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  1. #1

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    Wie hoch sollte unser Einkommen sein?

    Hallo zusammen,

    wir überlegen stark, in Berlin-Dahlem ein (neu zu errichtendes) Reihenmittelhaus zu kaufen.

    Bei einer 2%igen Tilgung und einem kombinierten KfW70/Sparkassen-Darlehen kämen wir auf ca. 1900 EUR Zins-/Tilgung (10j. Zinsbindungsfrist). Soweit möglich, wollen wir aber Sondertilgungen in Anspruch nehmen.

    Zur Zeit sind wir (Ehepaar) noch allein, aber in den nächsten Jahren sollen - so Gott will - ein oder zwei Kinder kommen.

    Welches kombinierte Nettoeinkommen sollten wir haben, um auf der sicheren Seite zu sein bei Zugrundelegung eines normalen Lebensstils? Reichen 4000 EUR oder sollten es schon 5000 EUR sein?

    Besten Dank!
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  2. Wie hoch sollte unser Einkommen sein?

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  3. #2

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    Die Tilgungsrate sollte allerhöchstens 30 bis 40 Prozent des Einkommens ausmachen und von einem Partner alleine getragen werden können. Sonst ist da einfach zu wenig Luft und zuviel Risiko.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Rahbari Beitrag anzeigen
    Welches kombinierte Nettoeinkommen sollten wir haben, um auf der sicheren Seite zu sein bei Zugrundelegung eines normalen Lebensstils?
    Das Wort "Lebensstil" ist hier entscheidend. Banken verwenden gerne Pauschalen um die Lebenshaltungskosten einzuordnen. Das funktioniert zwar meist, aber spiegelt nicht den Lebensstil wider.

    An sich sollte der zukünftige Bauherr seine Lebenshaltungskosten am besten kennen, aber das Problem ist, dass Bauherren gerne mal dazu neigen etwas schönzurechnen damit der Traum vom Eigenheim nicht platzt. Da sind dann die Pauschalen der Banken eine wirksame Bremse.

    Ich würde einfach mal realistisch Deine Lebenshaltungskosten rechnen, mindestens über ein komplettes Jahr, damit auch Einmalzahlungen (Versicherungen o.ä.) erfasst werden. Dann würde ich schauen, wieviel Geld noch als zusätzliche Belastung für eine Immofinanzierung drin ist. Bewegt sich die Belastung um die 1/3 des monatlichen Nettoeinkommens, dann ist alles im grünen Bereich. Liegt die Belastung höher, dann sollte man mit spitzer Feder rechnen. Dieses 1/3 ist ja nicht in Stein gemeißelt, und es macht auch einen Unterschied ob man sich beim Einkommen eher im unteren Bereich bewegt, oder ob man über ein üppiges Einkommen verfügt.

    Banken rechnen gerne mit ca. 1.000,- € für 2 Erwachsene, kommen dann noch 2 Kinder dazu, dann sind es um die 1.500,- €. Hier variieren die Pauschalen von Bank zu Bank, aber auch von Region zu Region. Ich persönlich betrachte diese Pauschalen als zu niedrig. Natürlich kann man auch mit diesen Beträgen überleben, aber angesichts der Tatsache, dass eine Immobilienfinanzierung eine längerfristige Angelegenheit ist, und die Lebenshaltungskosten ständig steigen, würde ich meiner Familie so ein enges budget nicht dauerhaft zumuten wollen.

    "Längerfristig" ist hier ein wichtiges Stichwort, denn man sollte nicht nur das heute und jetzt betrachten, sondern auch überlegen wie sich die Einkommenssituation in ein paar Jahren darstellen wird. Kinder machen viel Freude, kosten aber auch ordentlich Geld. Zudem wird für eine begrenzte Zeit das Einkommen reduziert. Andererseits kann man auch hoffen, dass das Einkommen steigt. Ob damit die steigenden Lebenshaltungskosten kompensiert werden können, das steht auf einem anderen Blatt.

    d.h. bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 4.000,- € sind 1.900,- € als Belastung für die Immobilie sicherlich darstellbar. Von Seiten der Banken glaube ich nicht, dass es hier etwas zu meckern gibt. Ob die noch verfügbaren 2.100,- € für Euch ausreichen, das kannst nur Du beantworten. Es gibt Familien die müssten damit 2 Monate überleben, andere geben das alleine schon für ein Abendessen zu Zweit aus.

