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Außenmauerwerk Wohngeschosse aus 24er Bimsbeton

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  1. #1

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    Außenmauerwerk Wohngeschosse aus 24er Bimsbeton

    Hallo zusammen,
    wir sehen uns zZt ein Häuschen an dessen Außenwände mit 24er Bimsbeton gemauert sind. In der Baubeschreibung steht dazu folgender Satz:
    "...Außenwände der Wohngeschosse werden aus erhöht wärmegedämmten Bausteinen mit einer Rohdichte von 0,6 erstellt."

    An nächster Stelle steht zum Punkt verikale Feuchtigkeitsisolierung folgendes:
    "Die erdberührenden Außenwände erhalten einen Zementputz MGIII. Darauf folgt die eigentliche Abdichtung wie folgt:
    1. Verkieselung
    2. Kratzspachtelung
    3. Aufbringung der Dickbeschichtung (zB Remmers/Sulfitan)
    4. Ganzflächiges Vorstellen von Drainageplatten, ca 40mm dick, zum Schutz der Isolierung. Die Ausbildung der Hohlkehle im Bereich des Fundamentanschlußes erfolgt mit Sperrmörtel, die Abdichtung erfolgt nach Punkten 1-3.

    Ausführung einer normalen Ringdrainage."


    Zur Ringdrainage gibt es in der Bauzeichung dann noch einen Vermerk:
    "Ringdrainage: Einleitung in Kanal nicht möglich! Rücksprache Bauherr - Bauleitung"

    Was bedeutet das für einen Laien wie mich, der eine Bestandsimmobilie von Anfang 1990 erwerben möchte? Kann man daraus energetisch was ableiten?
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  2. Außenmauerwerk Wohngeschosse aus 24er Bimsbeton

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  3. #2

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Was bedeutet das für einen Laien wie mich, der eine Bestandsimmobilie von Anfang 1990 erwerben möchte?
    Daß Du dies nicht tun solltest, ohne eigenen (bezahlten) Sachverstand mitzunehmen!

    Kann man daraus energetisch was ableiten?
    Schon, aber nur sehr grob.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Kann man daraus energetisch was ableiten?
    Jepp. Man kann daraus ableiten, dass auch schon damals mit schönen Begriffen wie "wärmegedämmte Bausteine" hantiert wurde.

    Der U-Wert der Wand dürfte bei etwa 1W/m2K liegen. Damals war noch die Wärmeschutzverordnung aus 1982 gültig, diese sah einen k-Wert von 1,2W/m2K für die Außenwände vor (bitte nachlesen, bin mir bei der zahl nicht absolut sicher). Deine 1W/m2K liegen also knapp unter dem was damals gefordert war. Das war Standard in den 70er und 80er Jahren. Wer´s etwas besser machen wollte hat Hbl in 30cm eingesetzt, manchmal wurde auch eine dünne Innendämmung angebracht (Gipskarton mit 20 oder 30mm EPS darunter).

    Aus heutiger Sicht, mit Außenwänden die einen U-Wert um 0,2W/m2K haben, sind die 1W/m2K nicht mehr zeitgemäß. Man kann in solchen Häusern aber trotzdem noch wohnen.

    Ein Vorteil der 24cm gegenüber den 30cm Varianten besteht darin, dass man ein WDVS drauf packen kann, ohne dass die Wand insgesamt sehr dick wird. Mit 14cm EPS in WLG035 kriegt man den U-Wert bereits auf 0,2W/m2K und damit deutlich unter die Anforderungen der aktuellen EnEV (0,24W/m2K). Mit Putz hat man dann eine Wanddicke von ca. 40cm. Selbst 20cm WDVS lassen die Wand noch nicht zu dick erscheinen, und man erreicht einen U-Wert von 0,15W/m2K. Bei 20cm WDVS muss man sich aber schon Gedanken über die Fenstermontage etc. machen (Stichwort Leibungstiefe).

    Pro m2 Wand gehen dann an einem kalten Wintertag nur noch 7W/m2 durch die Wand anstatt 35W/m2. Die 24er Wände haben auch den Nachteil, dass sie im Winter eine relativ niedrige Oberflächentemperatur haben, in der Fläche knapp über 10°C, in Wandecken kann die Oberflächentemperatur noch niedriger liegen. Allein schon aus Komfortgründen wäre ein WDVS eine Überlegung wert. Die Oberflächentemperatur liegt dann nur knapp unter der Raumtemperatur.

