit feuchter wird als ohne E-WT. Energetisch ist das ein Nullsummenspiel, weil die Kondensationswärme, die bei der Kondensation der Feuchtigkeit aus der Abluft anfällt, natürlich genauso groß ist wie der Energieaufwand für die Verdunstung des Kondensats auf der Zuluftseite. Da liegt die Variante mit klassischem WT vorne (zumindest theoretisch), weil das Kondensat nicht wieder verdunstet wird und so die Kondensationswärme im Prinzip zur Erwärmung der Zuluft zur Verfügung steht.
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  17. #15
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    Zitat Zitat von kike Beitrag anzeigen
    BJ und Dämmstandard dieses Hauses?
    M.E. 1999. Beton oder KS mit 8 oder 10 cm Dämmung. Allerdings weiß ich nicht, wie das Dach gedämmt ist.
    In einem Haus mit "aktuellem" Dämmstandard sind solche Temperaturunterschiede nur schwer zu erreichen (ggf. Dämmung des Schlafzimmers gegen die restlichen Räume).
    Okay, ich glaube Euch.
    Im Sommer wirst du wohl auch eine Klimaanlage benötigen.
    Wäre zumindest sehr hilfreich. Ich sehe also, unser aktuelles Schlafzimmer ist klimatechnisch nicht repräsentativ...

    @Rosmarin, danke! Enthalpie-WT würde ich nicht wegen der wohl nur minimalen Kondensationswärmegewinne dazubuchen, sondern wegen der Feuchterückgewinnung. Je mehr Luftaustausch im Winter, um so trockenere Luft...

    Noch jemand hier mit eigenen Erfahrungen bezüglich Enthalpie-WT?
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