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Blockheizkraftwerk für Einfamilienhaus? Andere Lösung für KfW 40-55 Haus?

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  1. #1

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    Blockheizkraftwerk für Einfamilienhaus? Andere Lösung für KfW 40-55 Haus?

    Hallo erstmal,
    bei der Suche nach einer cleveren Lösung für die Beheizung eines KfW 40-55 Hauses bin ich auf das Vaillant Blockheizkraftwerk eco 1.0 gestoßen.
    Es heizt Haus und Warmwasser und liefert sogar Strom. Mich würde interessieren wie die Meinung dazu ist und ob jemand Erfahrungen damit hat, da sich in unserem Umfeld keiner damit auskennt bzw. jemals davon gehört hat.
    Ist es für ein KfW 40-55 Haus überhaupt geeignet, ist es sparsam, oder wird eine andere Lösung empfohlen?(140qm Wohnfläche, 3 Personen) Wie befeuert man den Motor am besten?

    Eine Wärmepumpe ist mir unheimlich wegen des Stromverbrauchs, eine Gasbrennwerttherme wegen dem Flüssiggastank (kein Erdgasanschluss) und eine Pelletheizung wegen der Störanfälligkeit (wenn wir mal in Rente sind und 2 Monate im Winter weg).

    Leider ist das Satteldach mit 22% Dachneigung nach Ost-West ausgerichtet und die Westseite ist von hohen Bäumen verschattet. Die Ostseite wäre wenige Grad nach Süden verdreht - rentiert sich da eine Form der solaren Nutzung?
    Vielen Dank für eure Antworten!
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  2. Blockheizkraftwerk für Einfamilienhaus? Andere Lösung für KfW 40-55 Haus?

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  3. #2

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    Du wirst nicht genug Wärme brauchen, damit sich das BHKW auch nur ansatzweise rechnet. Den Stromverbrauch der WP muß man einfach den Kosten anderer Lösungen gegenüberstellen, die Investionskosten natürlich auch. Wie lange ist es denn noch bis zur Rente? Ggf. stellt sich die Frage vorher ja nochmal, da die Wärmequelle bis dahin kaputt ist.
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  4. #3

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    Ich habe das Thema mal verschoben, hier ist es besser aufgehoben.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    AW: Blockheizkraftwerk für Einfamilienhaus? Andere Lösung für KfW 40-55 Haus?

    Womit soll denn das BHKW betrieben werden, wenn weder Gas noch Pellets in Frage kommen?

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  6. #5

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    Eine Wärmepumpe ist mir unheimlich wegen des Stromverbrauchs, eine Gasbrennwerttherme wegen dem Flüssiggastank (kein Erdgasanschluss) und eine
    Wenn ich den Text hier
    http://www.vaillant.de/Produkte/Kraf...POWER_1.0.html
    richtig verstehe, dann ist das ein Gasmotor mit zusätzlicher Gasbrennwerttherme für Spitzelastabdeckung.
    Du ersetzt also Deine nicht gewollte Gasbrennwerttherme durch einen Gas-Verbrennungsmotor+Gasbrennwerttherme.

    Ja ne - is klar (oder auch nicht)
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  7. #6

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    Vermutlich dürfte es bei Euren Rahmenbedingungen auf eine Wärmepumpe hinauslaufen.
    Da wird man also Dein Gefühl mal etwas nachjustieren müssen, damit Du Dich mit dem Teil anfreunden kannst...
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  8. #7
    Avatar von ars vivendi
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    Bhkw geht auch mit Heizöl oder Pflanzenöl. Pellets, das wäre mir, jedenfalls bezahlbar und zuverlässig, nicht bekannt. Euer Stromabnahmeverhalten müßte als erstes der Wärmepumpe angepasst werden, dann würde eine weitere Heizungsanlage, um Spitzenlasten abzudecken, unerlässlich sein. Eine Wärmepumpe rentiert sich nur, wenn möglichst der gesamt erzeugte Strom selbst verbraucht wird. Läuft sie nur um Wärme oder Strom zu erzeugen wird es ein- Geschäft.
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    ich oute mich als absoluter fan von BHKW , aber für ein neues EFH ist das ding absolut ungeeignet , es sei denn , die bude hat 450 m² einen 15m pool im keller und eine geile orangerie ......

    hey lebenskünstler , du hast da einen gerätedreher drin
    WP ungleich BHKW
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  10. #9
    Avatar von ars vivendi
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    Naja, aber wo willst du bei großem Wärmeverbrauch mit dem Strom hin? Den verbraucht kein Mensch. Bin ja selbst bei uns noch am Überlegen, gäbe es das zuverlässig mit Holz wär es meins. Aber so leider nicht.
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von ars vivendi Beitrag anzeigen
    Eine Wärmepumpe rentiert sich nur, wenn möglichst der gesamt erzeugte Strom selbst verbraucht wird.
    wärmepumpen machen in der regel keinen strom .
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  12. #11
    Avatar von ars vivendi
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    Ups
    Naja, sollte trotzdem, hoffe ich, jeder merken, das ich ein Bhkw meinte.
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  13. #12
    Avatar von alex2008
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    BHKW dürfte sehr unwirtschaftlich sein.
    Da ist ein Motor drin und wie lange hält so ein Motor? Rechne mal die Betriebsstunden von deinem Auto aus!
    Wieviel kostet Dein Auto an Wartung nur für Motor Ölwechsel, Ölfilter usw?

