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Thema: Faserestrich

  1. #1

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    Faserestrich

    Hallo zusammen,

    wir haben unser Haus fast fertig.
    Jetzt haben wir die Arbeit des Elektrikers bemängelt, der trotz Leistungsbeschreibung kein einziges Ko-Ax Kabel in ein Leerohr gelegt hat. Die Kabel liegen wirr in Bündeln und blank in den Ecken.Jetzt will uns der Bauträger etwas von "bewehrtem Estrich mit Metallfasern" erzählen , es gäbe keine Punktbelastungen und die Kabel seien daher geschützt.
    Wir haben aber beim Bodenverlegen keine Fasern im Estrich erkennen können. Auch beim Abklopfen und Abschleifen hätte uns das doch auffallen müssen, denke ich.

    jetzt die Frage: Ist das richtig mit den Kabeln ,die evtl. gequetscht werden können, wenn der Estrich mit Möbeln gedrückt wird und sieht man es dem Estrich an,wenn Fasern darin sind?

    Danke

    tina2012
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  2. Faserestrich

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  3. #2
    Altbau85
    Gast
    Koaxialleitungen haben sollten Grundsätzlich in Schutzrohren verlegt werden - gibt es von der Verlegung der Leitungen Fotos? Würde mich interessieren.

    Das der Schutz durch den Estrich gewährleistet sein soll ist jawohl ein Witz. Die Koax' sind empfindliche Leiter, welche allergisch gegen mechanische Reize reagieren... Wenn du Pech hast, haben Handwerker das Kabel schon beschädigt und in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Ich hätte das NIE im Leben so abgenommen.

    grüße
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  4. #3
    Lebski
    Gast
    Das lustige Märchen von Fasern im Estrich hat keine Auswirkungen auf die Mangelhaft verlegten Koaxkabel. Das bleibt ein Mangel.
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  5. #4
    Themenstarter

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    hat das geklappt mit den fotos?
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  6. #5
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    SANY0039.jpgKabel Druckbelastung 13.jpg

    gehts jetzt? bin nicht so fit bei sowas
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  7. #6
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    das dachte ich mir auch, aber wenn architekten,bauträger so was erzählen ,da kommt man sich immer so doof und klein vor. Wir hatten schon in der bauphase die fehlende druckentlastung reklamiert, aber dann hieß es,dass da ja dicke dämmung drauf kommt und da würde nichts passieren. ich bin ja selbst nur laie und muss mich darauf verlassen können,deshalb habe ich nicht darauf bestanden.
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  8. #7
    Altbau85
    Gast
    Hat das tatsächlich ein Elektriker verlegt?

    Das ist eine Bodenlose Frechheit...
    Dort liegt ja überhaupt nichts in Schutzrohr!!!!
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  9. #8

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    Dabei kostet Schutzrohr auch nicht wirklich Geld. M16 für 20ct/m, M20 für 25ct/m...
    Welches nimmt man da idealerweise? Ich finde das Orangene was nicht flammwidrig, dafür aber Halogenfrei ist, grau und weiss als flammwidrig mit sonst gleichen Eigenschaften.
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  10. #9
    Themenstarter

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    ja das war der chef persönlich
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  11. #10
    Altbau85
    Gast
    Welches Schutzrohr man nimmt ist doch (fast) egal. Halogenfrei ist nice to have aber im Wohnungsbau keine Vorschrift.
    Wir haben immer Rohre von der Firma mit "F" verwendet - die waren Innen noch Beschichtet damit es besser Flutscht.
    M16 braucht niemand.. M20 ist i.d.r. die erste Wahl.

    Das das der Chef persönlich war machts nicht besser - für mich ein Fall für die Innung.
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  12. #11

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    Fehlender Schutz (vor allem in der Bauphase - Folgegewerke!) ist das eine. Daß die Leitungen bereits unzulässig gequetscht wurden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Aber hier ist vor allem die (in der Norm vorgeschriebene) Auswechselbarkeit nicht gegeben!
    Außerdem steht zu vermuten, daß Mindestbiegeradien nicht eingehalten und Mindestabstände unterschritten wurden.

    Solllte nicht im Kaufvertrag (es ist übrigens -noch- NICHT Euer Haus, sondern das des BT) bzw. der zugehörigen Leistungsbeschreibung eine Freistellung von jener Norm drin sein, haben BT und Eli ein massives Problem.
    Denn das ist nurmehr mit sehr großen Aufwand (vermutlich hoch fünfstellig) in Ordnung zu bringen.

    Der schlechte Witz mit dem faserarmierten Estrich zeigt übrigens, daß man Euch (leider zu Recht!) seitens des BT nicht für voll nimmt.

    Ihr könnt einem leid tun.
    Allerdings nur begrenzt, weil Ihr das Geld für ne eigene Bauüberwachung eingespart habt.
    Nun zahlt Ihr das vielfach an Lehrgeld drauf...
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  13. #12
    Themenstarter

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    freut mich immer wieder, dass, wenn man am boden liegt noch nachgetreten wird!!!

    ein archtekt sollte übrigens den bau überwachen und kontrollieren, dass der auch so mies ist kann man ja nicht wissen.
    wie läuft das mit der innung? direkt über uns oder braucht man da einen anwalt.

    danke und grüße
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  14. #13

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    Habt ihr einen Vertrag mit dem Architekten bzgl Bauüberwachung? Falls ja, dann fragt ihn mal was er davon hält.

    Selbst wenn ihr keine Bauüberwachung habt, ein Handwerker sollte mindestens die aRdT einhalten, der BT nimmt euch nicht für voll, geh zum Baufachanwalt und lass dich über die nächsten Schritte beraten (dazu ist der genau Wortlaut im Vertrag nötig). Die Kosten vom Baufachanwalt? Je nach Streitwert, es gibt da diverse Rechner im www, die Höhe des Streitwertes? Je nach Aufwand zur Mängelbeseitigung, da kann euch nur ein SV weiterhelfen (befürchte ich).
    Der SV muss auch erstmal feststellen ob ein Mangel vorliegt, nichts ist teurer als einen substanzlosen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen und vor Gericht zu unterliegen.

    Stell dir vor, nach jeder KfZ-Reperatur musst du einen KfZ SV zur Kontrolle beauftragen um dir nicht vorhalten zu lassen du hättest die ehrenwerten Handwerker bzw Kaufleute ohne Kontrolle an deiner Kiste schrauben lassen .
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    natürlich hat der architekt den bau überwacht und kontrolliert, aber nicht im sinne des bauherrn, da er im sinne des gu/gü tätig ist. hier haben die herrschaften ein paar € eingespart. wer weiss, wo noch. beim faserbewehrten estrich haben die auch garantiert die fasern eingespart, wobei ich sicher bin, dass der nicht vertraglich geschuldet ist.

    nimm dir eigenen sachverstand zur seite, damit du jetzt wenigstens noch etwas regulieren kannst, alleine schaffst du das nicht.
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  17. #15
    feelfree
    Gast
    Mal unabhängig davon dass es natürlich aussieht wie Sau, nicht fach- und normgerecht ist usw:
    Die Kabel liegen ja in der Dämmebene und nicht im Beton. Wenn da nicht täglich die Handwerker drübergestolpert sind, dann passiert dem Koaxkabel nichts, was die Qualität soweit verschlechtern würde, dass es zu merk-, sicht- oder messbaren Einschränkungen kommt. Einmal in der Ecke Boden/Wand den Biegeradius deutlich unterschritten tut dem Kabel sicher mehr weh, als wenn ich darauf spazieren laufe.
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