    Die Wände sind also nicht besonderes, sondern entsprechen dem damaligen Standard.

    Ach ja, aus den 1W/m2K kannst Du grob auf den jährlichen Heizenergiebedarf schließen. Der dürfte irgendwo um 80-100kWh pro m2 Wand liegen. Das ist aber nur die halbe Miete, denn ein Haus besteht ja nicht nur aus Außenwänden. Dach, Fenster, Bodenplatte, und natürlich die Lüftungsverluste, das alles sorgt dafür, dass man mehr oder weniger Heizenergie aufwenden muss damit es in der Bude warm ist.
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  5. #4
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    WEnn man ein 20cm WDVS von außen anbringt und die Fenster auswechselt, müsste man dann nicht auch die Keller- und Obergeschossdecke zum Spitzboden dämmen?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    WEnn man ein 20cm WDVS von außen anbringt und die Fenster auswechselt, müsste man dann nicht auch die Keller- und Obergeschossdecke zum Spitzboden dämmen?
    Sinnvoll wäre es. Aber willst du diesen Aufwand bei einem 1990 Haus wirklich machen?
    Der Obergeschoss ist bestimmt gedämmt, nur wie gut?

    Bei uns in der Region werden die 90er viel zu teuer angeboten. Nach dem Motto ist doch fast neu. Problem ist nur das die meisten 90er Häuser überhaupt nicht mit Neubau vergleichen kann (was Dämmung usw. angeht).
    Nur was willst du jetzt machen? Das komplette Haus jetzt energetisch sanieren? Wenn die Fenster und die Fassade noch gut sind, dann macht es (in meine Augen) eigentlich wenig Sinn. In 10-15 Jahre könnte man über eine Sanierung nach denken.

    Wenn man heut zu Tage ein Haus verkauft, dann benötigt man doch einen Energieausweis? Gibt es sowas für dieses Objekt?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    WEnn man ein 20cm WDVS von außen anbringt und die Fenster auswechselt, müsste man dann nicht auch die Keller- und Obergeschossdecke zum Spitzboden dämmen?
    Müssen muss man gar nichts, die Nachrüstverpflichtungen in der EnEV sind doch sehr überschaubar. Die Frage ist eher, was man machen möchte, sprich welches Ziel verfolgt man mit der Investition. Es gibt also niemanden der Dich dazu zwingen kann jetzt die Fassade zu dämmen oder die Fenster zu tauschen, solltest Du aber dämmen, dann eben richtig, und die EnEV setzt dann die Mindestanforderungen.

    Ich mache es immer so, dass ich zuerst einmal die Bauteile der thermischen Hülle unter die Lupe nehme. also Bodenplatte, Kellerwände, Außenwände EG/OG/DG, die obere Geschossdecke bzw. den Dachaufbau, und natürlich die Fenster (auch Dachfenster sofern vorhanden) sowie die Türen nach draußen. Hat man die ganzen Aufbauten mal beisammen, dann kann man rechnen. Zuerst der Istzustand, um zu ermitteln wo welche Menge an Wärmeenergie aus dem Haus geht, und dann die verschiedenen Verbesserungen und ihre Auswirkungen. Mit den Preisen je Veresserungsmaßnahme kann man dann abschätzen, wo man mit dem geringsten Aufwand den größten Erfolg erzielen kann.
    Man sollte dabei nicht nur auf´s Energiesparen achten, sonden auch den Zustand der Bauteile berücksichtigen. Vielleicht ist es ja sinnvoller wenn man Maßnahmen bis zur nächsten "Sanierungsrunde" verschiebt, manche Maßnahmen funktionieren auch nur zusammen problemlos, usw.
    Bei den vielen Maßnahmen sollte man auch an das Thema "Lüften" denken, und sich selbst fragen, ob man manuell eine ausreichende Lüftung sicherstellen kann.

    d.h. Es kann sinnvoll sein die obere Geschossdecke zu dämmen, selbst wenn diese schon gedämmt ist (also keine Nachrüstpflicht besteht). Das liegt einfach daran, dass diese Maßnahme meist einfach und kostengünstig umsetzbar ist. Das hat auch nichts mit der Fassadendämmung oder den Fenstern zu tun.