    Du bekommst folglich eine deutlich höhere Abschreibung
    höhere Wartungskosten
    und da die Geräte nicht gerade zum Superschnäppchenpreis verkauft werden zahlst auch noch mehr für die Verzinsung

    Die Einspeisevergütung ist finanziel eher uninteressant mußt also den Strom schon selbst verbrauchen
    Dumm nur dass dich der Stromverbrauch größtenteils auf einzelne tägliche Lastspitzen verteilt die ganzjährig vorkommen.
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  14. #13

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    Alex, da ist zwar ein Verbrennungsmotor drin, oft sogar einer, der aus der KfZ Produkt adaptiert wurde, aber es gibt einen grossen Unterschied zwischen den Einsatzgebieten.
    Im BHKW laufen die Motoren mit (rel.) konstanter Drehzahl und Last, im KfZ mit ständig wechselnden Lasten und Drehzahlen.

    Das wirkt sich erheblich auf die Lebensdauer, den Unterhalt und die Wartung aus.
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  16. #14

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    Ich kenn Leute die haben sich ihr BHKW selber gebaut

    Haben einen alten Toyota Saugdiesel genommen (3,4 l Hubraum, 90 PS) und betreiben den mit Pflanzenöl. Keine Umbauten, keine Vorwärmungen, nix. Da wird auch nur Öl gewechselt (Überlegung geht zum Trabold-Filter)

    Seit vielen vielen Jahren läuft die Kiste völlig problemlos, wirft genug Abwärme ab fürs Haus und der Generator wird auch fleißig gedreht.

    Völlig gleichmäßige Laufbedingungen, dann halten gute Motoren EWIG!

    Und der 3B ist ein Industriemotor, den man in den Geländewagen gebaut hat.

    Ob das mit den heutigen Mädchenmotoren auch noch SO problemlos läuft? Die Diesel sind doch so hochgezüchtet, das die doch schon völlig unwirtschaftlich beim Auto sind. Und dann als Stationärmotor? Klappt doch wirtschaftlich nur mit Raps- oder Sojaöl und das fressen die ja nicht...


    Und Benzinmotoren? Mhhh... Ich weiß net ob ein Automotor da auch so problemlos über 10 Jahre läuft, Stationärmotoren sind doch anders konzipiert, kein Leichtbau (wofür auch...), dafür haben die aber absolut gleichmäßige und kontrollierte Bedingungen...

    Und einfach einen Benzinmotor auf Gas adaptieren? Klappt auch nicht so einfach... Da muß man schon tiefer in die Trickkiste greifen das die auch auf Gas starten (macht nämlich kein Auto...)

    Altes Diesel-Eisenschwein würd ich mir sofort in den Keller zimmern und mit Rapsöl füttern aber so einen neuen Benziner auf Gas? Ich weiß ja nicht...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Hallo erstmal,
    bei der Suche nach einer cleveren Lösung für die Beheizung eines KfW 40-55 Hauses bin ich auf das Vaillant Blockheizkraftwerk eco 1.0 gestoßen.
    Es heizt Haus und Warmwasser und liefert sogar Strom. Mich würde interessieren wie die Meinung dazu ist und ob jemand Erfahrungen damit hat, da sich in unserem Umfeld keiner damit auskennt bzw. jemals davon gehört hat.
    Ist es für ein KfW 40-55 Haus überhaupt geeignet, ist es sparsam, oder wird eine andere Lösung empfohlen?(140qm Wohnfläche, 3 Personen) Wie befeuert man den Motor am besten?
    !
    Wie Du den obigen Beiträgen entnehmen kannst, benötigt das BHKW Erdgas, im Haus muss also ein Erdgasanschluss vorhanden sein (oder erstellt werden).

    Die spannende Frage bei einem BHKW ist immer, wie hoch ist mein Heizbedarf und Stromverbrauch, und wie sieht das Nutzerverhalten aus, sprich wann fällt der Bedarf auch an.

    Nachdem die Preise für die Micro-BHKW teils drastisch gesenkt wurden, wird eine Amortisation in akzeptabler Zeit immer wahrscheinlicher. Man muss aber auf jeden Fall die Sache durchrechnen. Neben den Anlagenkosten kommen ja auch noch die jährlichen Wartungskosten hinzu. Diese können gerade bei geringem Heizbedarf einen erheblichen Teil der jährlichen Kosten ausmachen.

    Zuerst einmal benötigt man die Heizlast des Gebäudes. Diese dürfte bei den genannten Rahmenbedingungen irgendwo um 4-5kW liegen, die meiste Zeit des Jahres also bei der Hälfte oder gar darunter. Das passt relativ gut zum o.g. Micro-BHKW, das 1kW el. und ca. 2,5kW thermisch liefert. Für die restliche Zeit (kälteren Tage) muss die Therme einspringen.

    Weiterhin muss man den Stromverbrauch beachten, sonst wird der erzeugte Strom eingespeist und nur mäßig vergütet. Das Ziel muss also sein, den erzeugten Strom auch möglichst im Gebäude zu "verbrauchen". Das ist nicht so einfach, weil die meisten Leute ja nicht den ganzen Tag zuhause sind und somit nur eine el. Grundlast vorhanden ist, die unter der Leistung des BHKW liegt. Kommen die Leute nach Hause, dann steigt der Strombedarf deutlich an, meist über das was das BHKW liefern kann

    Viele Grüße
    Ralf
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