    Nachdem es sich hier um 2 Einkommen handelt, sollte auch der Fall betrachtet werden, wenn Kinder angesagt sind. Elterngeld etc. führt zu einer Reduzierung des Einkommens, je nachdem wie sich die beiden Einkommen aufteilen und wer was in Anspruch nimmt. Kritisch wird dann meist die Zeit wenn das Elterngeld ausläuft und trotzdem nur einer arbeiten kann.
    Es wäre zwar charmant wenn man die Belastung auch aus einem Einkommen bestreiten könnte, aber erfahrungsgemäß funktioniert das in den meisten Fällen nicht. Deswegen ist es um so wichtiger, dass man genau rechnet.
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  5. #4

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    Und, man rechnet sich das oft schön mit dauerhaft zwei Einkommen. Meistens ist es dann doch so, dass einer (meist eine) nur noch Teilzeit arbeiten kann - und dieses Geld nicht selten komplett für die Kinderbetreuung draufgeht. spaßeshalber könnt Ihr Euch ja mal erkundigen, wie so die Krippen- und KiTa Kosten in Berlin sind. Hier reicht das Kindergeld gerade so eben für diese Kosten - (für die Krippe reichte das Kindergeld nicht) und bei uns im Ort sind die Gebühren vergleichsweise niedrig.
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  6. #5
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    Danke für den Input! Derzeit ist das Einkommen höher als 5K aber wer weiß schon, ob man sich nicht mal beruflich verändern muss? Und bei Elternzeit fehlen ja auf einmal ein ordentlicher Betrag.

    Ich fürchte, wir kommen nicht drum herum, mal genau zu rechnen, was wir so ausgeben. Leider fehlt mir da der Überblick, da z.B. mein Konsumverhalten sehr schwankend ist. In der Retrospektive kann ich das kaum abschätzen und bis zur Entscheidung des Immobilienerwerbs könnte ich vielleicht noch 6-8 Wochen beobachten.

    Was ein Kind kostet, ist ja auch vollkommen unklar. Kinderbetten kosten 150 - 1000 EUR. Kita-Kosten hängen von der betreuten Zeit ab etc. (in Berlin ca. 450 EUR in der höchsten Einkommensklasse bei der längst-möglichen Betreuung).

    Wäre es fahrlässig, "es einfach zu riskieren"? Hinzukommt, dass eine Mietwohnung/-Haus vielleicht 300 EUR billiger wäre als die monatliche Belastung.
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  7. #6

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    einfach riskieren wäre bestimmt fahrlässig. Wenn du mit 50% EK ins Rennen startest, bestimmt okay. Das Risiko beschränkt sich auf den evtl. Verlust des Hauses, wenn man es so sehen darf. Du stehst aber nicht hochverschuldet da.
    Bei einer 100% Finanzierung könnte die Kiste schon wieder anders aussehen, dann hast du natürlich ein "echtes" Risiko...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Rahbari Beitrag anzeigen
    Leider fehlt mir da der Überblick, da z.B. mein Konsumverhalten sehr schwankend ist. In der Retrospektive kann ich das kaum abschätzen
    Da Du wohl kaum mit 100-Euro-Scheinen um Dich werfen wirst, sind die Kontoauszüge bzw. Kreditkartenabrechnungen meistens ein guter Indikator für die Ausgaben.

    Bei der Analyse darf man nicht den Fehler machen und davon ausgehen, dass man auf irgendwelche Dinge in Zukunft einfach verzichten kann. Wenn man gerne gut und teuer essen geht, kann man da sicherlich mal ein oder zwei Monate drauf verzichten, aber irgendwann ist das Verlangen einfach wieder da. Das gleiche gilt natürlich auch für Klamotten, Elektro-Spielzeug, Auto-Zubehör, Theater usw.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Rahbari Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, wir kommen nicht drum herum, mal genau zu rechnen, was wir so ausgeben. Leider fehlt mir da der Überblick, da z.B. mein Konsumverhalten sehr schwankend ist. In der Retrospektive kann ich das kaum abschätzen und bis zur Entscheidung des Immobilienerwerbs könnte ich vielleicht noch 6-8 Wochen beobachten.
    Wieso kann man das in der retrospektive schlecht abschätzen???

    Du weißt doch, was Ihr in den letzten zwei Jahren netto verdient habt, das kommt letztlich auch nicht auf 1000€ genau an. Und parallel sehr Ihr, wieviel Ihr gespart habt. Simpel gesprochen: Den Rest habt Ihr ausgegeben.

