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bauen für diktatoren

Diskutiere bauen für diktatoren im Forum Darstellung von Bauwerken auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    bauen für diktatoren

    bau der ehemaligen dänischen gesandschaft - baujahr 1940.



    beim überarbeiten der fenster - denkmalschutz - wurden alte zeitungen von 1939 und 1940 als fugenfüllstoff zwischen rahmen und mauerwerk entdeckt, u. a. auch den der völkische beobachter. da hatte das hetzblatt doch mehr als 70 jahre einen zweck erfüllt.
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  2. bauen für diktatoren

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  3. #2

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    Wußte gar nicht, dass die Dänen einen Diktator hatten?

    In meiner Lehrzeit wurden große Deckendurchbrüche auch noch mit Zementtüten und kleine mit der Leipziger Volkszeitung ausgestopft, dann von oben und unten mit etwas Beton verschmiert.
    Machten wir alte Durchbrüche auf, fanden wir halt je nach Alter des Gebäudes auch Zeitungen aus der Kaiserzeit, der Weimarer Republik oder dem 3. Reich. Scheint damals DIN-gerecht gewesen zu sein...
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  4. #3

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    Ich find das viel besser mit einer datierten Zeitung...

    Ich find sowas gerne, ist Spannend... Ich weiß z.B. dadurch wann bei mir hier im Bad die Wasserleitung geändert wurde *g* Das Wissen um sowas wurde leider von meinem Vater mit ins Grab genommen...
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  5. #4
    Avatar von ars vivendi
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    Ich habe in unserem haus unter der untersten der 3 Schichten Linoleum Zeitungen von 47-61 gefunden, abgesehen davon, man müßen die Leut die zeitungen lang gesammelt haben:-) Eine Auswahl davon hängt eingerahmt im Flur, der Rest wohlbehütet auf dem Spitzboden. Sowas werfen wir nicht weg.
    Zeitung von 1957
    flur.jpg
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  6. #5
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Wußte gar nicht, dass die Dänen einen Diktator hatten?
    immerhin hatten die dänen damit den österreichischen gefreiten gehuldigt!
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  7. #6

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    IMG_5527.jpgIMG_5516.jpgZeitungen als Dichthilfe und zum Höhenausgleich.....

    Anläßlich einer nachträglichen Verbesserung einer Dachdämmung in einer Abseite gefunden: Die Ruhr - Nachrichten von unserem Hochzeitstag ( 2. Ehe )

    Das ist dann auch Glück / Schicksal, dazu der Titel des Romans........an diesem Freitag
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  8. #7

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    ich habe auch unter unserem Riemenboden eine komplette Tageszeitung vom Tag des Einbaus verschwinden lassen. Einschließlich aller Prospekte von irgendwelchen Elektromärkten...

    da wird sich derjenige, der diesen irgendwann mal ausbaut, auch wundern, was es "damals" so alles an lahmen Computern gab...
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  9. #8

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    Hier im Keller wurden anno '85 auch im Wanddurchbruch der Rohrleitungen Zeitungen als Füllstoff verwendet.

    Frage an die Experten: Warum eigentlich? Für alles andere benutzt man doch auch für den jeweiligen Zweck bestimmte Bauwerkstoffe, nur die Zeitungen - die finden sich seit Jahrzehnten in Hohlräumen immer wieder?!
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  10. #9

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    Weil Zeitungen auf jeder Baustelle verfügbar sind und waren und es früher keinen Schaum gab.

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  11. #10

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    ...alternativ waren es gerne auch alte Zementsäcke, die man in die Löcher gestopft hat...
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  12. #11

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    Gab es früher keine anderen Materialien, die eigentlich dafür vorgesehen waren? Oder war das Stand der Technik, der auch so gelehrt wurde?
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  13. #12
    Avatar von ars vivendi
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    Die haben ihren Zweck doch erfüllt, alternativ, aus DDR Zeit kenn ich noch Isolierwolle welche reingestopft wurde und verpuzt.
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  14. #13

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    Ja es wurde uns vom Lehrmeister auch so beigebracht.
    Brandschutzanforderungen bestanden meist nicht und das Ausstopfen mit Zementtüten oder Zeitungen sparte eine Menge von dem knappen Zementmörtel und diente auch gleich als Putzträger für das Zukleistern von unten.
    Alternativ hätte man eine Schalung bauen müssen um alles auszugießen und hätte von unten dann die unschöne Ansicht der Schalung gehabt.
    Erst vergangenen Sommer durfte mein Rohbauer fast 20 vergossene Deckendurchbrüche wieder wegstemmen, weil er die Schalung so schlampig gebaut hatte, dass die Buckel in der Decke nicht zu kaschieren waren.

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  16. #14

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    In unserem Finkenwerder Fischerhäuschen habe wir das hier



    gefunden.

    Der Text stammt lt. Google von Friedrich dem Großen, "Histoire de mon temps" (wie alt genau das Haus ist, versuchen wir noch herauszubekommen, die "1907" lt. Kaufvertrag haben sich als falsch herausgestellt - zu dem Zeitpunkt war es schon ein ALtbau).
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  17. #15
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    wandleuchte im bundesfinanzministerium, früher reichsluftfahrtministerium, prachtbau des dicken göring. erinnert an flakscheinwerfer.
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