    Man muss sich schon etwas intensiver mit der Materie auseinandersetzen, denn der "Planungs"aufwand ist erheblich. Deswegen kann so etwas auch nicht in einem Forum geleistet werden. Selbst Energieberater stoßen hier an ihre Grenzen, denn mehrere Wochen Detailplanung, das willst Du sicherlich nicht bezahlen.
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  8. #7
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    Energieausweis ist bei Stufe E/F angesiedelt. Beim Dach ist nur der Ansatz der Dachschrägen gedämmt, Schrägen stehen ca 80 cm über. Dach ist also ungedämmt. Auf dem Dachboden liegt noch eine dünne Schicht Dämmung, aber nichts Weltbewegendes.

    Obere Geschossdecke dämmen hat der Sachverständige mit ca 20.000 veranschlagt, da die "Folie" (kenne den Fachbegriff nicht) auch durch das Mauerwerk gezogen werden müsste. Hierfür müsste man dann sozusagen den Stein aufschneiden. Dämmmaterial anbringen reicht halt nicht aus.

    Der Sachverständige meinte, das Haus würde ca 50-70Tsd zuviel kosten, er vergleicht komplette energetische Sanierung inkl. Kaufpreis mit einem Neubau.

    Ich würde nur hergehen und die Fenster austauschen und eine neue Gastherme installieren - er meinte die alte kann morgen kaputt sein. Braucht man bei einem Badezimmer einen Heizkessel oder reicht der Durchlauf?
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  9. #8
    Avatar von saarplaner
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    Was für einen Sachverständigen hattet ihr denn auf der Baustelle?

    - Stein aufschneiden??
    - 20.000 € oberste Geschossdecke dämmen??

    Das hört sich nicht sehr professionell an...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Obere Geschossdecke dämmen hat der Sachverständige mit ca 20.000 veranschlagt, da die "Folie" (kenne den Fachbegriff nicht) auch durch das Mauerwerk gezogen werden müsste. Hierfür müsste man dann sozusagen den Stein aufschneiden. Dämmmaterial anbringen reicht halt nicht aus.
    Kann ich jetzt zwar nicht nachvollziehen, aber man kann ja auch eine Zwischensparrendämmung einbringen. Das lässt sich meist auch kostengünstig erledigen, nur das Thema Dampfsperre erfordert etwas Einsatz und Planung.

    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Der Sachverständige meinte, das Haus würde ca 50-70Tsd zuviel kosten, er vergleicht komplette energetische Sanierung inkl. Kaufpreis mit einem Neubau.
    So einfach lässt sich das nicht vergleichen.

    Unabhängig davon ist es schwer einen "gerechten" Preis zu finden, gerade momentan mit den niedrigen Zinsen im Rücken, wird so ziemlich alles verkauft was irgendwie nach "Haus" aussieht, und das treibt die Preise. Wer momentan eine gebrauchte Immobilie kaufen möchte, muss damit rechnen, dass ein Goodwill anfällt, ansonsten kommt man nicht zum Zug. Da muss man Prioritäten setzen.

    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Ich würde nur hergehen und die Fenster austauschen und eine neue Gastherme installieren - er meinte die alte kann morgen kaputt sein. Braucht man bei einem Badezimmer einen Heizkessel oder reicht der Durchlauf?
    Wenn nur die Fenster ausgetauscht werden, dann sollte man daran denken, dass neue Fenster "luftdicht" sind. Die früher vorhandene Zwangslüftung entfällt, man muss also selbst dafür sorgen, dass ausreichend gelüftet wird. Auch der U-Wert der Wand spielt dann eine Rolle, denn es kann gut sein, dass die Wandoberflächen dann kälter sind als die Oberfläche der Fesnterscheiben. Kondensat wird sich also vorwiegen dort bilden, und man kann es nicht mehr so einfach "wegwischen" wie das bei den alten Fenstern der Fall war.