    Den einzigen Betrag, den man ehrlich davon abziehen darf, ist gerade noch die Kaltmiete - und vielleicht die eigene Hochzeit (wobei da ja auch Geldgeschenke auf dem Konto gelandet sind). Alle anderen Ausgaben die euch so einfallen - das neue Auto, der neue Fernseher, die Reise in die USA - gibt es all das in den nächsten 20 Jahren nicht mehr???
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  10. #9

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    Mit >5000€ Monatseinkommen sollte die Rate normalerweise kein Problem darstellen. Die Frage ist halt wie das Einkommen aufgeteilt ist, wieviel also im Zweifelsfall wegfallen würde und was ihr bisher so ausgebt.
    Ein Indikator ist auch das bisher gesparte EK. Was legt ihr momentan monatlich in etwa zur Seite?
    Ein Punkt würde mir allerdings herbe Bauchschmerzen bereiten - 10Jahre Zinsbindung.
    Glaubt ihr ernsthaft in 10 Jahren sind Kredite günstiger als heute? Habt Ihr durchgerechnet was bis dahin als Kreditrestsumme noch anliegt?
    Man kann mehrere Kredite kombinieren, z.B. einen günstigen KfW 10 Jahreskredit mit einem langfristig zinsgebundenen Hauptkredit. Dann kann man den KfW Kredit in den 10 Jahren abzahlen und hat kein Zinsrisiko. Sondertilungen gehen in den teureren Langfristvertrag.
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  11. #10
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    Danke für die weiteren Hinweise. Ja, die Hochzeit letztes Jahr hat reingehauen. Aber sie war jeden Cent wert!

    Wenn wir unseren bisherigen monatlichen Sparbetrag betrachten und unsere derzeitige Miete, dürfte es reichen und es bleibt immer noch ein Sparbetrag von 500-1000 EUR. Hinzukommt, dass bei meinen Hobbys eine gewisse Sättigung eingetreten ist. Der Betrag, der in meine Hobbys ging, kann nun ruhig in den Nachwuchs investiert werden.

    Der Aufschlag für eine 20jährige Zinsbindung beträgt leider einen knappen Prozentpunkt. Wir haben berechnet, dass in 10 Jahren der Zinssatz schon bei 7% liegen müsste, damit wir mit einer längerfristigen Bindung gut fahren. Ich denke nicht, dass er in 10 Jahren bei 7% liegen wird. Außerdem ist die EK-Quote in 10 Jahren ja dramatisch besser als heute (5-10%).
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Rahbari Beitrag anzeigen
    Wäre es fahrlässig, "es einfach zu riskieren"?
    Das wäre auf jeden Fall fahrlässig. "Mit Geld spielt man nicht", mit der Verantwortung für eine Familie erst Recht nicht. Also hinsetzen und rechnen. Der Vorschlag mit den Kontoauszügen gefällt mir, mache ich auch so. Nachdem das Einkommen auf dem Konto landet, und auch die Kosten davon abgehen, lässt sich damit relativ einfach überprüfen, was wo und wie.

    Man sollte immer einen Überblick über seine Finanzen haben !

    Hinzukommt, dass eine Mietwohnung/-Haus vielleicht 300 EUR billiger wäre als die monatliche Belastung.
    Was wäre wenn, aus einer Mietwohnung kann man ausziehen, und dann muss halt eine 2 Zimmer Bude für 500,- € her. Das schmerzt zwar, aber darunter leidet höchstens der Stolz. Mit einem Haus an der Backe sieht das ganz anders aus.

    Wie gesagt, mit den Zahlen scheint es ja zu passen, ich sehe nur den Risikofaktor Lebenshaltung, den man aus der Ferne nicht einschätzen kann. Hast Du erst einmal diesen Überblick, dann schläft es sich ruhiger, trotz Finanzierung.

    Was ein Kind kostet, ist ja auch vollkommen unklar.
    Das ist korrekt, aber hier kann man steuern. Dann wird halt das Bettchen für 150,- € gekauft anstatt für 1.000,- €. Du glaubst gar nicht wie das dem Kind egal ist. Mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Kosten aber steigen. Kita, später dann Schule usw. Das Kindergeld ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Deswegen habe ich ja geschrieben, was ich von den Pauschalen der Banken halte. Das mag in manchen (wenigen?) Fällen funktionieren, aber der Lebensstil der Menschen ist einfach zu unterschiedlich als dass man hier einfach mit Pauschalen rechnen könnte. Zudem kommt es auch darauf an, ob man bereit ist Abstriche beim Lebensstil zu machen, und dass man sich darüber im Klaren ist, dass so eine Finanzierung sehr lange läuft. Man sollte also nicht auf Kante nähen, das rächt sich früher oder später. (meist früher).

    Eine fixe Belastung von 1.900,- € pro Monat sollte man nicht unterschätzen. Das ist eine Menge Geld und die Bank wird jeden Monat abbuchen, egal ob das Geld auf dem Konto für etwas Anderes benötigt wird.

