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Probleme mit Kondensationsfeuchte

Diskutiere Probleme mit Kondensationsfeuchte im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Bauauge
    Gast

    Probleme mit Kondensationsfeuchte

    Erst mal: Hallo an alle! Interessantes Forum - Ich hoffe , dass auch mir hier ein guter Rat gegeben wird.

    Allgemeine Beschreibung des Problems:
    An einen Altbau wurde ein Zubau (Holzriegelbau mit einer Wand Ziegelaltbestand) angefügt. Die Dachkonstruktion ist ein Pultdach (Neigung ca 20 Grad). Die größte Raumhöhe (320cm) im Zubau ist auf der Seite wo's an den Altbestand angebaut ist. Der Zubau ist sehr gut isoliert (25 -30 cm Dämmung) und hat neue Fenster.
    Der Altbau ist bautechnisch am Stand der 1930er -Jahre: Wände 40cm gebrannte Ziegel und Putz, Kastenfenster.

    Was läuft falsch?

    Wenn der Altbau beheizt wird, strömt warme Luft durch die sehr schlecht schliessende Tür der Küche in den Anbau, steigt auf und kondensiert am hohen Ende des Pultes, bzw. an den Kältebrücken Dach/Wand/Ecke. Die Dichtfolie zum Dach ist auf der Innenseite an diesen Stellen ganz nass und Tropfen bilden sich. Ausserdem sind alle Fenster total beschlagen und das Kondensat rinnt innen runter. Der Anbau hat zusätzlich noch eine neuen Estrich und Betonboden (3 Wochen bzw. 6 Monate neu) die wohl noch ordentlich Wasser abgeben. Zusätzlich gibt es im Vorbau einen kleinen (trockenen) Erdkeller von 2x2x2 m der noch nicht mit einer Kellerdecke versehen (also nach oben offen) ist.

    Frage:
    • Muss ich mit den Innenausbau warten bis der Estrich richtig trocken ist? (Kann ja bis zu 2 jahre dauern).

    • In den Zubau sollen Bad und WC. Reicht da als Dampfsperre eine Folie vom Baumarkt oder soll ich die doppelt nehmen?

    • Wie kann ich mich gegen Schimmelbildung in der hohen Raumoberkannte schützen, wo immer die feuchte warme Luft hinsteigen wird? Auch wenn ich eine ordendliche Dampfbremse einbaue, wird darüber zumindfest eine Gipskartonplatte sein,die dann auch schimmeln kann. Da das Haus ein Ferienhaus ist, ist auch mit gelegentlicher Abkühlung bis in den "Kern" zu rechnen, was die Kondensation noch weiter forciert.

    • Die Dachdämmung ist bereits vom Zimmermann mit einer diaphragmischen Folie abgedichtetet (Innen und Aussen). Leider sind fallweise kleine Löcher und Risse zu sehen. Reicht es wenn ich die mit einem Dichtungsband abklebe?
      (ich gebe auch auf die Decke noch eine zusätzliche Folie als Dampfbremse, weil ich noch eine zusätzliche Isolierschicht aufbringe).

    • Wie dichte ich die Elektroleitungen ab, die die Dampfbremse durchstoßen? Ordentlich Silikon rein und abkleben reicht?

    • Muß man die Tackerklammern mit denen die Folien befestigt sind noch mal abkleben, oder hält das durch den eigenen anpressdruck dicht?


    Ganz schön viele Fragen - vielleicht findet sich die eine oder andere Antwort

    liebe Grüße und Danke

    B(l)auauge

    PS: Klar lässt sich das akkute Problem durch Abdichten der Verbindungstür entschärfen. Aber wenn das Badezimmer mit Dusche in Betrieb geht, hab ich wieder das gleiche Problem: feuchte warme Luft steigt auf und kondensiert in der hohen Ecke.
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  2. Probleme mit Kondensationsfeuchte

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  3. #2

    Registriert seit
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    Praktiker; Ehrenamtlicher Berater im Bauzentrum Mü
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    Hallo Bauauge, leih Dir doch einen Luftentfeuchter.
    Es ist doch logisch, dass durch die Betonarbeiten sehr viel Wasser eingebracht wird.
    Die Löcher soll doch der Zimmermann wieder dicht machen, denn nur dieser weiß wie.
    Dafür haftet er doch.
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  4. #3

    Registriert seit
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    Meine Meinung:

    Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit? Hygrometer besorgen und checken. Da die neuen Fenster auch beschlagen scheint es einfach zu feucht zu sein.

    Die innere Luftdichte Ebene muss luftdicht sein, d.h. wenn sich Löcher oder Risse darin befinden so ist die Luftdichtheit nicht mehr gegeben.

    Wird der Anbau beheizt? Welche Temperaturen herrschen in Alt- und in Neubau? Wenn ein Raum nicht beheizt wird und warme Luft von beheizten Räumen einströmt so ist immer mit Kondensation oder Feuchteproblemen zu rechnen.

    Am "First" des Anbaues scheint eine Wärmebrücke durch die bestehende Außenwand vorzuliegen. Möglicherweise hilft es eine Dämmplatte samt Dampfsperre in diesem Bereich anzubringen um den Taupunkt in die Wand zu verlagern.
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