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Flachdachdämmung im Mittel ?

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  1. #1

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    Flachdachdämmung im Mittel ?

    Wir planen gerade eine sanieren von einem Flachdach. Von der Energieseite haben wir eine Stärke von 20cm i.M (im Mittel) angegeben bekommen.
    Der Planer meinte man nimmt z.B. die Mitte von 10m und geht jetzt mit 2% hoch und 2% nach unten. (10cm am unteren Ende und 30 am oberen Ende) ?
    Muss nicht eine Mindeststärke angegeben werden und on Top eine Gefälledämmung i.M. ?
    Was heisst denn genau im Mittel, gibt es eine Untergrenze? (DIN ?)
    In der DIN 4108 bl 2 ist ja angegeben 200-140mm da wäre ich mit meinen 100mm ja schon am Rand drunter.
    Denn irgendwann habe ich ja vielleicht nur noch 5-6 cm Dämmung wenn die Länge größer wird?
    Gerade im Hinblick darauf, dass an der Attika weniger Dämmung ist, habe ich leichte bedenken auf eine Wärmebrücke an dieser Stelle.

    Gebäude:
    Rechteckiger Grundriss mit einem Technikanbau auf dem Dach in der Mitte.
    Attike umlaufend. Alle Abläufe im Bereich der Attika.
    Dachüberstand der Deckenplatte ca.80cm
    Die Attika 35*5 Holz wird dann mit 14 cm auf der Außenseite , 14 cm auf der Innenseite gedämmt und 14cm von unten gedämmt. Eine Dämmung an der Oberseite habe ich nicht gesehen.


    Vielleicht kann mir jemand eine kurze Antwort geben.
    Vielen Dank im Voraus!
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  2. Flachdachdämmung im Mittel ?

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  3. #2

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    Zum Minimum der Dämmstärke:

    4.


    Dachflächen sowie Decken und Wände gegen unbeheizte Dachräume


    Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen Dachflächen einschließlich Dachgauben, die gegen die Außenluft abgrenzen, sowie Decken und Wände, die gegen unbeheizte Dachräume abgrenzen, ersetzt oder erstmals eingebaut werden, sind für die betroffenen Bauteile die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 4a einzuhalten. Soweit derartige Bauteile in der Weise erneuert werden, dass


    a)


    eine Dachdeckung einschließlich darunter liegender Lattungen und Verschalungen ersetzt oder neu aufgebaut werden,

    b)


    eine Abdichtung, die flächig (zum Beispiel mit geschlossenen Nähten und Stößen) das Gebäude wasserdicht abdichtet, durch eine neue Schicht gleicher Funktion ersetzt wird (bei Kaltdachkonstruktionen einschließlich darunter liegender Lattungen),


    c)


    bei Wänden zum unbeheizten Dachraum (einschließlich Abseitenwänden) auf der kalten Seite Bekleidungen oder Verschalungen aufgebracht oder erneuert werden oder Dämmschichten eingebaut werden oder

    d)


    bei Decken zum unbeheizten Dachraum (oberste Geschossdecken) auf der kalten Seite Bekleidungen oder Verschalungen aufgebracht oder erneuert werden oder Dämmschichten eingebaut werden,


    sind für die betroffenen Bauteile bei Maßnahmen nach den Buchstaben a, c und d die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 4a sowie bei Maßnahmen nach Buchstabe b die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 4b einzuhalten. Satz 2 ist nicht auf Bauteile anzuwenden, die unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach dem 31. Dezember 1983 errichtet oder erneuert worden sind. Wird bei Maßnahmen nach Satz 2 Buchstabe a der Wärmeschutz als Zwischensparrendämmung ausgeführt und ist die Dämmschichtdicke wegen einer innenseitigen Bekleidung oder der Sparrenhöhe begrenzt, so gilt die Anforderung als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m·K)) eingebaut wird. Werden bei Maßnahmen nach Satz 2 Buchstabe b Gefälledächer durch die keilförmige Anordnung einer Dämmschicht aufgebaut, so ist der Wärmedurchgangskoeffizient nach DIN EN ISO 6946: 2008-04 Anhang C zu ermitteln; der Bemessungswert des Wärmedurchgangswiderstandes am tiefsten Punkt der neuen Dämmschicht muss den Mindestwärmeschutz nach § 7 Absatz 1 gewährleisten. Werden Maßnahmen nach Satz 2 ausgeführt und ist die Dämmschichtdicke im Rahmen dieser Maßnahmen aus technischen Gründen begrenzt, so gelten die Anforderungen als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m·K)) eingebaut wird; werden Maßnahmen nach Satz 2 ausgeführt und wird hierbei Halbsatz 1 angewendet, ist ein Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,045 W/(m·K) einzuhalten, soweit Dämm-Materialien in Hohlräume eingeblasen oder Dämm-Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden. Die Sätze 1 bis 6 sind nur auf opake Bauteile anzuwenden.
    EnEv 2014

    Zu den Rechenverfahren werden dir hier die Energieberater besser weitehelfen, als ich das könnte.
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