    Also, hinsetzen und ein bisschen mit den Zahlen spielen. Die Voraussetzungen sind ja gut, jetzt muss man nur noch das Beste daraus machen.
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  13. #12
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    Besten Dank für die Meinung!

    Im "Fall der Fälle" würde wir vermutlich versuchen, das Haus zu vermieten. Wenn ich mir die aktuellen Preise anschaue, dürften da 1700 kalt schon reinkommen.

    In der Tat sollte man es ja in der Hand haben, was das Kind kostet. Dummerweise scheinen wir jedenfalls bei den Kindermöbeln einen teuren Geschmack zu haben.
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  14. #13

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    "Was ein Kind kostet, ist ja auch vollkommen unklar. "
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen

    Das ist korrekt, aber hier kann man steuern. Dann wird halt das Bettchen für 150,- € gekauft anstatt für 1.000,- €. Du glaubst gar nicht wie das dem Kind egal ist. Mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Kosten aber steigen. Kita, später dann Schule usw. Das Kindergeld ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein..
    Das kann ich so unterschreiben. Es war mir immer ein Rätsel (okay, nicht wirklich) wieso manche nach der Entbindung mit dem Kindergeld fürs Kind nicht hinkommen. Wir haben weniger ausgegeben. Beistellbett (fürs erste Jahr) nur 110 €, Kinderkleidung auch wegen der Schadstoffbelastung in den ersten drei Jahren fast nur von Kinder Flohmarkt usw. Auch sonst vieles, wie die Kinderfahrzeuge gebraucht, sind sie spätestens nach dem ersten Sturz sowieso. Und glücklicherweise haben wir zwei Mädels, da wurde viel vererbt. Aber spätestens mit der Kinderbetreuung ist das Kindergeld weg. Und jetzt, mit Schulbeginn? Da geht vermutlich allein für die komplette Ausrüstung von Ranzen bis Schreibtisch ein Tausender drauf. Sollte man alles nicht unterschätzen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Koempy Beitrag anzeigen
    Die Tilgungsrate sollte allerhöchstens 30 bis 40 Prozent des Einkommens ausmachen und von einem Partner alleine getragen werden können. Sonst ist da einfach zu wenig Luft und zuviel Risiko.
    Wünschenswert wäre das, wir haben auch so finanziert, aber wer kann das heutzutage schon?

    Was Du, Rahbari, nicht vergessen darfst, ist dasszur Rate ja auch noch die laufenden Kosten kommen: Energiekosten dürften bei einm Neubau RMH zwar nicht so sehr hoch sein, aber Müll, Abwasser, Grundsteuer und Co wollen auch gezahlt werden und langfristig braucht es auch noch eine Renovierungsrücklage. D.h. Du bist dann schon bei 2200,- , dann hättest Du bei 4000,- netto noch 1800,- übrig. das ist nicht üppig für eine Familie mit zwei Kindern.

    Was gehört denn für Dich zum "normalen Lebensstil"? Urlaub? Altersvorsorge? Ausgehen? Krankenzusatzvorsorge?

    Wir (1 Kind) würden mit 1800,- wohl nicht auskommen, wohnen allerdings auch in einer teuren Stadt. Wir führen länger Haushaltsbuch und rechnen mit 1200,- Lebenshaltungskosten (da sind neben Essen, Sprit und Kleidung auch so Dinge wie Geschenke, Anschaffungen, etc drin) 450,- Altersvorsorge, 500,- Kita, 150,- Auto (AfA und Versicherung), 100,- Versicherungen.

    Dann ist noch nichts gespart, noch keine Großmutter unterstützt, noch keine Urlaub bezahlt, noch nichts für die Ausbildung zurückgelegt. 1200,- klingt erst einmal viel, wir sind vor dem Kind auch mit wesentlich (!) weniger ausgekommen, aber seitdem es da ist, gibt es fast jeden Monat eine Anschaffung die zu machen ist.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Rahbari Beitrag anzeigen
    Dummerweise scheinen wir jedenfalls bei den Kindermöbeln einen teuren Geschmack zu haben.

    Überlegt Euch das gut. Pai** muss nur für die Eltern draufstehen, dem Kind ist das mehr als schnurz. Im Gegenteil, es lebt sich viel entspannter, wenn sich die Kratzer im Laufrad lediglich zu den alten hinzugesellen und auch den Filzstiftkritzeleien und Aufklebern auf den Kindermöbeln, kann man sehr viel gelassener pädagogisch entgegenwirken, wenn man dabei nur an die Erziehung und nicht an den Kassenbeleg denken muss.
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