    Was Du mit dem Heizkessel oder Durchlauf meinst ist mir nicht ganz klar. Meinst Du mit Heizkessel einen WW-Speicher? Dann wäre das also ein Vergleich WW-Speicher zu WW Erzeugung im Durchlaufprinzip?

    Hier kommen die Zapfstellen und deren Nutzung in´s Spiel, sprich wieviel Wasser wird in welcher Zeit benötigt. Einen WW-Speicher kannst Du in wenigen Minuten "leeren", bei einem Durchlauf"heizer" (egal ob in der Therme oder als FWS) ist die Schüttmenge begrenzt durch die Leistung des Wärmeerzeugers.
    Bsp.: Du benötigst 20Liter/Minute mit 40°C, dann müsste Dein Wärmeerzeuger eine Leistung von knapp über 40kW liefern damit das funktioniert. So eine hohe Leistung wäre aber für den Heizbetrieb ein overkill und würde zu einem unwirtschaftlichen Laufverhalten führen.

    Ich würde auf eine auf die Heizlast optimierte Gastherme setzen und mit dieser einen WW-Speicher (Größe passend zu den Zapfstellen) laden. Das sorgt zwar für Stillstandsverluste beim Speicher, aber dafür kann man auch einmal eine Badewanne füllen während eine andere Person unter der Dusche steht, oder in der Küchenspüle WW zapft.

    Falls erneuerbare Energien eingesetzt werden müssen, kann man den Speicher auch einfach an Solarkollektoren anbinden. Das ist zwar nicht unbedingt wirtschaftlich, sorgt aber für ein grünes Gewissen.
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  12. #10
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    Dampfsperre und Ww Speicher sind die richtigen Worte. Danke.
    Wie ist denn der Arbeitsaufwand eine Dampfsperre einzubauen?

    Solar hat er gesagt lohnt sich erst ab vier Personen, wir sind zu zweit. Wir wollen so wenig wie möglich in das Haus reinstecken. Heizkosten effizient reduzieren durchvFenster und neue Gastherme und x?
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  13. #11

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    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Wie ist denn der Arbeitsaufwand eine Dampfsperre einzubauen?
    Für jemanden der darin geübt ist, ist das keine Herausforderung. Den Aufwand kann man aber aus der Ferne nicht abschätzen, denn niemand weiß wie Dein Dachstuhl aufgebaut ist. Schwieriger sind meist die Anschlüsse (an die Wände) und wie man auch im Bereich der Pfetten die Dampfsperre sauber führen kann. Das sollte sich wirklich jemand vor Ort anschauen. Zu diesen Themen wurde hier im Forum auch schon eine Menge geschrieben.

    Zitat Zitat von opferdernatur Beitrag anzeigen
    Solar hat er gesagt lohnt sich erst ab vier Personen, wir sind zu zweit. Wir wollen so wenig wie möglich in das Haus reinstecken. Heizkosten effizient reduzieren durchvFenster und neue Gastherme und x?
    Genau betrachtet lohnt es sich nicht einmal bei 4 Personen. Mir ging es nur um das EWärmeG das in BaWü bei einem Austausch die Nutzung von Erneuerbaren Energien vorsieht, hilfsweise kann man Ersatzmaßnahmen umsetzen. In wieweit das in anderen Bundesländern umgesetzt wurde, kann ich jetzt nicht sagen.

    Bei 2 Personen ist der WW Bedarf überschaubar. Da könnte man einfach einen kleinen WW-Speicher an die Gastherme hängen, fertig. Es gibt auch Thermen die an sich im Durchflussprinzip arbeiten und die trotzdem einen "kleinen" Speicher integriert haben. So lange hier keine riesige Badewanne gefüllt werden muss, funktioniert auch das problemlos. Diese Thermen haben aber normalerweise eine relativ hohe Leistung, und können trotz "Modulation" bei geringer Heizlast etwas zu groß sein.

    Bevor man hier plant sollte man zuerst einmal die Heizlast des Gebäudes kennen. Dann wäre wichtig zu wissen, welche Art von Zapfstellen vorhanden ist (nur Duschen, kleine Badewanne, großer Whirlpool usw.), die Anzahl der Personen kennen wir ja bereits.
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