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FBH, Zementestrich - Laminat drauf ohne Trittschalldämmung aber Oberfläche zu rau

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  1. #1

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    FBH, Zementestrich - Laminat drauf ohne Trittschalldämmung aber Oberfläche zu rau

    Hallo verehrte Experten,

    Ich planne bei mir auf FBH die schon im Zementestrich liegt, Laminat zu verlegen.
    Dabei denke ich mir, dass ich Trittschalldämmung nicht brauche. Wenn unter der FBH noch einige cm Styropor liegen, dämmen die schon meine Schritte oder?
    Daraus folgt, dass ich Laminat auf Dampfsperfolie legen könnte...
    Man sagt mir, dass Trittschalldämmung auch zum Ausgleich kleiner Unebenheiten gedacht ist, und da komme ich ins Grübeln.
    Die Boden-Oberfläche ist fast in allen Räumen sehr eben. Flur bildet eine Ausnahme dort ist der Boden sehr sehr rau im millimieter-Bereich.
    Und ich vermute, wenn ich da Laminat drauflege, bau ich quasi Lüftpolster mit ein, was die Heizung nicht unbedingt fördern wird...

    Kann man das Problem irgendwie wegschleifen?
    Oder sind meine Überlgenungen übers Verlegen ohne Trittschaldämmung nur Schlaf der Vernunft?
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  2. FBH, Zementestrich - Laminat drauf ohne Trittschalldämmung aber Oberfläche zu rau

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  3. #2

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    plane lieber mit einem bodenbelag, der fest auf dem estrich aufgeklebt wird.
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  4. #3

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    Auf die Trittschalldämmung unter dem Laminat würde ich nicht verzichten.
    U.a. gibt es Laminat, mit sog. "fest kaschierten Dämmunterlagen" bei dem laut Hersteller auf eine Trittschalldämmung verzichtet werden kann.
    Auch hier würde ich nicht auf Trittschalldämmung verzichten.

    Zum Thema Effizienz der FBH bei verklebten bzw. schwimmend verlegten Bodenbelägen würde ich bis zum Beweis des Gegenteils behaupten,
    dass das Thema überbewertet wird.
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  5. #4

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    Trittschalldämmung ist auf für ausgleich und nicht nur für für Trittschall. Es gibt Trittschalldämmung extra für Fussbodenheizung, aber ist nicht gerade billig.

    Wenn du verkleben wills oder wirklich eben haben wills, dann solltest du Fließestrich nehmen. Zementestrich kann man nicht so gerade machen, wie Fließestrich.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von stevie Beitrag anzeigen
    Zum Thema Effizienz der FBH bei verklebten bzw. schwimmend verlegten Bodenbelägen würde ich bis zum Beweis des Gegenteils behaupten,
    dass das Thema überbewertet wird.
    Definiere Effizienz.

    Ob schwimmend oder fest verklebt, das lässt sich doch einfach rechnerisch ermitteln. Der Unterschied im Wärmedurchlasswiderstand liegt bei etwa 0,05 m².K/W, d.h. Parkett verklebt 0,10 m².K/W und schwimmend kommt man auf etwa 0,15 m².K/W. Achtung, die Zahlen sind nur als Beispiel gedacht, denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle (Dicke, Dämmung, usw. usw.).

    Jetzt kommt es halt darauf an, wie die FBH dimensioniert wurde. Unter gleichen Bedingungen wird man die mittl. Heizwassertemperatur um etwa 3K anheben müssen. Das hat je nach Wärmeerzeuger schon einen Einfluss auf die Effizienz. Es wäre auch möglich, dass die max. zulässige Oberflächentemperatur für einen Parkett überschritten wird. Die Wärmestromdichte und die Energiemenge bleibt ansonsten gleich.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Definiere Effizienz. ...
    Ich richte mich da nach Wikipedia:
    Effizienz ist das Verhältnis zwischen einem definierten Nutzen und dem Aufwand, der zu dessen Erreichen notwendig ist.
    Für mich wäre der Nutzen: Einen Raum bzw. das Gebäude auf einem def. Temp. Level zu bringen/halten (den Faktor Zeit lasse ich außen vor, da das Sytem Fbh eh ein Träges ist)

    Aufwand: Zuführen einer Energiemenge in das Gesamtsystem Gebäude um o.g. Ziel zu erreichen.

    ...würde ich bis zum Beweis des Gegenteils behaupten, dass das Thema überbewertet wird.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von stevie Beitrag anzeigen
    Aufwand: Zuführen einer Energiemenge in das Gesamtsystem Gebäude um o.g. Ziel zu erreichen.
    Wie ich oben bereits geschrieben habe, spielt hier der Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung eine Rolle. Es gibt Wärmeerzeuger bei denen hat die Heizwassertemperatur nur einen geringen Einfluss auf den Wirkungsgrad, und andere bei denen macht sich das schon stärker bemerkbar. d.h. Ich werde dem Gesamtsystem "Gebäude" mit Sicherheit eine höhere Energiemenge zuführen müssen, ABER je nach Wärmeerzeugung wird dieser Mehraufwand vernachlässigbar sein. Im Fall einer WP können die 3K mehr sich schon bemerkbar machen, wir reden dann von immerhin grob 7% mehr.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    ...je nach Wärmeerzeugung wird dieser Mehraufwand vernachlässigbar sein. ...
    Mir, als Selektiv-Leser reicht das
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  11. #9
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    Ok. Vielen Dank!. Ich werde unter Laminat die Trittschalldämmung legen. Wie es aussieht, es gibt nicht wirklich eine Alternative.
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  12. #10

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    Doch, nämlich unter dem Estrich nicht nur Styropor, sondern auch eine ordentliche Trittschalldämmung zu haben. Und wenn Du flächendeckend das dünne Dämmzeug auf den Estrich auslegst, dann gleichst Du ja nichts aus. Wenn Du was ausgleichen willst, weil Dein Estrich nicht gut gelungen ist, dann gibts dazu Ausgleichs- oder Spachtelmassen.
    Der einzige Grund den ich sehe, bei gut gelungenem Estrich und korrekt ausgeführter TS-Dämmung unter dem Estrich was unter das Laminat zu legen und dieses nicht fest zu verkleben, liegt dann vor, wenn Du den Belag später rauswerfen und durch echtes Holz ersetzen willst. Das ist bei einem verklebten Belag mühsam ...
    Und ja, meines Wissens ist es durchaus üblich, den Estrich anzuschleifen bevor man den Bodenbelag draufpackt. Ein Bodenleger weiß dazu mehr ...
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