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Solathermische Vakuum Röhren-Kollektoren, wie warm sind sie wirklich im Winter?

Diskutiere Solathermische Vakuum Röhren-Kollektoren, wie warm sind sie wirklich im Winter? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Solathermische Vakuum Röhren-Kollektoren, wie warm sind sie wirklich im Winter?

    Liebe Bauexperten,
    mich würde brennend interessieren mit welcher Temeratur so ei V.R.K. im Winter, z.B. jetzt, einen Brauchwasserspeicher heizt?

    Bezogen auf 300l und ca. 5 qm RK.

    viele Grüße
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  2. Solathermische Vakuum Röhren-Kollektoren, wie warm sind sie wirklich im Winter?

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  3. #2
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    Das geht ganz einfach ....

    Du schreibst der Sonne eine Postkarte auf der steht von wann bis wann du gerne warmes Wasser hast ....
    Anschliesend wartest auf die Erfüllung deiner Erwartung.

    Sollte es daneben gehen schimpfst auf das Zustellunternehmen .....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Kann es sein, daß Du nicht "mit welcher Temperatur" meinst, sondern "auf welche Temperatur"?
    Denn für "mit" wäre Fläche und Volumen unbeachtlich.
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  5. #4

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    Einer ? ...nicht der Rede Wert

    Ansonsten: Sonne stundenlang vorhanden, Ausrichtung top und Fläche nicht unterdimensioniert im Verhältnis zum Speicher (sondern eher das Gegenteil), dann kriegst du auch im Winter den 300er zum Kochen....

    meistens ist aber Punkt zwei im Winter der Knackpunkt. Die Kollektoren sind auf irgendwas optimiert oder nicht mal das sondern einfach nur der Dachform angepasst.
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  6. #5
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    Danke für die Beiträge.

    Also, ca. wieviel Röhrenkollektoren qm bräuchte man um Brauchwasser 300 l nennenswert zu erwärmen zB auf 45°C mit folgenden Voraussetzungen:

    -Winter, also Sonne steht tief
    -Aussenteperatur ca. 0°C
    -Nicht perfekt ausgerichtete Kolektoren
    -bewölkt

    ?

    Überall steht, dass Vakuum-Röhrenkollektoren auch bei bewölktem Himmel + Winter gut funktionieren oder zumindest besser als Flach-Kollektoren.
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  7. #6

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    Drölfzig in etwa...
    Solang kein Warmwasser verbraucht wird, bringt man das Speicherchen bald mal auf Temperatur...
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  8. #7

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    Die Frage muss eher lauten, wie viel Energie liefert so ein Kollektor. Die Temperatur ist uninteressant bzw. sollte sogar nicht zu hoch sein, da sonst überdimensioniert wurde und im Sommer zu viel Stagnationszeit entsteht.
    Zudem hängt es ja davon ab, von welcher Temperatur weg aufgewärmt wird. Wird Kaltwasser von 12Grad weg erwärmt, oder bereits vom Vortag erwärmtes mit 35 Grad?

    Ich gehe davon aus, du planst einen bivalenten Speicher mit 300l. Oberes Drittel wird vom Wärmeerzeuger bei Bedarf nachgeheizt auf Ziel WW Temp.

    Ich habe genau so eine Kombi, nur keine Röhren sondern Flachkollis. 5,5 m², 300l bivalenter WW Speicher, GBWT für Heizung und WW. Kollis auf 43 Grad Satteldach, fast genau Süden, also rel. optimal.

    Im Dez hatten wir ja heuer wirklich gutes Wetter, warm und sonnig. Maximaler Ertrag lt. internen WMZ an einem komplett sonnigen Tag, rd. 15kWh, maximale Temp des durch ST erwärmten Speichers rd. 55 Grad.

    Aber die ist wie gesagt uninteressant, da es nur darum geht, den Wärmerzeuger bestmöglich zu entlasten.
    Die ST Pumpe regelt ja auch abhängig von der Speichertemp Ihre Leistung. 50 oder mehr Grad kommen da nur bei minimaler Pumpendrehzahl an, ca. 10%.

    Solarertrag von 15.4.2013 bis heute, 2070 kWh. Aktuelle Kollitemp (es ist gerade sonnig, aber leicht diesig) 43Grad bei 32Grad WW Einspeisetemp bei 38% Drehzahl.
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  9. #8
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    Es gibt Simulationsprogramme mit denen die Fragen zumindest mal tendenziell beantworten lassen.

    Googeln, Test- oder freie Version installieren .... gucken und staunen.

    Eine Diskussion mit solchen Angaben wie oben kann nur zur Aussage führen dass gegen Abend mit zunehmender Dunkelheit gerechnet werden muss.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #9

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    Reden

    Was ist der Hintergrund der Frage?

    Daß die VRK so supertoll seien, sagen vor allem deren Anbieter.
    Deren Käufer hingegen rüsten nach dem ersten Schaden dann gerne mal auf Flachkollies um...

    Ohne ausreichendes Sonnendargebot (welches im Winter extrem unterschiedlich sein kann) nutzt die teuerste Anlage nichts.
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  11. #10
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    Vielen Dank an Herrn Zellstoff für seine ausführliche Darstellung, da schlägt halt die Realität zu...mit Simulationen die auf statistischen Angaben beruhen kann man alles schlecht oder gut reden...trotzdem Danke für den Tipp
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  12. #11

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    Her Maus: Beschreib doch mal DEINE Anlage.

    Gefragt sind gier:

    Kollektorausrichtung, Dachneigung, Absorgberfläche, Warmwasserverbrauch (Menge und Verteilung), Kaltwassertemperatur, Verschattung usw. usf.

    DANN kann VIELLEICHT einer hier eine UNGEFÄHRE SCHÄTZUNG abgeben.
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  13. #12
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    @Julius, ok, ich möchte für mich ungefähr abschätzen ob es sich lohnt Solarthermie bei nicht perfekten Bedingungen einzubauen. Neulich sagte mir jemand der sowas auf dem Dach hat: Bringt nicht viel, weil im Sommer hat er viel zu viel und zu heißes Wasser und im Winter bringt die Anlage nicht allzuviel Leistung, wobei wie eben gelernt es eine Frage der Fläche + Volumen, Ausrichtung und natürlich maßgeblich des Wetters ist.
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  14. #13

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    Solar lohnt sich wohl eher NIE...

    Da kannst du rumrechnen wie du willst, bei den Anlagenkosten bist du in der Amortisation wenn die Anlage schon wieder erneuert werden muss...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Verschattung: Im Winter bis ca. 13 h nur diffuses Sonnenlicht

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  17. #15

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    Bei der absoluten Betrachtung muss man auch den Wärmeerzeuger berücksichtigen. GBWT im Sommer zur alleinigen WW Erzeugung hat einen miesen Wirkungsgrad, teils nur 50%, da die Kesselverluste überproportional hoch werden. Im Winter egal, da die Therme eh so lang wie möglich laufen sollte.

    ST rechnet sich wie quasi alle über die EnEV Mindestanforderungen hinausgehenden Maßnahmen zur Energieeinsparung nicht. Es ist aber durchaus Komfort, im Sommer kostenlos warm duschen und das Planschbecken volllaufen lassen zu können.
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